Zuckersüß 160

Und schon wieder ein Festival, dass mich vom Bloggen abhält! Dieses Wochenende begann das Mawazine in Rabat, das nicht nur durch weitgehend kostenlosen Eintritt hervorsticht, sondern auch ein ziemlich cooles Line-Up vorzuweisen hat. Auf sechs verschiedenen Bühnen gibt es täglich ein bis zwei Konzerte verschiedenster Stilrichtungen. Von afrikanischer Musik am Ufer des Bouregreg, z. B. mit dem nigerianischen Duo P-Square, marokkanischen Stars auf der anderen Seite des Flusses in Salé über Newcomer aller Länder im Nationaltheater bis zu international bekannten Künstlern wie Pharell Williams oder Sean Paul auf der großen Hauptbühne ist für jeden etwas dabei. Das einzige was mich stört, ist der verschwindend geringe Anteil von Frauen im Publikum – nicht von Anfang an, aber je später es wird desto auffälliger; dadurch wird ein Konzert nicht unbedingt angenehmer für mich. Es herrscht, verglichen mit den Festivals, die ich in Deutschland besucht habe, eine ziemlich unentspannte Atmosphäre. Aber ich will das Ganze nicht gleich zu Anfang verteufeln, es bleiben noch sechs Abende abzuwarten. Für euch habe ich derweil ein paar Lieblingslinks gesammelt:

REZEPT

Rhabarbecue-Sauce – Chef Hansen
Vorgemerkt für nächsten Sommer, Rhabarber treibe ich in Marokko wohl nicht auf…
Holunder-Brombeer-Curd-Tarte – Our Food Stories
So ein fotogener Kuchen!

TEXT

The Story of the Bikini, The Smallest Swimsuit of the world – Racked
Über das Zeigen von Bauchnäbeln in der Öffentlichkeit.
Kann das Liebe sein – NEON
Eine Liebesgeschichte zwischen einer Somalierin und einem Deutschen, rechtlich eine schwierige Angelegenheit.
Poor Little Rich Women – New York Times (via Joy the Baker)
Die New Yorker High Society verfällt in Rollenbilder der fünfziger Jahre.

VIDEO

Temenik Electric – Déouni
Nicht die klassisch marokkanische Musik, aber trotzdem auf Darija. Spannend!

AUDIO

Shoos Off – Kiss the Television
Dauer-Background-Musik dieser Woche, kostenlos zu streamen bei Bandcamp.

SONST SO…

Weil ein #aufschrei nicht reicht – Anne Wizorek
Dieses Buch habe ich auf einmal durchgelesen und ich war begeistert – deshalb uneingeschränkte Leseempfehlung, nicht nur für die Feminist_innen unter euch.

FOTO

Eines der nagelneuen Streetartkunstwerke, die neuerdings in ganz Rabat auftauchten.

BACKKATALOG

2010: Knopfkekse
2011: Vanillecupcakes mit Beerenfüllung
2012: Waldmeister-Apfel-Kuchen
2013: Rhabarber-Streusel-Kuchen
2014: Holunderblüten-Eis

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4 Gedanken zu „Zuckersüß 160“

    1. Hallo Carola,

      das Buch kenne ich erst durch den Blog, kleinerdrei ist einer meiner Haupt-Linklieferanten für mein sonntägliches Zuckersüß. Und du hast das Buch mitgebracht? Sehr gut!

      Liebe Grüße!

  1. °Es stimmt, dass Frauen waren keine Mehrheit in der Publikum.Trotzdem die Atmosphare war richtig geil! Zumindest fur mich. Heute ist die letzte Nacht des Festival , mit Maron 5 in der Buhne. ich hoffe, dass du die Atmosphare entspannt findest! Und eventuell ein „gemichtes“ Publikum 🙂 !!

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