Graham Crackers

Vor einiger Zeit habe ich mal darüber geschrieben, dass ich eine Serie von Süßem, von dem man nie geglaubt hätte, es selbst herstellen zu können, starten will. Dieser Post ist wohl der Beweis dafür, dass es wirklich eine Serie wird. Zwei Rezepte für eine Kategorie sind es mir immerhin schon Wert, ein neues Tag einzuführen: svdmngh… (Eine sehr verkürzte Form von: Süßes von dem man nie geglaubt hätte…)
Es handelt sich einmal wieder um ein amerikanisches Gebäck, nämlich Graham Crackers. Meine mehr oder weniger ausführliche Internetrecherche ergab, dass sie etwa mit den deutschen Leibniz-Keksen vergleichbar sind. Nicht etwa in der Rezeptur – das Original bestand nämlich aus einem speziellen Mehl, welches aber heute durch normales ersetzt wurde – sondern viel mehr in der Verwendung. Ein „Krümelboden“ für Käsekuchen oder ähnliches wird bei uns aus den typischen Butterkeksen hergestellt, in den USA größtenteils aus den Grahams. Diese sind außerdem ein wichtiger Bestandteil der S’mores, die hier bei uns wenig bis überhaupt nicht bekannt sind. (Für alle, auf die das zutrifft: Man nehme zwei Graham Crackers, packe ein Stück Schokolade und einen Marshmallow dazwischen und erhitze diese Kalorienbombe über einem Lagerfeuer bis der Marshmallow „karamellisiert“ und die Schokolade geschmolzen ist – fertig ist dein persönlicher/s S’more!)
Zu guter Letzt sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich noch niemals echte Graham Crackers gegessen habe, doch ziehe ich nocheinmal eine Parallele zum ersten Rezept dieser Serie: Sie schmecken wirklich gut ;)

Zutaten nach Confections of a Foodie Bride
135 g Vollkornmehl
90 g Mehl
1/2 TL Salz
1/2 TL Backpulver
30 g weiche Butter
50 g Zucker
3 EL Honig
2 EL Zuckerrübensirup
1 Ei

Vollkornmehl, Mehl, Salz und Backpulver vermischen.

In einer zweiten Schüssel Butter und Zucker cremig rühren, dann Honig und Zuckerrübensirup unterrühren. Das Ei einrühren und zuletzt die Mehlmischung zugeben. So lange weiterrühren, bis die Masse klumpig wird.

Mit den Händen zu einer Kugel formen und diese in Frischhaltefolie wickeln.

Mehrere Stunden im Kühlschrank oder etwa 30 Minuten im Gefrierfach kühlen.

Den Ofen auf 180° C Umluft  vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Den Teig aus dem Kühlschrank/Gefrierfach nehmen und zwischen Frischhaltefolie oder auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf eine Dicke von etwa 0,4 cm ausrollen. Verschiedene Plätzerl ausstechen oder in gleich große Rechtecke ausschneiden.

Mit geringem Abstand auf das Backpapier setzen und je nach Form für 8-12 Minuten goldbraun backen.



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Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.

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2 Comments

  1. Ella wrote:

    Meine Händt schaund komisch aus!!!

    Posted 10.22.11 Antworten