Mohnkuchen ohne Mehl

Mohnkuchen ohne Mehl

Das Konzept „Kuchen ohne Mehl“ funktioniert gut, wenn Schokolade im Spiel ist, oder auch Mandeln, wie der Low-Carb-Schokokuchen, der Mandel-Schoko-Kuchen ohne Mehl und der Orangen-Mandel-Kuchen zeigen.

Geriebener Mohn sollte ganz ähnliche Backeigenschaften haben wie geriebene Nüsse, weshalb ich mich mal an einem Ohne-Mehl-Rezept damit versuchen wollte. Orientiert habe ich mich an einem Tortenrezept von Radio NÖ, das mir meine Suchmaschine ausgespruckt hat, ich habe es ein bisschen angepasst.

Weil Eiweiß und Eigelb getrennt verarbeitet werden, braucht es für die Zubereitung mehrere (Rühr-)Schüsseln, das allerschnellste/einfachste ist dieses Rezept damit nicht. Es sind sechs Eier im Kuchen, wodurch er eine Konsistenz bekommt, die ein kleines bisschen an Clafoutis erinnert. Er ist sehr dicht und feuchtkrümelig (kein Gluten da, das die Struktur luftig halten würde!) und behält diese Konsistenz durch die Marmeladenglasur auch über ein, zwei Tage.

Mohntorte ohne Mehl

Mohnkuchen ohne Mehl

angelehnt an ein Rezept von Andrea Karrer bei Radio NÖ

6 Eiweiß
50 g Zucker (ich habe selbstgemachten Vanillezucker genommen)
Salz
150 g weiche Butter
100 g Puderzucker, gesiebt
6 Eigelb
1 EL Zwetschgenwasser
150 g geriebener Mohn
+ 3-4 EL Zwetschgenmarmelade

für zwei kleine Springformen mit 16 cm Durchmesser oder eine normalgroße Springform

Die Formen einfetten und ggf. mit Mehl ausstäuben. Den Ofen auf 180° C vorheizen.

Eiweiß in einer fettfreien Rührschüssel schaumig rühren, dann den Zucker und eine Prise Salz zugeben und steif schlagen. Zur Seite stellen.

Butter und Puderzucker in eine zweite Rührschüssel geben und luftig-cremig rühren. Die Eigelbe einzeln einrühren. Das Zwetschgenwasser einrühren.

Ein Drittel des Eischnees und den geriebenen Mohn dazugeben. Die Masse glattrühren. Den übrigen Eischnee vorsichtig, aber zügig mithilfe eines Teigschabers unter die Masse heben.

Die Masse auf die beiden Formen aufteilen und glattstreichen.

Für 25-30 Minuten backen. Der Kuchen ist fertig, wenn man mit dem Finger auf die Oberfläche drückt und die entstehende Delle gleich wieder zurückgeht.

Aus dem Ofen nehmen, etwa 10 Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen. Noch warm rundherum mit der Zwetschgenmarmelade bestreichen.




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Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.