zuckersuess248

Zuckersüß 248

Links Links Links, frisch für euch gesammelt:

REZEPT

Persische Hühnersuppe mit Ghondi-Klößchen, Kichererbsen und Safran – GourmetGuerilla
Diese Suppe klingt sooo gut!

Mohntarte mit Zitronencreme – Ina isst / Zeit-Magazin
Mohn und Zitrone sind ein tolles Paar.

TEXT

Genosse Big Brother – Das Magazin (via DasFilter)
Dieser Text hat mich in der vergangenen Woche sehr beschäftigt.

Unter Xi hat die Repression zugenommen. Er predigt mehr Moral, mal mit Mao, mal mit Konfuzius. Und er praktiziert mehr Kontrolle und Überwachung. Das «System der sozialen Verantwortung» kombiniert beides – und baut einen Turbo ein: Big Data. «Lug und Trug» soll es ausmerzen, heisst es in dem Grundlagenpapier, «die Ehrlichkeit und Qualität der Nation steigern» und eine «harmonische sozialistische Gesellschaft» befördern.

Unbemerkt: Ultraschall-Apps verfolgen Android-Nutzer geräteübergreifend – netzpolitik.org
Geräte- und Nutzerprofil-Verknüpfung über Ultraschall. Beunruhigend.

Ethnografie der Netzkulturen – MERTON Magazin
Kathrin Passig stellt fest, dass Netzkulturen ähnlich abfällig beschrieben werden, wie fremde Zivilisationen im 19. Jahrhundert:

Mit nachlässiger Ethnografie müssen vor allem Kulturen im Netz rechnen, die sich mit als unseriös geltenden Themen beschäftigen. Der niedrige soziale Status von Genreliteratur, Fanfiction, Computerspielen und noch namenlosen neuen Beschäftigungen im Netz entwertet gleichzeitig ihre Anhänger und deren Proteste.

Ernährungsideologien: Die Reinheitskulte auf YouTube – so frisch so gut
Sehr gruselige Einstellungen gegenüber Ernährung und Gesundheit.

Wenn hier also von Ernährungs-Ideologien die Rede ist, dann deshalb, weil viele YouTube-Kanäle, in denen es etwa um rohköstliche Ernährung geht, in der Summe ihrer Themen ein geschlossenes Weltbild darstellen. Und zwar so geschlossen, dass keine Gegenrede mehr zulässig ist, vermeintliche Einwände zwar manchmal aufgegriffen, aber immer revidiert werden; Falsifikationskriterien gibt es schon gar nicht.

München autofrei, kann das sein? – Süddeutsche.de
Ich wünsche mir beinahe täglich, Autos einfach aus der Stadt zu verbannen, oder ihnen wenigstens die Hälfte ihres Platzes wegzunehmen.

Bevor jetzt Angst aufkommt, dass nun alle Menschen in ihren Vierteln festsitzen wie ein Jugendlicher auf dem Land ohne Moped: Der eigene Kiez bleibt Teil einer Großstadt – und ist mit seiner Umwelt durch Tram, U-Bahn, S-Bahn, Bus und Fahrradstraßen verbunden.

The real answer to texting while driving – Tim Harford (via Digitale Notizen)

Most phones have an “airplane mode”, but not an obvious “drive mode”, despite the fact that your phone is vastly more likely to cause an accident in a car than in a plane. That should change. Smartphones should have, as standard, an easily accessible, well-publicised drive mode.

Kein Praktikum zu vergeben – Sonntag Vormittag (via leider vergessen)

Ich schreib jetzt mal was ganz Irgendwasmitmedienmacher-untypisches: ich will niemanden, der kostenlos für mich arbeitet! Wenn ich es mir leisten könnte, jemanden so einzustellen, wie es sich gehört (bei ‘ner Vollzeitstelle so, dass man auch davon leben kann und versichert ist), dann will ich jemanden haben, der nicht nur richtig gut ist, sondern auch weiss, was er und seine Arbeit Wert sind, der nicht nach Abzug der Miete die Begeisterung verliert, weil er ständig darüber nachdenkt, wie er bis zum 30en kommt, […] und der nicht Abends noch irgendwo jobben muss, damit er tagsüber bei mir Kaffee kochen kann, nachdem er selbst 3 Tassen trinken musste, um sein Schlafdefizit zu übertünchen…

Wer zur Hölle ist VICE Austria? – VICE
Ein Rückblick zum 10-jährigen Jubiläum.

Es gibt durchaus die These, dass die radikale Individualisierung von VICE im Kern ein durch und durch liberales Projekt sei, das mit Punk eigentlich nur die Liebe zu Tätowierungen gemeinsam habe. Armin Thurner, seit jeher nicht unbedingt als Fan bekannt, nannte VICE im Falter unlängst einen „medialen Versuch, die konservative Idee der kreativen Klasse mit zahnlosem digitalem Radical Chic“ aufzuputzen.

6 Gründe, warum die Modeszene rassistisch ist – FairFetzt

Wenig bekannt ist aber, dass Christian Dior selbst in den Kriegsjahren die Ehefrauen von Nazioffizieren eingekleidet hat. Von Coco Chanel ist hauptsächlich ihre extravagante Art bekannt. Sie gilt als eine Frau, die der Emanzipation durch mutige Entwürfe eine Form gegeben hat. Es wird wenig darüber gesprochen, dass Coco Chanel rassistisch, homophob und nur aufs eigene Wohl bedacht war.

AUDIO/VIDEO

Lieblings-Sammlung 12 – Lieblings-Plätzchen
Drüben in meinem Podcast-Blog habe ich neun Episodenempfehlungen aufgeschrieben.

Title Design: The Making of Movie Titles
Für Abspann-Gucker_innen.

SONST SO

Was denken Sie? Wie haben sich Asylanträge, Armut und Wochenarbeitszeit entwickelt? – Der Standard (via @dmnkltnr)
Infografiken zum Selber-Weiterzeichnen.

Ahoi Polloi
Internetzensur… funktioniert.

FOTO

Blick durch den Zaun am Burgtor.

BACKKATALOG

2010: Bärentatzen
2011: Zitronencakepops
2012: Marshmallows
2013: Limetten-Kokos-Cupcakes mit Erdbeeren
2014: Erdbeer-Rhabarber-Eis
2015: Pavlovas mit Aprikosen und Pistazien
2016: Matcha-Ghriba

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