Cranberry-Pecan-Kastenkuchen

Cranberry-Pecan-Kastenkuchen
Weihnachten!

Cranberries sind so eine Zutat, die mir ständig online begegnet, aber quasi niemals in echt. Ich traue mich gar nicht, damit zu planen, sondern warte einfach drauf, dass mir welche in die Hände fallen – so passiert letzten Dezember, als ich dann Cranberry Curd und Walnuss-Mandel-Reis-Spitzbuben mit Cranberry Curd daraus machte:

Bei einem Stadtspaziergang neulich kam ich beim Schottentor vorbei, wo ein baumarktgroßer Supermarkt (so einer, wie sie sonst nur in der Peripherie herumstehen) eröffnet hat. Dort versuchte ich mein Glück und wurde sofort fündig: ein halbes Kilo Cranberries für ~günstige~ 4,99€. Den Cranberry-Tartes und -Kuchen und -Cremes stand jetzt nur noch eines entgegen: mangelnde Zeit.

Cranberry-Pecan-Kastenkuchen

Aber late-night-baking habe ich noch nie gescheut und so entstand dieser Kastenkuchen am Vorabend meiner Abreise in die Weihnachtsferien. Ich hatte am nächsten Vormittag nur noch eine Viertelstunde Zeit zum Fotografieren. Unterm WG-Christbaum lag praktischerweise schon eine rote Schleife und das Holzssternchen, so könnte man fast meinen, dass ich ein aufwändig inszeniertes Fotoshooting veranstaltet habe…

Besondere Inszenierung hat der Kuchen aber nicht nötig: Cranberries sorgen für sauer-frische Fruchtigkeit, die gerösteten Pecans und der Hagelzucker obenauf für Crunch und der Kuchen selbst schmeckt dank Zeste und Saft leicht orange-ig. Insgesamt ist er nicht zu süß und taugt deshalb auch gut als (Feiertags-)Frühstück!

Cranberry-Pecan-Kastenkuchen

nach einem Rezept von smitten kitchen

100 g Pecans
225 g frische Cranberries
180 g Zucker
Zeste von 2 Orangen
85 g geschmolzene Butter
110 ml frisch gepresster Orangensaft*
150 g griechischer Joghurt*
1 Ei
Salz
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
260 g Mehl
+ Hagelzucker zum Bestreuen

* smitten kitchen schlägt vor, einfach den ganzen Saft der beiden Orangen in einen Messbecher zu geben und so viel Joghurt dazuzufüllen, bis das Volumen 1 cup (also 236 ml) entspricht. In meinem Fall waren das eben 110 ml Orangensaft und 150 g Joghurt.

für eine Kastenform (30x10cm) 

Den Ofen auf 180° C vorheizen. Die Pecans auf ein Blech geben und im aufheizenden Ofen knusprig rösten, das dauert 7-10 Minuten. Anschließend abkühlen lassen und ggf. grob zerbrechen oder hacken.

Eine Kastenform mit Backpapier auskleiden (ggf. mit etwas Butter „festkleben“).

Die Pecans waschen, gut abtropfen, trockentupfen und halbieren.

In einer Rührschüssel Zucker und Orangenzeste verreiben. Die geschmolzene Butter, Orangensaft und griechischen Joghurt zugeben und alles glattrühren. Das Ei zugeben und einrühren.

Eine Prise Salz, Backpulver und Natron dazugeben und gut einrühren.

Mehl zugeben und mit einem Teigschaber grob einrühren. Cranberryhälften und geröstete Pecans zugeben und unterheben. Nur so lange weiter mit dem Teigschaber rühren, bis alles vermischt ist. 

Die Masse in die Form füllen und mit Hagelzucker bestreuen. Für 60-70 Minuten backen, mit einem Holzstäbchen testen, ob der Kuchen durch ist. Abkühlen lassen.



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Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.