Ananas-Eis

Ananas-Eis

Im letzten Zuckersüß, also vorgestern, meinte ich noch, dass ich *irgendwann* mal Ananas-Eis nach dem Rezept von Stella Parks für Serious Eats machen will. Dann kaufte mein Mitbewohner gestern eine Ananas, um Tepaché – ein fermentiertes Sprudelgetränk – aus den Schalen zu machen.

Übrig blieb das Fruchtfleisch (sowas ist selten, sonst immer nur die Schalen…), das ich sofort pürierte und zur Eismasse verarbeitete. Neben Ananaspüree enthält diese noch Eier, Stärke, Zucker, Rum und Sahne.

Ananas-Eis
Den Teller hab ich selbst getöpfert!

Zu Zwecken der Fotoverschönerung habe ich das daraus entstandene Eis noch mit Kokosflocken garniert. Optisch ist es unscheinbar, aber es schmeckt fruchtig-frisch und ziemlich stark nach Ananas. Ich glaube, es wäre als Eissandwich-Füllung für Kokoskekse sehr gut.

Ananas-Eis – Rezept

nach dem Rezept für „Fresh Pineapple Ice Cream“ von Stella Parks für Serious Eats

etwa 285 g Ananasfruchtfleisch
170 g Zucker
20 g Maisstärke
1 g Salz
2 Eier
55 ml Zitronensaft
1/3 Vanilleschote (im Originalrezept vanilla extract)
225 Sahne
3 cl heller Rum

+ Kokosflocken zum Servieren

Das Ananasfruchtfleisch roh pürieren.

In einem kleinen, hohen Topf Zucker, Maisstärke, Salz und Eier glattrühren. Ananaspüree und Zitronensaft zugeben.

Unter Rühren erwärmen, und bei mittlerer Hitze heiß werden lassen. Sobald die Masse zu Blubbern beginnt, 30 Sekunden unter Rühren kochen lassen (laut Stella Parks wird dadurch ein Enzym deaktiviert, das Stärke auflöst). Danach sofort von der Hitze nehmen.

Durch ein feines Sieb in eine Plastikbox streichen, die sich luftdicht verschließen lässt. Sahne und Rum zugeben und glattrühren. Auf Raumtemperatur abkühlen lassen, und dann über Nacht im Kühlschrank durchkühlen.

Die Masse in der Eismaschine gefrieren lassen. Anschließend in einen luftdicht verschließbaren Behälter füllen und nochmals etwa vier Stunden anfrieren lassen. Ggf. mit Kokosflocken servieren.



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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.