Archiv der Kategorie: Kuchen

Bananenkuchen mit Rumkaramell

Dieses Rezept ist jetzt tatsächlich seit Mai im Entwurfsordner meines Blogs – fast hätte ich schon drauf vergessen.

Bananenkuchen Rumkaramell
Das Karamell schmeckt dank dunklem Rum sehr super.

Das wär aber schade, denn ich habe diese kleinen Bananenkuchen nach Yotam Ottolenghi/Helen Goh sogar zweimal gebacken und schließlich unter größten Anstrengungen (weil fast kein Tageslicht) fotografiert.

Bananenkuchen Rumkaramell

Und überhaupt: Sie schmecken dank Ovomaltinepulver (bzw. einer selbstgebastelten Mischung aus Malz und Milchpulver), Bananenpüree und dunklen Rum sehr vielschichtig. Not your average Schokokuchen also.

Bananenkuchen Rumkaramell
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PBJ-Brownies aka Brownies mit Erdnussbutter und Preiselbeeren

Diese Brownies hier sind Ergebnis einer abendlichen ich-brauch-unbedingt-mal-wieder-Kuchen-Backaktion. Angschnitten habe ich sie dann zwar doch erst am nächsten Tag, weil ich Angst hatte, dass die Marmorierung in warmem Zustand auseinanderfällt. Aber Brownies zum Frühstück sind schon auch was Cooles.

PBJ Brownies

Das Rezept von Joy the Baker ist inspiriert vom amerikanischen Snackklassiker schlechthin, dem PBJ-(PeanutButter-Jelly)-Sandwich. Auf den Schoko-Brownie-Teig (für die allerbesten Kakao-Brownies der Welt s. „best cocoa brownies“, seit zehn Jahren schon hier im Blog!) kommt deshalb eine Erdnussbuttermasse, und, als Jelly-Ersatz, Preiselbeeren.

Mit ihrer leicht bitteren Säure sind sie ein guter Kontrast zu der schweren, cremigen und vor allem süßen Erdnussbuttermasse und dem fudgigem Brownie darunter.

PBJ-Brownies
Anders als bei den meisten anderen Brownies ist hier eine Gabel nötig
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Erdnuss-Apfel-Streuselkuchen

Und schon wieder ein Wunschkuchen im Blog: Nach dem Schoko-Kaffee-Cheesecake und dem Eierlikörguglhupf aka Kuchenkuchen durfte sich auch mein dritter Mitbewohner ein Geburtstagsgebäck bei mir wünschen.

Seine Schlagwörter waren Äpfel und Streusel. Doch das allein fand ich zu fad, und kam durch Blättern in Niki Segnits Geschmacksthesaurus auf die Kombination von Apfel und Erdnuss.

Kerze wird ausgeblasen
Und noch ein GIF, weils so schön ist!

Das saure Äpfel und Erdnussbutter einen guten Snack ergeben, konnte ich lange nicht glauben, bis mich ein amerikanischer Bekannter vor einigen Jahren mal dazu überredete, es zu probieren. Und es schmeckt super! Sauer-Süß-salzig-fettig-knackig-cremig, alles gleichzeitig. Dieses Erlebnis lässt sich zwar nicht eins zu eins auf Kuchen übertragen, da die Äpfel während des Backens logischerweise an Knackigkeit und Säure verlieren, aber Crunch lässt sich durch gehackte Erdnüsse erzeugen und zusätzliche Säure mit etwas Zitronensaft.

In den Rührteig habe ich auch noch zwei großzügige Löffel Erdnussbutter gegeben, um so weit wie möglich vom langweiligen Rührteigflair wegzukommen. Und trotzdem: Den fertigen Kuchen könnte ich mir sehr gut auf einer klassischen Kaffeetafel, mit einem großen Blob Schlagsahne vorstellen.

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Eierlikörguglhupf aka Kuchenkuchen

Nachdem ich den vagen Wunsch eines meiner Mitbewohner nach Schichten-Schoko-Cheesecake in einen Schoko-Kaffee-Cheesecake verwandelt habe, forderte ein anderer „Kuchen-Kuchen“. Was das sein sollte? Kuchen mit Kuchengeschmack halt – inspiriert von asdf’s Pie mit Pieflavor (eine Memekultur-Referenz, die mir kein Begriff war).

Ich habe GIFs liebgewonnen!

In meiner Vorstellung entspricht „Kuchengeschmack“ einem einfachen Rührkuchen, nur einfache Rührkuchen mag ich nicht besonders gerne (laaaaangweilig!). Guglhupfs mit Eierlikör habe ich dagegen als zumindest richtig saftig in Erinnerung – für Eierlikör-Marmorguglhupfs gibt es auch schon ein Rezept im Blog, und übrigens auch eines für selbstgemachten Eierlikör.

Marmorkuchen war aber in der Vorstellung meines Mitbewohners wegen der paar Löffel Kakao schon wieder zu viel des Guten und damit sicher kein Kuchenkuchen. Also wurde es Eierlikörguglhupf ohne irgendetwas, angelehnt an ein Rezept des wohl bekanntesten Eierlikörherstellers (ich habe irgendeinen anderen genommen, der sich hinter den für Cocktails brauchbaren Spirituosen auf dem Küchenkastl fand).

Im Teig sind so viele Eier, dass meine Schüssel fast überging, als ich sie luftig schlug. Dann noch großzügig Eierlikör, sodass der Kuchen nicht nur Ei-Fluffig sondern auch Ei-gelb wurde. Die Konstistenz erinnert außerdem fast an Biskuit, was ich neben der vielen Luft auch dem hohen Stärkeanteil im Teig zuschreibe.

Eierlikör-Guglhupf, Vogelperspektive

Die Kerzerl sind übrigens nicht wegen meines Mitbewohners auf dem Kuchen, denn es war ein ganz gewöhnlicher Kuchenwunsch, kein Geburtstagsgeschenk. Grund dafür waren zwei digitale Geburtstagspartys, auf die ich am Backtag eingeladen war. Praktischerweise konnte ich den gleichen Kuchen zweimal „mitbringen“ und die Geburtstagskinder über die Webcam die Kerzen ausblasen lassen. Nur dumm, dass sich Kuchenstücke nicht übers Web verschicken lassen…

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Kardamom-Pistazien-Karottenkuchen mit Karottenhalwa-Guss

Das letzte Rezept, das ich hier gepostet habe – Low-Carb-Schokokuchen – habe ich (sehr untypisch!) auf Twitter entdeckt. Und über dieses hier, das Teil der basically-Backserie von Bon Appetit ist, bin ich auch irgendwie dank Twitter gestolpert.

Kardamom-Pistazien-Karottenkuchen gif
Trotz dämmerungsbedingter Zeitnot beim Foto: ein animiertes GIF ist schon cool!
Kardamom-Pistazien-Karottenkuchen

Bon Appetit als großes amerikanisches Food-Magazin war mir natürlich schon lange ein Begriff, doch als solches war es ungefähr so interessant für mich wie Essen&Trinken (no offense). Dass es von BA auch einen großartigen YouTube-Channel und „coole“, ganz eindeutig an „Millenials“ gerichtete Rezepte im Web gibt, weiß ich nur dank der gefühlt tausenden Fanboy-Tweets von @i_am_fabs und @auermike.

https://twitter.com/i_am_fabs/status/1239950139369889793
https://twitter.com/auermike/status/1243586279088050177

In diesem Zusammenhang auch spannend: How Bon Appétit Accidentally Made YouTube’s Most Beloved Stars (Buzzfeed News) und:

Wegen solcher Tweet-Schwärmereien habe ich Bon Appetit und einzelne der Autorinnen (Sohla El-Waylly und Sarah Jampel) gleich auf Instagram abonniert (neben RSS-Feeds von Foodblogs meine übliche Quelle für Rezept-Inspiration) und so in den letzten Wochen sehr viele BA-Rezepte in meinen Lieblingslinks untergebracht. Keines davon ist auch nur ansatzweise fad, immer kommt eine besondere Technik oder Zutat zum Einsatz: z.B. Camouflage Chocolate Fudge Brownies, Apple-Honey-Pecan Muffins oder der Black Sesame Mochi Cake With Black Sesame Caramel, den ich sogar schon nachgebacken habe:

Mochi Kuchen mit schwarzem Sesam
Mochi-Kuchen mit schwarzem Sesam

Mittlerweile habe ich auch angefangen, hin und wieder BA-YouTube-Videos zu schauen – obwohl ich (Koch-)Videos eigentlich überhaupt gar nicht mag!

Tl;dr: Bon Appetit hat jetzt ein Fangirl mehr.

Noch ein paar Worte zum Kuchen: Aus unerklärlichen Gründen mache ich fast jedes Jahr um Ostern herum einen neuen Karottenkuchen (2012: Karottenkuchen, 2013: Rüblitarte, 2016: Karotten-Scones) – obwohl ich gegen rohe Karotten außerordentlich allergisch bin und deshalb immer wen anderen zum schälen/schneiden engagieren muss. Dieses Rezept hat mich besonders wegen des Karotten-Halwa-Guss interessiert, der tatsächlich so gut schmeckt, dass ich ihn auch pur essen könnte (oder z. B. auf Zimteis?). Kardamom-Pistazie-Karotte stellte sich außerdem als unschlagbare Geschmackskombination heraus.

Kardamom-Pistazien-Karottenkuchen
So saftig im Inneren!
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Low-Carb-Schokokuchen

„Low-Carb“ und Diäten aller Art sind mir sehr suspekt. Wegen dieses Tweets von Marlies Hübner (die übrigens ein sehr interessantes Blog über Autismus und Neurodiversität schreibt) und weil die Mehlvorräte der WG für Pizza draufgegangen waren, gab ich Kuchen ohne Mehl doch eine Chance.

Der Einfachheit halber habe ich mich gleich an das im Thread zitierte Rezept von lecker.de gehalten. Es verspricht die Konsistenz von Mousse au Chocolat – das heißt es muss viel Luft in die Zutaten.

Nach Eischnee und steifgeschlagener Sahne lief nur leider unser schrottiger Handmixer gefährlich heiß, es roch schon nach verbrannten Motorkohlen. Dieses Rezept reiht sich damit in die unheilvolle Geschichte der ohne-Mehl-Kuchen in diesem Blog ein: 2012 (lang ists her!), als ich Mandel-Schoko-Kuchen ohne Mehl gebacken habe, schrottete ich den Mixer meiner Mama…

Schoko-Mandel-Kuchen ohne Mehl auf einer Tortenplatte
Mandel-Schoko-Kuchen ohne Mehl

Beim Low-Carb-Schokokuchen versuchte ich schließlich die ganzen Eier erst mit dem Pürierstab (unmöglich) und dann händisch aufzuschlagen, doch besonders viel Luft bekam ich nicht hinein – ein Grund, warum mein Kuchen viel platter ist, als der am Foto des Originalrezepts.

Ein weiterer Grund: Als ich das Ofentürl öffnete, fiel er um ein ganzes Stück zusammen und das Foto entstand erst am nächsten Tag (recht unmotiviert, wie das außerordentlich *aufwändige* Foodstyling zeigt).

Dennoch: Der Kuchen schmeckte der ganzen WG, die ich zur Zeit fast täglich mit neuem Gebäck versorge, sehr gut. Ich aß ein bisschen Powidl dazu, ich glaube sauer-bittere Orangenmarmelade als Kontrast zur schweren Cremigkeit des Low-Carb-Schokokuchens wäre noch besser.

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Schoko-Kaffee-Cheesecake

Wenn schon die Party ausfallen musste, wollte ich meinem Mitbewohner zumindest den besten Geburtstagskuchen überhaupt backen. Seine Wünsche daran waren recht vage – mehrere Schichten! Schokolade? Cheesecake vielleicht?

schoko-kaffee-cheesecake
Dunkelblauer Vorhang und weiß-goldener Teller bleibt meine Lieblingsinszenierung für Gebäck…

Meine erste Idee waren Bon Appetits Camouflage Chocolate Fudge Brownies, die aber das Kriterium der verschiedenen Schichten nicht so recht erfüllen können. Dann fiel mir Smitten Kitchens’s layered mocha cheesecake wieder ein, den ich schon ein paar Jahre auf meiner Nachbacken-Liste stehen hatte.

Das Originalrezept verlangt nach amerikanischen quarter sheet pans mit neun mal dreizehn Inch Größe – doch unsere Küche gibt überhaupt nichts passendes her. Ich rechnete also ein bisschen herum, fand glücklicherweise drei gleich große 26cm-Springformen in verschiedensten Ecken unserer Küche (warum??), und beschloss statt eines eckigen, sechsstöckigen Cheesecakes einfach einen runden mit nur drei Schichten zu backen.

Leider passten nicht alle drei Formen gleichzeitig in unseren Ofen, aber nacheinander klappte geht auch. Nur eins sollte ich beim nächsten Mal bedenken: mit Backpapier als Unterlage ginge der Cheesecake weitaus leichter (und wohl bruchsicher) aus den Formen…

Von außen macht der Kuchen gar nicht so besonders viel her, doch wenn man ihn anschneidet, kommen die drei verschiedenen Cheesecake-Arten, abgetrennt von Oreo-mäßigen Schokokeksböden sehr gut zur Geltung: Ganz unten eine Schicht puren Käsekuchens, in der Mitte superschokoladiger und oben eine Schicht mit Kaffeearoma und Molassefarbton (ein super Trick von smitten kitchen!). Zur Deko dann noch superdunkle Ganache (ich habe single origin Schokolade genommen, die mir am Ende nicht besonders gut schmeckte – die Tafel hätte ich besser vorher probiert…) und goldene Streusel for good measure.

Insgesamt zwar nicht unbedingt ein schnelles Backprojekt, aber doch weniger fehleranfällig als eine „richtige“ Torte.

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Mochi-Kuchen mit schwarzem Sesam

Das ist der BonAppetit-Kuchen, den ich in den letzten zwei Wochen gefühlte zehn Mal im Blog erwähnt habe, bevor ich ihn überhaupt getestet habe.

Der Guss ist so schwarz, dass er farblich fast mit meiner Teekanne mithalten kann.

Und was soll ich sagen: Das Rezept ist schrecklich. Nicht der Kuchen – der ist sehr interessant – nein, das Rezept. Amerikanische Mengenangaben (die Idee, die Menge *kalter* Butter in Cup-Volumenmaßen anzugeben?!?!?) bringen mich ohnehin regelmäßig zum Schimpfen. Aber die Anleitung für diesen Kuchen musste ich bestimmt fünfmal lesen (und ich bin eine doch halbwegs erfahrene Bäckerin), weil man an verschiedenen Schritten im Rezept Teilmengen der in Cups angegebenen Mengen in der Zutatenliste braucht und ich wieder alles deppert ausmessen (statt einfach zu wiegen!) musste. Meine Mitbewohner unterstellten mir dann erstmal „Freude am Sudern*“, aber ich schwörs**, am Kuchenbacken selbst lag mein Ärger sicher nicht!

* (dt.: jammern)
** warum will ich immer Wallah sagen, wenn ich irgendwo was von „schwören“ lese oder selber schreibe??

Eine Oberfläche, wie frisch geteert…

Ich habe mir natürlich alle Gewichtsangaben aufgeschrieben und versucht, das Rezept unten nicht nur aus dem Englischen zu übersetzen, sondern auch ein bisschen einfacher zu gestalten. Ganz einfach, straightforward, ist dieser Mochi-Kuchen mit schwarzem Sesam trotzdem nicht, aber das könnte man auch nicht von seinem Geschmack behaupten.

Als ich den schwarzen Sesam erst geröstet und dann gemahlen habe, breitete sich ein intensiver Duft von Blumenerde in der Küche aus und auch beim Reinbeißen lässt sich diese Note noch erahnen. Die Konsistenz ist dank des Klebreismehls ziemlich gummiartig, aber sonst wärs ja auch gar kein Mochikuchen. Der Karamellguss ist schwarz wie Teer und auch angeschnitten könnte eins glauben, der Kuchen ist völlig verbrannt. Und dennoch fand ich den Kuchen insgesamt richtig gut, er ist wirklich sehr anders als alles, was ich sonst so backe.

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Hawaiianisches Butter-Mochi

Beim Schreiben des letzten Zuckersüß blieb ich ziemlich lange bei Bon Appetit hängen. Diese Seite hat nicht nur sehr erfolgreiche Kochvideos auf YouTube (die mich eher mäßig interessieren, tbh), sondern auch enorm spannende Rezepte, z.B. diesen Sesame Mochi Cake with Black Sesame Caramel. Leider habe ich es in den letzten sieben Tagen (was wirklich viel ist für ein Rezept, das ich uuunbedingt sofort umsetzen will), nicht geschafft, diesen Kuchen zu backen.

buttermochi
Die Fotos entstanden, genau wie der Kuchen, in ziemlicher Zeitnot…

Aber Klebreismehl schien mir eine so interessante Zutat, dass ich mich nach einem schnellen, einfachen Rezept zur Überbrückung umschaute. Hawaiianisches Butter-Mochi stellte sich nach kurzer Recherche am vielversprechendsten heraus: nur sechs Zutaten (plus zwei optionale) und eine Schüssel – fertig.

Sieht aus wie nicht anständig gebacken, ist aber einfach nur typische Klebreismehl-Konsistenz.

Tatsächlich habe ich wohl lange kein so einfaches Rezept mehr hier veröffentlicht, das gleichzeitig so spannend (weil mir völlig fremd) war. Die Konsistenz des Kuchens ähnelt im Inneren schon ein bisschen den zähen Mochi, wie ich sie aus der japanischen Küche kenne. Die Kruste dagegen hat etwas von gut durchgebackenem Biskuit. Und der Geschmack: super buttrig und auch ein bisschen „exotisch“, was der Kokosmilch geschuldet ist.

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Glühwein-Käsekuchen

Zum 16. Geburtstag einer meiner damals besten Freundinnen habe ich einen Glühwein-Käsekuchen gebacken. Alle, die probiert haben, inklusive mir, fanden ihn richtig gut, nur leider habe ich das Rezept niemals ins Blog geschrieben und damit auch verloren.

2011 habe ich Kuchen mit Blitz fotografiert??

In den seither vergangenen 8 Jahren habe ich immer mal wieder daran gedacht, einen neuen Versuch zu starten, es aber nie gemacht. Bis jetzt!

glühweinkäsekuchen auf einer glasplatte

Diesmal habe ich gleich drei Mini-Käsekuchen (einer als Geschenk, einen für die WG und einen fürs Foto aka mich) daraus gemacht. Ganz unten ein einfacher Bröselboden aus Löffelbiskuits aka Eierbiskotten aka Savoiardi (Namensdiskussionen dank Mitbewohner_innen, die in drei verschiedenen Ländern aufgewachsen sind), gebräunter Butter und etwas Zimt statt des Biskuits, den ich offenbar beim ersten Versuch 2011 verwendet habe. Darauf eine simple Käsekuchen-Joghurt-Creme, die nur mit ein paar Löffeln Orangensaft aromatisiert ist.

angeschnittener glühwein-käsekuchen

Und obenauf natürlich noch eine Schicht Glühwein-Gelee mit Vanille, Zimt, Kardamom und großzügig Glitzerzuckerstreuseln.

Heraus kommt ein sehr weihnachtlich, aber dennoch frisch schmeckender ziemlich fancy Kuchen – ohne Backen!

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