Zwetschgen-Galettes

Mir ist wirklich rätselhaft, warum diese Leckerei Galette genannt werden sollte, da dieser Begriff laut dem doch allwissenden Wikipedia entweder für einen Dreikönigskuchen oder die herzhafte Version des Crêpe verwendet wird. Nachdem ich jedoch bei foodgawker.com so viele Galettes – in allen Fällen Steinfrüchte in Mürbteig, der wie eine Tarte ohne Form drapiert ist – gesehen habe, beschloss ich meine Zwetschgenviertel mit Zuckerkruste in Mandelmürbteig eben Zwetschgen-Galettes zu taufen.

Und was ich beinahe vergessen hätte zu erwähnen: Die Zwetschgenwochen laufen noch immer! Auch wenn es scheint, dass sich keiner von euch lieben Lesern angesprochen fühlt, sodass ich erst eine Rezeptempfehlung von Anna (viiiielen Dank übrigens ;) erhalten habe, freue ich mich nach wie vor – eigentlich erst recht – über jede Nachricht von euch :)

Zutaten
Teig
430 g Mehl
100 g geschälte, gemahlene Mandeln
90 g Zucker
2 Eier
250 g kalte Butter in kleinen Stückchen
Füllung
400 g Zwetschgen
1/2 Limette
100 g brauner Zucker

für 8 Galettes mit je 10 cm Durchmesser

Für den Teig alle Zutaten in eine große Schüssel geben und gerade solange kneten, bis sich ein fester Teig herausbildet. Diesen zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 20 Minuten kühlstellen.

Währenddessen die Füllung präparieren: Die Zwetschgen waschen, entkernen und vierteln. Die Limette auspressen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Den Teig achteln. Eine Teigportion (evtl. zwischen Frischhaltefolie oder mit viel Mehl für die Arbeitsfläche) rund ausrollen und vorsichtig auf ein Blech setzen. Den Teigkreis mit Limettensaft bestreichen und mit Zwetschgenvierteln belegen. Dabei darauf achten, dass ein Rand mit mindestens 3 cm Breite bleibt. Diesen Rand anschließend hochklappen und festdrücken. Mit braunem Zucker bestreuen und mit allen anderen Teigportionen ebenso verfahren.

Jedes Blech einzeln 20-25 Minuten backen, nach der Hälfte der Backzeit nochmals braunen Zucker auf die Zwetschgen streuen.

Lauwarm oder kalt servieren.



Hi, ich bin Jana.
Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.

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