Zuckersüß 387

mit wenig Gebackenem, zweimal Delivery (LiuLiu und tata) – und wie immer, den besten Links der letzten Tage.

In den letzten paar Wochen (der letzte Sonntagspost erschien am 24. Dezember!) habe ich gar nicht so viel gebacken/gekocht: Buttermilcheis mit Cointreau oder Mohnschnaps, Neujahrs-Glücksschweinchen, zwei Biskuitrouladen zum Geburtstag, Gewürzcookies, Kaffee-Kardamom-Marmorguglhupf (bald im Blog!) und Bravetart’s Zimtschnecken.

Nicht selbstgebacken, aber auf jeden Fall hier erwähnenswert: Zu Heiligdreikönig hat eine französische Freundin Galette des Rois vorbeigebracht. Dieses Gebäck besteht aus super blättrigem Blätterteig und ist mit einer Mandelfrangipane gefüllt. In der Füllung ist außerdem eine kleine Figur versteckt. Wer die in seinem Stück findet, ist für den restlichen Abend König_in und bekommt eine Papierkrone.

Restaurants daheim: LiuLiu und tata

Wegen vagem Gusto auf „Asiatisch“ bestellte ich Anfang Jänner für meinen wöchentlichen Restaurantabend bei LiuLiu in Währing. Ganz überzeugt war ich nicht, hier in der Lokale-Kategorie habe ich mehr dazu geschrieben.

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Veggie Cashew Tofu und Veggie Trio von LiuLiu

Diese Woche gings dann mit vietnamesischer Küche weiter. Wegen der besonders vielfältigen Speisekarte (mit dem schlechtesten Interface der Welt, mjam im mobilen Browser…), sollte es von tata im siebten Bezirk kommen. Leider war das Essen durch die lange Anfahrt weitestgehend kalt, als es bei uns ankam, aber gut war es schon. Details in diesem Post.

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Zitronengrassuppe mit Kräutern und Tofu + Frühlingsrollen vom Tofu

Hier folgen meine liebsten Links der letzten Wochen, allesamt gesammelt mithilfe meines Feedreaders (an dieser Stelle noch ein Hinweis auf einen Blogpost, der mir sehr wichtig ist: Eine Ode an RSS-Feeds. und: legt euch einen Feedreader zu!):

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tata – Vietnam delicious

tata Vietnam Delicious, Seidengasse 23, 1070 Wien

Restaurants, die so weit von meiner Wohnung weg sind wie das tata sortiere ich beim Bestellen fürs wöchentliche daheim-auswärts-essen in der Regel aus. Hier überwog aber das Interesse an den Gerichten die Furcht, dass alles kalt ankommen würde – die Speisekarte ist sehr vielfältig und hat vor allem viele interessante vegetarische Gerichte dabei.

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LiuLiu

Neues Jahr, neuer Versuch, meine Restaurant“besuche“ nicht nur auf Insta, sondern auch im Blog zu dokumentieren.

LiuLiu, Schopenhauerstraße 40, 1180 Wien

Wegen vagem Gusto auf „Asiatisch“, schaute ich mich (online) diesbezüglich ein bisschen in der Gegend um und kam schließlich auf das Restaurant LiuLiu in Währing. Obwohl ich dort relativ häufig vorbeispaziere, habe ich noch nie dort gegessen. Weil Freund_innen von mir und auch das Internet davon schwärmten, bestellte ich mit meiner üblichen Begleitung dort unser wöchentliches Restaurant-Abendessen.

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Eine Ode an RSS-Feeds. und: legt euch einen Feedreader zu!

Der schöne Winterwald auf dem Foto hat mit dem Thema dieses Posts nix tun tun, nur ist mir für dieses wichtige Thema leider kein passendes Stockmotiv eingefallen…

Vergangene Woche schaute ich mal tiefer in in meinen Feedreader und musste feststellen, dass die Feeds von 56 meiner 317 abonnierten Blogs nicht mehr erreichbar sind. Ich klickte mich nach und nach durch, und tatsächlich sind einige davon einfach vom Netz gegangen. So erstaunlich ist das nicht, weil ich die ersten davon bereits 2008 oder 2009 abonniert hatte – so lange halten nicht viele Blogs durch. Doch eine nicht unerhebliche Zahl dieser 56 Blogs hatte einfach keinen auffindbaren Feed mehr!

Das veranlasste mich zu mitternächtlichem Rage-Tweeten (eigentlich nicht unbedingt mein Genre):

https://twitter.com/jasowies_o/status/1349491289843240961

Durch ein bisschen mehr Rumgeklicke fand ich heraus, dass die meisten noch existierenden Blogs ohne Feed (fast alle davon waren Foodblogs) zu Squarespace umgezogen waren. Klaudia Zotzmann-Koch (die übrigens mal in meinem Podcast zu Gast war!) las sich dann durch die Doku dieses Webseitenbaukastens (Blogs waren meines Wissens nicht das Ursprungsgeschäft von Squarespace) und gab mir auf Twitter einen Tipp zur Standard-Feedadresse, mit der ich tatsächlich einige austüfteln konnte (yay!).

Doch die ganze Angelegenheit beschäftigt mich trotzdem noch, denn: Was heißt es für die „Blogosphäre“ und das ganze freie Internet an sich, wenn ein, zugegeben ziemlich alter, aber offener Standard wie RSS einfach in Vergessenheit gerät und kaum jemand stört sich daran?

Ich glaube, ich muss ein bisschen ausholen…

Was ein Blog ist, musste ich beim Start der Zuckerbäckerei im Jahr 2009 noch sehr oft erklären. Mittlerweile ist „Blogger_in“ ein inflationär verwendeter und (vor allem in der weiblichen Form) oft abwertender Begriff für alle möglichen Leute, die content ins Internet stellen, und wenn es nur auf Instagram ist. Weil ab ~2012 (gefühlt jedenfalls, vielleicht auch schon früher) immer mehr Leute schnell Geld mit dem Bloggen verdienen wollten, ging es oft sehr bald nur noch um möglichst suchmaschinenoptimierte Inhalte und sponsored posts (to be fair: schwarz-weiß ist das natürlich nicht, s. Früher war alles besser™ – DasNuf). Oberflächlich entstand ein unsäglicher Einheitsbrei, vor allem, was Foodblogs angeht (s.a. Why Google’s recipe results are meaningless. – Slate).

Blogs sind super

Was Blogs (für mich) so großartig macht, geriet im „Mainstream“ zeitgleich in Vergessenheit:

Erstens: Jede_r kann bloggen. Berühmt zu sein, um damit anzufangen ist nicht nötig und berühmt oder reich zu werden auch nicht notwendigerweise das Ziel (s.a. Small b blogging – Tom Critchlow, enthusiasts and nerds and hobbyists – Rebecca Toh, Bloggen ist Abfall – 2-Blog). Je nach technischem Wissen und Motivation läuft ein Blog nach einer handvoll Klicks auf blogger.com (so begann die Zuckerbäckerei!) oder selbsgehostet und vielleicht sogar ohne CMS (dafür mit einem Static Site Generator wie Jekyll, an dem ich mich mal versucht, aber schließlich aufgegeben habe).

Und zweitens: Diese Vielfalt an Blogger_innen kann den Leser_innen, zumindest theoretisch, unendlich viele neue Perspektiven eröffnen. Ich zum Beispiel las anfangs nur Food- und Lifestyleblogs, durchs weiterhangeln von Link zu Link und Blog zu Blog ist mittlerweile von Feminismus über Tech, Linguistik, Politik, Handarbeit und Literatur echt alles mögliche dabei.

Feedreader zum Blogs-Lesen sind noch superer

Täglich/wöchentlich/monatlich dutzende oder gar hunderte Blogs abzuklappern ist allerdings nicht praktikabel, weshalb ein Feedreader ein unersetzliches Tool für (Viel-)Blogleser_innen ist.

Ich selbst nutzte zuerst jahrelang den Google Reader, dessen Einstellung 2013 mich mehr aus der Ruhe gebracht hat als meine Führerscheinprüfung. Danach stieg ich zu Feedly um und blieb aus Bequemlichkeit dabei. In den letzten 11 oder 12 Jahren habe ich einfach alle Blogs, die mir nur irgendwie interessant erschienen, abonniert. Hier ein kleiner Auszug:

screenshot feedly
Foodblogs, persönliche Blogs, Online-Magazine, Autoren-Webeiten und sogar Newsletter – alles an einem Ort!

In einem Feedreader sammeln sich alle veröffentlichten Posts der abonnierten Blogs chronologisch und (mit wenigen Ausnahmen) komplett werbefrei. Nachdem ich 2013 einfach meinen GoogleReader-Account zu Feedly migriert habe, ist davon auszugehen, dass ich trotzdem sehr genau getrackt werde, aber das ließe sich auch halbwegs leicht umgehen (einfach keinen Google-Account nutzen und evtl. einen privacy-friendly Feedreader auswählen).

Social Media frisst das Web

Nun aber zu meinem eigentlichen Punkt: Ich könnte diesen ganzen Blogger_innen auch auf Social Media folgen (tatsächlich tue ich das in vielen Fällen auch) und darauf hoffen, dass sie dort Hinweise auf neue Blogeinträge posten. Doch längst nicht alle Blogger_innen haben eine Social-Media-Präsenz und die, die eine haben, posten nicht immer Links zu allen ihren Blogposts. Vor allem unter Foodblogger_innen ist es üblich, auch „alte“ Blogposts auf Social Media zu bewerben, chronologisch ist das Ganze damit schon mal nicht.

Viel schlimmer als das ist allerdings die Funktionslogik der Social-Media-Plattformen. Sie sind in keiner Hinsicht wie RSS-Reader (Hoffnungen, dass Facebook zu einer Art Feedreader wird, wie Felix Schwenzel vor vier Jahren in ia, amp, rss, syndikation, bloggen schrieb, haben sich mittlerweile nachhaltig zerstört): Facebook, Instagram und Twitter im Default-Modus sind weder chronologisch noch werbefrei. Damit ist es sehr unwahrscheinlich, dass ich alle neuesten Posts aller meiner „abonnierten“ Blogs finden und lesen kann.

Ziel dieser sozialen Netzwerke ist es nicht, Leser_innen auf alle Blogposts von deren Lieblingsblogger_innen hinzuweisen. Ihr Ziel ist es auch nicht, Blogger_innen mit deren Leser_innen zu verbinden. Ihr Ziel ist es vor allem, alle Nutzer_innen so lange wie möglich auf der eigenen Plattform zu halten, um so viel Geld wie möglich zu verdienen: Einerseits, indem Leser_innen-Daten an höchstbietende Werbenetzwerke verkauft werden, andererseits, indem Blogger_innen dafür zahlen sollen/müssen, dass ihre Leser_innen ihre Inhalte überhaupt zu sehen bekommen. Währenddessen stirbt das freie, offene Internet außenherum immer mehr aus (s.a. The Internet Is Dying. Repealing Net Neutrality Hastens That Death – NYTimes 2017), Clickbait-Schrott nimmt zu (s.a. RSS ist tot und das ist eine Schande – heise) Qualitätsmedien werden in den wirtschaftlichen Ruin gedrängt (s.a. The Truth Is Paywalled But The Lies Are Free – Current Affairs) usw usf.

Ich brauche mir nichts vormachen, Facebook, Twitter und Instagram sind 2021 wohl weiter verbreitet als RSS-Reader es jemals waren. Doch die Tatsache, dass einige Blogger_innen den ursprünglichen Vorteil der freien, offenen Abonnierbarkeit ihrer Blogs einfach unter den Tisch fallen lassen, schockiert mich sehr. Damit sorgen sie dafür, dass old-school-Leser_innen wie mir das Lesen ihrer Blogs erschwert/verunmöglicht wird. Pech, kann man nix machen?

Nein. Wenn das die einzige Konsequenz wäre, hätte ich diesen Blogpost hier nicht geschrieben, da reicht mitternächtliches Rage-Tweeten völlig aus.

In meinen Augen ist dieser klammheimliche Abschied vom Feed die endgültige Kapitulation vor Social-Media-Monopolisten. Denn die Blogger_innen, die keinen RSS-Feed mehr anbieten, liefern sich den Plattformen komplett aus. Wenn sie Leser_innen erreichen und Erfolg haben wollen, müssen sie nach den Regeln der Plattformen spielen. Dadurch wird die Vielfalt der „Blogosphäre“ tendenziell noch geringer, Nischenblogs verschwinden ganz und gar, und Monopolplattformen werden noch allmächtigere Gatekeeper, als sie eh schon sind. Und das schadet nicht nur den Leser_innen und Blogger_innen, sondern auch „dem Internet“ als ganzen.

Und jetzt?

Ich habe vielen der Blogger_innen, die scheinbar keinen Feed mehr haben, gemailt und sie auf das Problem hingewiesen.

Und ich habe mir vorgenommen, für Feed-Reader im Allgemeinen Werbung zu machen, also Freund_innen, Bekannte, aber explizit auch Leser_innen der Zuckerbäckerei von den Vorteilen dieser Technologie zu überzeugen. Also: Klickt euch doch einen Account bei Feedly, nutzt Thunderbird, oder irgendeinen anderen Dienst. Abonniert zum Beispiel die Zuckerbäckerei, eure liebsten Nachrichtenseiten und natürlich Blogs.

über den tellerrand
Über den Tellerrand

Wenn ihr nicht wisst, wo anfangen – Über den Tellerrand bietet vielleicht einen Startpunkt. In dieser Serie stelle ich Blogs zu Themen vor, die über die Foodblog-Bubble hinausgehen. Im ersten Teil (den ich vor vier Jahren geschrieben habe!) erkläre ich, warum ich das tue. Danach habe ich noch eine Sammlung mit Tagebuchblogs veröffentlicht, eine über Feminismus und eine zu Irgendwas mit Internet. In der Blogroll stehen meine liebsten Foodblogs, ganz aktuell ist sie aber nicht mehr.

Statt euch täglich durch die angeblich für euch „relevantesten“ Stories auf Insta zu swipen oder ewiglich auf Facebook zu scrollen, ohne auch nur irgendetwas Sinnvolles/Spaßiges mitzunehmen, könnt ihr euch mit einem Feedreader direkt durch eure liebsten Blogs und Webseiten lesen – ohne Pop-Ups, Werbung oder anderen nervigen aufmerksamkeitshaschenden Müll.

Nachtrag: Bei Podcasts ist das freie Web noch halbwegs gut dabei, doch Spotify tut auch alles, um Monopolplattform zu werden (s. a. Plattformkapitalismus erobert den wilden Podcast-Westen – DLF Kultur), deshalb ladet euch doch gleich noch einen Podcatcher (z.B. AntennaPod, ApplePodcasts, GooglePodcasts, etc) herunter und hört eure Podcasts dort ohne walled garden und (fast) ohne Werbung und Tracking!

Noch ein Nachtrag: Der Trend zu Newslettern in den letzten paar Monaten (Jahren?) hat auch damit zu tun, dass Social Media aufgehört hat, ein gutes Ökosystem für Blogger_innen/Schreibende und Leser_innen zu sein. In meinen Augen sind sie allerdings ein schlechter Ersatz für Blogs: Sie ermöglichen erst recht wieder super viel tracking und targeting und sorgen ebenfalls für „Silo-Bildung“, da sie nicht immer offen zugänglich und durchsuchbar sind, sondern nur im Mail-Posteingang stattfinden – Archive und Links anderswohin gibt es nicht immer. Außerdem bahnt sich auch in der Newsletterwelt die Plattformisierung und Monopolisierung an (s.a. Is Substack the Media Future We Want? – The New Yorker). Substack bietet im Gegensatz zu TinyLetter oder MailChimp immerhin per default auch die Möglichkeit, einzelne Newsletter per RSS zu abonnieren, doch glücklicherweise hat diese Plattform den Markt noch nicht ganz übernommen…

Dirty Chai Earthquake Cookies

Diese Cookies gehörten zu meinem Weihnachtsplätzerlsortiment 2020. Mit den großzügig bemessenen Gewürzen – Ingwer, Zimt, Kardamom, Nelken, Vanille und schwarzer Pfeffer – haben sie durchaus etwas Weihnachtliches an sich.

dirty-chai-earthquake-cookies auf einem weißen teller auf rot-glitzerndem stoff
Der Stoff hier war den ganzen Dezember lang mein Videocall-Hintergrund-Vorhang – seltsame Zeiten…

Die Regel „Weihnachtsplätzchen“ nur zwischen November und Dezember zu backen finde ich schon immer deppert. Bei diesem Rezept von Susan Spungen (NYT) kann man sie in meinen Augen von vornherein getrost ignorieren.

Das liegt am Kaffee, der den Keksen nicht nur den Namen gibt (ein „dirty chai“ ist ein Chaitee mit einem Espresso drin), sondern auch ein unerwartetes, gänzlich „unweihnachtliches“ Aroma. Ich werde sie bestimmt nochmal backen, als Nachmittagstee-Begleitung ohne saisonalen Anlass.

tiramisu-cookies
Für noch mehr Kaffee am besten diese Brownie-Tiramisu-Cookies backen!

Übrigens: Anders als bei den Brownie-Tiramisu-Cookies von vor ein paar Monaten ist der Koffein-Kick hier glücklicherweise geringer – ich bekam jedenfalls auch von mehreren Cookies hintereinander kein Herzrasen :’D.

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Jahresrückblick 2020

Eigentlich wollte ich aus Faulheit (und wegen „wichtigeren Dingen“) keinen zusammenfassenden Post über dieses seltsame 2020 schreiben. Dann habe ich die Jahresrückblicke anderer Leute (alle sehr unterschiedlich: uarrr, Anke Gröner, Ann Helen Petersen, Joël Adami) gelesen. Das hat mich dringend motiviert, meine (nicht besonders kohärenten) Aufzeichnungen zu Folgendem zusammenzuschreiben:

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Neujahrs-Glücksschweinchen

Neujahrs-Gebäck aus Quarkteig ist eine Tradition in meiner Familie. Meine Mama backt insgesamt nicht besonders oft, doch solche Glücksschweinchen gab es in meiner Kindheit jedes Silvester – dank Familienchat weiß ich auch, dass sie auch zu diesem Jahreswechsel auf den Tisch kamen.

Zu Silvester 2009 habe offenbar ich die Glücksschweinchen gemacht (s. super gestyltes Foto unten… Nicht.), nur ohne das Rezept zu posten. Das habe ich dann 2010 nachgeholt, als ich zu Ostern Quarkgebäck-Schmetterlinge im Garten verteilt habe.

Letztes Jahr habe ich Jahreszahlenkekse aus Quarkteig gemacht und auf die Berghütte mitgenommen, auf der ich mit Freund_innen Silvester verbrachte.

2020 keks

Das tolle an diesem Gebäck ist, dass es in jeder Hinsicht weit entfernt ist von den üppigen Weihnachtsplätzerln, von denen viele dann Ende Dezember genug haben (ich freu mich auch am 1.1. noch auf Vanillekipferl oder so). Egal ob als Glücksschweinchen, Jahreszahl oder einfachem Teigringerl, es ist wenig süß, knusprig und fluffig, ein bisschen kuchig und der perfekte Snack. Das Gebäck schmeckt direkt um Mitternacht zum Sekt genauso gut wie zum Frühstück am nächsten morgen oder (das geht gerade noch vom Frischegrad) Nachmittagskaffee am 2. Januar.

Eigentlich wollte ich für meine 2021-Version dieser Kekse die Jahreszahl in ausgestochene Kreise prägen, doch so Filigranes klappt gar nicht, weil der Teig zu sehr aufgeht.

glücksschweinchen

Also: Zurück zum Klassiker: leicht wirr dreinschauende Glücksschweinchen. Guten Start ins neue Jahr, auf dass es viel Gutes bringt!

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Schoko-Tahini-Cookies

Im November hatte ich eine unerklärliche Tahini-Phase. Sämtliche Rezepte, ob Cookies oder Salatsauce, hatten irgendetwas mit der Sesam-Paste zu tun.

Tahini ist schon ziemlich super und ziemlich variabel, wie diese Auswahl an bereits verbloggten Rezepten zeigt: Schoko-Tahini-Kekse mit Nori und Schwarzem Sesam, Schoko-Tahini-Cupcakes, Tahini-Cupcakes mit Zitronen-Ricotta-Frosting, Apfel-Tarte mit Tahini-Karamell, Tahini-Oreo-Eissandwiches.

Weil ich dringend Cookies brauchte (im Einklang mit meiner Sesam-Phase) klickte ich mich durch die üblichen Tahini-lastigen Webseiten: Molly Yeh, Top With Cinnamon, NYTCooking. Irgendwie kam ich dann noch an David Lebovitz, der ein Rezept von Danielle Oron abgewandelt hat.

schoko-tahini-cookies

Und das habe ich dann gleich gemacht – und zur Hälfte wieder abgewandelt.

Weil ich keine Lust hatte*, 24 Stunden Teigruhe (dringend empfohlen) abzuwarten, habe ich die Hälfte des Teiges nach nur einer Stunde im kühlen Stiegenhaus gebacken. Die andere Hälfte folgte am nächsten Morgen – und ich finde, der Unterschied war nicht so besonders groß!

*Tatsächlich weit schlimmer als das – diese Cookies entstanden am Abend des Terroranschlags in Wien, an dem ich das Internet (und die Welt im ganzen eigentlich) nicht besonders gut aushielt und deshalb dringenden Bedarf nach Ablenkung (coping with cookies!) hatte…

schoko-tahini-cookies direktvergleich
nach einer Stunde Kühlung gebacken vs. nach einer Nacht im Kühlschrank gebacken

Dass die Schokolade im Cookie fast die Hälfte der Gesamtmasse ausmacht, wundert mich bei amerikanischen Chocolate Chip Cookie-Rezepten immer wieder. Doch wie meistens ist das auch hier eine gute Idee. Erst recht, wenn die Cookies Trösten und/oder Beruhigen sollen (s. a.: Schoko-Ingwer-Frust-Cookies).

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Dattelkuchen mit Walnüssen und Kürbiskernen

Diesen Post habe ich im Oktober angefangen… und kaum zwei Monate später fertiggetippt /o\.

Letzte Woche, ich hatte einen viel zu langen Uni-/Erwerbsarbeits-Tag hinter mir, wollte ich unbedingt was Süßes haben. Am besten etwas, das schnell ging, mit einer Schüssel auskam und auch als Frühstück und Snack für den nächsten Tag herhalten konnte.

Übermäßig süß durfte es deshalb nicht sein und auch nicht zu tort-ig, ich hatte eher alle möglichen „Körndl“ im Sinn. Bald ablaufende Datteln (werden die überhaupt schlecht, jemals?) waren auch noch im Vorratskastl und so begann die Sucherei im Internet.

Dattelkuchen, Seite
An diese Schiefertafel als Fotohintergrund erinnere ich mich auch immer nur zum Semesterstart…

Vegan, glutenfree, no-bake whatever waren aber die einzigen Rezeptergebnisse, die ich auf die Schnelle auftun konnte. Kein richtiger Frühstückskuchen weit und breit. Ich suchte mir schließlich ein australisches (?) Rezept für „klassischen Dattelkuchen“ heraus – und hielt mich kaum daran.

Nichtmal halb so viel Zucker, dafür noch ein bisschen kandierter Ingwer, Walnüsse und Kürbiskerne im Teig. Eigentlich wollte ich noch Mandeln und Sonnenblumenkerne dazuwerfen, nur sind erstere leider den Motten zum Opfer gefallen und letztere waren aus.

Nur: Bevor ich den Kuchen backen konnte, musste ich erstmal zwangspausieren, da ich mit einem Topflappen, der vorm (beim?) Vorheizen in den Ofen gefallen war, beinahe unsere Küche abgefackelt hätte. Das Ding glühte schon und sorgte für eine derartige Rauchentwicklung, dass ich die Küche für eine Viertelstunde verlassen musste. Offene Fenster (leider nur ins Stiegenhaus, unsere Küche ist in der Mitte des Gebäudes) und ein Ventilator konntens aber richten und der Kuchen landete doch noch im Ofen. Eine Dreiviertelstunde später hatte ich meinen Spätabendsnack und am nächsten Tag gleich ein Frühstück.

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Zuckersüß 386

…mit vielen Weihnachtsplätzchen, einem Besuch im MAK (Bakelit und Sheila Hicks), zwei Büchern über Kleidung (Zur Hölle mit der Mode und Die Welt der Stoffe), einem neuen österreichischen Kulinarik-Kunst-Magazin (The Healthy Times), zweimal Takeout (SOPHOS und kikko ba) – und wie immer, den besten Links der letzten Tage.

So, es ist quasi Weihnachten, und ich hab keines meiner Plätzerlrezepte, die seit Wochen im Entwurfsstadium festhängen, hier gepostet. Aber immerhin aufgegessen: Vanillekipferl (schon seit 2012 im Blog, puh), Dirty Chai Earthquake Cookies nach Susan Spungen, Marmorkekse und Rugelach nach Molly Yeh. Und meinen allerliebsten weißen Glühwein nach Stevan Paul (ohne Vanilleschotensparsamkeit, weil 2020 ist nicht das Jahr für Sparsamkeit an guten Gewürzen) hab ich im Dezember auch schon mindestens dreimal gemacht.

MAK: Bakelit und Sheila Hicks

Es ist außerdem schon wieder quasi Lockdown, deshalb habe ich die Chance ergriffen und bin mal wieder ins MAK gegangen (dank verlängerter Jahreskarte musste ich nichtmal Eintritt zahlen!). Ein paar Tage vor deren Abbau habe ich es ich die Bakelit-Ausstellung geschafft, in die ich schon im August wollte (damals ging ich stattdessen in Show Off und Sitzen 69 Revisited).

Die einzigen zwei Dinge aus Bakelit, die ich jemals bewusst in der Hand hatte – die auch mein Interesse für diese Ausstellung begründen – waren einerseits ein Spitzer, der noch immer in meiner Kinderzimmerschreibtischschublade herumliegen sollte und andererseits uralte Dreh-Lichtschalter. Ich war sehr verwundert, dass diese beiden Dinge nicht in der MAK-Ausstellung auftauchten (es waren bestimmt 100 Objekte über den Raum verteilt, s. Titelbild), jedenfalls nicht in der mir bekannten Form. Anspitzer gab es neben anderen Schreibtischdingen einige, aber die waren alle elektrisch. In der Kategorie „frühe Elektronik“ gab es insgesamt recht viele Objekte anzuschauen: Telefone, Radios, Fernseher, Staubsauger, Bügeleisen, Föns, Schreibtischlampen oder Mixer, alle im typischen braun-schwarz.

Wikipedia verrät, dass diese Farbe chemisch bedingt wenig variabel ist (und auch dass dieser erste vollsynthetische Kunststoff eigentlich polyoxybenzylmethylenglycolanhydride heißt – so viele Silben!!). Und doch gabs ein paar bunte Gegenstände in den MAK-Vitrinen, z. B. wunderschöne Thermoskannen aus den 1930ern. Die waren dann aber schon nicht mehr aus Bakelit, sondern aus dem verwandten Aminoplast, das auch helle Farben erlaubte.

aminoplast-thermos-mak
Annähernd 100 Jahre alte Thermos-Kannen

Beim Tippen dieses Posts bin ich noch über diese Besprechung von Sabine B. Vogel gestolpert, die offenbar in der Welt am Sonntag erschienen ist – sie gibt einen Überblick über die mittlerweile geschlossene Bakelit-Ausstellung.

Weil ich schon mal da war, ging ich auch noch in „Sheila Hicks. Garn, Bäume, Fluss“ (noch bis 18. April 2021) und erwartete mir erstmal nicht so besonders viel (Update, 16.01.21: man kann jetzt einen Online-Rundgang durch die Ausstellung machen, in 3D!) Doch schon bei den ersten paar Wandteppichen stellte ich fest, dass ich mit Textilkunst doch etwas anfangen kann. „Tangier“ erkannte ich sofort als einen marokkanischen Hauseingang, der riesige Teppich daneben (bestimmt doppelt so groß wie die Küche meiner WG?!) beeindruckte mich allein wegen seines Ausmaßes.

Am längsten schaute ich aber die gewebten Bilder an, die im weitesten Sinne nach Sprache benannt sind: Conversación en suspension III (2019) und Dialogue and Divergence (ca. 1980):

Manche der Webereien (oft mit Muscheln, Pflanzenstängeln o. Ä. durchzogen) in der Ausstellung sind nicht einmal so groß wie ein A4-Blatt, manche Werke sind fast einschüchternd groß, z.B. La sentinelle de safran (2018). So heißt der meterhohe Haufen von gelben, orangen und apricotfarbenen Acrylfaserbündeln, die von Fischernetzen zusammengehalten werden und in einem ansonsten annähernd leeren, turnhallengroßen Saal ausgestellt sind.

La Sentinelle de Safran - Sheila Hicks (MAK)
„La sentinelle de safran“ (2018)

Leider habe ich erst im Nachhinein erfahren, dass es auf Soundcloud einen kostenlosen Audioguide zur Ausstellung gibt. Dort kann man sich auch weitere Erzählungen zu Objekten im MAK anhören, gut zu wissen!

Zur Hölle mit der Mode & Die Welt der Stoffe

Diese beiden Bücher habe ich bestimmt in früheren Posts schon einmal erwähnt, aber weil sie so gut zur obigen Ausstellung passen, gleich noch einmal. Tatsächlich sind beide auch im MAK-Shop zu kaufen – ich glaube, hauptsächlich wegen der Show Off-Modeausstellung vom Sommer.

Zur Hölle mit der Mode wurde 1938 von der Modezeichnerin-, Designerin, -Journalistin und Maßschneiderin Elizabeth Hawes geschrieben und erst dieses Jahr von Constanze Derham ins Deutsche übersetzt (hier bei Twitter ein Thread der Übersetzerin mit ein paar Worten zum Inhalt und Links zu Fotos der Autorin und ihrer Entwürfe). Es liest sich ein bisschen wie ein Blog, und es freut mich sehr, dass ich auch einmal die Alltagserfahrungen einer jungen Frau, die vor gut 90 Jahren so alt war wie ich jetzt, zu lesen. Das einzige Buch, das mir bisher einen ähnlichen Einblick in den Alltag junger Menschen vor langer Zeit gegeben hat, war Stefan Zweigs Die Welt von Gestern. Als ich es gelesen hatte, dachte ich mir, dass es kaum an Aktualität/Relevanz verloren hat, und genauso ging es mir mit Zur Hölle mit der Mode.

In den 1930ern fing die Massenproduktion gerade erst an, doch Elizabeth Hawes kritisierte bereits die Erfindung von ständig wechselnden Trends, die diese Maschinerie am Laufen hielt. Ich selbst habe schon seit mehreren Jahren kaum und wenn dann großteils second hand Kleidung gekauft/zusammengesammelt (aus Nachhaltigkeits- und knappem-Budget-Gründen), trendy bin ich fix nicht (mehr) – meine Jeans sehen alle so mid-2000s aus, noch fünf Jahre und so tief sitzende Hosenbünde sind wieder in… Auf die Idee, mir etwas schneidern zu lassen, das mir wirklich passt (in jeder Hinsicht!) und das ich dann 10 Jahre behalten kann, wie Elizabeth Hawes das vorschlägt, bin ich aber noch nicht gekommen.

Während auch die letzten meiner H&M-Kleider aus der Schulzeit mittlerweile zerfleddern, gibt es tatsächlich Stoffe, die mehrere Jahrtausende überstanden haben. Ein kleines Fleckerl südamerikanischen Webstoffs von irgendwann vor unserer Zeitrechnung ist in der Sheila-Hicks-Ausstellung im MAK zu betrachten. In Kassia St Clair’s Die Welt der Stoffe ist sogar die Rede von jungsteinzeitlichen Fasern, die bis heute erhalten geblieben sind. Andererseits: Die beispielsweise gut konservierten Leinentücher von Tutanchamuns Mumie wurden bei dessen Entdeckung in den 1930ern als eher wertlos betrachtet und wenig sorgsam behandelt, ein anderer altägyptischer Stoff zerfiel sogar während Ausgrabungsarbeiten noch zu Staub.

Bei diesem Buch bin ich noch nicht über die ersten 50 von 350 Seiten hinaus, aber ich finde es wirklich interessant, den Stellenwert von Textilien über die menschliche Geschichte hinweg nachzulesen.

The Healthy Times

Die Healthy Boy Band bestehend aus den drei Köchen Lukas Mraz, Philip Rachinger und Felix Schellhorn haben ein Magazin gestartet! Nachdem ich sehr traurig darüber war/bin, dass das All You Can Eat-Magazin eingegangen ist, dachte ich nicht länger nach und bestellte mir sofort ein Exemplar der ersten Ausgabe The Healthy Times (für 18€ + beachtliche 8 € Versandkosten im Inland!). Mittlerweile ist es auch in ein paar IRL-Geschäften zu haben (z.B. im Pop-Up-Laden meines allerliebsten Lokals bruder), aber das wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht.

Jedenfalls: Mein Exemplar habe ich mittlerweile aus dem Postkasten gefischt und schon bis zur Hälfte gelesen. Das gestaltete sich gar nicht so einfach, denn das Magazin ist eher auf Effekt und Edgyness ausgelegt als auf Leserlichkeit: Die Texte sind artsy, teilweise kopfüber, in schwer entzifferbaren Fonts oder bis knapp zum Seitenrand gesetzt. Das passt allerdings nahtlos ins sonstige Auftreten der Healthy Boy Band (und auch des Mraz&Sohn, über meinen dortigen Besuch im Oktober habe ich hier immer noch nicht gebloggt?!). Auch inhaltlich hat es den Anspruch, sich von anderen Kulinarikmagazinen abzuheben, z. B. mit einem Blick nach Afrika, der Suche nach den (best) male gay chefs oder einem Gastroguide für Zugreisende in Österreich. Rezepte gibts auch ein paar, z.B. für Jollof Rice mit gefühlten 1000 Zutaten oder einem schrecklich anmutenden White Thai Breakfast mit fadem Toast, Spiegelei und Würstchen.

Auswärts Essen: SOPHOS Pizza und kikko ba

Auf Instagram bin ich vor einigen Wochen über eine Empfehlung für Pizza vom neuen U6-Alser-Straße-Imbiss gestolpert. Vor den meisten als Streetfood verkaufte Pizzastücken in diesem Land nehme ich reißaus, doch diese hier wurde in den besten Tönen gelobt.

Die Pizzastücke (mit meiner üblichen Restaurantbegleitung probierte ich mich durchs komplette Sortiment) stellten sich als wirklich wahnsinnig gut heraus – genauso wie ich Snackpizza bei meinen vielen Italienausflügen 2018/19 lieben gelernt hatte: knuspriger, lockerer, großporiger alles andere als geschmackloser oder hefiger Teig mit wohlüberlegtem und gut portioniertem Belag und direkt aus dem Ofen. Zum Beispiel klassisch Margherita, oder Pilze/Petersilie (vegan) oder eine Pizza Biancha mit Schinken und Olivenöl. Der Preis ist mit 2,60€ pro Stück sehr fair, das Ambiente halt ~U6~, aber der Pizzabäcker so sympathisch, dass das auch wieder passt.

Der Laden hat weder Schild, Visitenkarten oder Webseite, nur die Registrierkassa verrät den Namen SOPHOS. Bald soll der ganze Imbiss innen und außen mit Kunst ausgestattet werden (wenn schon, dann Werbematerial, das zum Gesamtkonzept passt) gerade fehlt dafür noch das Geld, erzählte der Pizzaiolo.

In der Folgewoche kam ich nachmittags und hungrig bei der kikko ba im Vierten vorbei, und beschloss mir ein Mittagessen mitzunehemen: bing bread und spicy edamame.

Das frischherausgebackene, warme bing bread erinnerte mich geschmacklich an einen Krapfen: ziemlich süß und ganz leicht fettig. Die Krume war sehr weich, obenauf ein bisschen grobes Salz. Das Hummus dazu war ziemlich sauer und sehr großzügig bemessen (ich bräuchte doppelt oder dreimal so viel Brot, um es aufzutunken) das scharfe rote Öl gibt dem ganzen einen „Asia“-Touch. Die Edamame waren knackig gegart und dampfend heiß, mit einer süß-salzig-scharfen Chilisauce, die mir sehr gut geschmeckt hat – ich glaube, es könnte sich dabei um dieselbe handeln wie beim Hummus.

Gegessen hab ich ein paar hundert Meter vom kikko ba entfernt auf einer Karlsplatz-Bank, der von irgendwoher mit Hot8BrassBand-Musik beschallt wurde. Das Essen war insgesamt ziemlich gut, aber hätte ich nicht so einen Spatzenmagen, hätten mich bing bread und edamame (für mehr als 10€!) wohl nicht sattgemacht. Aber dass die Restaurants der Mochi-Familie in einer hohen Preisklasse spielen, wusste ich schon vorher. Dafür wird das Branding auch bei Abholung/Lieferung durchgezogen. Die hochwertig wirkenden Takeout-Behälter sind aus Karton, mit aufgestempeltem Logo. Die Stäbchen schauen nicht aus wie die vom 08/15-Asia-Imbiss. Bei der Eingangstür stehen die verschiedenen Mochi-Getränke, das Kochbuch und die Brausezuckerl, die auch bei den Waschbecken in den Restaurants zu finden sind.

Und hier folgen endlich mal wieder Lieblingslinks:

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Foodblog von Jana Wiese