Walnuss-Mochikuchen mit Adzukibohnenpaste

Walnuss-Mochikuchen mit Adzukibohnenpaste

Es passiert öfters, dass ich um 22 Uhr beschließe, irgendwas zu backen. Meistens ist das etwas, das ich schon dutzende Male gemacht habe – denn spätnachts muss ich mit dem auskommen, was der WG-Vorrat hergibt.

Glücklicherweise gibt es darin aber auch ein paar nicht ganz so übliche Sachen, die ein nicht-ganz-alltägliches Rezept ermöglichen. In diesem Fall war das Klebreismehl und Adzukibohnenpaste, auch als Anko bekannt.

So kam es, dass ich in kürzester Zeit quasi die Kuchenversion japanischer Mochibällchen zusammengerührt habe (es braucht nur eine Schüssel!). Innen ist der Kuchen ganz zäh-quietschig (mochi-mochi oder QQ nennt sich die Konsistenz, sagt Constellation Inspiration), mit knackingen Nüssen und cremig-süßer Bohnenpaste, die Kruste ist fast ledrig und ganz anders als Gebäck aus Weizenmehl. Das Mundgefühl ist auch anders als bei „echten“ Mochi, die gar keine Kruste entwickeln und noch viel quietschiger sind.

Ausgangspunkt war Supernummys Rezept für Red Bean & Walnut Mochi Cake, das ich aber im Hinblick auf ähnliche Rezepte ziemlich abgewandelt habe. Hier im Blog gibts übrigens noch zwei quietschige Mochikuchen: Hawaiianisches Butter-Mochi und Mochi-Kuchen mit schwarzem Sesam.

Walnuss-Mochikuchen mit Adzukibohnenpaste

100 g Walnüsse
450 g Klebreismehl

110 g Vanillezucker
1 TL Backpulver
Salz
560 ml Milch
3 Eier
ca. 130 g Adzukibohnenpaste (Rote-Bohnen-Paste, Anko)

Den Ofen auf 180° C vorheizen. Dabei die Walnüsse etwa 10 Minuten lang rösten.

Die Form mit Backpapier auskleiden.

In einer Rührschüssel Mehl, Zucker, Backpulver und eine Prise Salz vermischen. Milch und Eier zugeben und alles glattrühren.

Die Hälfte der Masse in die Form füllen und 10 Minuten anbacken lassen. Wieder aus dem Ofen nehmen, die gerösteten Walnüsse darüber verstreuen und die Rote-Bohnen-Paste teelöffelweise darauf verteilen. Die restliche Klebreismassse daraufgießen.

Für 40 Minuten backen. Abkühlen lassen und in Stücke schneiden. Luftdicht aufbewahren.



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Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.