Sip Song Bar

Sip Song Bar

Sip Song Bar, Lerchenfelder Straße 104, 1080 Wien (@sipsong_bar)

Genau wie bei den Restaurants in der Stadt habe ich eine quasi unbezwingbare Liste an Bars in Wien, die ich besuchen will und mit jeder Neueröffnung wird sie länger. Die Sip Song Bar auf der Lerchenfelder Straße, sie gehört zum thailändischen Restaurant Mamamon ums Eck, hat erst im Sommer aufgemacht, wie ich mal wieder dank Instagram mitbekommen habe. Dass ich jetzt schon dort war (lustigerweise am Abend nach Severin Cortis Rezension im RONDO, bei der ich schon befürchtet hatte, dass sie für Überfüllung im winzigen Lokal sorgen könnte) ist mehreren glücklichen Zufällen zu verdanken.

Zur Begrüßung bekomme ich eine kleine Schale Erdnüsse auf das kleine rollende Beistelltischchen gestellt, sie sind mit Reismehl, Chili und allerlei anderen Gewürzen geröstet, auch frittierte Kaffirlimettenblätter sind darunter gemischt. Im langgezogenen Raum gibt es nur eine Sitzbank entlang der Wand, alle Gäst_innen sitzen nebeneinander (mehr als 12 haben aber glaub ich beim besten Willen eh nicht Platz), mit Blick auf die Naturweinauswahl und poppige Collagenkunst mit viel nackter Haut an der Wand gegenüber.

Ich will statt Wein lieber einen thai inspired Cocktail haben und bestelle einen Salted Plum Vodka Collins (12€) mit Shisosirup und einer umeboshi-artigen Salzpflaume, die sich recht schwer vom Kern knabbern ließ. Der Drink alleine war mir einen Tick zu süß, aber zu den Snacks passte er sehr gut: Die warmen Chive Cakes (5,80€) aus Reisteig auf Sprossen in einer würzigen Sauce mochte ich sehr. Der scharfe Papayasalat mit getrockneten Shrimps (12,50€) in säuerlicher Sauce war als Barfood ziemlich überraschend. Meine Begleitung trank einen Papaporn Iced Tea (12€) mit Teesirup und Zitrone, ich habe ihn etwas frischer und leichter in Erinnerung als meinen Drink.

In der zweiten Runde ließen wir uns den selben Cocktail mixen, der zuvor am Nachbartisch serviert wurde und noch nicht auf der Karte stand. Der Thank You Kha bestand aus thailändischem Reisschnaps, MaenKhong Rum, der, wie die Bartenderin erklärte, unter thailändischen Jugendlichen hoch im Kurs steht, gesalzenem Honig mit Kaffirlimette und einer ganzen roten Chili. Den Tumbler ziert ein Salzrand, durch den der Kaffirlimettenhoniggeschmack leicht durchschimmert. Super!



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Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.