Obstkuchen mit Polenta

Ich bin sehr leicht zu beeinflussen. Zumindest was Essen angeht. Sehe ich irgendwo – sei es jetzt im Fernsehen, in einem Buch, einer Zeitschrift oder auf einem Plakat – Etwas, das mir schmecken könnte, plane ich schnellstens, wie ich es selbst zubereiten könnte. Genauso ging es mir mit Rhabarber, der in den letzten paar Tagen scheinbar überall auftauchte, wo ich mich herumtrieb.

Obstkuchen mit Polenta

Ich wollte also unbedingt Rhabarberkuchen haben und erinnerte mich an dieses Rezept von In A Jelly Jar, über das ich erst kürzlich gestolpert war. Alle Zutaten waren im Haus, außer eben der Star des Kuchens, der Rhabarber. In Omas Garten radeln und einfach welchen abschneiden (wie für diesen Kuchen und diese Scones und diese Galettes) würde nicht auf die Schnelle funktionieren, deshalb kamen nur alle umliegenden (Super-)Märkte in Frage. Und die hatten, genau an diesem Samstag, keinen Rhabarber!

Obstkuchen mit Polenta

Meine Träume waren zerplatzt. Aber aufgeben, so nah am Kuchen dran? Niemals. Meine zweite Wahl zum Rezept: Steinobst leider noch weit außer der Saison. Nektarinen aus Spanien tatens dann aber doch – der Kuchen ist gar nicht schlecht geworden! Vor allem die Kombination von Polenta und gemahlenen Mandeln im Teig und der komplette Verzicht auf Butter machen die simplen Kastenküchlein zu etwas Besonderem.

Das nächste Mal mache ich ihn aber wirklich mit Rhabarber!

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Zuckersüß 199

Ich war in den letzten Tagen ein bisschen in Berlin unterwegs, denn morgen gehts für mich zur re:publica! Das Computerspielemuseum ist tatsächlich so witzig (und interessant), wie ich es mir vorgestellt habe. Vom Prinzinger hatte ich nie zuvor gehört, diese Bar im Wedding ist aber auch sehr empfehlenswert. Im Internet fand ich vergangene Woche auch ein paar Sachen, das hier sind meine Lieblinge: Zuckersüß 199 weiterlesen

Zuckersüß 198

Bald ist re:publica (und ich geh dieses Jahr sogar endlich mal hin!) und deren nostalgische Rückblicke auf ihre 10-jährige Geschichte ließen auch mich ein bisschen in meinen Archiven rumwühlen. Anfangs schrieb ich noch kaum Text zu den Rezepten (man stelle sich vor JEDE_R im ganzen großen, weiten Internet könnte lesen, was ich als noch lange nicht volljährige Bloggerin da so PRIVAT schreibe!?!?!) und die Bilder waren noch nicht besonders überlegt geschossen. Mit der Zeit wurden die Geschichten mehr und die Fotos besser – und mit dem Auftauchen der Linksammlungen kann ich auch gut rekonstruieren, wann ich mich mit welchen Themen beschäftigt habe, welche Bücher ich gelesen und welche Musik ich gehört habe. Eine feine Sache, dieses Bloggen! Deshalb gehts auch diesen Sonntag wieder mit meinen Lieblingslinks der Woche weiter:

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Cookie-Erdnussbutter-Schoko-Eissandwiches

Mehr ist manchmal mehr.  Auch bei dieses Eissandwiches:

Haferflocken-Cookies mit Schokosplittern (oder Chocolate Chips) + Erdnussbuttereis mit dunkler Ganache-Marmorierung. Dieser Overkill schlägt sich auch im Namen dieser Leckerei nieder – fällt euch vielleicht etwas Knackigeres ein als der aktuelle Titel?

Cookie-Erdnussbutter-Schoko-Eissandwiches

Einzelne Komponenten will ich im Namen nicht unterschlagen, denn aufwändig ist die Herstellung dieser allemal:  Cookieteig will geknetet und gekühlt, anschließend geformt und gebacken werden. Erdnussbutterpudding muss gekocht, zu Eis gefroren und mit frisch gerührter Ganache marmoriert werden. Dann noch Zusammensetzen, festfrieren und vorm Servieren wieder ein bisschen auftauen lassen… schon ist ein ganzer Nachmittag um!

Aber hey, es wird langsam Sommer! Da kann Eis schon mal wichtiger sein als Uniarbeiten…

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Zuckersüß 196

Neben anfangs super Eiswetter (s. Schoko-Eis mit Walnüssen) hielt die vergangene Woche noch mehr Tolles bereit. Im Wiener Metalab fand nämlich zum vierten Mal ein österreichisches Podcast-Meetup statt. Neben interessanten Vorträgen gab es dort auch viele liebe Menschen anzutreffen, deren Filterbubble sich zu großen Teilen mit der Meinen überschneidet. Jetzt habe ich noch ein paar Quellen mehr, die zukünftig meine Lieblingslinksammlung speisen! Und hier sind meine Lieblinge für diese Woche:

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Schokoeis mit Walnüssen

Das Wetter vergangenen Sonntag war erstmals richtig toll, draußen flogen nur viele Pollen herum, die mich so kräftig ärgerten, dass ich mich nicht ins Freie wagte. Fürs Sommerfeeling drinnen half da nur noch Eis.

Weil Schoko ja jeder kann (hier kommt mal wieder meine Vorliebe für Nicht-Alltägliches hervor), entschloss ich mich, das Eis auf Karamellbasis und mit gerösteten Walnüssen zu machen.

Das mit dem Karamell ging nur leider beim ersten Versuch gründlich schief. Die Tücken des Induktionsherds in meiner (noch immer fast) neuen WG habe ich noch nicht gut genug im Kopf und verbrannte erstmal den ganzen Zucker. Und zwar so schlimm, dass ich doch alle Fenster aufmachen musste und dem Blütenstaub nicht mehr entkam. Beim zweiten Versuch wurde das Zuckerkochen was, aber leider schmeckt man das Karamell am Ende nicht so sehr durch. Aber lecker ist es trotzdem, das Sonntagseis!

Schoko-Walnuss-Eis

Der Eisbecher auf dem Foto hat übrigens seit dem Shoot the Food – Fotoworkshop im Herbst 2012, wo er in der Goodie-Bag war, auf einen ersten Einsatz gewartet… Was ich nicht alles in meiner Prop-Sammlung aufhebe!

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Zuckersüß 195

Trotz des schönen Wetters (endlich!) war ich gestern kurz im Kunsthistorischen Museum, um mir die neue Sonderausstellung Feste Feiern anzusehen. Der Sonnenschein draußen schreckte aber so viele Leute vom Museum ab, dass ich die Einzige bei der öffentlichen Überblicksführung war! Eine freundliche Mitorganisatorin der Ausstellung stellte mir diese also quasi in einer Privatführung vor.  Ich fand es sehr interessant und würden allen in der Gegend empfehlen, mal vorbeizuschauen.  Und noch ein Wien-Tipp: Wegen eines Hinweises im Ohrenblicke-Podcast habe ich dem Hörbuch-Laden Audiamo einen Besuch abgestattet. Das Sortiment ist beeindruckend vielfältig!

Meine Lieblingslinks der Woche könnt ihr von überall aus anschauen:

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Himbeer-Mascarpone-Charlotte

An Torten wage ich mich nur selten, denn ich finde sie ziemlich unpraktisch. Sie sind aufwendig zu machen, schlecht zu transportieren, nur in großer Menge (also für weit mehr als 2 Leute) sinnvoll und nicht lange haltbar.

Himbeer-Mascarpone-Charlotte

Hin und wieder, so zum Beispiel auch für die diesjährige Osterbrunch-Tafel meiner Familie, packt mich aber der Ehrgeiz und ich sinniere über luftige Biskuitböden, cremige Sahnefüllungen und süße Früchte zur Dekoration. Eine zusätzliche Herausforderung für das Ostersonntagsexemplar: Möglichst viel von den ausgeblasenen Eiern (also Eiweiß-Eigelb-Gemisch) aufbrauchen, am Besten auch noch den unendlichen Vorrat an selbstgemachter Marmelade schrumpfen lassen.

Himbeer-Mascarpone-Charlotte

Nichts einfacher als das: die Übrigbleibsel der ausgeblasenen Eier wanderten in die Biskuitböden, ein kleines Glas Himbeer-Rhabarber-Konfitüre dazwischen. Außenherum selbstgemachtes Löffelbiskuit, das die Cremeschicht aus Mascarpone und Himbeerpüree an ihrem Platz hielt. Zur Deko noch ein paar unverschämt luxoriöse frische Himbeeren und Heidelbeeren (vermutlich importiert von der anderen Seite der Welt) und fertig ist der Hingucker!

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Ein zuckersüßes, zuckerbäckereipinkes Foodblog