Zuckersüß 528: Internet-Governance, LinkedIn-Kunst, indische Wolle

ein sonniger Märztag im Volksgarten

…mit nix (?!) Gebackenem, einem Restaurant (Ichi go ichi e), zwei Museen (Palais Liechtenstein, Wien Musem), Kretek, einem Strick- und einem Häkelprojekt (Klimawandeltuch, MacBook-Hülle) und wie immer, den besten Links der vergangenen Woche.

Seit dem letzten Zuckersüß habe ich einfach gar nix gebacken, wow.

Gegessen

Süßkartoffeln aus dem Ofen mit Tahini-Joghurt, Zitronen-Petersil-Pesto, Chili-Kichererbsen, Jungzwiebeln, schwarzen Oliven und schwarzem Sesam. Pasta mit gebratenem Radicchio, Walnüssen und Zitronen-Petersil-Pesto.

Geschmorte Karotten, Petersilwurzel, Schwarzwurzel und rote Bete in brauner Butter, mit Sojasauce, Petersil und Cashews auf Reis. Schwarzwurzelpüree mit gebratenem Lauch, Champignons und Petersil. Ich hatte noch nie zuvor Schwarzwurzel zubereitet und musste das erstmal googlen (im Druckkochtopf weichgegart, dann geschält und weiterverarbeitet).

Faux Gras auf Toastbrot, dazu abermals Zitronen-Petersil-Pesto und Dirndl-Oliven. Mein reverse-engineered Rezept dazu habe ich btw endlich verbloggt: Faux Gras mit Rotweingelee.

Eine Freundin, gerade aus dem Thailand-Urlaub zurückgekehrt, hat mich zu Ka Prao eingeladen. Sehr scharf, sehr gut. Als Dessert habe ich Kokospudding mit gehackten Erdnüssen und kandiertem Ingwer beigesteuert (s. Kokospudding mit Erdnüssen von 2021), außerdem gabs picksüßen Thai-Eistee.

Billa Peanut Butter CUps
KEINE Schokolade

Und noch eine Randnotiz: Weil ich dringende Lust auf einen süßen, aber gehaltvollen Supermarktsnack hatte, habe ich neulich eine Tüte Eigenmarken-Peanut-Butter-Cups bei Billa (2,49€ für 126g) gekauft. Erst später fiel mir auf, dass es sich dabei um eine kakaofreie Schokoladenalternative handelte. Geschmacklich war sie erstaunlich nah an Standard-Milchschokolade, nur der Schmelzpunkt bzw. das Knacken beim Reinbeißen war anders. Die Füllung war für meinen Geschmack im Vergleich zum Original etwas zu cremig, aber immerhin aus echten Erdnüssen. Denn offenbar besteht Reese’s in den USA mittlerweile weder aus Schokolade, noch aus Erdnüssen, wie ich zufällig gelesen habe: Hershey blasted by Reese’s family over core ingredient changes – Confectionery News (via Technically Food). Klimawandelanpassung/Nachhaltigkeitssteigerung oder Profitmaximierung um jeden Preis?

Ichi go ichi e

Eines freien Nachmittags bin ich zufällig ins Ichi go ichi e (1040) gestolpert. Als Vorspeise Edamame (4,90€), noch ziemlich knackig. Als Hauptspeise Chicken Katsu (15,90€) in knuspriger Panko-Panade, dazu allerlei Beilagen: top Reis, Krautsalat, Sesam, intensive, süße Sauce, Misosuppe und eingelegte Karotten.

Gesehen

Palais Liechtenstein

so viele Sicherheitsleute habe ich lange nicht im Museum gesehen

Auf Ines Häuflers Tipp hin war ich in der Ausstellung „Noble Begiereden. Eine Geschichte des europäischen Kunstmarkts“ im Palais Liechtenstein (noch bis 6. April). Da war ich noch nie vorher drin, und dann zunächst ein bisschen überfordert mit den strengen Sicherheitsvorschriften: Meine Handcremetuben und Trinkflasche musste ich gleich beim Eingang abgeben, als würde ich eine Flugreise antreten. Ich war leider erst nach 17 Uhr dort und dieses Prozedere hat meinen Besuch (um 17.45h wird man aus der Ausstellung gebeten) noch mehr verkürzt. Aber der Eintritt ist eh gratis, also geh ich hoffentlich einfach nochmal hin – idealerweise zu einer Führung (15€).

Toll fand ich, wie unglaublich nah man den ausgestellten Objekten kommen kann, ich war keine 30 cm von den ~Wimmelbildern~ der Brueghels entfernt, z.B. Die Volkszählung in Bethlehem von 1607.

Wien Museum Dauerausstellung ab 1900

Ein paar Tage drauf hatte ich eine gute Stunde rund um den Karlsplatz totzuschlagen und bin daher ENDLICH mal ins Wien Museum gegangen (kostenloser Eintritt in die Daueraustellung). Ich beschloss, aus Zeitgründen erstmal im oberen Stockwerk zu starten, d.h. im Zeitraum ab 1900.

Dort ging es zunächst viel um Karl Lueger, Wiens Bürgermeister von 1897-1910 – insgesamt 4000 Exponate in der Sammlung sollen mit ihm in Zusammenhang stehen. Im gegenwärtigen geopolitischen Kontext um fossile Brennstoffe fand ich davon Die alte und die neue Gasbeleuchtung von Carl von Stur (1900), das so beschrieben war, interessant:

Ein Propagandabild im Auftrag der Stadt
Die Gasversorgung Wiens lag lange Zeit in der Hand britischer Unternehmen. Unter Karl Lueger wurden sie aufgekauft und in Gemeindebesitz übergeführt. Aus diesem Anlass beauftragte die Stadt ein Geämelde: in der Mitte des Triptychons thront die Allegorie Wiens mit leuchtender Laterne, darunter ist England als rothaarige „Hexe“ mit zerbrochener Lampe zu sehen. Während das „alte“ Wien auf der linken Seite im trüben Licht dargestellt ist, steht Lueger rechts inmitten des „neuen“ reichen Wien vor „seinem“ Rathaus in Festbeleuchtung.

Ich habe mir Adolf Loos Wohnzimmer angeschaut, dessen Ornament-ist-Verbrechen-Haltung ich ja vergangene Woche schon im Kontext der Kolonialismus am Fensterbrett-Ausstellung im Weltmuseum erwähnt hatte (s. Zuckersüß 527). „Zeitlos“ und „gemütlich“ sollte seine Wohnung sein, ich fand sie ziemlich erdrückend (was wohl aber auch mit der gedimmten Beleuchtung zur besseren Erhaltung) zusammenhängt. Das Schlafzimmer seiner Frau Lina war nur auf einem Foto zu sehen, der textile Wandverhang und bodenbedeckende, plüschige (Fell-?)Teppich geben mir als Allergikerin einen sofortigen Fluchtreflex. Was ich nicht wusste: Der gefeierte Architekt war wegen Kindesmissbrauchs verurteilter Sexualstraftäter, hier in der Presse kann man den 1928 stattgefundenen Prozess nachlesen: Pyjama und Verbechen.

Apropos Ornament: Eine der hübschen Jugendstil-Kacheln des Amalienbades (s. Zuckersüß 525) ist auch im Wien Museum ausgestellt. Paul Kirnigs Stadt (Donaukanal) von 1923 in ganz ähnlichen Farben hat mich aus der Weite schon angesprochen. Ich bin aber sehr froh, dass seine modernistische (Scifi?) Vision eines Donaukanals mit Häuserschluchten nicht Realität geworden ist. Wie sich herausstellt, war er auch ein Nazi – ab 1940 NSDAP-Mitglied, unterrichtete er seine Grafikklasse an der Kunstgewerbeschule (heute Angewandte) explizit propagandistisch (Wien Geschichte Wiki). Für den übrigen Teil der Ausstellung, d.h. vor allem den Teil zum NS-Regime, hatte ich dann keine Zeit mehr.

Kretek

kretek
conversation starter, auch für Nichtraucher_innen

Auf einer WG-Party wurde ich in ein ziemlich interessantes Gespräch über südostasiatische Kolonialgeschichte, insbesondere Tabakplantagen und -Management, verwickelt, und zwar indem mir eine Kretek-Zigarette (Wikipedia) angeboten wurde. Die stammen aus Indonesien, sind stark und filterlos und werden mit Nelken hergestellt. Man erzählte mir, dass sie einen süßlichen Geschmack auf den Lippen hinterlassen. Die wissenschaftsgeschichtliche Dissertation meines Gesprächspartners dazu ist leider noch nicht veröffentlicht, ich hätte gerne noch mehr nachgelesen. Dieses Interview mit Autorin Marina Welker über ihr Buch Kretek Capitalism gibt auch ein bisschen Einblick: Why kretek – ‘no ordinary cigarette’ – thrives in Indonesia.

Gestrickt und gehäkelt

Ich bin nun bei der Umrandung meines Klimawandeltuch 2025 (s.a. Daten Stricken in der Klimakrise, ravelry), mit etwas Glück kann ich es noch einmal tragen, bevor es zu warm dafür wird (welch Ironie).

Und weil die Laptophülle, die ich die vergangenen 14 (?) Jahre verwendet habe, nicht nur zu groß für mein MacBook ist, sondern auch halb kaputt, habe ich mal wieder ein Häkelprojekt angeschlagen. Ich habe mich für ein Noppenmuster entschieden, um möglichst viel Stoßpolsterung einzubauen, als Futter will ich den selben Stoff verwenden, der schon in meine iPad-Hülle eingenäht ist (s. Zuckersüß 523).

Veröffentlicht:

Im Blog: Faux Gras mit Rotweingelee

Anderswo: Ein Kooperationstext für die futurezone.at: Die Reportage Wie 3D-Betondruck den Bau revolutionieren wird (11.03.2026) vom High Tech Campus der Hochschule Campus Wien.

Rezepte

Germknödel Cookies – Der Food Trend – Backbube
Einen TK-Germknödel in Würfeln unter Cookieteig zu mischen finde ich weird, aber die Konsistenz würde mich wirklich interessieren.

KP+ Rhubarb & Custard Fancy Cake
Ein britischer Industriekuchen, nach eigenem Geschmack nachgebaut.

Texte

Tea for Two, and Two (Dozen Uses) for Tea – Formal Assignment
Über die Paywall komme ich nicht hinaus, aber die Verwendungsmöglichkeiten davor haben meinen Tee-Horizont schon erweitert.

As I’ve mentioned, chewing on steeped tea leaves (in Japanese, they’re called ‘chagara’) doesn’t feel all that different from doing the same with spinach or broccoli rabe. In two Japanese-style preparations I came across, the chagara (or, if you have access to them, fresh tea leaves) is treated like seaweed: in a stewed ’tsukudani’ and in a seaweed-salad-style dish. I love fried sage, and green tea tempura appeals to me in a similar way.

Pickled Tea is the Flavor-Charged Condiment You Need – Food and Wine (via Formal Assignment)
Funky:

Pickled tea is pretty much exactly what it sounds like — tea leaves that have been fermented to change and enhance the flavor. According to Jocelyn Lee, co-owner of the hit San Francisco restaurants, Burma Love, Burma Supertsar, and B*Star, the traditional method for making pickled tea involves harvesting the young buds of the tea plant, packing them in bamboo, bringing them to a riverside, and burying the bamboo parcel for a long period of time. This process is slightly different now, though the general principles are the same: the buds get steamed (to release the tea’s juices, which will serve as the pickling liquid), then placed in large vats with a heavy lid, and finally, buried. The tea will ferment anywhere from three to six months (as with any other pickle, the exact amount of time affects the pungency of the end result). What is interesting about this particular process, Lee says, is that there is nothing else added into the mix except the tea leaves — „no vinegars, no starter agents, it just ferments upon itself,“ she says, lending pickled tea its most distinct flavor. It’s hard to describe the very unique complexities of the taste of pickled tea — Lee uses words like „musty,“ „dry,“ „olive-y,“ and „similar to a grape leaf.“ She concludes, „It’s deep and heavy, but it has a lightness to it — there’s no specific flavor, really, that you can connect it with.“

It’s time to retire the restaurant monologue – The Washington Post (archive.ph ohne Paywall)
Ich persönlich höre mir im Restaurant ja wahnsinnig gerne die Details zu einzelnen Gerichten an. Aber wenn alles nur als Performance einstudiert ist, ist das natürlich auch nervig. S. a. Essen in den USA, mein Rant über US-Restaurantkultur vom Sommer 2024.

“We get a lot of people who will take a couple bites and be like, ‘Well, I just thought it was way too much cheese,’” he says. “I will have sat there and watched you just scoop right off the top, which is quite literally all cheese.” Now, he provides a bit of gentle parenting, making sure diners reach their spoons to the bottom of the dish and get semifreddo in each bite. In a world of Yelp Elites and TikTokers and Beli-trackers and, yes, restaurant critics like myself, it makes sense to leave nothing open to interpretation. Only, interpretation is half the fun.

Internet Protocols, Power and the Rebirth of the Border – Tech Policy Press
Diese lange Analyse von Internet-Governance von Internet-Policy-Forscher Konstantinos Komaitis fand ich sehr aufschlussreich.

States are not fragmenting the Internet because the US has abused its dominance. They are fragmenting it because they cannot exclude the possibility that it might. This is not grievance politics but preemption—governance driven by uncertainty rather than outrage, by risk calculation rather than ideology.
Sovereignty is now asserted in advance of violation. Data localization laws illustrate the shift. Governments frame them as privacy safeguards, resilience measures, or protection against foreign surveillance. The language is technocratic but the logic is geopolitical. Data is localized not necessarily because harm has occurred, but because exposure creates vulnerability. The question is not what Washington has done, but what it could do under different political conditions.

What do coders do after AI – Anil Dash
Warum Software-Leute „KI“ tendenziell weniger kritisch gegenüber stehen. Wichtige Konsequenz: Auch in diesem Feld mehr Arbeitskampf!

This is a point that’s hard for a lot of my artist friends to understand: how come so many coders don’t just hate LLMs for stealing their work the way that most writers and photographers and musicians do? The answer boils down to three things:

  • Coders have long had a history of openly sharing code with each other, as part of an open source, collaborative culture that goes back for more than half a century.
  • Tools for writing and creating code have almost always offered a certain degree of automation and reuse of work, so generating code doesn’t feel like as radical a departure from past practices.
  • Software development is one of the fields with the least-advanced cultures around labor, as workers have almost no history of organizing, and many coders tend to side much more with management as they’ve been conditioned to think of themselves as „future founders“ rather than being in solidarity with other worker

Grammarly turned me into an AI editor against my will and I hate it – Platformer
KI-Firmen machen offenbar echt einfach alle, was sie wollen??

All that said, what Grammarly is doing here is not that different from the companies who build the underlying large language models. Paste a draft of your writing into a chatbot, type „edit this the way Casey Newton would,“ and the chatbot will cheerfully oblige. It won’t ask for my permission, either. It certainly won’t pay me. And unlike Grammarly, it won’t even bother to remind you (in fine print) that I am not meaningfully involved.
Is “expert review” actually worse than the behavior of the typical chatbot in this respect? I think so, but the distinction is narrower than I’d like it to be.
The difference is that Grammarly took a latent capability — one that exists in every LLM — and turned it into a product feature. It curated a list of real people, gave its models free rein to hallucinate plausible-sounding advice on their behalf, and put it all behind a subscription. That’s a deliberate choice to monetize the identities of real people without involving them, and it sucks.

Drei Tipps für “KI” in 2026 – Zine
Johannes Klingebiels STS-informed takes zum KI-Diskurs lese ich sehr gerne (v.a. auf LinkedIn, wo er damit einfach so sehr gegen den Strom schwimmt).

Wenn du also in 2026 mit einer KI-Meldung konfrontiert wirst, lohnt es sich, kurz zu fragen: Auf welcher Ebene spielt das eigentlich?

  • Science-Fiction (Was wird impliziert oder befürchtet?)
  • Marketing (Was wird verkauft oder finanziert?)
  • Technische Realität (Was macht das System konkret? Nicht nur: Was wird mir darüber erzählt?)

Die meisten Meldungen spielen auf allen drei Ebenen gleichzeitig und die interessante Frage ist, welche davon die lauteste ist und warum.

Can the Internet Be Saved – LA Review of Books
Nicholas Carr über Tim Berners-Lees neues Buch:

Inventors are rarely able to see their inventions objectively, just as parents are rarely able to see their children objectively, but Berners-Lee seems particularly impaired. His focus on protocols and codes may be understandable for a programmer, but it has blinded him to a deep and uncomfortable truth about his invention. The web wasn’t corrupted by outside forces. The corruption was there from the start, latent in its design. A vast, decentralized communication network that can transmit data of all sorts to all people is not resistant to the establishment of information monopolies; on the contrary, it encourages their formation. Decentralization at a technical level breeds centralization at an industrial level.

You can’t make art on LinkedIn, can you? – National Videogame Museum (via Johannes Klingebiels Zine)
Diesen Take fand ich interessant und seltsam erfrischend.

All this is a bitter pill to swallow for the precarious creative, but this is exactly why LinkedIn is so interesting. It’s a cultural crossroads where the disruptor and disrupted share the same feed – a feed that still appears to have a veneer of civil discourse. The bots that flood Facebook and Instagram don’t thrive here, which makes it the perfect place to have real conversations, even if they can be suffused with professional humblebragging and corporate tall tales.

Audio/Video

A musical ode to Indian wool and life on the Deccan Plateau – Aeon Videos
SO ein cuter Trickfilm aus Wolle, vom indischen Filmemacher Suresh Eriyat.

90s-2000s Tattoo Choker but made of Human Hair and based on a real medieval discovery – Morgan Donner
Sehr spezifischer Nerd-Content. Ich fands außerordentlich interessant.

Sonst So

your ai slop bores me (via Jana Unterrainer auf futurezone.at)
Dieses chatroulette-artige Browsergame hat mich mehrmals zum Lachen gebracht, es vereint genau das, was ich unter dem Schlagwort „internetsinnlosigkeit“ in meinen Lesezeichen sammle: lustige, weirde Projekte, die sich der gerade geläufigen Web-Logik widersetzen.

A real-time multiplayer game where humans role-play as AI. Submit prompts, give responses, earn credits, and fight the slop.

Vintage Obscura Radio (via Web Curios)
Wenn mal einfach mal „was anderes“ hören will. Als ich die Seite zum ersten Mal aufrief, landete ich bei Ferien im Schwarzwald von Co-Mix (1983). Dieser weirde eingängie Track erinnerte mich sogleich an „say no to the tech bro“ von ultramorbidi, das ich wenige Tage zuvor erfolglos auf eine Tanzfläche shazammen wollte – schließlich half der DJ mit dem Link weiter.

Over 100,000 music-obsessed researchers scour the internet daily to uncover nearly forgotten music of every genre and category at /r/vintageobscura
Curated playlists rotate between recently posted tracks, shows of similar genres or monthly / guest mixes.
All tracks have fewer than 30,000 views on YouTube at the time of discovery and were released before 2000.

The Scope Creep (via Johannes Klingebiels Zine)
Ein Horror Text-Adventure zu Projektmanagement in einer Agenur. Fands witzig!

list animals until failure (via Kottke)
Simples Spielprinzip, unterhaltsam und erstaunlich herausfordernd. Die Entwicklerin hat hier aufgeschrieben, wie sie die Seite gebaut hat.

In Every Language (via Web Curios)
Die Titelbilder bestimmter einzelner Wikipedia-Einträge in verschiedenen Sprachen.

Nestflix (via Lynn and Tonic)
Ein „Netflix“ für fiktive Filme und Serien in tatsächlichen Filmen und Serien.

Dust Bunny – Alan Warburton
Das ist ein cooles Objekt.

Dust Bunny is a small sculpture (7cm x 7cm x 5cm) comprised of finely milled angora-like fibres harvested from the inside of ten 3D animation workstations at visual effects studio Mainframe. The volume of dust here represents an estimated 35,000 hours, or 4 years, of constant rendering. This industrial by-product has been compressed into the form of the Stanford Bunny – a historically iconic 3D test object introduced in early computer graphics experiments at Stanford University and still routinely used to demonstrate new advances in CGI. 

Backkatalog:



Hi, ich bin Jana.
Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Ich arbeite als Redakteurin bei futurezone.at, als freie Audio-/Kulinarikjournalistin und Sketchnoterin. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

Meine Sketchnotes:
jasowieso.com

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Porträtfoto: (c) Pamela Rußmann

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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.