Kokospudding mit Erdnüssen

Einer der Hauptgründe, warum ich in Restaurants gehe, ist, um Neues kennenzulernen. Eine Zutat, die ich (so) noch nicht kenne, eine mir unbekannte Geschmackskombination oder Zubereitungsmethode, manchmal sogar etwas völlig unbekanntes – das macht mir am meisten Spaß.

In den letzten paar Monaten war das mit den Lokalbesuchen ~schwierig~ (zuletzt war ich Mitte Oktober in einem Restaurant), und Lieferdienste sind kein ernstzunehmender Ersatz (s. meine Lokal-Besprechungen der letzten Wochen).

Allerdings war beim Menü des vietnamesischen Lokals tata, das dank einem mjam-Radler vor ein paar Wochen bei mir daheim landete, tatsächlich mal wieder etwas dabei, bei dem ich mir dachte: „Das muss ich so bald wie möglich nachmachen“!

Wie ihr euch jetzt vielleicht schon denken könnt, ist dieses Rezept genau das: Meine Version des Kokospuddings vom tata.

Als Fotografin gleichzeitig im Bild zu sein ist bei wenig Licht besonders schwer…

Das Dessert ist simpel und schnell gemacht (vegan auch noch, übrigens). Ob Pudding überhaupt der richtige Begriff dafür ist, weiß ich nicht, denn das ganze hat eine eher joghurtähnliche Konsistenz.

Der Pudding selbst ist kaum gesüßt und ein wenig gesalzen, für sich alleine wär er fast fad. Die crunchigen gehackten Erdnüsse und knirschiger brauner Zucker verhindern die Langweiligkeit allerdings sehr erfolgreich.

Kokospudding mit Erdnüssen

500 g Kokosmilch
20 g Stärke
Salz
3-5 TL Zucker (nach Geschmack)
3 EL Kokosflocken

+50 g gehackte geröstete Erdnüsse
+ brauner Zucker zum Bestreuen

für 4-5 Portionen

Kokosmilch, Stärke, eine Prise Salz und Zucker in einem kleinen Topf glattrühren. Bei mittlerer Hitze unter rühren eindicken lassen (bis es etwa die Konsistenz von Joghurt hat), dann die Kokosflocken zugeben und noch eine Minute mitköcheln.

Den Pudding auf 4-5 Schüsselchen verteilen und abkühlen lassen. Mit gehackten Erdnüssen und braunem Zucker bestreuen und bald servieren.



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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.