Bananenmüsli

Ich frühstücke in den letzten Wochen meistens nur eine Semmel auf dem Weg zur Uni. Und weil ich auch schon im Kindergarten täglich eine Semmel *mit nix* als Pause gegessen habe (später bevorzugt Brezen, aber die sind in Österreich schwierig in guter Qualität aufzutreiben), stört mich das eigentlich nicht besonders.

Das Schild (Edding+Kreppband) habe ich nicht fürs Foto geschrieben, so eine Sauklaue…

Aber hin und wieder, vor allem dann, wenn ich morgens nicht sofort außer Haus muss, ist mir ein anderes Frühstück mehr als recht. Das endet oft in Pfannkuchen (zeitaufwendig!) oder einem Spiegelei (nur wenn Brot da ist). Für alle anderen Fälle gibt es Porridge oder Müsli.

Haferflocken alleine sind zwar eine super Basis, aber eigentlich ziemlich fad. Das ändert sich, sobald sie mit ein paar Körnern gebacken werden – klassisches Müsli, oder auf englisch: Granola. Ich habe schon ziemlich lang keines mehr gebacken, wie ein Blick ins Archiv zeigt:

Instagram sei dank ist mir vor ein paar Tagen Bravetart’s neuestes Experiment (das hier wird noch ein Fanblog?!) untergekommen: Banana Granola. Die Haferflocken darin werden nicht nur mit Körnern vermischt, sondern auch mit zerdrückten Bananen.

Die Idee fand ich superinteressant, doch weil ich sofort loslegen wollte, hatte ich nicht alles zur Hand und habe mich nicht wirklich an das Rezept gehalten. Außerdem habe ich den Zucker enorm verringert, da die Bananen eh schon süß sind. Für meinen Geschmack reicht ein Drittel der Zuckermenge des Originalrezepts.

Bananenmüsli

inspiriert von Bravetart/SeriousEats

200 g zerdrückte Bananen (gerne schon sehr braun)
Salz
1/2 TL Zimt
200 g körnige Haferflocken (nicht die feinen!)
20 g Haferschrot
30 g geschrotete Leinsamen
1 EL Chiasamen
35 g selbstgemachter Vanillezucker
40 g geschmolzenes Kokosöl
eine Handvoll grob gehackte Walnüsse
4 EL Sonnenblumenkerne
2 EL gehobelte Mandeln
eine Handvoll getrocknete Cranberries
eine Handvoll getrocknete Bananenscheiben

Bananenpüree, eine Prise Salz, Zimt, Haferflocken, Haferschrot, Leinsamen und Chiasamen in einer Schüssel vermischen. Zugedeckt etwa 30 Minuten ziehen lassen.

Den Zucker dazugeben und gut umrühren. Nochmals etwa 30 Minuten zugedeckt stehen lassen.

Währenddessen den Ofen auf 150° C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Das geschmolzene Kokosöl unter die Hafermischung rühren. Die Haferflockenmischung gleichmäßig auf dem vorbereiteten Blech verteilen, Walnüsse, Sonnenblumenkerne und Mandeln darüber streuen.

Etwa 30 Minuten backen, dann mit einem Pfannenwender o. Ä. durchmischen. Nochmals etwa 20 Minuten backen. Wenn das Müsli goldbraun und knusprig ist, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Getrocknete Cranberries und Bananenscheiben untermischen.



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Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.

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2 Comments

  1. Kia Kahawa wrote:

    Zu gut! Statt Chiasamen nehme ich gerösteten Sesam. Das gibt dem Ganzen nochmal eine etwas andere Note. Leinsamen wären auch denkbar, aber.. mhh, Sesam! Bin ich jetzt komisch? ^^“

    Posted 4.22.19 Antworten
    • Jana wrote:

      Ich bin mir nicht sicher ob Stella Parks die Chiasamen als Bindemittel oder wegen ihrem #health-Ruf ins Rezept getan hat, aber Sesam klingt sehr super!

      Posted 4.24.19 Antworten