Zuckersüß 521: ausbeuterische Arbeit, saurer Süßkram, komische Korrelationen

ausnahmsweise ein Foto aus dem Archiv

…mit wenig Gebackenem, einem Weihnachtsfilmabend (Love Actually), einem neuen Magazin (Vittles: Bad Food), zwei Strickprojekten (My Dream Cardigan und Fluffy Fleece Vest)und wie immer, den besten Links der vergangenen Woche.

Seit dem letzten Zuckersüß habe ich gemeinsam bei Freunden Ausstechplätzerl mit Marmeladenfüllung und Ingwer-Reis-Shortbread (nach diesem Rezept von 2013) gebacken.

Gegessen

Pfannkuchen. Milchreis aus dem Ofen (nach Slow Baked Rice Pudding the Moro restaurant method via Rebecca May Johnson). Kichererbsen mit Spinat in Ingwer-Tomatensauce (nach Serious Eats). Im Ofen gebackenen Hokkaido, Champignons und Tomaten, dazu Weißbrot. Pasta mit Kürbis-Knoblauchsauce. Chicorée, umwickelt mit Beinschinken, überbacken mit Béchamel-Sauce und Gruyère, dazu Pellkartoffeln. Kaiserschmarrn mit Amaretto-Rosinen und selbstgemachtem Apfelkompott. Reis gebraten mit übrigem Bulgogi vom Dodo62 und in Holleressig eingelegten Mairüben.

Dodo62

Ich war auf ein paar Teller im Dodo62 (1090), das seit Sommer koreanische Hausmannskost serviert. Hier habe ich mehr drüber geschrieben.

Krypt Bar

Danach spazierte ich mit meiner Begleitung noch auf einen Absacker in die Krypt Bar (1090), wo ich zuletzt vor ziemlich genau einem Jahr war. Die Architektur des Kellergewölbes – insbesondere die imposante Holztreppe – beeindruckt mich nach wie vor und auch mein Drink, ein Tom Yum (15€) bleibt mir in Erinnerung: Wodka mit Zitronengras und Limettenblättern, dazu Chilisirup (sanft!), Steinpilzdashi (??!) und Kokosmilch.

Gesehen

Love Actually

Anfang der Woche habe ich zu meinem alljährlichen Love Actually-Abend geladen. Diesen besten/schlimmsten aller Weihnachtsfilme schaue ich seit mindestens 2016 jeden Dezember mit so vielen Freund_innen, wie auf meinem Sofa (und drumherum) Platz haben. Dazu gabs Glühwein (weiß und rot), heiße Schokolade und allerlei Plätzerl. Eine Freundin brachte z.B. Selbstgebackene nach einem Rezept ihrer Schwiegeroma mit – „Schokopizzas“ mit zimtigem Mandelteig, Marillenfüllung, Milchschokoglasur und Mandelsplittern.

drei der an dem Abend entstandenen Bilder

Ein paar Tage später war ich gleich nochmal Glühweintrinken, allerdings im Wohnzimmer von Freund_innen, das gefühlt hauptsächlich aus DJ-Equipment und Schallplatten besteht. Die beiden hatten zur Auflegerei geladen (nicht, dass ich mich daran produktiv beteiligen könnte – aber Glühweinkochen kann ich!), der Abend wurde dann aber spontan zur interdisziplinären Jam-Session ausgerufen. Das klingt recht präpotent, war aber enorm ~wholesome~. Bei guter Musik strickten (ich am My Dream Cardigan, s.u.) / häkelten / zeichneten / malten wir allesamt an eigenen Projekten. Gemeinsam Basteln ist echt eine gute Art, Zeit zu verbringen!

Gelesen

Zu einem Substack-Abo für Vittles habe ich mich noch nicht überwunden, aber ich habe mir die zweite Printausgabe des Londoner Food-Magazins, BAD FOOD, bestellt (33€ mit Versand). Leider kam sie völlig durchnässt bei mir an (Ersatz ist schon unterwegs), sodass ich nur die vorderen Geschichten (deren Seiten nicht zusammenklebten) lesen konnte.

In Grain of Terror geht Joe Zadeh der Frage nach, warum weiße Menschen so viel Angst vorm Aufwärmen von Reis bzw. Pasta haben. Ich hatte darüber noch nie nachgedacht, bis mich vor ein paar Monaten ein österreichischer – weißer – Freund gefragt hatte, ob ich wIrKliCh die Nudeln aufwärmen wollte, die seien doch bestimmt schon „giftig“. Turns out: der verantwortliche Keim, B cereus, wird relativ zuverlässig durch Gewürze (die im nahen/mittleren Osten bis nach Südostasien prominent in Reis vorkommen) abgetötet – d.h. zu Lebensmittelvergiftungen damit kommt es tendenziell seltener. Auch witzig: Tania Sanchez reviewt Softdrinks (Orangenlimos, Cola und andere), als wären es Parfums, und Süßstoffe kommen dabei gar nicht gut weg.

Gestrickt

Weiter an meiner My Dream Cardigan (pattern von Wool & Beyond bei ravelry). Weiter an der Fluffy Fleece Vest (pattern von Johanna Reus bei ravelry).

Veröffentlicht

Im Blog: Dodo 62, Yuzu-Sandgebäck

Anderswo: Zwei Kooperationstexte für die futurezone.at:

Außerdem habe ich in der Redaktion so lange über die Nutzlosigkeit des Testvorhabens „Kekse backen mit KI“ gemeckert, dass ich nun im entsprechenden Artikel meines Kollegen Marcel Strobl vorkomme: KI-Backrezepte im Selbsttest: Zwischen Mehl, Milch und ChatGPT:

Nicht alle sind von der Idee angetan, sich von einer KI Rezepte generieren zu lassen. Meine Kollegin Jana Wiese fühlte sich persönlich angegriffen. Verständlich, schließlich betreibt sie in ihrer Freizeit einen eigenen Foodblog und fungiert auch als Jurorin beim deutschen Kochbuchpreis. 
Ihr Problem mit den KI-Rezepten ist nicht nur, dass die Künstliche Intelligenz den Erfolg der Rezepte nicht prüfen kann. KI schöpft nämlich aus einer Vielzahl von Rezepten im Internet, von denen die meisten nicht besonders gut sind. Das Ergebnis ist eine schlechte Zusammenfassung bereits schlechter Rezepte.
Künstliche Intelligenz macht seriösen Foodbloggern bereits zu schaffen. Durch die KI-Zusammenfassungen nehmen dieZugriffe auf ihre Webseiten stark ab, in die sie viel Zeit und Mühe investiert haben.

Rezepte

Saffron Cake with Cream Cheese filling and Gingerbread Ducks – Linda Lomelino
Kein Rezept per se, aber eine Tortendeko, die ich mir abschauen werde.

mulled wine pear butter linzer cookie – bayou saint cake
Meine Experimente mit Glühweingelee liegen Jahre zurück (s. Glühwein-Käsekuchen von 2011 bzw. 2019) – diese cuten Plätzerl wären ein Anstoß für einen neuen Anlauf!

Einfache (Quark) Stollensterne – Bake to the Roots
Sag niemals Quark in diesem Land… Aber mit Topfen könnt ichs ausprobieren!

Stuffed Speculoos Marshmallows – Kitchen Projects
Danach pickt wahrscheinlich die ganze Küche!

Texte

sorry about your cookies – sohla
Wie scheiße prestigeträchtige Medienunternehmen mit ihren (meist schwächsten) Mitarbeiter_innen umgehen ist echt unglaublich. Case in Point: NYT / Sohla El-Waylly.

I haven’t wanted to work with the Times for a few years now, but I found it hard to say no. We shot the first season of Cooking 101 when I was between 34 and 36 weeks pregnant. Part of the shoot was done outdoors in August where the temperature climbed above 90 degrees. I ended up in triage where doctors determined that they had to induce because working in the heat caused my blood pressure to reach dangerous levels. My hopes for a natural delivery were shattered all for six YouTube videos at $800 each. None of those shots aired. I was never informed why, but can only assume that it would have been a bad look to open the episodes with a sweaty, heavily pregnant woman about to pass out. I should have said no then, but I was afraid of being difficult.

Ausbeutung in Nagelstudios: Wurden diese schönen Nägel durch Menschenhandel ermöglicht? – ZEIT (via Özge Inan auf Insta)
Nochmal Arbeitsrechte:

Während auf der einen Seite des Maniküretisches Kundinnen sitzen, die sich für sensibel gegenüber Diskriminierung und Unterdrückung halten, arbeiten auf der anderen Seite moderne Sklaven. Profiteurin und Betroffene schauen sich direkt ins Gesicht. Der Zoll schätzt: Wer regelmäßig ins Nagelstudio geht, hat schon einmal seine Hände in die von ausgebeuteten Menschen gelegt. Aber das Bewusstsein dafür fehle in der deutschen Bevölkerung, sagen Polizisten und Sozialarbeiterinnen.

Kicking Robots, by James Vincent – Harper’s (via Michael Fälbl auf bsky)
Ein ausführlicher Einblick in die Arbeit der großen US-Player am Markt für Humanoide Roboter. Ermöglicht durch ein Stipendium des Tarbell Center for AI Journalism, das den Big-Tech-Leuten laut semafor ein Dorn im Auge ist.

I’ve been told that the prototype in front of me is worth around $250,000, and while breaking it would make for a good story, it would also be the end of my visit to Apptronik. In response to my prod, the bot merely teeters. It’s heavier than I’d expected, around 160 pounds. It feels, well, like a person. “Oh, you can do it harder than that,” says an engineer, and I jab forward again. Nothing. Apollo is still trotting on the spot. Fine, I think, I’ll give it a real push. Drawing back, I grip my makeshift spear and strike the robot hard in the chest. It staggers backward, stamping its feet, flinging its arms toward me in an appealingly human gesture. I’m struck by a flash of involuntary alarm, whether out of sympathy for a fellow being or fear of an expensive accident I can’t say. For a moment, the robot looks like it might fall, then regains its balance and returns to its position in front of me. I look at its blank face with wonder and disquiet. It seems pretty real to me.

When Musk joined Trump, countries rolled out the red carpet for Starlink – Rest of World (via Web Curios)
Wie Trumps Zölle Business für Musk herangespült haben:

Reporting by outlets including ProPublica and The Washington Post suggests that the support and influence of the White House may have made the difference. Several countries that ushered in Starlink this year appeared to be trying to stave off Trump’s tariffs and were pressured by the U.S. State Department to expedite deployment, prompting calls from Democratic senators for an investigation into the company’s foreign deals.

How Silica Gel Took Over the World – Scope of Work (via Tom Whitwell)
Wow:

Zoom in on a silica gel bead with a scanning electron microscope, and its smooth surface turns discontinuous, riddled with voids about 2.5 nanometers across (roughly the diameter of a strand of DNA). This microstructure gives silica gel radical properties. The silica gel packets in my kids’ seaweed snacks are just a little bit bigger than postage stamps, and have a total mass of about a gram. That single gram of silica gel could have an internal surface area of eight hundred square meters—the size of almost two basketball courts.

vergessene selbstverpflichtung – wirres.net
Wenns bei Photshop nicht funktioniert hat… funktioniert es vielleicht bei KI-Bearbeitung trotzdem?

vor lan­ger, lan­ger zeit (1997) ha­ben sich ver­schie­de­ne in­ter­es­sen­ver­bän­de aus dem be­reich der fo­to­gra­fie und des jour­na­lis­mus dar­auf ge­ei­nigt, wie man ma­ni­pu­lier­te, ge­pho­to­shop­p­te oder nach­träg­lich ver­än­der­te (ma­ni­pu­lier­te) bil­der kenn­zeich­nen wol­le

What editing magazine stories taught me about writing – Oliver Franklin-Wallis (via Web Curios)
Magazin-Redakteur Oliver Franklin-Wallis gibt Schreibtipps:

If your first paragraph is a proposition… When I’m writing or editing, I’ll often spend hours on the opening. Why? In the attention economy, writers have to do everything you can to arrest the reader and stop that thumb from doomscrolling. And the opening paragraph isn’t just about a gripping set-up — it’s also setting up the tone of voice and the emotional stakes of the piece.
…Your ending is the payoff. The reason most pieces fail is the ending. (This is also the reason that I tell writers to never pitch a question unless you know the answer.) Most of the time, when we talk about an ending, what we’re actually talking about is closure. If you don’t get closure, readers feel cheated. They also won’t share it. There’s a reason that so many great pieces have a circular structure, where the ending returns to the beginning of the story — it provides a natural sense of closure. But it’s not the only way to do things. What matters is that you should finish reading every story a tiny bit changed as a person.

The Last Useful Man – Metropolitan Review (via Web Curios)
Ziemlich verkopfter Text über Embodiment und wie Tom Cruise in seinen Filmen zeigt, dass körperloses Wissen (aka AI) ohne physische Entsprechung einigermaßen nutzlos ist.

This renewed fascination with embodiment isn’t spontaneous, it’s a reaction to technologies so powerful and frictionless they’re impossible to ignore. Even the most grounded among us now move through the world not through our bodies but through screens, which is why so many make the negative case for technology, urging us, thankfully without a Cruise-style kick to the head, to spend less time on the internet.
What Cruise gives us is the positive case: not just resistance to disembodiment but a reminder of what is beautiful about being physical in the first place. The skilled things bodies can do are inherently satisfying. They can be thrilling, reassuring, even a little terrifying.

Sour Fruits Are Forbidden for Boys – Cake Zine
Über Geschlechterrollen und saure Snacks in Pakistan.

When I moved to the United States for college, I realized sour here is different from khatta there. The word “sour” does not do justice to the taste—it is a failing of the English language. Sour is better suited to a mood than a fruit. Maybe it is because the taste—a fantastic rainbow of tart, tangy, zest, and spicy all at once, rarely exists in the States. Here, “sour” Haribo gummy bears, laced with white sugar, are more sweet than sour.

Maybe she’s born with it, maybe it’s protein – Emily B Jensen (via Caroline Crampton)
Auch in Österreich wird High-Protein-Stuff jetzt explizit an Frauen vermarket – ich kann gar nicht zählen, wie viele Werbeplakate von Milchkonzernen mir im Alltag in die Augen stechen (und doch habe ich noch nie so abstruse Dinge wie 0,3%Fett-High-Protein-Milch gekauft).

Women are the hot new protein consumer in part because the male consumerbase is already saturated. But they are also at the nexus of many wellness trends: a desire for sculpted physiques a la Miley Cyrus Pilates arms, concerns around diminishing muscle mass due to menopause and perimenopause, and of course, GLP-1s’ impact on our nutritional needs. Protein, according to its evangelists, can address all of those things.

Taiwan’s Receipt Lottery The Genius Tax Trick on Desperation – Pablo Musumeci
Zufällig genau an dem Tag gelesen, als der österreichische Finanzminister eine ähnliche Lotterie ankündigte.

I buy a black tea at 7-Eleven, grab my receipt, and instinctively crumple it into a ball. To me, it’s trash. But in Taiwan, even trash can be worth a fortune.
The cashier stops me. “Wait,” she says, pointing at the numbers printed at the top. “Maybe lucky.”
Turns out, every receipt here is a ticket for the tǒngyī fāpiào, the bimonthly national lottery. But this isn’t just a game, it’s a tax system in disguise. Businesses must issue receipts to prevent under-the-table deals. To ensure customers actually demand them, the government adds an incentive: every receipt could be a winning ticket.

Audio/Video

Ilia MALININ (USA) | Men Free Skating | Grand Prix Final 2025 | #GPFigure
Dieses Video ging in der vergangenen Woche auch außerhalb der Eislaufbubble steil. So beeindruckend!

Tall Stories 488: The bunker in Schönbornpark, Vienna – Monocle The Urbanist
Dass ich über einen auf LinkedIn empfohlenen Podcast auf einen Ausstellungsspace in der Josefstadt aufmerksam werde…

William von Baskerville: Der Name der Rose – ARD Audiothek
Diese BR-Produktion von 1986 hat vor einigen Jahren meine Begeisterung für Hörspiele wieder entfacht. Leider hatte ich damals versäumt, alle rechtzeitig anzuhören, und so den vierten von vier Teilen verpasst. Als ich bemerkt habe, dass die Serie wieder in der ARD Audiothek verfügbar ist, habe ich sogleich alle heruntergeladen, RSS-Podcasts ftw.

Sonst So

Spurious Correlations (via Curious About Everything)
Lächerliche Variablen zeigen, dass Korrelation nicht gleich einen Kausalzusammenhang bedeutet.

Size of Life – neal.fun (via Web Curios)
Einer meiner häufigsten use cases für Chatbots in meiner Arbeit ist, Anstoß für greifbare, möglichst lustige Größenvergleiche zu finden. Also: Wie groß sind 3 Nanometer? Wie viele Haushalte kommen mit 5 Terrawattstunden aus? Was wiegt 4 Gramm und dergleichen. Diese hübsch illustrierte Webseite verankert mir ein paar lebendige Beispiele im Kopf.

Fonts in Movies: Discover Iconic Typography in Cinema Classics (via Caroline Crampton)
Hübsche Seite.

Harlequin Shawlette – Layla Yang – ravelry.com
Dieses Muster schaut verrückt aus.

Billie Jean Skirt – Katja Dyrberg // Popknit – ravelry.com
Kompletter 80s-Look?

Backkatalog



Hi, ich bin Jana.
Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Ich arbeite als Redakteurin bei futurezone.at, als freie Audio-/Kulinarikjournalistin und Sketchnoterin. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

Meine Sketchnotes:
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Porträtfoto: (c) Pamela Rußmann

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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.