Honig-Apfel-Walnuss-Muffins

Diese Muffins habe ich in der Instagramstory von @timmazurek (der leider kaum mehr bei Lottie + Doof bloggt) entdeckt, das Rezept steht aber tatsächlich schon wieder bei Bon Appétit (s.a.: Kardamom-Pistazien-Karottenkuchen mit Karottenhalwa-Guss oder Mochi-Kuchen mit schwarzem Sesam).

Ich fand sie interessant, weil sie unscheinbar aussehen (auch für mein Fotoshooting ein Problem – ich wusste überhaupt nicht, wie ich sie in Szene setzen sollte), gut als Frühstück taugen, aber nicht einfach nur Apfel-Muffins sind. Denn die Äpfel werden zuerst in Butter und Honig glasiert und dann großzügig mit Meersalz abgeschmeckt.

honig-apfel-walnuss-muffins auf einem gelben plastikbrett
Den Stoff habe ich seit fünf Jahren und kaum jemals verwendet…

Gemahlene Walnüsse (im Original Pecans, aber die sind hier schwer aufzutreiben und teuer) geben dem Teig zusätzliche Textur und weil statt Butter Olivenöl im Teig ist, haben die Muffins ein fruchtig-scharfes Aroma.

honig-apfel-walnuss-muffins auf einem gelben plastikbrett, einer davon in der mitte auseinandergebrochen
Honig-Apfel-Walnuss-Muffins weiterlesen

The Painkiller

Schon viel zu lange habe ich hier kein Cocktailrezept mehr gepostet! Der Painkiller, der nach der gleichnamigen Rummarke auch als Pusser’s Painkiller bekannt ist, ist mir zuerst in meinen Recherchen für meine Rum-Radiosendung (leider nicht mehr nachzuhören, hier aber noch ein paar Worte dazu) begegnet.

Erich Wassicek von der Halbestadtbar hatte ihn als die „erwachsene Version“ der Pina Colada beschrieben, was mir so lange im Gedächntis blieb, dass ich ein paar Wochen nach dem Interview im Radiostudio noch in seiner Bar vorbeischaute, um den Pusser’s Painkiller zu probieren. Erich Wassicek servierte ihn in einem kleinen Emaillehäferl, ohne Strohhalm, wenn ich mich richtig erinnere.

In meiner Radiosendung vom Januar kam außerdem die Matikibar vor, in der ich danach noch öfters mit Freund_innen gegangen bin, weil ich sie sehr sympathisch fand. Leider hatten alle Bars jetzt ziemlich lange geschlossen, sodass ich zwangsläufig selber mixen musste, wenn ich einen Drink haben wollte.

Painkiller Cocktail in einem Matikibecher vor Zimmerpflanze

Allerdings will ich nicht, dass meine liebsten Bars pleite gehen, weshalb ich bei der Matikibar drei handgefertigte Tiki-Tonbecher bestellt habe. Arik, einer der Betreiber der Bar, lieferte sie eigenhändig aus und ich freute mich so sehr darüber, dass ich gleich einen Drink dafür mixen wollte. Das tiki-gste, das unser Vorrat hergab, war besagter Painkiller: dunkler Rum, Ananassaft, Orangensaft, Kokoscreme und ein bisschen Muskat.

Besonders eskapistische Deko, wie es für Tiki-Drinks üblich wäre, bekam ich aus dem Stegreif auch nicht hin, aber immerhin kamen mal die Glitzer-Palmen-Stecker (wie heißen diese Dinger wirklich?), die schon ewig in meiner Prop-Schublade herumliegen, zum Einsatz.

Painkiller Cocktail in einem Matikibecher vor Zimmerpflanze

Btw, die Fotos vor mickriger Zimmerpflanze (keine Ahnung welche Art das ist, bin schon froh, dass sie unter meiner Obhut noch nicht eingegangen ist!) und schlecht verdecktem Bücherregal sollten ein bisschen an die Tropen erinnern, sind aber eigentlich inspiriert von @lavievagabondes coolen Selfies.

The Painkiller weiterlesen

Zuckersüß 366

In der vergangenen Woche habe ich Rhabarbersirup, Rhabarber-Frangipane-Tarte, Kokospudding, Walnuss-Scones und zweierlei Burger Buns gemacht: Highfoodality’s Brioche Burger Buns und Golden Pull-Apart Butter Buns. Diese wurden dann teilweise zu White Castle Style Burgern, inspiriert vom eher dämlichen Film Harold & Kumar, den ich vor ein paar Tagen mit meiner WG angeschaut habe („Was, du kennst den nicht? Das geht nicht!)

Außerdem war ich Teetrinken (in einem richtig echten Café! so schön, dass die Gastro wieder offen hat), habe online die Ibiza-Fellner-Lesung mitverfolgt (hoffentlich auch bald wieder IRL im Schikaneder) und meinen Party-Top-Pullover fertiggestrickt.

Danach habe ich mir gleich Wolle für ein neues Projekt gekauft, weil ich dank Instagram bemerkt habe, dass die lillebutik, ein Wollgeschäft ganz in meiner Nähe, erstens existiert und zweitens gute Garne für wenig Geld verkauft. Mal sehen, ob aus meinem ersten gehäkelten Kleidungsstück etwas wird!

Oldschool Blog Rabbit Hole

Über eine Empfehlung von Rhoneisms bin ich gestern auf 20 Blogs I Read in 2020: Quarantine Edition von Foley Music and Arts gestoßen. Und mit jedem geklickten Hyperlink fiel ich tiefer in ein rabbit hole des persönlichen Bloggens und öffentlichen Nachdenkens. Die ebenfalls verlinkte Rebecca Toh schreibt:

„life as an early internet person was a lot of fun. There was always this feeling of childish excitement and this sense that really interesting things were waiting to be discovered just around the corner, a hyperlink or two away. People living halfway across the world from us, in Belgium and Iceland and the very far ends of Vladivostock, were making things they wanted to make just for the heck of it — websites and blogs were born out of hobbies, not ambitions“

Und obwohl es zur Zeit wirklich viele SEO-optimierte, seelenlose Marketing-Content-Schleuder-Blogs gibt, ist dieses „early internet“ (ich kenne es erst ab 2009, wo aber auch die Foodblogwelt noch sehr anders war als heute) doch immer noch irgendwie da. Das beweisen die Blogs in meiner „Tagebuchblog“-Auflistung von 2017 und die, die ich gerade erst entdeckt habe. So fand ich Ness Labs Idee der (online) „mind gardens“ so spannend, das ich ihr Blog in meinen Feedreader packte, obwohl es gar nicht so persönlich, sondern mehr als Guideline zur Selbstoptimierung gedacht scheint.

„A mind garden is not a mind backyard. It’s not about dumping notes in there and forgetting about them. To tend to your garden, you need to plant new ideas. The best way to do this is by replanting stems and cuttings from existing ideas you’ve added to your garden—by consistently taking notes, and combining them together“

In meinem Kopf waren Online-Gärten bisher immer mit den monopolistischen walled gardens Facebook, Spotify usw. verknüpft. Ich bin froh, dass neben denen jetzt auch das Konzept der blühenden, einladenden, freien Blog-Gärten steht.

In den Beispielen für besonders gelungene mind gardens listet Ness Labs Tom Critchlow’s digital garden wiki, das mit Jekyll gebaut ist. Wer die Anfangsgeschichte meines Podcasts kennt, weiß, dass ich mit dieser Static-Site-Software nie warm geworden bin – ich bin halt doch Kind des Web 2.0 mit seinen bequemen Web-Editoren. Aber die zugrundeliegende Idee von Tom Critchlow’s digitalem Garten ist fast die gleiche, wie die hinter diesen Sonntagsposts (und meinen unendlichen Evernote-Notizen), in denen ich immer wieder auf Gegessenes, Gelesenes und Überlegtes zurückkomme:

„Creative research is all about collecting the dots. It’s more common to think of “connecting the dots” but the truth is that you can’t connect the dots you can’t see. And we can only hold a tiny number of things in our brains at once. So a space for collecting (and organizing) the dots is a crucial foundation for thinking, creativity and more“

Das, was ich oben als Tagebuchblogs bezeichne, nennt Tom Critchlow in einem anderen Post „small b blogging“. Es steht dem „big B blogging“, das auf maximale Skalierbarkeit und shareability aus ist, entgegen.

„Small b blogging is deliberately chasing interesting ideas over pageviews and scale. An attempt at genuine connection vs the gloss and polish and mass market of most “content marketing”. […]“

Jedenfalls, Tom Critchlows Blog ist jetzt auch in meinem Feedreader. Und Paul Jarvis‘ auch (den Weg zu seinem Blog kann ich gerade nicht mehr nachvollziehen) – sein sehr minimalistisches Design mit der kleinen roten Ratte erinnert mich ein bisschen an wirres.net, und auch daran, das ich seit circa drei Jahren ein neues Design für die Zuckerbäckerei haben will und immer noch keines gefunden habe.

In den 20 Blogs to Read stolperte ich dann noch über den Namen Ann Helen Peterson, die statt eines Blogs einen Newsletter schreibt (dank Substack glücklicherweise RSS-abonnierbar). Ein Blick auf ihr Twitterprofil verriet mir, wieso sie mir so bekannt vorkam: Sie hat den buzzfeed(!)-Artikel „How Millenials Became The Burnout Generation“ geschrieben und dabei bei mir enorm viel Eindruck hinterlassen.

Über noch ein paar Links kam ich dann noch zu Robin Sloans Blog, seine Posts schauten beim Überfliegen so interessant aus, dass ich es auch gleich abonniert habe. Normalerweise folge ich der/m Blogger_in in so einem Fall erstmal auf Twitter, um nicht unnötig Zeug in meinem feedly zu haben, das mich vielleicht eh nicht so interessiert. Aber Robin Sloans Twitter scheint mir weitaus fader als sein Blog und außerdem hat Joël aka soulzeppel.in (sehr empfehlenswertes Tagebuchblog, btw!) mal seinen Roman „Sourdough“ empfohlen, d.h. sein Schreiben kann so schlecht nicht sein.

Das Einzige, was meine Freude über diese vielen neuen „Tagebuchblog“-Entdeckungen trübt, ist ihre mangelnde Diversität. Die meisten der oben genannten Blogger sind mittelalt, weiß, amerikanisch und vermutlich einigermaßen gut situiert. Meine Twitter-Timeline voller vieler kleiner Alltagsnotizen hat gefühlt zehnmal so viele unterschiedliche Perspektiven – falls irgendwer von euch Blogger_innen kennt, die in diesem Sinne meinen Feedreader bereichern könnten: immer her damit!

Und jetzt: „gewöhnliche“ Sonntagslinks:

Zuckersüß 366 weiterlesen

Gulab Jamun

Ich habe seit 2011 einen Account bei foodgawker. *Vor* Instagram war das die Quelle für visuelle Rezeptinspiration schlechthin, mittlerweile schaue ich dort fast gar nicht mehr vorbei und lade erst recht keine meiner Bilder mehr in die Datenbank. Ich glaube, ich bin damit nicht die Einzige – es scheint, als wäre dort weit weniger los als noch vor sechs oder sieben Jahren.

frittierte gulab jamun in einer glasschale, vogelperspektive

Kürzlich habe ich aber doch mal wieder einen Blick auf dieses Relikt der guten alten Foodblogzeiten geworfen und gleich ein Rezept entdeckt, das ich sehr faszinierend fand: Frittierte, in Sirup getränkte Teigkugeln, die fast ohne Mehl auskommen. Stattdessen bestehen sie hauptsächlich aus Milchpulver und Milch.

Tatsächlich ist das laut Rezept noch nicht einmal die „authentische“ Variante dieser Süßigkeit, die zum hinduistischen Diwalifest serviert wird. Dafür bräuchte man nämlich „Mawa“, fast bröselig eingekochte Milch. Ich hatte aber für die Rezepte aus dem momofuku-milkbar-Buch (bald mehr dazu) endlich mal eine große Dose Milchpulver da und versuchte mich deshalb an dieser vereinfachten Gulab Jamun-Version.

frittierte gulab jamun in einer glasschale, eines davon angeschnitten

Die frittierten Kugeln werden nach kurzem Abtropfen noch für mehrere Stunden in Kardamomsirup getränkt und sollte dabei ihre Größe fast verdoppeln. Das passierte bei meinen leider nicht (zu dunkel frittiert?) aber ich fand sie trotzdem sehr interessant – von außen lässt sich die poröse, sirupgetränkte Konsistenz gar nicht erkennen.

Gulab Jamun weiterlesen

Rhabarber-Frangipane-Tarte mit Kandiertem Ingwer

Seit ich die Rhabarber-Baiser-Tarte mit Anis und den Rhabarber-Fenchel-Wermut-Cocktail gemacht habe, habe ich jede Woche wieder aufs Neue Rhabarber auf den Einkaufszettel geschrieben. Doch bei keinem einzigen Laden in meiner Umgebung konnte ich welchen auftreiben – mir schien als wäre die Saison in Österreich frühzeitig zu Ende (Marillen gibts auch schon!).

Glücklicherweise trieb einer meiner Mitbewohner dann doch irgendwo ein halbes Kilo auf und ich konnte einerseits endlich neuen Rhabarbersirup für Cocktails kochen und andererseits die Stangen selbst zu Kuchen verarbeiten.

rhabarber-frangipane-tarte mit kandiertem Ingwer, Vogelperspektive
Bei meinem letzten Vorstadtspaziergang hab ich ein bisschen Grünzeug mit Blüten mitgehen lassen!

Besonders viel Zeit hatte ich nicht, deshalb hielt ich mich an ein bewährtes Rezept, das schon in dreierlei Variationen hier im Blog zu finden ist: Frangipane-Tarte – mit Zwetschgen, Griacherln oder Rhabarber.

Exakt die gleiche Tarte wollte ich trotzdem nicht machen, weshalb ich den Rhabarber statt in Streifen in feine Würfel schnitt und gut 50 Gramm gehackten kandierten Ingwer darunter mischte. Seine ätherische Schärfe passt finde ich super zum ziemlich sauren Rhabarber und der süßen Mandelcreme.

rhabarber-frangipane-tarte mit kandiertem Ingwer,

Ausnahmsweise verlinke ich hier nur auf das Rezept, den noch einmal muss es wirklich nicht im Blog stehen.

Zuckersüß 365

In der vergangenen Woche habe ich Walnuss-Apfel-Muffins und gescheiterte Roggenmehlscones gebacken, war ein bisschen interviewend fürs Radio unterwegs (einmal um die Welt, aber in Wien! zu hören dann am 22.5. im Ö1 Moment Kulinarium) und habe die restliche Zeit viel am Schreibtisch verbracht, wie fad.

Aber es war quasi jeden Abend WG-Kino bei uns, mit sehr unterschiedlichen Filmen: zuerst das Elton-John-Bio-Musical Rocket Man, dann Long Shot, eine überraschend lustige und gar nicht besonders cringe-ige/problematische RomCom, außerdem den eeeeewig langen Once Upon a Time in Hollywood und dann noch First Man, einer Neil-Armstrong-Biografie, in der Ryan Gosling gar nicht so oft hundeblicks-/hey-girl-mäßig dreinschaut wie sonst.

Und: Ich war auch endlich mal wieder „fort“, nämlich mit daheim gemixten Aperol Spritz im Glasfläschchen und zwei Freund_innen am äußerst vollen Donaukanal. Was könnte das für ein schöner Sommer werden!

Hier folgen ein paar interessante Links:

Zuckersüß 365 weiterlesen

Grießschmarren

Wegen eines Einkaufslisten-Missverständnisses hatten wir vor ein paar Tagen auf einmal drei Kilo Grieß daheim. So schlimm war das nicht, denn schlecht werden würde der nicht so schnell, aber er nimmt im kleinen Vorratskastl auch ziemlich viel Platz weg. Deshalb, und auch weil mir auf Twitter welcher begegnet ist, beschloss ich erstmal Grießschmarren daraus zu machen.

Erstaunlicherweise habe ich das noch nie zuvor gemacht oder gesehen, sodass ich erstmal Rezepte googlen musste. Es scheint grundsätzlich zwei verschiedene Varianten zu geben, wie Grießbrei mit Ei zu Schmarren wird: Entweder in der Pfanne gebraten oder im Ofen gebacken. Weil es schon spät war und ich nicht ewig warten wollte, entschied ich mich für ersteres. Und es war ziemlich gut! Wie Kaiserschmarrn, nur etwas dichter und mit mehr Biss. Dazu gabs übriges Erdbeerkompott, das mein Mitbewohner am Nachmittag zum in-Buttermilch-rühren gekocht hatte.

grießschmarren
Die einzige farbenfrohe Marmelade im Kühlschrank: pappsüße Erdbeer vom Discounter :(

Ein paar Tage später wollte ich nochmal Grießschmarren haben und probierte die Ofen-Version aus. Beim Kurier fand ich ein Rezept aus Katharina Seisers neuem Salzkammergut-Kochbuch, das einen zusätzlichen interessanten Zubereitungsschritt enthält: Der Grießbrei wird im Topf, ähnlich wie Brandteig, abgebrannt und dann mit Eigelb und Eischnee, das einzeln aufgeschlagen wird, vermischt.

Das Ergebnis ist ein fluffiger, etwas „kuchigerer“ Grießschmarren, als die Pfannenversion. Leider hatte ich überhaupt kein Obst oder Kompott mehr zur Hand und so musste mittelmäßige (weil pappsüße) Erdbeermarmelade fürs Foto herhalten. Im Originalrezept wird er mit Himbeer-Rhabarber-Kompott serviert, aber ich denke jedes etwas säuerliche Fruchtkompott wäre ein guter Begleiter.

Grießschmarren weiterlesen

Zuckersüß 364

In der letzten Woche habe ich erstaunlicherweise nur ein einziges Mal gebacken, und zwar Cookies aus dem momofuku-milkbar-Backbuch (~bald~ hier im Blog). Zum ersten Mal seit gut zwei Monaten habe ich mich einen ganzen Nachmittag in einen Park gesetzt und mit Freund_innen gepicknickt. Natürlich mit Sicherheitsabstand und einer eigenen Picknickdecke pro Haushalt. Neben besagten Cookies habe ich auch Cong you bing, chinesische Frühlingszwiebel-Fladen aus Katharina Seisers „Immer schon vegan“ mitgenommen:

Es gab auch mal wieder Take-Out, leider ein wirklicher Reinfall. Schon auf Insta wollte ich keinen Verriss über das vietnamesische Restaurant schreiben, also mache ich es hier auch nicht. Die Desserts waren allerdings ziemlich lecker, eines davon will ich mir merken: Banh Troi Nuoc, Klebreisbällchen gefüllt mit schwarzer Sesampaste in einer warmen, karamelligen Kokos-Ingwersauce mit Erdnüssen.

re:publica

Mehr Sketchnotes zur #rpREMOTE gibts drüben bei jasowieso.com!

Ich habe fast den ganzen Donnerstag auf der #rpREMOTE verbracht und diesmal drüben im Sketchnoteblog drüber geschrieben (s.a. rp16, rp17, rp18).

Was mir sonst noch im Internet untergekommen ist:

Zuckersüß 364 weiterlesen

Rhabarber-Fenchel-Wermut-Cocktail

Ok, dieser Name ist echt doof. Aber der Originaltitel, Rhubarb, Fennel & Vermouth Cocktail ist nicht besser. RhaFeWe klingt zu sehr nach 1950er-Jahre-Süßigkeit und einen Namen mit Verweis auf millenial pink mag ich jetzt auch nicht erfinden (fällt euch was ein?).

Rhabarber-Fenchel-Wermut-Cocktail
so schön rosa!

Name hin oder her, dieser Cocktail schmeckt frisch, fruchtig-sauer und Fenchel-Rhabarber ist eine Top-Kombi (entdeckt habe ich sie schon weit vor diesem Cocktail, als ich vergangenes Frühjahr für ein Radiointerview im Bruder war). Wermut gehört außerdem zu meinen neuen Getränkelieblingen und guten Gin hab ich sowieso immer im Haus. In den nächsten Wochen werd ich diesen Drink also noch öfter mixen!

Rhabarber-Fenchel-Wermut-Cocktail weiterlesen

Zuckersüß 363

In dieser Woche habe ich Rhabarber-Baiser-Tarte mit Anis und gleich zweimal Grießschmarren gebacken. Außerdem gabs Rhabarber-Fenchel-Wermut-Cocktails nach HonestlyYum und Schoko-Cookies mit karamellisierter weißer Schokolade.

Der wöchentliche Lieferservice-Restaurantabend ging sich diesmal leider nicht aus, aber *bald* könnte ja schon wieder ein IRL Restaurantbesuch herausspringen, yay!

Musik

Wegen des Pitchfork-Artikels (Why Do We Even Listen to New Music?), den ich letzte Woche verlinkt habe, erinnerte ich mich an die Zeiten, in denen ich sehr motiviert nach neuer Musik gesucht habe. Hier habe ich mal erzählt, dass ich zu einem gewissen Zeitpunkt quasi das gesamte Backbuchsortiment der Bücherei in meiner Heimatstadt auswendig konnte. Vermutlich um 2010 herum blätterte ich in dieser Bücherei auch durch jede neu erschienene (deshalb noch nicht ausleihbare) Musikexpress-Ausgabe. Dabei schrieb ich mir jedes Album und jeden Song, der mir cool erschien, auf einen Zettel und suchte sie daheim auf YouTube (?) heraus. Außerdem kopierte ich die meisten Songs auf den Promo-CDs auf meinen displaylosen Billig-mp3-Player. Dort gab es auch sehr viele Songs, die ich via Tonspion heruntergeladen hatte. Mittlerweile ist diese Seite eine SEO-Schlagwort-Wüste ohne wirklichen Content, aber Promo-mp3s gibts halt in Streaming-Zeiten kaum mehr (AVEC’s „Dance Solo“ war dabei!). Leider ist meine gesamte Musiksammlung aus dieser Zeit vor ein paar Jahren verloren gegangen (wobei vielleicht noch irgendwo ein Backup-USB-Stick herumliegt?) und ich versuchte, mit wenigen Erinnerungen an Titel/Interpret_innen ein par Songs wiederzufinden. Das war ziemlich schwierig, weil aus dem Promo-Titeln nicht immer unbedingt die größten Hits wurden, die leicht zu ergoogeln sind.

Bei drei ists mir trotzdem gelungen: Darwin Deez’s Bad Day finde ich noch immer großartig (und das Fanvideo erst!), Deep Blue Sea von I Am Kloot hat schockierenderweise nur 88 Aufrufe auf Youtube und ich glaube bei Written in Reverse von Spoon habe ich nie vorher auf den Text geachtet. Peter, Björn and John’s Young Folks hatte ich nie wirklich vergessen, weil es immer noch recht allgegenwärtig ist, genauso Marina & the Diamond’s grandiose Acoustic-Version von Hollywood.

Unrelated, meine liebsten Links der letzten Tage:

Zuckersüß 363 weiterlesen

Ein zuckersüßes, zuckerbäckereipinkes Foodblog