Mochi Chocolate Chip Cookies

Mochi Chocolate Chip Cookie wird zerbrochen
zähe (QQ) Mochi-Füllung im Inneren!

Durch i am a foodblog, das sehr nah an Tiktok-Hypes veröffentlicht, bekomme ich oldschool Foodbloggerin auch von den (nicht mehr ganz?) neuesten Rezept-Trends mit. Der heiße Scheiß derzeit scheinen Mochi-gefüllte Cookies zu sein.

Nachdem ich sowohl Mochi (Rezept von 2021) gerne habe, als auch Chocolate Chip Cookies mag, und eines Sonntagabends sämtliche Zutaten im Vorratskastl waren, habe ich das Rezept einfach ausprobiert.

Mochi Chocolate Chip Cookie wird zerbrochen
Top-Handmodeling: mein Mitbewohner

Das Konzept ist simpel: Erst kleine Mochi-Bällchen aus gekochtem Klebreismehl formen und dann in Chocolate-Chip-Cookie-Teig einwickeln. Frisch aus dem Ofen hat eins dann einen Cookie mit einer zähen Füllung, die sich fast wie Mozarella in einen langen Strang ziehen lässt. In Kombination mit dem knusprigen Cookie und warmer, halbflüssiger Schokolade ist das ein ziemliches Erlebnis.

Leider lässt sich das, sobald der Cookie einmal abgekühlt ist, nicht mehr recht behaupten. Denn das Mochibällchen in der Mitte wird dann einfach nur hart und zäh, sodass der Keks außenherum einfach wegbröselt. i am a foodblog schlägt vor, den Keks für ein paar Sekunden in die Mikrowelle zu legen. Das hat bei mir genauso wenig funktioniert wie zwei, drei Minuten im vorgeheizten Ofen. Deshalb eine Warnung zum Schluss, diese Cookies gehören unbedingt à la minute serviert.

Mochi Chocolate Chip Cookies – Rezept

nach einem Rezept von i am a foodblog

Mochifüllung

70 g Klebreismehl
20 g Stärke
15 g Zucker (ich habe selbstgemachten Vanillezucker genommen)
140 g Milch
15 g Butter, Zimmertemperatur

Keksteig

150 g dunkle Schokolade
200 g Mehl
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
113 g geschmolzene Butter
150 g brauner Zucker
50 g weißer Zucker
1 Ei

für 10 Cookies

Für die Mochimasse Klebreismehl, Stärke, Zucker und Milch in einem Topf mit einem Schneebesen glattrühren. Unter Rühren erhitzen, bis die Masse eindickt, ggf. zu einem Teigschaber wechseln, wenn der Schneebesen zu instabil wird. Rühren, bis ein weißer, undurchsichtiger Blob entstanden ist, dann von der Hitze nehmen (bei i am a foodblog ist erklärt, wie das in der Mikrowelle funktioniert). Die 15 g Butter in kleinen Stückchen zugeben und einarbeiten, bis die Masse homogen ist. Die Mochimasse zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln. Zur Seite stellen.

Die Schokolade grob hacken und in eine Schüssel geben. Mehl und Natron zugeben und alles vermischen.

Den Ofen auf 180° C vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier bereitstellen.

In einer Rührschüssel Butter, braunen und weißen Zucker glattrühren. Das Ei einarbeiten. Das Mehl zugeben und mit einem Teigschaber zu einem weichen, homogenen (bis auf die Schokostückchen, die überall herausstehen) Teig verarbeiten.

Die Mochimasse in zehn gleich große Portionen teilen und die jeweils zu Kugeln formen.

Den Keksteig in zehn gleich große Portionen teilen. Jeweils eine davon rund kugeln, plattdrücken und damit ein Mochibällchen einwickeln. Dabei darauf achten, dass das Mochibällchen überall gleichmäßig von Keksteig umgeben ist.

Leicht plattdrücken und mit großem Abstand auf den Blechen verteilen.

10-13 Minuten goldbraun backen. Noch warm aufessen.



Hi, ich bin Jana.
Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.

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