Roggen-Mohn-Cookies

Roggen-Mohn-Cookies

Diese Cookies sind eigentlich nicht besonders weihnachtlich, wurden aber überraschend zur meistgelobten Komponente meines diesjährigen Kekstellers.

Das Originalrezept für die Cranberry-Rye Chocolate Chunk Cookies stammt aus Dorie Greenspan’s Baking with Dorie, entdeckt habe ich es im Vanilla Bean Blog. Ich habe es an einigen Stellen abgewandelt, weil ich nicht alle Zutaten passend auftreiben konnte. Statt Roggenmehl habe ich Roggenvollkornmehl benutzt, Cranberries durch Rosinen ersetzt, und ganz österreichisch, geriebenen statt ganzen Mohn benutzt, sodass die Kekse ziemlich grau wurden. Bei der Schokolade habe ich gespart, weil ich einfach nicht genug im Vorrat hatte. Und dann habe ich die Cookies auch noch viel kleiner gemacht als im Original, damit sie neben den kleinen Ausstechplätzerln und Vanillekipferln nicht so überdimensioniert wirken.

Roggen-Mohn-Cookies

Aber trotzdem, wie gesagt: Super Cookies, nicht nur zur Weihnachtszeit.

Roggen-Mohn-Cookies

nach einem Rezept von Dorie Greenspan, gefunden im Vanilla Bean Blog

130 g Roggen(vollkorn)mehl
85 g Mehl
1 TL Backpulver
1/4 TL Natron (im Original 1/2 TL)
140 g Butter, Raumtemperatur
100 g Zucker
100 g brauner Zucker
1/2 TL Salz
1 Ei
80 g Rosinen (im Originalrezept Cranberries)
50 g Mohn
75 g dunkle Schokolade, gehackt (im Original 113 g)
+ Fleur de Sel zum Bestreuen

für ca. 50 Cookies

Roggenmehl, Mehl, Backpulver und Natron vermischen.

Butter mit Zucker, braunem Zucker und Salz cremig rühren. Das Ei zugeben und einarbeiten.

Die Mehlmischung zugeben und unterrühren, bis alles gerade so vermischt ist. Rosinen, Mohn und Schokolade zugeben und mit einem stabilen Teigschaber einarbeiten, bis die drei Zutaten gleichmäßig verteilt sind.

Zu walnussgroßen Kugeln formen und diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Mit einem Backpapier zudecken und für mindestens 2 Stunden kühlstellen.

Den Ofen auf 170° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Die Cookies mit großzügig Abstand darauf verteilen (wahrscheinlich passen nicht alle auf zwei Bleche, also in zwei Durchgängen backen), mit dem Handballen auf Fingerdicke zusammendrücken.

Mit Fleur de Sel bestreuen und für 8 Minuten backen. Dann aus dem Ofen nehmen, und mit einem Teelöffel mulden in die Mitte drücken. Weitere 3 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Luftdicht aufbewahren.



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Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.