China Kitchen

schild China Kitchen

China Kitchen, Linke Wienzeile 20, 1060 Wien

Die China Kitchen steht seit Anfang des Jahres auf meiner mal-ausprobieren-Liste. Leider liefert sie nicht bis zu mir nach Hause (nach so einem weiten Weg würde wahrscheinlich ohnehin alles kalt ankommen), deshalb hat es bis jetzt gedauert, dass ich endlich mal dort gegessen habe. „Dort“ stimmt auch nicht ganz, denn die Take-Away-Tüten habe ich ein paar hundert Meter weiter getragen, um im Alfred-Grünwald-Park mit meiner Begleitung auf einer der Picknick-Bänke zu essen. Wir waren nicht die einzigen mit dieser Idee, alle anderen Tische und Bänke waren ebenfalls mit kleinen Grüppchen besetzt, die sich etwas von den vielen Lokalen rund um den Naschmarkt geholt hatten.

So viele Vorspeisen

Wir hatten eine Auswahl an Vorspeisen bestellt: Einerseits Jiaozi (6,80€), Weizenmehlteigtascherl mit faschiertem Rindfleisch, Frühlingszwiebeln, Chinakohl und Sternanisnote (in der eckigen Box). Andererseits Suo Jiao (5,20€), Reismehlteigtaschen, die so fluffig waren wie Mochi, gefüllt mit Glasnudeln, Karotten und Pilzen (in der runden Box). Zum Eintunken gab es leicht säuerliche Sojasauce.

Mein liebstes Gericht gehörte zu den kalten Vorspeisen: Marinierte Saitanwürfel (6,80€). Dieser Titel verrät nur die halbe Wahrheit, denn neben großporigem, weichen Saitan waren auch noch zweierlei eingelegte Pilze mit erstaunlich „quietschiger“ Konsistenz und Koriander dabei. Und eine außerordentlich vielschichtige, süßliche Marinade. Sehr gut!

Und eine Hauptspeise

Danach gabs noch etwas von der Hauptspeisenkarte, nämlich Gan-Bian Breite Bohnen mit Jasminreis (11,80€ + 1,80€). Die wurden im heißen Wok mit Chiliöl, roter Chili, Sezchuanpfeffer und leicht säuerlichen Frühlingszwiebeln geschwenkt und waren leider viel zu scharf für mich.

Weil das alles mehr als 30 Euro kostete, bekamen wir eine Dessertsuppe gratis dazu: Reisbällchen mit Schwarzer-Sesam-Füllung in warmer Kokosmilch. Anders als zum Beispiel beim Good Morning Vietnam war kein Ingwer dabei, das Dessert schmeckte deshalb viel sanfter.

Alles in allem ein sehr schöner Lockdown-Restaurant-Besuch, ich hoffe, bald gehts auch sicher im Lokal.



Hi, ich bin Jana.
Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.