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Pfirsichtorte

Einer meiner marokkanischen Freunde hatte kürzlich Geburtstag, ich war aber verreist. Einen Geburtstagskuchen „schuldete“ ich ihm dennoch und so verbanden wir die erste Einladung zum hausgemachten Couscous meiner Mitbewohnerin mit seinem verspäteteten Geburtstagskaffeeklatsch.

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So eine aufwändige Torte, die noch dazu so lecker ist, dass ich sie wohl nochmal backe, braucht unbedingt schöne Fotos. Ihr glaubt es nicht, wie sehr ich unsere Couscousgäste mit meinem Foodstyling und anschließendem Fototheater amüsieren konnte. So viele Paparazzi-Behind-the-Scenes-Handykameras waren noch nie auf mich gerichtet!

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Rezept

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Ab heute bin ich schon wieder unterwegs – Richtung Essaouira, zur diesjährigen Rundreise des EIRENE-Freiwilligendienstes. Nur das ich jetzt die Rolle getauscht habe. Letztes Jahr zählte ich zu den Neuen, jetzt übernehme ich gemeinsam mit einem zweiten Freiwilligen die Seminarleitung für die Einführung in den Dienst. Seitdem ist die Zeit schnell vergangen, noch 12 Tage in Marokko! Trotzdem meine Links der Woche:

REZEPT

Chocolate HobNob Biscuits – Top With Cinnamon
Kekse zum in-den-Tee-tunken.
Roasted Beet & Feta Biscuits – Take a Megabite
Ein rosarotes Frühstück!

TEXT

Europe shouldn’t worry about migrants. It should worry about its creeping facism – New Statesman

I don’t know at what point in the past decade the word “asylum seeker” became synonymous with “criminal” in popular conversation, but on that day, the continent of Europe became a meaner, cheaper place.

„Sie warfen uns auf das Boot wie Kartoffeln“ – Zeit.de
Passau, das „Lampedusa Deutschlands“ liegt genau wie meine Heimatstadt in der niederbayerischen Provinz und verzeichnet momentan enorm viele neuankommende Flüchtlinge.
Nazis beschimpfen – die ennomane
Hass und Aggressivität mit Hass und Aggressivität begegnen, ist nicht gut. Erst recht nicht, wenn dadurch Unbeteiligte diskriminiert werden.
On street harassment: Asking for it – Feministing.com
Genau deshalb brauche ich eine Pause von Marokko:

So here is where I locate part of the violence of street harassment: You’re fucked if you ignore it and you’re fucked if you talk back; you’re fucked if you treat it like just a compliment and you’re fucked if you treat it like an act of violence.

Was zur Hölle ist ein Simmentaler Rind?“ – Medium
McDonalds vermarktet seine Burger nun mit angeblich besonders hochwertigen Zutaten, die sich nur durch ihre Bezeichnung von den bisherigen unterscheiden.

VIDEO/AUDIO

Neusprechfunk
Wiederentdeckter Podcastliebling.

SONST SO

Evolution of Magazine Covers – Medium
Wer hätte es gedacht, Frauen auf Magazincovern aller Art wurden in den letzten hundert Jahren immer freizügiger.
Robots Reading Vogue: Cover Averages
Interessante Phantombilder auf den Coverdurchschnitten der Jahrzehnte.
Stack independent magazine subscription service
Wie toll ist den dieses Projekt?! Jeden Monat ein neues, unbekanntes „Indie“-Magazin im Briefkasten.

FOTO

Streetart an der Hafen/Strandpromenade von Tanger.

BACKKATALOG

2010:
2011:
2012:
2013:
2014:

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Marokko-Lieblinge: Orte

Meine Reise-Rubrik habe ich in letzter Zeit so vernachlässigt, obwohl ich so oft wie nie vorher unterwegs bin. Schon jetzt fange ich an, zu vergessen, was ich wo gut fand. Deshalb hier eine Zusammenfassung meiner Lieblinge an verschiedenen Orten Marokkos, die ich im Laufe dieses Jahres größtenteils mehrmals besucht habe.

rabatRabat, meine Stadt. Ich kenne keine besser in diesem Land und habe sie recht liebgewonnen. Ihr solltet wenn ihr vorbeikommt, unbedingt zum Hassan-Turm gehen und einen Blick ins Mausoleum des ehemaligen Königs (Foto) werfen, das ist nämlich kostenlos und wunderschön. Darüberhinaus ist die Chellah für wenig Eintritt einen Besuch wert, genauso wie das Musée Mohammed VI für moderne Kunst und die Villa des Arts mit ihrem wunderschönen Garten. In der blau-weißen Oudaya gibt es zwar nur fürchterlich schlechten Kaffee, der Ausblick über Salé und das Meer ist aber wunderschön. Solltet ihr aus irgendwelchen Gründen am südlichen Stadtrand sein, könntet ihr dem Zoo einen Besuch abstatten. Der ist recht neu und ziemlich schön angelegt. Ansonsten noch meine liebsten Cafés/Bars/Restaurants/Straßenküchen:

Café Renaissance
Avenue Mohammed V
Jeden Montagabend gibt es hier eine Jam-Session auf offener Bühne, ansonsten auch recht häufig Konzerte, Poetry-Slams und Theater ohne bestimmtes Terminschema.

Elyzy
am Marché Central, Kreuzung Avenue Mohammed V und Hassan II
Die beste Eisdiele in Rabat! Lasst euch nicht vom Fischmarkt gleich nebenan abschrecken, schnappt euch einfach ein, zwei Kugeln Eis (zum Beispiel Dattel und Mandel) und spaziert ein bisschen durch die Stadt.

Dar Naji
gegenüber Bab lHad
Marokkanische Hausmannskost in ziemlich touristischer, aber trotzdem angenehmer Atmosphäre.

SottoSopra
10, Rue Al Marj – zwischen Nationaltheater und Hotel Le Tour Hassan
Eher mittelmäßiges italienisches Restaurant, aber ganz gute Drinks zu sehr vertretbaren Preisen. Meine Empfehlung, wenn ihr eine angenehme Bar sucht.

Le Dhow
Avenue al Marsa, an der Marina Bouregreg
Das Restaurant-Bar-Lounge-Schiff an der Marina kommt irgendwie (auch preislich) ziemlich elitär daher, aber es ist ganz entspannt, im Sommer abends auf dem Deck zu sitzen.

Riad Senso
Rue Jamaa Tillo
Hier bin ich voreingenommen, denn das Riad Senso ist eine Verkaufsstelle von Migrants du Monde, für die ich arbeite. Die Zimmer sind aber sehr schön eingerichtet und das Essen ebenfalls lecker. Sehr gut gelegen ist es noch dazu!

Sfinch und Fettgebackenes
Rue de Konsul, vom Bab Mellah kommend auf der linken Seite
Zwei kleine, namenlose Läden, die die besten Sfinch und anderes Fettgebackenes verkaufen, finden sich hier gleich nebeneinander.

casa

Casa aka Dar lBaida mag ich als Rabatia traditionsgemäß nicht besonders gern. Zu groß, zu laut, zu dreckig. Wenn ihr dort seit, solltet ihr aber, am besten kurz vor Sonnenuntergang an der großen Moschee Hassan II (Foto) vorbeischauen. Ein Besuch im Quartier Habous ist auch ganz nett. Wenn die entweihte Kathedrale Sacre-Coeur offen ist – z.B. wenn gerade eine Kunstausstellung stattfindet – könnt ihr auf deren Dach klettern und einen tollen Blick über die Stadt werfen. In der Gastro-Szene kenne ich mich leider nicht aus, einen netten Laden kann ich euch trotzdem ans Herz legen:

Bao Club
Boulevard de la Corniche, Ain Diab
„Afrikanischer“ Club, in dem hauptsächlich afrikanische Tanzmusik, Dancehall und HipHop läuft. Anteil der gaffenden Typen am Rande der Tanzfläche (wie in den meisten marokkanischen Clubs) gering, man kann sich auch als Mädchen entspannt amüsieren.

marrakech

Marrakech mag ich noch weniger als Casa, jetzt am Ende habe ich wirklich keine Lust mehr in diese Stadt zu fahren. Hauptsächlich liegt das an den astronomischen Preisen, die wohl den vielen Touristen zu verdanken sind. Es ist grundsätzlich davon auszugehen, dass ihr von jedem Taxifahrer über den Tisch gezogen werdet und Preise für ganz gewöhnliches Essen und Trinken sind in der Medina schnell doppelt so hoch als vertretbar. Es gibt dennoch ein paar schöne Orte, z. B. die Medrsa ben Youssef, eine ehemalige Koranschule, oder den Jardin Majorelle im Gueliz-Viertel. Auch der Jmaa lFna (Foto) hat abends ein ganz besonderes Flair, selbst wenn auch das schnell in anstrengend umschlagen kann. Gastronomisch ist die Stadt aber sehr gut aufgestellt:

Café 16
Place du 16 Novembre, Gueliz
Richtig leckeres Brot, echte heiße Schokolade, super Salate, entspannte Atmosphäre. Super Laden und nicht weit weg vom Bahnhof, guter erster Stopp nach der Reise!

SoftySweet
Rue Ibn Toumerte, nahe dem Marché Central von Gueliz
Sehr süßer kleiner Laden mit superleckerem Ziegenmilch-Eis, ums Eck vom Café 16.

DjellaBar
2 rue Abou Hanifa, Hivernage
Superkitschig eingerichtete Bar mit chilligem Vorgarten, guten Drinks und leckeren Snacks.

Café Clock Marrakech
Derb Chtouka, Kasbah
Sehr weit ab vom Schuss und nicht so gut wie das in Fès, aber dennoch empfehlenswert. Entspannte Atmosphäre und gutes Preis-Leistungsverhältnis für Leckereien wie Milkshake mit hausgemachtem Datteleis.

Riad KifKif
Derb El Kadous, 9, Rue el Ksour, Medina
Hostel in unterster Preisklasse, aber richtig toll. Guter Service, saubere Zimmer und vor allem viele nette Gäste aus aller Welt, die sich abends auf der Dachterasse treffen.

essaouira

Essaouira, die Windige. Lasst euch nicht täuschen, auch im Hochsommer kann es hier recht frisch werden. Gechillt am Strand liegen ist wegen sehr viel Sand in der Luft ohnehin schwer möglich, deshalb spaziert lieber durch die Medina und zur portugiesischen Festung Sqala. Besonders viel zu sehen gibt es darüberhinaus nicht, aber viel zu tun: Wellenreiten, Windsurfen, Kiten… Oder Essen:

Ocean Vagabond
Strandpromenade, letztes Restaurant vor Ortsausgang
Hier verbrachte ich schon viele Stunden, windgeschützt auf einem der Liegestühle, Strandkörbe oder Sitzecken. Es gibt leckere Salate und Säfte.
Loft
direkt am Bab Squala
Recht neues Café mit integriertem Kunsthandwerksladen. Täglich abends Livemusik, dazu frische Säfte oder Kaffee.

Sfinch und Fettgebackenes
Avenue Mohamed Zerktouni, nahe Bab Doukkala
Während meines einmonatigen Essaouira-Aufenthalts kaufte ich mir beinahe täglich etwas bei diesem Laden.

bin el ouidane

In Bin el Ouidane gibt es außer dem Stausee, Natur und zwei, drei Luxushotels: Nichts. Aber das ist auch gut so, man kann einen wirklich entspannten Nachmittag am Ufer verbringen, oder mit Zelt auch ein paar Nächte. Solltet ihr in der Gegend sein, schaut dort vorbei, vor allem wenn ihr in Besitz eines Autos seit. Mit (semi-)öffentlichen Transportmitteln ist es doch recht mühsam, dort anzukommen.

ouzoud

Die Wasserfälle von Ouzoud sind wohl eines der beliebtesten Ausflugsziele im Land. Deshalb ist es dort an Wochenenden/Feiertagen/usw. auch ziemlich überfüllt. Das Naturschauspiel ist trotzdem toll und etwas abgelegen kann man auch vortrefflich, wenn auch sehr kalt, baden.

fes

Fes beeindruckt mich als Stadt nach wie vor sehr. Das Gassengewirr der Medina verbirgt einfach so viele Schätze! Da wäre zum Beispiel das Bab Boujloud, die Mdrasa Bou Inania und der große Platz Rcif. Der Jardin Jnan Sbil ist eine Oase ohnegleichen, ganz im Gegensatz zu den stinkenden Gerbereien, die trotzdem einen Besuch wert sind. Sollte man die Hügel bis außerhalb der Stadtmauern erklimmen, hat man außerdem einen Wahnsinnsausblick über die Altstadt und die Umgebung. Auf keinen Fall verpassen dürft ihr aber mein allerliebstes Lieblingscafé in ganz Marokko:

Café Clock
Derb Chtouka, an der Talaa Kbira
Neuinterpretationen von marokkanischen Klassikern, spannende Burger (Kamel, Lamm!), Frühstück bis spätnachmittags und der beste Schokokäsekuchen der Gegend. Dazu chillige Atmosphäre auf vielen Etagen, viele Bücher, kulturelle Veranstaltungen und freundlicher dreisprachiger Service.Wäre ich statt Rbatia Fassia geworden, müsste ich bestimmt einmal wöchentlich hingehen.

Restaurant No. 7
Zkak Rouah, an der Talaa Sghira
Ein wunderschön renoviertes Riad, das einem zweimonatlich wechselnden Küchenchef die Bühne für ein marokkanisch-inspieriertes Menü überlasst. Überragendes Ambiente und echter Service, der in Marokko so oft fehlt.

chefchaouen(Chef)Chaouen, die blaue Stadt im Rif, ist gar nicht mal so groß und hat neben der Quelle Ras lMa eigentlich auch nur die Medina als Sehenswürdigkeit zu bieten. Die ist dank der Höhenunterschiede ziemlich anstrengend, aber wunderschön. Außerdem ist sie, wie das gesamte Gebirge, bekannt für den Anbau und Handel mit Marihuana und Haschisch.

akchor

Fast ums Eck von Chefchaouen liegen die Wasserfälle von Akchor, die im Gegensatz zu denen von Ouzoud tatsächlich nur nach mehrstündiger Wanderung zu erreichen sind. Wenn man nicht vom Pfad abkommt (was ich mit meinen Freunden geschafft habe), ist der Weg aber gar nicht so schwierig. Außerdem wartet am Ende dieser tolle Ausblick und leckere Gemüsetajine.

tetouanTetouan ist architektonisch eine meiner Lieblingsstädte in Marokko. Den spanischen Kolonialeinfluss sieht man der Neustadt sehr an, doch auch die alte Medina hat ihren Reiz. Eine Wohltat sind die vielen gepflegten Grünflächen, die zum Verweilen einladen.

Café Manhattan
Avenue Hassan II
Das Café ist sehr bemüht „modern“, hat aber eine zumindest teilweise originelle Karte. Außerdem wahnsinnig leckeres Nicht-Weißbrot und eine gute Konditorei.

tangerTanger ist ebenfalls von spanischer Kolonialarchitektur geprägt, allerdings ist auch englischer Einfluss bemerkbar. Beispielsweise an der anglikanischen Kirche (auf dem Foto der weiße Turm links), die christliche Gebete in arabischer Schrift an den Wänden trägt und von einem verwunschenem Friedhof umgeben ist. Den Wahnsinnsausblick vom Foto gibts von der Terasse des Grand Hotels direkt daneben. Von der Kasbah kann man über das Meer nach Europa sehen und an der Promenade den modrigen Charme der Stadt genießen. Die doch unerreichbare Nähe zu Europa zieht sehr viele Menschen an, die leider oft ins Elend stürzen, wodurch man überdurchschnittlich viele Obdachlose, Betrunkene und Straßenkinder kreuzt.

Le Salon Bleu
Kasbah
Das nette Restaurant-Café ist komplett in blau eingerichtet und von der Terasse kann man ebenfalls nach Europa schauen.

Dar Jmeel
Rue Mohamed Bergach
Eines der sympathischten Hostels in dem ich im Laufe des Jahres übernachtet habe. Trotz günstiger Preisklasse hat jedes Doppelzimmer ein eigenes Bad mit Handtüchern, Bademantel und Teeecke.assilahAssilah ist winzig klein, aber total quirlig. Praktisch alle Wände in der Medina sind mit Streetart bemalt und viele Künstler haben ihre Türen in den Gassen geöffnet. Außerdem ist der Strand der Stadt richtig schön.

Ich hoffe meine winzige Tour von meiner (noch) aktuellen Heimatstadt Richtung Süden und vom Inland weiter an die nördliche Küste hat euch gefallen, meine liebsten Leser_innen. Habt ihr noch mehr Städtetipps? Dann gerne in die Kommentare damit!

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Langsam bekomme ich Bammel. Mir bleiben nur noch 19 Tage vor meiner Ausreise. Und ich muss doch noch eine Shoppingtour durch die Medina machen, Smen für künftige Couscousaktionen bevorraten, senegalesisches Couscous essen, endlich mal den botanischen Garten und die neue Austellung im Museum für moderne Kunst besuchen, ein letztes Mal zum Surfunterricht gehen, allen meinen Freunden Aufwiedersehensagen, meine Hände mit richtig tollem Festtagshenna bemalen lassen, eine Arabisch-Prüfung schreiben, meine Nachfolger in ihre Einsatzstelle einweisen, meine Koffer packen…
Vor so vielen Aufgaben flüchte ich mich erstmal ins Internet, um euch meine liebsten Links zu präsentieren:

REZEPT

Erdnussbuttereis – schmecktwohl/ Küchenchaotin
Ein amerikanischer Freund konnte mich mit Peanut-Butter-Jelly-Sandwiches kürzlich von Erdnussbutter überzeugen – dieses Rezept kommt deshalb auf die To-Do-Liste!
Ribisel-Brombeer-Nektarinen-Pie und 2-Zutaten-Eis ohne Eismaschine – Krebsen und Aluette
Sommergeburtstagskuchen samt zuckersüßen österreichischen Begriffen.
Ziemlich optimale Schokoküsse – Seelenschmeichelei (via Zucker, Zimt und Liebe)
Selbstgemachte Industriesüßigkeiten, da bin ich dabei!
Holunderblüten-Cheesecake – Kraut-Kopf
Außer Saison, aber sooo fotogen!
Blueberry Crème fraîche Cheesecake – Love and Olive Oil
So schön lila…
Apricot-Pit Ice Cream – Food52
Aprikosenkerneknacken ist nicht so einfach, für dieses Eis würde ich es nochmal versuchen.

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Where does Alcohol come from anyway – Food52
Interessanter Einblick ins Destillieren.
Haben wir wirklich keinen Platz mehr in Deutschland – ZEIT.de
Mythen um Flüchtlinge in Deutschland aufgeklärt. Wichtig!
Mein halbes digitales Leben – sueddeutsche.de
Max Scharnigg über die Generation, die zwischen analoger und digitaler Welt steht.
Fundstück von 1973: Wie Frauen als Programmiererinnen verschwinden – und der Hinweis darauf gestrichen wird – Leitmedium.cc
Geschichtsschreibung ist schon unfair.
The Fasinatng … Frustrating … Fascinating History of Autocorrect – Wired.com
Ohne Autocorrect wäre ich mit meinem Smartphone längst verzweifelt…
As my face disappeared, so did my mother and father – narratively.com
Bedrückendes Lesestück über einen Jungen, der wegen einer Bakterienerkrankung von seinen Eltern im Krankenhaus zurückgelassen wurde.

VIDEO/AUDIO

Sound of Noise – Music for one Appartment and Six Drummers
Nach-der-Party-Aufräum-Motivations-Link von einem Freund. Sehenswert!
Chabab – Zakia Tahiri
Diesen Film sah ich kürzlich im Rahmen des internationalen Tags der Jugend im Kino. Solltet ihr Französisch oder Darija verstehen, lege ich ihn euch unbedingt ans Herz!
The Fallen of World War II – Neil Halloran (via wirres.net)
Sehr beeindruckende Datenvisualisierung zu den Toten des Zweiten Weltkriegs. Die Grafiken gehen wirklich nahe!
Breitband vom CCC-Camp
Ein spannender Audio-Spaziergang über das Sommercamp des Chaos Computer Clubs.

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Rabat, die Schöne, am Gelände des Hassanturms.

BACKKATALOG

2010: Basisrezept Cupcakes
2011: Zwetschgen-Galettes
2012: Birnentarte
2013: Griacherl-Frangipane-Tarte
2014: Msmn – Marokkanische Pfannkuchen

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Bastilla

Lange schon hat es kein marokkanisches Rezept mehr hier gegeben, geschweige denn einen „Neues aus Marokko“-Post. Doch mein Freiwilligendienst in Rabat geht in rasanten Schritten auf sein Ende zu und mir geht langsam die Zeit aus, noch dieses oder jenes irgendwann anzuschauen/auszuprobieren/etc.

Dem Angebot eines Freundes aus Casablanca, einen Foodblogging-Nachmittag inklusive Schritt-für-Schritt-Bastilla-Zubereitung zu veranstalten, kam ich deshalb nach gut einem halben Jahr endlich nach. Neben Couscous und Tajine gehört Bastilla in ihren verschiedenen Variationen eindeutig zu den Nationalgerichten Marokkos. Traditionellerweise wird sie zu großen Festen wie Hochzeiten serviert, kleine 1-Portionen-Bastillas kann man aber auch in fast jeder Konditorei erstehen. Es gibt sie gefüllt mit Taubenfleisch (seeeehr teuer), Meeresfrüchten und, wie diese hier, mit Hühnchen, Honig, Mandeln und Zimt. Gesüßtes Fleisch klingt erstmal sehr seltsam, schmeckt aber doch ziemlich lecker. So lecker, das diese Art der Bastilla zu meinen liebsten landestypischen Spezialitäten zählt.

Ich konnte die Zubereitung aus Zeitmangel leider nicht von ganz vorne verfolgen, habe mir das Ganze aber trotzdem erklären lassen. Eine Geling-Garantie kann ich nicht geben, aber dieses Blog ist auch zu großen Teilen Gedächtnisstütze für mich selbst und in ein paar Monaten bin ich bestimmt froh, das alles soweit festgehalten zu haben. Also, auf geht’s, yalla, ntaibou bastilla!

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Ein ganzes Hühnchen und ein Kilo Zwiebeln wird mit reichlich Petersilie und zwei Knoblauchzehen im Schnellkochtopf gegart. Gewürzt wird das Ganze mit 1 EL Ingwer, 1/2 TL Pfeffer, 1/2 TL Zimt, 1 EL Kurkuma, etwas Safran und Salz. Wenn das Hühnchen fertig ist, wird es herausgenommen und das Fleisch von den Knochen getrennt. Währenddessen wird die Soße im Schnellkochtopf reduziert. Später wird das Fleisch wieder dazugegeben. (Keine Schritt-für-Schritt-Fotos hierfür, da ich leider noch nicht dabei war).

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Ein bisschen Puderzucker und Zimt kommt als Würze dazu.

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Für die andere Hälfte der Füllung werden gut  500 g Mandeln gehäutet, getrocknet und goldig frittiert.

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Dann kommt die Moulinette zum Einsatz: grobes Mandelpulver sollte reichen.

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Das wiederum wird ebenfalls mit 1 EL Zimt und zwei EL Puderzucker vermischt.

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Eine große Metallform wird gut gebuttert und überlappend mit fertig gekauften Bastilla-Blättern ausgelegt. Ich könnte mir vorstellen, dass das auch mit Strudel- oder Filoteig klappt.

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Nach weiterem Bestreichen mit Butter wird eine Handvoll Mandeln auf dem Teig verteilt. Gefolgt von der vorbereiteten Hühnchenfüllung, die gleichmäßig ausgebreitet wird.

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Danach werden die Teigblätter vorsichtig über die Mitte zusammengefaltet. Dabei ist natürlich wieder reichlich Butter im Spiel. Bastilla ist wirklich kein kalorienarmes Gericht!

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Ein letztes Bastillablatt wird daraufgelegt und die Ränder „unten“ versteckt. Bleiben noch Bastillablätter übrig, werden diese kleingeschnitten als Dekoration obenauf drapiert.

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Nach 20-25 Minuten im mittelheißen Ofen ist die Bastilla (fast) fertig. Es folgen noch Honig, Mandeln und Zimt-Puderzucker als Garnitur, bis die Bastilla serviert werden kann. Lecker!

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Falls ihr übrigens auf Instagram dieses Spiegelei gesehen habt – das war es vorher, im Hühnerstall auf dem Dach:

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Ganz lieben Dank nochmals an Medy und seine Familie für diesen tollen Kochnachmittag/abend. Choukran bzaaaaaaf! :)

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Godori-Torte

Vor ein paar Monaten habe ich auf einem Konzert einen Kanadier kennengelernt, der an einer Sprachschule in Rabat koreanisch unterrichtet. Er hatte die Jahre zuvor in Korea gelebt und hielt auch in Marokko noch eine Tradition dieses Landes aufrecht, das Godori-Kartenspiel. Innerhalb kürzester Zeit wurde auch ich Fan und spielte bis spätnachts mit Freunden aus aller Welt an seinem Wohnzimmertisch Go-Stop, wie das Spiel auch genannt wird. An einem Abend wurde die Spielrunde zu mir verlegt, da bot ich natürlich einen Kuchen an. So entstand die Godori-Torte.

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Bitte entschuldigt die mittelmäßigen Fotos, sie entstanden „live“, mit Gästen und bei funzeligem 60-Watt-Glühbirnen-Licht und nicht extra gestylt.

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Godori, aka Go-Stop, ein koreanisches Kartenspiel in Marokko… Rezept

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Parmesanknabberbrezen

Meine liebe Tante Julia schickte mir in ihrem letzten „Care-Paket“ aus Deutschland Parmesan. Und zu dieser außergewöhnlichen Gelegenheit musste ich mir natürlich etwas Besonderes ausdenken. Meine Mitbewohnerin und ich hätten ihn zwar auch so geknabbert, aber für die Gäste des Apéro musste etwas anderes her, mehr Richtung Knabberzeug als Käseplatte. Die Lösung: Hefeteig mit fein geriebenem Käse. Ich machte mich also an die Ewigkeitsaufgabe, kleine Brezen zu formen. Da ich allerdings kein Profi-Brezendreher bin (dafür sollte ich vielleicht nochmals in der Bäckerei Siebenhandl bei meinem Onkel vorbeischauen), wurde irgendwann die Zeit knapp und es wurden nur noch Stangerl. In jedem Fall waren Brezen und Stangerl lecker und mit ein paar Popcorn und Chips dazu auch genug für alle Gäste.

Rezept

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Dieses Wochenende verbringe ich einmal wieder in Marrakech, auch wenn das zu dieser Jahreszeit eigentlich keine so gute Idee ist. Die Hitze macht nämlich ziemlich zu schaffen.
Am besten lungert man deshalb in einem Garten wie dem von Yves Saint Laurent herum. Oder auch im klimatisierten Berber-Museum darin, das zwar winzig, aber sehr sehenswert ist. Und dann noch schnell zum Concept Store Rue 33 Majorelle – nicht nur, weil er Mode von Migrants du Monde verkauft! Damit sah ich eine ganz andere Seite der roten Stadt, als ich bisher kannte. Meine Links der Woche gibt es natürlich auch noch:

REZEPT

Frozen Sangria – Gimme Some Oven
Sommergetränk schlechthin, oder?

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Jetzt lernen sie meine Oma kennen. Und meine Meinung – Kurzhaarschnitt (via krautreporter)
Toller Text, unbedingt lesen!
Diese leidige Sache mit Adam – Gott und Co.

Der übergroße Schaden, der durch die christliche Verdrehung der jüdischen Schöpfungsmythen angerichtet wurde, ist heute kein theologisches Problem mehr, sondern ein gesellschaftliches und kulturelles. Und das in einer Kultur, die sich für Religion und Bibelauslegung kein bisschen mehr interessiert.

Zurück in die Gegenwart – ZEIT-Magazin
Das böse, böse Smartphone? Und überhaupt offline ist alles besser?
Das Format, das die Musikindustrie umkrempelte – Futurezone
MP3 wurde vor zwanzig Jahren in Erlangen entwickelt, wieder was gelernt.

AUDIO/VIDEO

Richa – Ayoub El Machatt
Ich verstehe leider nichts vom Text, trotzdem schönes Lied aus Marokko. Samt kostenlosem Download!
Girl, you don’t need make up – Amy Schumer
Parodie mit Boyband auf die No-Make-Up-Heuchelei.

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Kakteen im Jardin Majorelle.

BACKKATALOG

2010: Best Cocoa Brownies
2011: Peanut Butter Chocolate Chip Cupcakes mit Schokofrosting
2012: Zwetschgen-Frangipane-Tarte
2013: Zucchini-Brownies
2014: Panna-Cotta-Tarte von Das Leben ist süß

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Orangen-Ingwer-Cookies

Gebäck, das gleichzeitig als Frühstück, Snack und Dessert taugt, finde ich ziemlich praktisch. Nicht dass ich nicht hin und wieder mal Torte frühstücken würde, wenn ich zufällig Eine gebacken hätte. Aber diese Kekse entdeckte ich an einem Sonntagnachmittag in meinem feedly, mit allen Zutaten zu Hause (immerhin fast die gleiche Kombination wie beim Kuchen von vorletzter Woche) also schnell mal Cookies gebacken. Die gabs dann erst als Snack, dann als Dessert und morgens noch als Frühstück. Und schon war das ganze Blech weg!

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Rezept

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Zuckersüß 167

Ich bin heute schon ganze 367 Tage in Marokko! Mehr als ein ganzes Jahr. So lange war ich noch nie weg von daheim. Aber ich habe mich gut eingerichtet in Rabat und bin einmal wieder so beschäftigt, dass ich kaum zum Bloggen komme. Die nächsten Wochen habe ich aber Urlaub und werde die Gelegenheit nutzen, am Ende meines Freiwilligendienstes noch ausgiebig durchs Land zu reisen. Und hoffentlich auch die vielen Rezepte, die ich in letzer Zeit umgesetzt habe, hier zu veröffentlichen. Bis dahin meine Lieblingslinks der Woche:

REZEPT

Comfort in a bowl of wild mushroom pasta – Tartelette
Wie gerne wäre ich jetzt kurz daheim, um in den Genuss der selbstgefundenen Schwammerl meines Papas zu kommen. Comfort Food schlechthin!
Linsen-Wrap mit Bier-Vinaigrette – My cooking love affair
Spannendes Rezept.
Pasta mit gebratenem Blumenkohl, Thymian und Büffelmozarella – schmecktwohl
Ich brauche unbedingt Abwechslung von meinen Nudeln mit Tomatensoße, da kommt mir dieser Post gerade recht.
Süßes Hefebrot mit Mohnwirbeln und Mandelglasur – Klitzeklein
Hoffentlich bald auf meinem Frühstückstisch!

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Rechnet nicht mit Liebe – ZEIT online (via leider vergessen)
Über den Männerüberschuss an der technisch orientierten Unistadt Aachen.
Das amerikanische Schöpfungsparadox – Krautreporter
Über eine Korrelation zwischen Schöpfungsglauben und Wirtschaftskraft. Unglaublich!

AUDIO/VIDEO

Bitch in Business (via Lila Podcast)
Tolle feministische Parodie von All About That Bass.
Inna Modja – Tombouctou
Kürzlich auf einer Party gehört, ziemlich cooler Song!

SONST SO…

Why time flies (via weekly filet)
Spannendes Scrollytelling/Datenvisualisierung oder wie auch immer sich das nennen mag über Zeit und Zeitempfinden im Laufe eines Lebens.
#instarama (via drikkes.com)
Tolle Visualisierung von hashtags auf Instagram.

FOTO

Kürzlich am Obstmarkt in Essaouira.

BACKKATALOG

2010: Johannisbeermuffins
2011: Haferflockencookies
2012: Süßes Fastfood
2013: Johannisbeerpie mit Erdnussbutter
2014: Goldene Walnussmuffins