Vegane Bananen-Schoko-Cookies

Links Rapsöl, rechts Kokosöl

Und schon wieder ein veganes Rezept. Ausnahmsweise bin ich aber einmal wirklich zufrieden mit der veganisierten Variante eines klassischen Gebäcks. Das Rezept stammt von A Quaint Kitchen, ich habe es gefunden, in dem ich bei der Googlesuche erstmal Backrezepts-Bullshit-Bingo-Begriffe (#gf #healthy #sugarfree usw.) ausgeschlossen habe. Das Blog scheint eine sehr vielversprechende Quelle für zukünftige vegane Backaktionen zu sein:

My goal is to veganize as many recipes as possible without compromising on flavour. Because the bane of my existence as a pastry chef is the phrase “it’s good for something vegan”.

Viel zu oft denke ich mir bei veganem Gebäck „schon ganz ok, aber kein Vergleich zum Original“ – hier nicht! Durch das Bananenpüree im Teig bleiben diese Cookies nämlich saftig und sind nicht so ölig-bröselig wie so viele andere Cookies ohne Ei und Butter.

Ich habe sie sowohl mit Kokos- als auch mit Rapsöl getestet, und ich kann mich ehrlich gesagt nicht entscheiden, was davon ich besser finde. Der größte Unterschied ist wohl im Geschmack, die Kokosvariante schmeckt tatsächlich ein bisschen nach Kokos, während die Variante mit Rapsöl eher was von gebackenen Bananen hat, wie einer meiner Mitbewohner es beschrieb.

Das Backverhalten ist auch ein kleines bisschen unterschiedlich. Schon in rohem Zustand läuft der Rapsöl-Teig eher auseinander, während der mit Kokosöl seine Form hält, genauso ist es dann beim Backen.

Saftig!

Ich habe die Bleche nach der Hälfte der Backzeit kräftig gegen die Arbeitsplatte gedroschen, damit die Cookies ein bisschen auseinanderlaufen (s. Pan-Banging Chocolate Chip Cookies von Sarah Kieffer). Ganz flach sind sie trotzdem nicht geworden, möglicherweise hätten ein paar Grad weniger Ofentemperatur da geholfen. Aber so oder so: Das werden meine neuen veganen Go-To-Cookies!

Vegane Bananen-Schoko-Cookies – Rezept

angelehnt an dieses Rezept von The Quaint Kitchen

175 g Mehl
3/4 TL Natron
1/4 TL Backpulver
Salz
80 g dunkle Schokolade, gehackt
120 g Banane (ohne Schale gewogen)
80 g Kokos- oder Rapsöl*
100 g brauner Zucker
50 g selbstgemachter Vanillezucker
2,5 TL (8 g) Stärke

für 12 Cookies

Mehl, Natron, Backpulver, Salz und gehackte Schokolade vermischen.

Die Banane glatt pürieren, Öl, braunen und weißen Zucker sowie Stärke mit dem Pürierstab einarbeiten.

Die Mehlmischung zum Bananenpüree geben und mit einem Teigschaber gerade solange verrühren, bis der Teig glatt ist.

Die Schüssel abdecken und für mindestens eine Stunde kühlstellen.

Den Ofen auf 180° C vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Walnussgroße Teigportionen zu Kugeln formen, leicht plattdrücken und mit großzügig Abstand auf die vorbereiteten Bleche setzen. Ggf. mit etwas Fleur de Sel bestreuen.

Für sechs Minuten backen, die Bleche aus dem Ofen nehmen und kräftig gegen die Arbeitsfläche schlagen, sodass der Teig ein bisschen auseinanderläuft. Weitere sechs Minuten goldbraun backen. Auf dem Blech auskühlen lassen.



Hi, ich bin Jana.
Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

Mein Podcastprojekt:
Lieblings-Plätzchen

Meine Sketchnotes:
jasowieso.com

Creative Commons Lizenzvertrag

IMPRESSUM

DATENSCHUTZERKLÄRUNG

Rechtliche Angelegenheiten

Impressum
Datenschutzerklärung
Creative Commons Lizenzvertrag
Alle Bilder und Texte der Zuckerbäckerei sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. Wenn du Fragen zur Verwendung meiner Inhalte hast, schreib mir einfach eine E-mail. Danke!

Kategorien

Tags

Zuckersüß

Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.