Frangipane-Tarte mit Kardamomcreme und pochierten Marillen

Diese Tarte habe ich einmal wieder recht umständlich getauft. Aber ich kann einfach keine der einzelnen Komponenten im Titel weglassen, denn sie sind alle so furchtbar lecker.

Leider habe ich kein Foto, auf dem man die Schichten im Querschnitt sieht, da ich sie (natürlich im Ganzen) als Gastgeschenk mitbrachte. Die Basis der Tarte bildet der süße Knetteig aus Michel Roux Ofenfrisch. Darauf kommen dann geröstete Mandeln in Form von Frangipane und ein Kardamom-Pudding aus Niki Segnits Geschmacksthesaurus. Die dekorative oberste Lage besteht aus pochierten Vanille-Marillen und Mandelblättchen.

Frangipane-Tarte mit Kardamomcreme und pochierten Marillen

Die ganze Arbeit und Zeit, die dieses Rezept erfordert, lohnt sich meiner Meinung nach wirklich – die Frangipane-Tarte mit Kardamomcreme und pochierten Marillen gehört zu meinen liebsten des bisherigen Jahres.

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Zuckersüß 214

Im letzten Zuckersüß habe ich ja schon erwähnt, dass ich an einem neuen Projekt arbeite – einem Podcast! Und der ist jetzt tatsächlich gestartet: auf der Webseite meines Lieblings-Plätzchen-Podcast gibt es schon die Nullnummer zu hören und Sammlungen mit Lieblings-Episoden, dem Zuckersüß gar nicht unähnlich, zu lesen. Die erste „richtige“ Episode habe ich auch schon aufgenommen, allerdings noch nicht geschnitten, ein paar Fotos dazu könntet ihr aber schon bei Twitter, Facebook oder Instagram ansehen. Natürlich besteht die Zuckerbäckerei weiterhin und auch meine Lieblingslinks der Woche habe ich hier wieder gesammelt:

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Eis ohne Eismaschine (Himbeere und Karamellmandeln)

Am liebsten würde ich meine Eismaschine überall hin mitnehmen, wo ich länger als drei Tage bleibe (s. a. meine Ode an die Eismaschine beim Joghurteis mit Pfirsichröster). Mal ehrlich – Mixer gibts fast eh in jeder Küche oder können im Zweifel durch ausdauernde Muskeln ersetzt werden. Aber eine Eismaschine? Unersetzlich!

Eis ohne Eismaschine

Leider ist mein Eismaschine-in-der-Handtasche-Plan nicht realistisch, deshalb musste ich kürzlich auf sie verzichten. Das bot mir die Möglichkeit, endlich mal Eis auf Kondensmilchbasis zu machen, das ich schon ein ganzes Jahr gebookmarked habe. Ich habe mich lose an dieses Rezept von Half Baked Harvest gehalten und bin ehrlich gesagt ziemlich beeindruckt davon.

Durch die Kondensmilch ist das Eis zwar unglaublich süß, kann aber an Cremigkeit durchaus mit „echtem“ Eis mithalten. Es scheint aber auch sehr schnell zu schmelzen bzw. seine Form nicht besonders gut zu halten. Die Hälfte der Grundmasse habe ich übrigens mit Himbeerpüree aromatisiert, unter die andere Hälfte habe ich karamellisierte Mandeln gehoben – eine leckere Kombi!

Eis ohne Eismaschine

Solltet ihr also nur ein Tiefkühlfach zur Hand haben, empfehle ich ab sofort dieses Rezept. Es ist wirklich einfach und genauso leicht abzuwandeln. Bei der nächsten Gelegenheit solltet ihr euch aber trotzdem eine Eismaschine zulegen! 🙂

Eis ohne Eismaschine

Danke an Laura fürs Eis-Halten!

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Simple Rezepte

Kürzlich bekam ich in einem Podcast (dem der Wiener Biertaucher, bei denen ich auch schon mal zu Gast war) mit, wie sich ein Leser der Zuckerbäckerei beklagte, dass es in menem Blog nur „superfancy“ Rezepte mit Zutaten, die man nicht im Haus hat, gibt.

In meiner Küche gibt es zwar immer genügend Zutaten für ein Notfall-Gebäck – vielleicht auch eins, das fancy ist  – aber das ist natürlich Einstellungssache. Deshalb habe ich hier für euch ein paar Rezepte zusammengetragen, die recht einfach und schnell zu machen sind und/oder ohne spezielle Zutaten auskommen.

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Zuckersüß 213

In dieser Woche waren ein paar Freund_innen aus Deutschland bei mir zu Gast, mit denen ich gar nicht wenig durch Wien spaziert bin.  Meine Kamera wechselte dabei ständig die Fotograf_in, sodass Bilder aus vielen unterschiedlichen Perspektiven enstanden sind, mit Motiven, auf die ich bisher nicht so richtig geachtet habe. Einen solchen Perspektivenwechsel plane ich auch mit meinem Podcastprojekt (schon mal hier erwähnt), das sich langsam aber sicher der Veröffentlichung nähert – bis dahin erstmal meine Lieblingslinks der Woche:

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Gestürzter Johannisbeer-Karamell-Kuchen

Die diesjährige Ernte des mickrigen Johannisbeerstrauchs im Garten meiner Familie fiel leider auch nicht umfangreicher aus als in den letzten Jahren. Meistens reichen die paar Beeren jedoch für einen einzigen Kuchen. So entstanden beispielsweise dieser Johannisbeerpie mit Erdnussbutter oder ein Matcha-Parfait mit Johannisbeeren.

Diesmal habe ich ein Rezept, dass eh schon hier im Blog zu finden ist, etwas abgewandelt:  Statt Cranberries und Walnüssen wie im Originalkuchen (s. o.) zum 3-jährigen Jubiläum der Zuckerbäckerei wird dieser Kuchen von Johannisbeeren und Mandeln getoppt.

Johannisbeer-Karamell-Kuchen

Der Boden der Kuchenform (besser ihr nehmt eine, die komplett dicht abschließt, nicht dass wie bei mir etwas am Rand hinausläuft) wird dafür mit Karamell und Johannisbeeren bedeckt.

johannisbeer-karamell-kuchen3

Es folgen gestiftelte Mandeln und später der zimtige Teig. Einmal gebacken wird der Kuchen dann gestürzt, sodass die süß-sauer-knusprige Karamell-Johanisbeer-Mandel-Schicht obenauf ist.

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Beeren-Muffins

Muffins, in denen genauso viele Beeren wie Mehl ist, werden schnell gatschig. Stella von BraveTart hat sich diesem Problem gewidmet und für Serious Eats so lange Rezepte getestet, bis die perfekten Blueberry Muffins herauskamen.

Beerenmuffins

Das habe ich dann – BraveTart-Fangirl wie ich bin – sofort umgesetzt, allerdings nicht nur mit Heidelbeeren, sondern auch ein paar Johannisbeeren. Sehr lecker!

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Zuckersüß 211

Dieses Wochenende bin ich einmal wieder unterwegs – in Augsburg. Hier gibt es nämlich am 8. August einen Feiertag des Friedens, den es weltweit so sonst nirgends gibt. Dieses Augsburger Hohe Friedensfest wird von vielen Veranstaltungen eingerahmt, gestern und vorgestern z. B. vom Festival der Kulturen. Die Bands die mir dort besonders gefallen haben, tauchen unten in meiner Linkliste auf, genauso wie meine anderen Lieblinge der Woche:

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Harcha und ein marokkanisches Abendessen mit Freund_innen

Ich habe schon viel zu lange nicht mehr marokkanisch gegessen. Deshalb habe ich kürzlich ein paar Freund_innen eingeladen, darunter eine Marokkanerin, um das zu ändern.

Harira und Speckia

Es gab Harira, eine Suppe mit Linsen und Kichererbsen, mit Speckia, meinem frittierten Lieblingsgebäck. Leider kann ich euch dazu keine Rezepte präsentieren, denn die Suppe kochte meine marokkanische Freundin ohne dass ich genau mitgeschrieben hätte. Speckia hatte weder sie noch ich jemals selbst gemacht, deshalb hielt ich mich an ein Rezept aus dem Internet, mit dem ich allerdings nicht zufrieden bin. Eigentlich sollte das Gebäck in einer ganz bestimmten Form frittiert werden, doch mein Teig hielt so schlecht zusammen, dass es nur Rechtecke wurden. In Sirup getränkt und mit Sesam bestreut haben sie aber immerhin nicht schlecht geschmeckt.

Taktouka und Zaalouk

Zum Dippen gab es Taktouka und Zaalouk, die aus Tomaten und gerösteten Paprika bzw. Auberginen gemacht sind. Für ersteres und auch das Harcha habe ich mich an ein Rezept von My Moroccan Food gehalten. Mit dem Begriff Harcha könnt ihr jetzt wahrscheinlich nicht so viel anfangen… Es sind die kleinen Grieß-Fladenbrote auf dem Titelbild, die entweder pur oder mit Frischkäse, Honig, Marmelade, Dips, etc gegessen werden.

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