Zuckersüß 206

Vergangenes Wochenende war ich mal wieder genug unterwegs, um zu vergessen, meine Lieblingslinks hier zu veröffentlichen. Grund war vor allem das Donauinselfest, das genau wie das Mawazine in Rabat mehrere Bühnen mit kostenlosen Konzerten aller musikalischer Stile und viel Rahmenprogramm ohne Eintrittsgebühr bietet. Witzigerweise spielte auch hier (wie beim Mawazine 2015) Sean Paul, dessen Auftritt ich aber schrecklich fand. Richtig begeistert war ich dagegen von Waldeck (s. u.). Interessante Sachen gabs letzte Woche aber nicht nur in Wien, sondern auch im Internet – aber seht selbst:

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Rhabarber-Frangipane-Tarte

Frangipane… Dieses Wort im Titel lässt die simple Blätterteigtarte gleich viel nobler klingen. Allerdings ist die so benannte Füllung aus gerösteten Mandeln auch das, was dieses Rezept so besonders lecker macht. Das Obst, das obenauf kommt, habe ich schon mehrmals variiert: Ganz am Anfang mit Zwetschgen, aber auch mit Griacherln und Äpfeln (nicht im Blog).

Die Bloggerin hinter dem Originalrezept, Jeanny von Zucker, Zimt & Liebe veröffentlichte kürzlich eine Version mit Kirschen – ihr seht, es ist fast alles möglich, Hauptsache die Früchte sind nicht zu süß.

Rhabarber-Frangipane-Tarte

Weil ich bei einem Besuch in meiner Heimatstadt vor kurzem noch den letzten Rhabarber aus Omas Garten (kein Vergleich zu dem aus dem Supermarkt! 😉 ) – zugesteckt bekommen habe, gibt es diese tolle Tarte also auch mit „Gemüse“. Falls ihr auch noch in diesen Genuss kommen wollt, müsst ihr aber schnell sein, die Saison neigt sich dem Ende.

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Zuckersüß 205

In der letzten Woche habe ich mich einmal wieder (öfters als einmal jährlich kommt das bestimmt nicht vor) an einer Motivtorte versucht. Wobei Torte das falsche Wort ist, es handelt sich nämlich eher um unterschiedliche Kuchenkomponenten. Der Brownie-Boden (nach diesem Rezept) gelang superlecker wie eh und je, auch die Streusel-Wüste (zum Besipiel auch auf diesem Kuchen) und das Mohnkuchen-Gebirge (Rezept folgt!) waren ziemlich gut. Es scheiterte dann eher an meinen Skulptur-Skills: Die beiden furchteinflößenden Bären aus Marzipan sind recht wackelig. Aber was solls, dank Papierbäumchen und -Schildern gabs doch noch zufriedenstellende Deko inklusiver aller WG-internen Gags zum Kuchenthema: Dem Pacific Crest Trail.

Genauso viele Stunden wie ich diesen Kuchen gesteckt habe, gingen auch beim Durchs-Internet-Lesen drauf; daraus meine Lieblinge:

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Mini-Erdbeer-Crumbles

Gerade wären ja sämtliche Beeren, vielleicht noch ein bisschen Rhabarber und Waldmeister und natürlich Erdbeeren in Saison. Zu jeder Tages- und Nachtzeit in den Garten gehen und einfach holen, was ich brauche, kann ich als Stadtbewohnerin leider nicht. Wobei ich mir auch nicht sicher bin, wie hoch die Ernte mit meinem Gärtnereitalent tatsächlich ausfiele.

Mini-Erdbeer-Crumble

Was ich aber schon zu fast jeder Tages- und Nachtzeit und vor allem auch sonntags nutzen kann, sind die öffentlichen Verkehrsmittel hier in Wien. Und letzten Sonntag lief ich nicht tatsächlich am nächstgelegenen Verkehrsknoten direkt in die Hände einer Erdbeerverkäuferin!

Mini-Erdbeer-Crumble

Ich konnte schwerlich nein sagen, die Erdbeeren leuchteten einfach zu schön rot aus der Tristesse des unterirdischen Bahnhofs heraus. So kam es, dass ich spontan Erdbeer-Crumbles backen konnte. Praktischerweise erinnerte ich mich auch noch an die Existenz dieser kleinen Alu-Herzförmchen (zuletzt verwendet für den Single Lady Fudge Cake von 2013!), sodass mein Gebäck gleich doppelt so süß aussah. Natürlich funktioniert das Rezept auch in einer „normalen“ Auflaufform, ggf. muss das Crumble dann aber ein kleines bisschen länger backen.

Mini-Erdbeer-Crumble

Mini-Erdbeer-Crumble

Falls ihr Erdbeeren habt, aber keine Lust, sie einfach so zu essen oder zu Crumble zu verarbeiten – wie wärs mit diesen Rezepten?: Erdbeer-Käsekuchen, Erdbeer-Pizzas oder Kokos-Limetten-Cupcakes mit Erdbeeren.

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Zuckersüß 204

In dieser Woche habe ich endlich einmal wieder Harira (klassisch marokkanische Ramadansuppe) gegessen und sie auch noch selbst gekocht. Außerdem weiß ich nun, wie man Reibadatschi aka Kartoffelpuffer auf marokkanische Art zubereitet (gewürfelte Kartoffeln erst frittieren, dann mit Ei und Mehl vermischen und Puffer ausbacken) und dass es Ghriba auch mit gemahlenem Sesam gibt. Anlass für die ganze Marokko-Nostalgie war der Besuch einer Marokkanerin, mit der ich gemeinsam das Fasten brach (obwohl ich gar nicht faste, weil ich ja keine Muslima bin). Leider hat das Fastenbrechen den Nachteil, dass es schon dunkel ist – ein gutes Foto kommt folglich nicht dabei heraus, bei Instagram gibts aber einen Schnappschuss zum beschriebenen Ftour (marokkanisch für „Frühstück“).

Meine Lieblingslinks der Woche gibts natürlich auch noch:

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Karotten-Ananas-Muffins

Für was braucht man eigentlich große Mengen Karotten? Karottensalat vielleicht, aber der fällt allergiebedingt für mich flach. Karottensuppe wär auch noch gut, aber dafür ist gerade zu sehr Sommer. Mir begegnete vor nicht allzu langer Zeit auch „Karotten-Lachs“ im Internet, aber der Aufwand dafür war eindeutig zu groß. Das Kilo Karotten in meinem Kühlschrank musste ich aber trotzdem verarbeiten, denn wegschmeißen geht gar nicht!

Karotten-Ananas-Muffins

Natürlich gibts dann noch die Option Gemüse-Kuchen. Ich hatte auch noch supersüße Papierförmchen in meinem Prop-Chaos rumliegen, also wurden es Muffins statt ein Kastenkuchen. Das Rezept mit Obst und Gemüse habe ich von Joy The Baker, die das Ganze aber für eine ganze Partymeute gebacken hat – ich musste die Menge dritteln.

Karotten-Ananas-Muffins

So hatte ich wieder Gebäck im Haus, das sich für ein paar Tage gut als Frühstück und/oder Nachmittags-Kaffee-Snack macht. Und zumindest zwei Karotten weniger im Kühlschrank!

Wenn ihr auch zu viele Karotten, aber keine Lust auf Karotte-Ananas habt, ist vielleicht eines dieser Rezepte etwas für euch: v.l. Karottenkuchen, Carrot Cake Whoopie Pies, Karotten-Zucchini-Kuchen.

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Zuckersüß 203

In dieser Woche war ich schon wieder auf einem richtig tollem Workshop: der unSUBSCRIBE der Wiener Podcaster_innen, die als Keynote-Sprecher Tim Pritlove gewinnen konnten. Ich spiele ja schon viel zu lange mit der Idee, von der Podcast-Hörerin zur Podcast-Produzentin zu werden. Jetzt habe ich (hoffe ich zumindest) endlich den Schubser bekommen, den ich brauche, damit ich dieses Projekt umsetze. Und ich kündige es jetzt einfach rundum an, damit ich keinerlei Ausreden mehr habe, nicht zu podcasten. Also meine liebsten Leser_innen, freut euch auf die Zuckerbäckerin in Audio!

Sofort online gehen wird das Projekt natürlich nicht, aber es gibt ja nach wie vor meine Zuckerbäckerei mitsamt den allertollsten Links der Woche:

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Matcha-Ghriba

Bald ist Ramadan! Und ich glaube, das ist der Hauptgrund, warum mir im Internet gerade so viele marokkanische Kekse begegnen. Am liebsten von den ganzen Leckereien wäre mir eigentlich Sfouf/Sellou, doch dafür fehlt mir die Geduld beim Zubereiten.

Ghriba sind auch ziemlich lecker, aber die habe ich schon einmal gebacken. Da kam mir dieses Rezept von My Moroccan Food, in dem noch japanisches Matcha zum multikulturellen Keks dazukommt, gerade recht. Sicher – für Matcha-Hasser (hi, Mama!) sind diese Ghriba dann nichts. Aber ich finde sie richtig lecker!

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Hier muss ich mich bei meinem neuen Foto-Assistenten, meinem Mitbewohner, bedanken: Sehr professionelles Puderzucker-über-Ghriba-Sieben! 😉

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Und zum Schluss wünsche ich allen Leser_innen, die den islamischen Fastenmonat praktizieren, ramadan mubarak!

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Zuckersüß 202

Ich werd schludrig mit meinen Linksammlungen! Diese hier war in Teilen schon zum letzten Sonntag fertig, aber dann habe ich sie glatt vergessen zu posten. Was solls, meine Lieblinge kann man nach wie vor im Internet finden – viel Spaß beim durchklicken!

Für alle, die sich gerade in Wien rumtreiben hätte ich noch eine Eis-Empfehlung (die wahrscheinlich sowieso allseits bekannt ist): Die allertollsten Sorten gibts beim Eis-Greissler – um den Nachbau ihres Ziegenkäse- und Kürbiskernöl-Eis werde ich mich bald mal kümmern.

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Zitroneneis

Zitroneneis. Wahrscheinlich denkt ihr jetzt, mein heutiges Rezept zeichnet sich vor allem durch stechend sauren und gleichzeitig pappsüßen Geschmack aus. Diese beiden Merkmale lassen zumindest mich meistens einen großen Bogen um Zitroneneis machen. Doch die New York Times, von der dieses Rezept stammt, platzierte ein paar Kugeln davon so oft in sämtlichen sozialen Medien, die ich gewöhnlich konsumiere, dass ich doch mal darauf klickte.

Zitroneneis

Was für eine gute Idee! Dieses Zitroneneis ist nämlich anders als das, was landläufig in Eisdielen erhältlich ist. Es greift nicht etwa auf den Saft oder das Fruchtfleisch der Zitronen zurück, sondern nur auf die Schale. Außerdem ist es nicht wie ein Sorbet hergestellt, sondern basiert, ganz anständig, auf einer klassischen Crème anglaise. Dadurch hat das Eis ein intensives Zitronenaroma und ist richtig cremig. Für noch mehr Cremigkeit habe ich gleich die Hälfte der Milch durch Sahne ersetzt – seeehr lecker!

Zitroneneis

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Ein zuckersüßes, zuckerbäckereipinkes Foodblog