von unten durch tannenzweige in den blauen himmel fotografiert

zuckersüß 339

In der vergangenen Woche habe ich für Ö1 help zu „smarten“ Windeln recherchiert (sehr fragwürdige Erfindung, imho) und dafür u.a. mit Hilda Tellioğlu gesprochen, was sehr interessant war. Der Beitrag ist hier nachzuhören, hier findet sich der Artikel, den ich darüber geschrieben habe.

Ich habe außerdem Buttermilch-Marilleneis gemacht, bei dem noch Verbesserungsbedarf besteht, bevor es hier im Blog landet. Bei der Aufmacher-Medienrunde, die diesesmal dank dem Krone-Chefredakteur als Gast eher einer Pressekonferenz glich (und für mich die langweiligste aller Zeiten war), habe ich mal wieder gesketchnotet:

Sketchnote zur 26. Aufmacher-Medienrunde mit Klaus Herrmann von der Kronenzeitung

Ich habe das sechste und siebte Paar (Partnerlook-)Socken für dieses Jahr fertiggestrickt, rosa Suppe, Zitronenpasta und Schoko-Bananen-Kuchen gemacht. Außerdem habe ich in Sibylle Bergs „Wunderbare Jahre. Als wir noch die Welt bereisten“ weitergelesen, war in den Bergen und, nicht zu vergessen: habe ein klitzekleines bisschen an meiner Bachelorarbeit weitergeschrieben. Einer der Gründe, warum hier im Blog so ein Sommerloch herrscht.

Lieblingslinks gibts trotzdem wieder:

Rezepte

Brown Butter Gooseberry Tart – Top With Cinnamon
Hoffentlich fallen mir mal Stachelbeeren in die Hände!

Texte

A woman’s greatest enemy? A lack of time to herself – The Guardian
Ich hoffe sehr, dass sich diese Ungerechtigkeit in meiner Generation in Luft auflöst.

Women’s time has been interrupted and fragmented throughout history, the rhythms of their days circumscribed by the sisyphean tasks of housework, childcare and kin work – keeping family and community ties strong. If what it takes to create are long stretches of uninterrupted, concentrated time, time you can choose to do with as you will, time that you can control, that’s something women have never had the luxury to expect, at least not without getting slammed for unseemly selfishness.

The mindfulness conspiracy – The Guardian
Millenial-Produktivitäts-Esoterik, oder so:

What remains is a tool of self-discipline, disguised as self-help. Instead of setting practitioners free, it helps them adjust to the very conditions that caused their problems. A truly revolutionary movement would seek to overturn this dysfunctional system, but mindfulness only serves to reinforce its destructive logic. The neoliberal order has imposed itself by stealth in the past few decades, widening inequality in pursuit of corporate wealth. People are expected to adapt to what this model demands of them. Stress has been pathologised and privatised, and the burden of managing it outsourced to individuals.

Über Awkward Handshakes – Christowski Blog
Auch so ein sinnlos geschlechtsspezifisches Ding!

Wenn es eine Sache gibt, für die man mich in Erinnerung behalten wird, dann sind das Awkward Handshakes. Das kann ich richtig gut! Während die Begrüßung enger Freundinnen kein Problem darstellt (man umarmt sich halt, was soll der Geiz?), ist es mit deren Freunden, oder generell mit Männern, immer ein bisschen schwierig. 

What It Feels Like to Die from Heat Stroke – Outside Online (via Kottke)
Gruselig!

Classic heatstroke can strike in the quiet of upper-floor apartments with no air-conditioning.Exertional heatstroke, on the other hand, pounces on the young and fit. Exercise drastically accelerates temperature rise. Marathon runners, cyclists, and other athletes sometimes push into what used to be known as the fever of exercise and is now called exercise-induced hyperthermia, where internal temperatures typically hit 100 to 104 degrees. Usually, there’s no lasting damage. But as body temperature climbs higher, the physiological response becomes more dramatic and the complications more profound. 

„Dunkle Heimat“ zeigt, dass auch das sicherste Podcast-Rezept misslingen kann – Übermedien (via @SaSchroeder)
Die ersten Folgen der ersten Staffel haben mich sehr mitgerissen, das Ende nicht mehr so sehr. Diese Kritik zerreißt die Antenne-Bayern-Produktion in der Luft:

Woran es „Dunkle Heimat“ aber vor allem fehlt: Erkenntnisgewinn. Denn, man mag es kaum glauben: In fast zwölf Stunden stecken null Minuten, in denen neue, eigene Erkenntnisse freigelegt werden. Stattdessen wird – sehr fleißig zwar, aber eben doch nur – zusammengetragen, was andere herausgefunden haben. Und das wird fortwährend „Ermittlungen“ genannt.

Audio/Video

Lustigster Thread der Woche!

Veronika Bohrn Mena über ausbeuterische Arbeitsverhältnisse und „Die neue ArbeiterInnenklasse“ – Große Töchter Podcast
Sehr interessante Folge, das Buch der Gästin kommt auf meine Leseliste!

Elisabeth Lechner über Schönheitsnormen, Body Positivity und Body Neutrality – Große Töchter Podcast
Ebenfalls sehr interessant, besonders, weil ich der Gästin kürzlich auf einer Party begegnet bin!

Foto

Nadelbäume von unten.

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