Zuckersüß 263

Dieses Wochenende habe ich auf einem TutPro-Seminar der ÖH zum Themenkomplex Sexismus und Rassismus verbracht. Wenn ihr das Zuckersüß öfter lest, habt ihr bestimmt bemerkt, dass ich zu Diskriminierungen öfters Artikel teile. Die und ein paar Blogs (auch gesammelt in Über den Tellerrand: Feminismus) konnte ich dann sozusagen IRL weiterempfehlen, was mich sehr gefreut hat. Und am besten: Mehrere meiner Mitteilnehmer_innen schienen interessiert an der „uralten“ Technik des RSS-Feed-Abonnierens und Außerhalb-von-Social-Media-im-Internet-Lesens! Es folgt eines meiner Lieblings-Blogpostgenres, eine Liste mit meinen Linkfavoriten der Woche:

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Apfel-Clafoutis

Letztes Wochenende hatte ich ein paar Äpfel in der Küche rumliegen, die langsam, aber sicher braun wurden. Bei Minimalist Baker sah ich geschmorte Äpfel, doch das alleine aufzuessen (als Snack? Dessert? Hauptspeise?) erschien mir auch nicht die Lösung zu sein.

Nun scrolle ich, wenn es mir die Zeit erlaubt (Samstags also fast immer), vor dem Aufstehen erst einmal durch Twitter und Instagram. Dort sah ich viele wunderschön gestylte Foodfotos (Instagram), Schlagzeilen und Rants (Twitter). Nichts davon passte zu meinem Vorhaben, die Äpfel zu verbacken, aber immerhin war mir mittlerweile selbst etwas eingefallen: Clafoutis.

Apfel-Clafoutis

Meine Mutter macht manchmal ein großes Reindl Sauerkirsch-Auflauf zum Nachmittagskaffee, das klassischem Clafoutis gar nicht so unähnlich ist. Als ich in Marokko war, habe ich dieses Rezept auch einmal in einer Miniaturversion nachgebaut.

Deshalb hatte ich grob im Kopf, wie ein Clafoutis funktioniert, aber weil es Samstag war, wollte ich auch gleich schöne Fotos und daraus einen Blogpost machen. Das bedeutete, keine langwierigen Rezepttestereien, sondern am besten etwas, dass schon ausreichend bewährt ist. Eine Google-Suche auf Englisch brachte mich nur wieder zu doofen Cup-Angaben, sodass ich letzten Endes bei elle.fr landete. Deren Clafoutis aux abricots pour deux personnes funktionieren auch mit einem Apfel (immerhin einer weniger!) und ein paar Cognac-Cranberries zum Frühstück für eine ganz gut.

Es braucht eigentlich nur ein Ei, ein kleines Stück Butter, ein paar Esslöffel Mehl und ein Glas Milch. Außerdem einen Mixer (ein Ei mit der Hand schaumigschlagen ist schon arg mühsam).

Apfel-Clafoutis Apfel-Clafoutis

Ein kleines bisschen Rezepttesten blieb aber doch noch auf mir sitzen: Einen Teil der Clafoutismasse füllte ich in eine Silikonform, einen anderen in ein kleines Porzellan-Tartelette-Förmchen. Und letztere führte eindeutig zu einem besseren Clafoutis. Falls ihr also die Wahl habt: Nehmt lieber Porzellan (oder Glas, vielleicht auch Metall) als Silikon!

Apfel-Clafoutis

Übrigens: Außer dem Kleinen Kirschauflauf gibts in der Zuckerbäckerei noch weitere Rezepte für eine_n oder zwei: z.B.  Single Lady Fudge Cake und Kaffee-Kardamom-Eis

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Walnuss-Muffins mit Apfelkaramell

Für Halloween hatte ich mir etwas supercooles überlegt: Walnussmuffins mit einem Apfelkaramell-Kern und einer Walnuss-Baiserhaube. Leider hat das dann nicht so funktioniert wie ich wollte, denn das Karamell in der Mitte schmolz beim Backen und floss an den Boden der Muffinförmchen.

1. Versuch Walnuss-Muffins mit Apfelkaramell
Karamell-Mitbacken hat leider nicht funktioniert

Ich wollte die Idee jedoch nicht aufgeben und startete einen weiteren Versuch für „100 Jahre Flip the Truck“, die erste Live-Podcastaufnahme meines liebsten Filmpodcasts.

Walnuss-Muffins mit Apfelkaramell

Diesmal schüttete ich das Apfelkaramell nach dem Backen auf die Muffins und verzichtete auf die Baiserhaube. Das übrige Apfelkaramell goss ich in eine Backform und ließ es darin fest werden, wie im Originalrezept von 2013 beschrieben.

Walnuss-Muffins mit Apfelkaramell

Statt der Baiserhaube gab es für diese Version, thematisch passend, die Avatare der vier Podcaster_innen auf Holzstäbchen und Banderolen um die Snoopy-Muffinsförmchen.

Die Muffins am Ort des Geschehens: Aufnahme im Café Sperlhof (Foto von Florian Simon)

Bei der Aufnahme selbst habe ich zwar nicht mitgeredet, denn Filme gehören nicht unbedingt zu meiner Expertise (ich glaube, ich höre mehr Filmpodcasts, als ich tatsächlich Filme schaue – super meta!). Dafür habe ich aber gesketchnotet, sodass eineinhalb Stunden auf ein bisschen mehr als A6 Platz fanden:

Jetzt aber genug Podcast-Content (dafür gibts ja eigentlich mein Lieblings-Plätzchen), auf zum Rezept!

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Zuckersüß 261

Auch wegen einer Hochzeit in der Familie (dieses und das letzte Zuckersüß-Bild stammen davon) war es hier im Blog etwas still. Nach wie vor schreibe ich aber an einem Marokko-Reisebericht, habe ein paar Rezepte in der Hinterhand und außerdem zwei Konferenzberichte zu tippen. Ich war nämlich sowohl auf der Privacy Week in Wien und auf der Subscribe 9 in München. Alles, was ich davon abgesehen spannend fand, findet sich in der folgenden Link-Liste: Zuckersüß 261 weiterlesen

8 Jahre Zuckerbäckerei und ein kitschiger Pfannkuchen-Kuchen

Ein Pfannkuchen-Kuchen mit (gefühlt) 1000 Pfannkuchen, Schokocreme und extra viel Kitsch steht schon lange auf meiner imaginären „will ich unbedingt mal haben“-Liste. Bekanntlich habe ich im Oktober genug Anlässe für solche Unternehmungen – mein Geburtstag (der 22. schon, ich werd alt!) und hier noch viel wichtiger: Das Jubiläum der Zuckerbäckerei!

Pfannkuchen-Kuchen

Diese beiden Feste musste ich aus Zeitgründen leider auf einen einzigen Kuchen reduzieren. Dafür hat er viele Namen: Pfannkuchen-Kuchen. Oder Pfannakuacha-Kuacha. Oder Palatschinken-Torte. Oder Gateau Crêpe. Oder Pancake Cake.

Pfannkuchen-Kuchen

Wie auch immer er zu bezeichnen ist – er macht gewaltig was her. Sechzehn (glaub ich, Zahlenmerken war noch nie meine Stärke…) Lagen Pfannkuchen sind abwechselnd mit Schokocreme und selbstgemachter Aprikosenmarmelade gefüllt. Dazu noch Zuckerstreusel, Kerzerl, Flamingos und eine überbordende Tischdecke, fertig ist der ofen-freie Tortentraum.

Pfannkuchen-Kuchen

Aber jetzt zum Jubiläum: Meine lieben Leser_innen, vielen Dank, dass ihr auch nach acht Jahren noch da seid! Mittlerweile gibt es hier in der Zuckerbäckerei 855 Posts, davon 569 Rezepte, 260 Zuckersüß-Linksammlungen und 17 Reiseposts. In den letzten 365 Tagen habe ich 84 Posts geschrieben, das macht 7 Posts pro Monat. Ich bin insgeheim also doch nicht so weit weg von meinen je vier Rezepten und Zuckersüß pro Monat!

Noch mehr Jubiläumszahlen: Die Facebookseite hat aktuell 533 Likes, dem Instagram-Account folgen 429 Menschen. Ich würde mich freuen, wenn es gleich noch ein paar mehr werden!

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Eine Reise nach Paris

Mein Sommer bestand gefühlt nur aus Reisen (ganz schlimmes #firstworldproblem, ich weiß)! Im August war ich zum ersten Mal in meinem Leben in Paris und habe, ähnlich wie in New York, sämtliche touristischen Hotspots abgeklappert. Alles, was mir dazu jetzt noch einfällt und außerdem nützlich oder auch nur interessant für euch sein könnte, habe ich hier für euch aufgeschrieben:

Eiffelturm

Bekanntestes Symbol der Stadt ist unbestreitbar der Eiffelturm, der bei Dunkelheit zu jeder vollen Stunde zu „glitzern“ beginnt. Für einen Ausblick von oben waren mir die Warteschlangen zu lang, aber ein Blick auf den Eiffelturm ist eh viel schöner.

Das Foto habe ich vom Arc de Triomphe aus geschossen, der auch spätabends noch geöffnet ist. Nach obligatorischen (aber nicht allzu langen) Warteschlangen und Sicherheitskontrollen muss man sehr viele Stufen in einem engen Treppenhaus bestreiten, bis man sich des tollen Blicks über die Pariser Innenstadt erfreuen kann.

Treppenhaus Arc de Triomphe

Die Stadt der Liebe hat ihr Wahrzeichen außerdem so erfolgreich geframed, dass Hochzeitsfotos davor trotz dichtem Innenstadtverkehr erstrebenswert sind, wie dieses Paar beweist:

Hochzeitsfotos

Ebenfalls ein superbeliebtes Fotomotiv: Die Mona Lisa im Louvre.

mona lisa

Wegen Ines Häuflers Blogbeitrag zu Technik in Museen habe ich mir in der Sicherheitskontrollen-Warteschlange des Louvre erst einmal die Museums-App heruntergeladen. Anschließend musste ich mir größte Mühe geben, damit nicht so überfordert zu sein wie ich das von Live-Twittern bei Konferenzen bin. Vorsichtshalber (ich weiß ja, dass ich vergesslich bin) habe ich meine Erlebnisse im Louvre trotzdem in einen Tweet-Thread gepackt:

https://twitter.com/jasowies_o/status/901729850809094144

Die App ließ mich zu Beginn ein „Profil“ mit meinen Interessen, geplanter Aufenhaltszeit, etc anlegen und schlug mir eine geeignete Route durchs Museum vor. So landete ich in der super interessanten (und ruhigen) Ausstellung zu islamischer Kunst, in der ich mich fast zwei Stunden umschaute. Die technische Umsetzung – beleuchtete, animierte Landkarten und Erklärvideos zu einzelnen Ausstellungsstücken – ist sehr gelungen. Besonders cool fand ich die Gedichte, die in Originalsprache, Französisch und Englisch an Säulen geschrieben standen und gleichzeitig aus diesen vorgetragen wurden.

Leider war mein Anspruch durch diese Ausstellung viel zu hoch, als ich der App Richtung Mona Lisa folgte. Diese Navigationsfunktion war neben der Orientierung zu Beginn das für mich einzig nützliche an der App, Audioguides waren nämlich nicht gratis (und ich war zu faul, mich im Funkloch im Untergeschoss des Museums mit Bezahlungsmodalitäten herumzuschlagen) und Zusatzinfos auch keine darin.

louvre

Enttäuscht war ich dann aber vor allem von allen anderen Ausstellungen, die ich durchquerte. An ernsthaftes Anschauen war wegen der Menschenmassen und der Bahnhofshallen-Atmosphäre nicht zu denken. Nachdem ich als EU-Bürgerin unter 27 aber keinen Eintritt bezahlt habe, hatte ich zumindest keinen finanziellen Verlust. Außerdem hatte ich beim ersten Teil meines Besuchs meine Freude und ein bisschen Technik-Testen habe ich auch betrieben. Ich fühlte mich fast wie beim Techniktagebuch!

Sainte Chapelle

Eindeutig die schönste Kirche meines Besuchs (zumindest von innen): Die Sainte Chapelle mit ihren beeindruckenden bunten Glasfenstern. Ich glaube für Menschen, die nicht EU-Bürger_in und/oder über 27 sind, kostet sie jedoch mehr als 10€ Eintritt. Und ob eine Kirche mit ca. fünf Hinweistafeln das wert ist, muss jede_r selbst entscheiden (ich glaube würde mich eher woanders umschauen).

Nicht weit entfernt und ungleich überlaufener: Notre Dame hinter herbstlichen Kastanien.

Metro Concorde

Das U-Bahn-System in Paris ist ganz anders als das in Wien. Dafür, dass die nächste Station nirgends weiter als 500 m entfernt ist, sind die Fußwege unter der Erde auch ziemlich lang. Vorher nie gesehen habe ich Rolltreppen, die so weit abflachen, dass sie einfach zu Laufbändern werden. Einige Stationen sind ziemlich schön gestaltet (kein Vergleich zu dem Grind in der NY Metro, um auf meine vorherige Städtereise zu verweisen), z. B. die Concorde mit Scrabble-artigen Fliesen.

Place de la Concorde

Überirdisch ist auf dem Place de la Concorde ein Obelisk und der Anfang der Champs Elysees zu sehen, genauso wie ein Eingang zum Jardin des Tuileries. Der Obelisk ist das älteste Bauwerk der Stadt, zumindest wenn man vom ursprünglichen Fertigungszeitpunkt (13. Jahrhundert vor Christus!) ausgeht und nicht von der Aufstellung am heutigen Standort im 19. Jahrhundert. Ägypten bedankte sich damals für die Entzifferung der ersten Hieroglyphen durch den Franzosen Jean-François Champollion (thx, Wikipedia).

Überall in Paris entdeckte ich außerdem Mosaike von Space Invader. Dessen Werke habe ich auch schon in Wien und Rabat (Foto folgt im nächsten Reisebericht) gesehen und finde sie allesamt ziemlich cool.

Weniger cool, weil völlig überladen und überfüllt, fand ich das Schloss Versailles. Die Anfahrt mit dem RER war gar nicht so unkonfortabel, aber die Warteschlange vor dem Eingang zum Schloss war unsäglich lang. Auf der ganzen Länge des Hofes zwischen Tor und Eingangstüre schlängelten sich Menschen dreimal auf und ab – bestimmt 200 m lang! Und genau an dem Tag hatte ich mich überreden lassen, meinen Hut nicht mitzunehmen („sonst gibts ja nur Fotos mit Hut von dir, das ist ja doof“)…

Kinderzimmer Versailles

Irgendwann waren wir dann glücklicherweise doch drin, aber ähnlich wie im Louvre waren viel zu viele Leute da und es nicht so richtig interessant. Lediglich die 3D-Animation zum Grundriss von Versailles und die superkitschigen Kinderzimmer blieben mir im Gedächtnis.

Bevor ihr jetzt glaubt, dass ich nur über Paris meckere (wirklich nicht, die Stadt ist wunderschön!), lest den folgenden Absatz zum Essen dort. Sobald man sich nur ein bisschen Gedanken über seine Restaurantwahl macht (aka googelt / einschlägige Apps benutzt), statt ins nächstbeste Lokal zu gehen, findet man unglaubliche Schätze.

Zum Beispiel das Le Réciproque: Ein super süßes, clean eingerichtetes Restaurant mit halboffener Küche und täglich wechselndem Menü. Für mich gabs eine spezielle vegetarische Variante, mit einigen Komponenten (z. B. Scamorza, Tomatenparfait und Seegras, das nicht „spinatig“, sondern eher wie Aloe), die ich (so) noch nie vorher gekostet hatte. Besonders sympathisch war auch die „Rauswerfer-Süßigkeit“ zur Rechnung: hausgemachte Aprikosenmarshmallows. Über den Preis des Ganzen kann man sich auch nicht beschweren, ohne Getränke kostete das Abendmenü dort nur 35€!

Eine Freundin von mir, die in Paris aufgewachsen ist, nahm mich eines Abends noch in ein japanisches Restaurant mit. Von der Atmosphäre ist das AKI kaum mit meiner vorherigen Empfehlung vergleichbar, denn die Gäst_innen wechseln ständig, es ist laut, dampfig und hektisch. Dafür gibt es dort authentische (wurde mir gesagt – ich kann mir nicht anmaßen, das zu beurteilen) japanische Küche, die sich nicht auf das Klischee von Sushi beschränkt. Mir hat meine Schüssel Udon jedenfalls sehr gut geschmeckt!

Das Eis auf dem Foto ist von Glaces Glazed, das ich mir durch diesen Blogpost von David Leibovitz schon Wochen vor meinem Besuch vermerkt habe. Das Extravagante Aktivkohle-Kokos-Eis sieht super cool aus und schmeckt auch noch lecker, genauso wie alle anderen Sorten, an die ich mich nach mittlerweile zwei Monaten leider nicht mehr erinnern kann.

seine

Mit etwas Glück dauert es nicht mehr allzu lange, bis ich noch einen Sommerreisebericht (Marokko!) geschrieben habe, bis dahin gibts leider nur einen Ausblick über die Seine und sonntägliche Lieblingslinksammlungen.

Bravetart’s Zimtschnecken

Ich habe endlich mal wieder was gebacken! Deshalb kann ich euch hier diese super Zimtschnecken aus Bravetarts Buch vorstellen.

Das habe ich mir in Lexington gekauft, als ich mehr oder weniger zufällig bei der Buchpräsentation gelandet bin. Ihr glaubt nicht, wie sehr es mich freute, das erste Buch einer meiner absoluten Lieblingsbloggerinnen mit Widmung direkt bei der Autorin abzuholen! Und außerdem gabs Cupcakes:

Bravetart
Ich bekam mein Buch signiert und einen Cupcake!

In besagtem Buch habe ich schon ziemlich viel gelesen, denn zu jedem Rezept gibt es eine ausführliche Geschichte. Dass ich endlich mal etwas daraus gebacken habe, verdanke ich @floriansimon, der mich auf Twitter auf Zimtschnecken hinwies, die er nach dem Basis-Hefeteig hier im Blog gemacht hat.

Stella Parks Rezept erfordert um einiges mehr Geduld, denn die Zimtschnecken müssen über Nacht im Kühlschrank gehen.

Zimtmasse

Pecans

Bevor es dazu kommt, muss aber erstmal der Teig geknetet (20 Minuten lang!), stehen gelassen und ausgerollt werden. Dann folgt die fluffig aufgeschlagene Zimt-Butter-Masse, die insgeheim vor allem aus Zucker besteht. Darauf kommen dann geröstete Pecans und das ganze wird zusammengerollt und in 12 Scheiben geschnitten.

Ich habe die Zimtschnecken in zwei Formen gepackt, weil ich keine zur Hand hatte, die groß genug für 12 davon war. Anschließend wickelte ich beide gut mit Frischhaltefolie ein (Kührschrankgeruch ist der größte Feind guten Backwerks) und ließ sie über Nacht im Kühlschrank aufgehen.

Zimtschnecken Kühlschrank
Zimtschnecken nach einer Nacht im Kühlschrank

Der Gast, dem ich die Zimtschnecken servieren wollte, musste recht früh morgens los. Deshalb stand ich früh genug auf, dass kaum Tageslicht in die Küche fiel. Nur am offenen Fenster war ein Vor-dem-Backen-Foto in der Dämmerung möglich.

Zimtschnecken

Das schrecklich früh aufstehen und gefühlt ewige vorbereiten hat sich jedoch absolut gelohnt. Die ganze Wohnung duftete nach Zimt und Hefeteig.

Auf die Zimtschnecken kommt dann noch Frischkäseglasur. Seit ich zum ersten Mal amerikanische Zimtschnecken gesehen habe, fragte ich mich, wie es nur eine solche Konsistenz haben kann. Wie sich herausstellt ist das Geheimnis kein großes: Einfach nur wahnsinnig viel Puderzucker macht die Glasur so flüssig und glänzend.

Zimtschnecke

Supertolles (und -süßes) Frühstück!

Die anderen sechs Zimtschnecken habe ich übrigens nach ihrer Nacht im Kühlschrank in Frischhaltefolie und einen Gefrierbeutel gesteckt und eingefroren. Ich freue mich schon auf den Tag, an dem ich sie wieder auftaue!

Übrigens: Nach Rezepten aus Bravetarts Blog finden sich in der Zuckerbäckerei schon Pie, Chocolate Chip Cookies und Beeren-Muffins.

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