
…mit viel Gebackenem, mehreren Lokalen (Dim Sum, Café Kandl, Kafenion, Hacienda Ephemer), Wiener Institutionen (Amalienbad, Eistraum, Wissenschaftsball), Fernsehen (Opernball und Olympia), einem Journalismus-Event (Aufmacher Medienrunde mit Josef Dollinger), drei Strickprojekten und einem Nähprojekt (My Dream Cardigan, The Next Hoodie, Klimawandeltuch, Ballkleid-Top) – und wie immer, den besten Links der vergangenen Wochen.
Seit dem letzten Zuckersüß habe ich zweimal Dinkel-Kokos-Cookies (bald im Blog!), Namoura (s. Rezept von 2019), simplen Zitronen-Rührkuchen, Impro-Baklava aus übrigem Filoteig, eine Birne-Helene-Torte (Schokobiskuit, Schoko-Frischkäse-Frosting, Birnenmousse, Marzipan) und kitschige Valentinstagsschnitten gebacken.



Gegessen
Melanzani mit Tahini-Joghurt, Gewürz-Cranberry-Couscous, Granatapfelsirup und Minze. Pfannkuchen. Kaiserschmarrn mit Kokosmilch (viel weicher, teigiger und natürlich mit Kokosgeschmack). Spaghetti mit Kürbiscreme-Sauce und gebratenem Radicchio.


Wochenenddienst-not-so-sad-desk-lunch mit spanischen Sardinen in scharfem Olivenöl, weichem Ei und Semmel. Pizza Margherita von meinem Mitbewohner. Nochmal Kaiserschmarrn. Kraut-Strudel.
Einen Spicy Margarita (9,20€) und einen saftigen Maiskolben mit Butter und Salz (3,90€) in der Hacienda Ephemer (1200), dem mir sympathischsten mexikanischen Lokal der Stadt.
Dinner-Party




Pi mal Daumen 10 Gänge bei meiner großen Dinnerparty vergangenes Wochenende (hier alle Details zu Planung, Rezepten, Materialeinsatz usw), und dann noch ein paar Tage lang neue Gerichte aus übrigen Komponenten zusammengesetzt.
Dim Sum Restaurant


Sehr unspektakuläres spontanes Abendessen im Dim Sum Restaurant an der Rechten Wienzeile (1040). Den Seetangsalat mit scharfem Öl fand ich gut, die drei veganen gedämpften Teigtäschen ebenfalls.
Café Kandl



Ziemlich spannendes Abendessen im Café Kandl (1070). Bald mehr dazu.
Kafenion


Auf ein paar Teller im neu übernommenen griechischen Lokal Kafenion (1160), das meiner Meinung nach dem Hype nicht ganz gerecht wird. Ziemlich teuer für ziemlich überschaubare Portionen.
Gesehen
Amalienbad

Ich war seit mehr als 10 Jahren mal wieder im Amalienbad am Reumannplatz (1100) und zum ersten Mal in dessen Saunabereich mit wunderschön gekacheltem runden Becken unter einer hohen Glaskuppel. In diesem Film von 1927 aus dem Wien-Archiv sieht man es ab Minute 0:20, hier in einem historischen Originalfoto (via Wien Geschichte Wiki), ich finde es btw sehr lustig, wie sich da die meisten alle komplett reinschmeißen (wäre heute bestimmt verboten).
Die Jugendstil-Architektur des Bades hat mich schwer beeindruckt. Wiens städtische Einrichtungen waren vor 100 Jahren schon Avantgarde und sind heute immer noch ein echter Mehrwert.
Eistraum

Mit einem Freund habe ich ein paar Runden beim Wiener Eistraum (1010) gedreht. Auch dort war ich seit ca. 2017 nicht mehr, und jetzt, wo ich mittlerweile ambitionierte Eisläuferin geworden bin, war das eigentliche Eislaufen wenig zufriedenstellend: Bergauf zur zweiten Ebene (oder wieder hinunter) war durch aus eine lustige Erfahrung, aber es waren extrem viele Leute und entsprechend wenig Platz (teilweise kein halber Meter um mich herum). Meine Begleitung beschrieb die Erlebnis-Fläche als „das Minigolf des Schlittschuhfahrens“, und das trifft es ziemlich gut. Ein Besuch reicht mal wieder für ein paar Jahre.
Wissenschaftsball

Ende Januar habe ich mir einen lang gehegten Traum erfüllt und bin endlich mal zu einem echten Wiener Ball gegangen. Mit drei Freund_innen war ich beim Wissenschaftsball im Rathaus, und zwar von Anfang bis zum Ende um vier Uhr morgens. Für die 150 Euro Eintritt (ohne Tisch/Sitzplatz oder sonst irgendetwas) bekommt man tatsächlich ziemlich viel geboten: eine atemberaubende Location, ein Orchester und ein paar Bands, und sehr viele aufgemascherlte Leute (grad nachgeschaut, dieses österreichische Wort steht tatsächlich im Duden!). Outfits anschauen war eine große Freude, so hat die Molekularbiologin und Künstlerin Saki the Artist z.B. eine selbstgemachte Robe aus Laborabfällen getragen (mein halb selbstgemachtes Outfit s.u.). Getanzt habe ich aber auch nicht wenig, ich hoffe, ich kann bis zur nächsten Ballsaison auch ein bisschen Tango!
Das Klischee, dass man die High Society bei einem Ball trifft, hat sich bestätigt (z.B. sind der Bürgermeister und mehrere Politiker_innen ganz in meiner Nähe vorbeispaziert), überraschenderweise habe ich aber auch einige persönliche Bekannte aus dem Uni-, Schul- (!), und Podcast- (?) Kontext getroffen. Zur Mitternachtsquadrille hat ein US-Amerikaner mich und meine Freundin auf die Tanzfläche gebeten (es folgte Chaos), er erzählte, dass er mit seiner Frau übers Wochenende aus San Francisco hergeflogen war, um an drei Tagen hintereinander auf Bälle zu gehen. Seiner Meinung nach das praktischste: Kein Jetlag, weil man einfach am Abend Wiener Zeit aufstehen könnte, um die Wiener Nacht (den US-Westküsten-Tag) durchzutanzen. Dass Ball-Tourismus ein Ding ist, war mir bis dahin auch nicht klar.
Am Vortag war ich beim Wissenschaftsball-Side-Event, der Vienna Lecture on Science Communication mit Astrid Séville im ebenfalls sehr prächtigen ÖAW-Festsaal. Drüben auf jasowieso.com habe ich ausführlich über den provokanten Vortrag geschrieben.

Opernball im „TV“

Die leichte Opernball-Aufregung in meinem Büro (natürlich war er am Cover des KURIER vom Freitag) hat mich dazu angestiftet, das Event am Abend erstmals im „Fernsehen“ (im ORF2-Stream) zu schauen. Das Ganze hat mich ziemlich amüsiert, einerseits weil es überraschend chaotisch war (so ein voller roter Teppich, einige Regie-Hoppalas in der Live-Übertragung, völlig unhinged Kommentatoren), andererseits weil ich nach meinem Wissenschaftsballbesuch ehrlich ballbegeistert geworden bin und schon immer sehr gerne schöne Kleider anschaue.
Meine Favoriten waren die samtenen, z.B. Opernball-Planerin Maryam Yeganehfar in Lena Hoschek, Svarowski-Gast Iris Law ganz ähnlich in schwarz, oder reich bestickte, z.B. Dubai-Influencerin und Österreich-Tourismus-Gästin Mahira Abdelaziz in einem Entwurf einer Modestudentin aus Dubai (auf diesem Bild in der Mitte). Was mich gewundert hat: Die einzige, die ihre Ehrenzeichen sinnvoll mit ihrem Kleid abgestimmt hat, war Beate Meinl-Reisinger – als Ball-Kleiderordnungen eingeführt wurden, hatte eindeutig noch keiner bedacht, dass auch Frauen mal ~Orden~ tragen würden, aber keine entsprechende Uniform…
Auch lustig: Nicky Wemer vom DerStandard-Social-Media-Team hat die Debütant_innen gefragt, ob man reiche Eltern braucht, um beim Opernball einzutanzen und was sie von klassischen Geschlechterrollen halten.
Olympia

Es kommt eigentlich nicht vor, dass ich Fernsehen schaue. Doch genau wie beim Opernball habe ich für die Eistanz/Eiskunstlauf-Bewerbe bei den olympischen Spielen eine Ausnahme gemacht. Die Rhythmustanz-Performance von Laurence Forunier Beaudry und Guillaume Cizeron für Frankreich zu Madonnas Vogue (mit tatsächlichem Vogueing!) fand ich großartig, die Outfits auch. Die beiden holten im Eistanz später Gold.
Aufmacher Medienrunde mit Josef Dollinger

Die Aufmacher-Medienrunde hat jetzt ein teilweise neues Team und startete mit einer starken Veranstaltung ins neue Jahr. Ex-ORF-China-Korrespondent Josef Dolinger erzählte von seiner Zeit in China, souverän moderiert von Rebecca Ricker. Drüben auf jasowieso.com die ausführliche Zusammenfassung.
Baiba-Konzert

Bei der Geburtstagsfeier einer Freundin ist die litauisch-österreichische Musikerin Baiba aufgetreten. Ihr Solo-Elektropop war ziemlich mitreißend.
Gelesen


Erstaunlicherweise gleich zwei Romane innerhalb einer Woche: Sourdough von Robin Sloan, eine cuter, leicht scifi-angehauchter Roman über einen ganz besonderen Sauerteigstarter, der das Leben einer überarbeiteten Silicon-Valley-Programmiererin auf den Kopf stellt.
Außerdem für meinen Buchclub Der alte König in seinem Exil von Arno Geiger, in dem er von der Demenzerkrankung seines Vaters erzählt. Ich hatte erwartet, das Buch nicht zu mögen, die vielen Verweise auf andere Texte machten es aber doch ganz interessant und zu mehr als „nur“ einem gut geschriebenen persönlichen Erfahrungsbericht. Auch war das Buch viel weniger deprimierend, als vorab angenommen – stellenweise auch richtig komisch:
„Mir geht es meinter Beurteilung nach gut“, sagte er. „Ich bin jetzt ein älterer Mann, jetzt muss ich machen, was mir gefällt, und schauen, was dabei herauskommt.“
Arno Geiger: Der alte König in seinem Exil, S. 104
„Und was willst du machen, Papa?“
„Nichts eben. Das ist das SChönste, weißt du. Das muss man können.“
Gestrickt/Genäht



Für den oben erwähnten Wissenschaftsball habe ich ein altes Promkleid einer meiner Cousinen (ca. 2015) komplett zerlegt und zu einem Top neu zusammen-gefrankensteint. Damit es besser zum Rock – ca. 2005, von meiner Tante „geerbt“ – passt, habe ich an einer Schulter die selben Perlen aufgestickt, wie auf dessen Tüll verteilt sind, auf der anderen Schulter habe ich eine Schleife drapiert, die aufs Originalkleid verweist. Das Innere meine Outfits sollte man sich besser nicht so genau anschauen, ich habe nämlich einerseits meine innere Micarah Tewers gechannelt, d.h. sehr spontan gearbeitet und meinen Plan währenddessen mehrmals geändert. Andererseits geriet ich zum Schluss unter Zeitdruck, so sauber versäubert wie z.B. beim Jacqueline-Kennedy-Onnassis-Kleid vom Sommer habe ich bei weitem nicht. Trotzdem war ich sehr zufrieden mit meinem Look, und habe jetzt große Lust für die nächste Ballsaison eine komplette Robe zu nähen.
Meine My Dream Cardigan (pattern von Wool & Beyond bei ravelry) habe ich endlich gesteekt, am Klimawandeltuch 2025 (s.a. Daten Stricken in der Klimakrise, ravelry) und auch an The Next Hoodie (pattern von Elida Virack bei ravelry) weitergestrickt.
Veröffentlicht
Im Blog: Buttermilcheis mit Kirschen, Jahresrückblick 2025, Februar-Dinnerparty
Anderswo: Sechs Texte für die futurezone.at:
- Wieso Ravelry der perfekte Begleiter zum Stricken und Häkeln ist (30.1.2026): leicht aktualisierter Text zur allerbesten Fiber-Arts-Plattform, der ursprünglich im Juni 2025 erschienen ist
- „Digital Independence Day“: Einmal im Monat gemeinsam weg von Big Tech (29.01.2026, auch in Print): über eine zivilgesellschaftliche Initiative, die zum Umstieg von Facebook/WhatsApp/Gmail/etc auf demokratiefreundlichere Alternativen anregen will
- Wie Forscher den Zahnschmelz nachwachsen lassen (23.01.2026, schon im Dezember im KURIER-Gesundheitsmagazin leben in Print erschienen): Über ein britisches Forschungsteam, dem es erstmals gelang, die Kristallstruktur „künstlich“ herzustellen
- Hochleistungskeramik und 3D-Druck für den Zahnersatz der Zukunft (23.01.2026, schon im Dezember im KURIER-Gesundheitsmagazin leben in Print erschienen): Über aktuelle technologische Entwicklungen im Zahnbereich
- Digital Detox: Ich bau mir meinen eigenen „Brick“ (22.01.2026, auch in Print): Ich habe mit zwei NFC-Tags und einem Holzklotz ein Device gebastelt, das mein Smartphone auf „dumm“ schaltet, aka zeitfressende Social-Media-Apps quasi physisch blockiert
- 600 Euro vorab: Darf mein Stromanbieter eine Sicherheitsleistung verlangen? (20.01.2026): tl;dr: ja, aber.

Hier folgen meine liebsten Links der vergangenen Wochen:
Rezepte
Sheet-Pan Japchae Recipe – NYT Cooking
Japchae habe ich zum ersten und einzigen Mal in Seattle (s. Essen in den USA) gegessen und mich seither immer mal wieder gefragt, ob ich das wohl selbst nachkochen könnte.
KP+ Blood Orange & Black Sesame Galette
Sehr hübsches Gebäck.
Texte
Der Weg zu den Olympischen Spielen 1936 in Deutschland – Bundesarchiv
Im Kontext von Milano-Cortina mal ein bisschen über die Winterspiele vor 90 Jahren lesen.
Das nationalsozialistische Regime leitete daraufhin unterschiedliche Maßnahmen ein. Antisemitische Schilder an der Bahnstrecke zwischen München und Garmisch-Partenkirchen sollten abgenommen werden. In einem Rundschreiben an die Gauleiter legte Reichsminister Rudolf Heß Vorgaben zur Gestaltung antisemitischer Schilder im Stadtbild und an Gasthäusern des Landes fest: Aufgrund der in Deutschland weilenden ausländischen Gäste sollten die Tafeln auf solche beschränkt werden, „die ohne besondere Gehässigkeit zum Ausdruck bringen, dass Juden unerwünscht sind“.
Eher rechts: Die Dating-App Bumble und der Rechtsruck – vliestext
ugh:
Dass Bumble allerdings die Option „konservativ“ ohne Umschweife durch „eher rechts“ ersetzt, anstatt „eher rechts“ bloß als zusätzliche Option anzubieten, ist erstaunlich – und vielsagend. Es lässt sich so lesen, als setze das Unternehmen konservativ und rechts gleich und drücke damit, ob beabsichtigt oder nicht, etwas aus, das für viele Menschen immer schon klar war und etliche mit „konservativ“ etikettierte Parteien gerade in den vergangenen Jahren zunehmend unverschleiert gezeigt haben: „Konservativ“ ist zur Chiffre für „rechts“ geworden.
Bumble macht aber noch mehr. Es setzt rechts auf eine Stufe mit links und trägt so dazu bei, offenes Rechtssein zu enttabuisieren. Während es zuvor nur „eher links“ gab und Nutzer*innen auf Bumble nicht rechter als „konservativ“ sein konnten, ist Rechtssein nun durch die Option „eher rechts“, die gleichwertig neben allen anderen steht, normalisiert.
Why the Amish have almost no allergies – The Washington Post (archive.ph ohne Paywall) (via Curious About Everything)
Das menschliche Immunsystem ist so rätselhaft!
“We don’t really talk about the hygiene hypothesis as much anymore because we now understand that it’s not really about how hygienic you’re living,” said Kirsi Järvinen-Seppo, director of the Center for Food Allergy at the University of Rochester Medical Center. “It’s more like a microbial hypothesis, since beneficial bacteria that colonize the gut and other mucosal surfaces play a significant role.”
Allergic to Everything — The Mysteries of Mast Cells – Discover Magazine (via Curious About Everything)
Das menschliche Immunsystem ist so rätselhaft, pt.2:
In the 1970s, Claudia Miller, an allergist and environmental scientist, was studying how toxicants affect people in industrial settings and began noticing strange symptoms emerging after certain kinds of chemical exposures. By the ’90s, she observed that Gulf War veterans had been exposed to a cocktail of hazards while deployed, returning with a slew of symptoms: fatigue, headaches, joint pain, indigestion, insomnia, dizziness, respiratory disorders, and memory problems. Some veterans reported to Miller that they used to love the smell of the industrial lubricant WD-40: “It was like perfume to them,” she says. But after the war, a single whiff made them sick.
How Losing My Limbs Turned Me Into a Different Kind of Cook – The New York Times (archive.ph ohne Paywall)
NYT-Koch-Kolumnistin Yewande Komolafe:
I’m not always successful. I sometimes get impatient having to open up a world that I once existed in alone — having other cooks in the kitchen with me is an intimacy I was not used to. And there’s the frustration of needing to ask for help while giving guidance. It feels like leading my personal kitchen brigade but without the ability to show exactly how I’d like a vegetable diced, or the best method for folding butter into dough.
Our learning curves are steepest when the skills we’ve leaned on all our lives have been swept out from under us. I’ve had to set my faith in my physical body aside, focusing on the skills I do have, and consigning to the future the skills I must relearn, like how to whisk a bowl of cream to milky soft peaks with prosthetic hands.
Tonka Bean The Tale of a Contested Commodity (via Curious About Everything)
TIL:
The story of Dipteryx odorata is marked by a paradox: The seed is a failed global commodity, and the tree that produces it is a long-lasting commercial success. Once catapulted into international networks of trade for its desirable applications in gastronomy, perfumery, and tobacco industry, the tonka bean’s promise collapsed in the mid-1900s, when coumarin-related health concerns prompted its bans in the United States and government guidance limiting its consumption across Europe. Meanwhile, Dipteryx odorata itself, renowned for its durable, richly grained hardwood known as cumaru, flourished as a reliable export favored for flooring and furniture. This contrast between the seed’s unrealized promise and the tree’s commercial success reveals how human desire, driven by taste and utility and tempered by regulation, can define our relationship to different parts of the same plant
The China Tech Canon—Asterisk
Einer der spannendsten Texte über China, den ich in letzter Zeit gelesen habe. Er ist inspiriert vom Essay The Silicon Valley Canon On the Paıdeía of the American Tech Elite vom konservativen Intellektuellen Tanner Greer.
Where Silicon Valley imagines itself through Middle-earth, Mars, and cyberspace, China’s tech world thinks simultaneously in terms of the jianghu. Both are literary infrastructures, invisible yet omnipresent. They don’t dictate policy or product, but they shape the imaginative baseline — what a hero looks like, what failure means, how a society might collapse or endure.
Audio/Video
Mass – ‘Emmanuel’, by Sister Irene O’Connor (via BR Kultur Newsletter)
Quentin Lichtblau schreibt über diesen Song im btw sehr lesenswerten BR Kultur Newsletter:
Und weil es hier mittlerweile fast Tradition geworden ist, dass ich am Schluss einen, nun ja, abseitigen Musiktipp gebe, gibt es diese Woche christlichen Synth-Orgel-Pop, gesungen von einer australischen Nonne in den Siebzigerjahren! Ich meine das durchaus ernst: Die Gottesanbeterinnen-Songs von Sister Irene O’Connor, die zum Beispiel das „Vaterunser“ über eine holprige Drummachine legt, haben bereits Künstler wie James Blake gesamplet. Jetzt ist ihr Album „Fire of God’s Love“ als Reissue beim New Yorker Label „Freedom to Spend“ erschienen. Die christliche Botschaft geht im Reverb fast unter, vielleicht auch nicht so schlimm, Schwester O‘Connor klingt sowieso eher nach No-Wave-Avantgarde.
Fiona-Lee – Every Woman (Official Video)
Diesen wütenden Song über sexualisierte Gewalt hat mir der YouTube-Algo auf die Startseite gespült. Erinnert mich an Paula Hartmanns 3 Sekunden.
Twenty Thousand Hertz – The Secret Soundtracks of Movies and TV
Die Geschichte der Production Music aus den 1960ern und 70ern.
How Bad Bunny took Puerto Rican independence mainstream – Throughline
In dieser Podcastfolge habe ich viel über Puerto Rico gelernt.
Made in USA – Articles of Interest x Planet Money
Mode entsteht unter so unglaublich ausbeuterischen Bedingungen, auch beim vermeintlich besseren „Made in USA“… Eine Trimmerin (die für wenige Cents pro Kleidungsstück lose Fäden abschneidet), erzählt von ihrem Arbeitsalltag, unterschlagenem Lohn und den körperlichen Auswirkungen ihres Jobs.
Sonst So
Filzmäuse (@filz_mause)
Die Leute hinter diesem Filz-Kollektiv habe ich auf einer Party kennengelernt und war einerseits sehr erstaunt über die Existenz eines Filz-Kollektivs, andererseits ziemlich begeistert von ihren Bildern. Hier bei Munchies Art ein Porträt über die Gruppe.
Heat seekers amazing thermal images from the Winter Olympics – The Guardian
Ungewöhnliche Fotoserie.
Shadowplay Cardigan – qingfibre – ravelry.com
Dieses pattern, insbesondere in dieser Umsetzung, gefällt mir. Aber erstmal die Cardigan auf meinen Nadeln fertigstricken…
Carrie Sweater – Johanna Gehrisch – ravelry.com
Das schaut nach Frühlings-Stricken aus!
Backkatalog:
















- 2025: Schwarze-Tahini-Cookies mit dreierlei Schokolade
- 2024: Hirse-Cookies
- 2023: Hafer-Sesam-Cookies
- 2022: Torta di Radicchio
- 2021: Namoura bil ashta
- 2020: Lakritz-Kekse
- 2019: Bananenmüsli
- 2018: Zuckersüß 273 – Neues aus Nancy!
- 2017: Punschkrapferl
- 2016: Honig-Mandel-Kekse
- 2015: Orangen-Schoko-Törtchen
- 2014: Topfenpalatschinken mit Himbeeren und Baiser zum Valentinstag
- 2013: Granola
- 2012: Liebestrankplätzerl
- 2011: Valentinstag! – Herzschlagplätzerl
- 2010: Valentinstagsbaiser mit Himbeerbutterfüllung

Hi, ich bin Jana. Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Ich arbeite als Redakteurin bei futurezone.at, als freie Audio-/Kulinarikjournalistin und Sketchnoterin. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der 

Über den Tellerrand
Bücher
Zuckersüß

