Erdbeer-Sandgebäck aka „Fruity Meltaways“

Erdbeer-Sandgebäck
Alles rosa

Als ich vor ein paar Tagen das rosa Effilee-Cover mit den beiden rosa Macarons sah, wollte ich sofort selber rosa Gebäck haben. Von den Corolli della Sposa, den italienischen Biskuitkringeln mit rosa Zucker obenauf, waren nur noch wenige da, und mir fiel auch gleich schon etwas neues ein: Fruity Meltaways von Sohla El-Wally aus der NYTCooking-Holiday-Cookies-Serie vom letzten Jahr.

Das Sandgebäck enthält pulverisierte gefriergetrocknete Früchte – in meinem Fall Erdbeeren – die den Teig einfärben und ihm ein deutliches Aroma verleihen. Ich hatte sie noch übrig von den Matcha-Erdbeer-Cookies von neulich, aber nur als Randbemerkung, sie machen sich auch in geschlagener Sahne super, s. Schoko-Himbeer-Torte.

Direkt nach dem Backen werden die kleinen Kekse noch heiß in einer Mischung aus Puderzucker und Erdbeerpulver gewälzt, sodass sie auch außen hellrosa werden. Geschmacklich erinnern sie mich sehr an Erdbeereis, womit ich überhaupt nicht gerechnet hätte.

Erdbeer-Sandgebäck

Erdbeer-Sandgebäck aka „Fruity Meltaways“

nach einem Rezept von Sohla El-Wally für NYT Cooking

170 g Butter, Zimmertemperatur
60 g Puderzucker
Salz
15 ml (1 EL) Zitronensaft
2 TL Vanille-Extrakt (ich habe Vanille-Wodka genommen)
Samen von 1/3 Vanilleschote
20 g pulverisierte gefriergetrocknete Erdbeeren*
225 g Mehl

Zum Wälzen
90 g Puderzucker
20 g pulverisierte gefriergetrocknete Erdbeeren*

*Ich habe gefriergetrocknete Erdbeeren dafür in einem schmalen hohen Gefäß püriert (es staubt sehr!). Das Originalrezept verlangt hier nach einer Gewürzmühle, sowas hab ich allerdings nicht und mit dem Pürierstab funktionierte es auch! Leider hatte ich insgesamt nur 25 g davon, und deshalb ein bisschen weniger verwendet.

für etwa 50 Kekse

Butter in eine Rührschüssel geben, Puderzucker darüber sieben. Mit dem Mixer glattrühren, dann Salz, Zitronensaft und Vanille-Extrakt/Wodka einrühren. Pulversierte Erdbeeren zugeben und sehr vorsichtig einrühren (das staubt!). Mehl zugeben und weiterrühren, bis sich ein Teig formt. Mit den Händen kurz glattkneten.

Den Teig in zwei Hälften teilen. Jeweils zu einer Rolle mit 3-4 cm Durchmesser formen, in Frischhaltefolie wickeln und zwei Stunden kühlstellen.

Den Ofen auf 175° C vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Die Frischhaltefolie entfernen und die Rollen mit einem scharfen Messer in etwa 4 mm dicke Scheiben schneiden, dabei immer wieder drehen, damit sich die Rolle nicht plattdrückt und die Scheiben auch rund werden.

Mit zwei Fingerbreit Abstand auf die Bleche setzen. Jedes Blech einzeln für 8-11 Minuten (je nach Größe der Kekse!) backen, die Kekse sollten dabei schön rosa bleiben und nicht bräunen. Wenn man mit dem Finger auf einen Keks tippt, sollte keine Mulde mehr bleiben, dann sind sie fertig.

Während die Kekse im Ofen sind, Puderzucker und Erdbeerpulver zum Wälzen in eine kleine flache Schüssel sieben.

Die Kekse aus dem Ofen holen und noch heiß in der Pudzerzucker-Erdbeer-Mischung wenden. Vorsichtig zurück aufs Blech setzen und abkühlen lassen.

Luftdicht verpackt aufbewahren.



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Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.