Brioche-Stangerl

Es ist Anfang Mai und ich traue mich meinen Wintermantel nicht in die Reinigung zu bringen. Heutige Tiefstwerte von 6°C mit immer wieder auftretendem Nieselregen lassen mich wehmütig an die ersten schönen Tage dieses Jahres Ende März/Anfang April zurückdenken.

Weißbrot-Stangerl

Damals, als die Sonne schien und T-Shirts passender waren als Strickjacke, Schal und Schirm, habe ich mit einigen Studienkolleg_innen gepicknickt. Die Idee, sich bei einem gemeinsamen Snack im Grünen besser kennenzulernen und zu vernetzen entstand im letzten Frühjahr und wurde so beliebt, dass sie bald wiederholt werden sollte. Jede_r brachte irgendetwas für das gemeinsame Buffet mit – Cupcakes, Kuchen, Hummus, Bärlauchquark, selbstgebrautes Bier oder Obst.

Weißbrot-Stangerl

In freudiger Erwartung auf die vielen Dips, die für die erste Edition im Sommersemester 2017 auf der Picknickdecke gesammelt werden würden, entschied ich mich, Brioche-Stangerl mit Salz und verschiedenem Sesam zu backen. Angelehnt sind sie an die Brioche Burger Buns von Highfoodality, die auf ewig mein liebstes Rezept für derartiges Gebäck bleiben werden. Dazu passt der selbstgemachte Salsa-Dip vom Sommer 2014 übrigens auch ganz toll!

Salsa-Dip

Jetzt fehlt nur noch der Sommer…

Siehe auch meine Mitbringsel zu vorherigen SpraWi-Picknicks: Pfirsich-Heidelbeer-Pie, Mini-Erdbeer-Crumbles und Biskuitroulade mit Aprikosenfüllung und Kardamom.

Brioche-Stangerl

3 EL Milch
200 ml lauwarmes Wasser
10 g frische Hefe
20 g Zucker
480 g Mehl
1 1/2 TL Salz
80 g weiche Butter
1 Ei
Dekoration
1 Ei
3 EL Milch
grobes Salz, Sesam etc

Milch, Wasser, Hefe und Zucker in eine Schüssel geben und mit einer Gabel verrühren. Kurz stehen lassen.

Mehl, Salz und Butter verrühren, bis die Masse leicht krümelig wird. Dann das Ei und die Hefemischung einarbeiten (entweder mit den Knethaken einer kräftigen Küchenmaschine oder mit den Händen). So lange weiterkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst und etwas glänzt. Der Teig ist sehr weich, nur ein bisschen Mehl unterkneten, wenn er sich gar nicht von der Schüssel lösen sollte.

Für gut eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Den Ofen auf 180° C vorheizen und mehrere Backbleche mit Backpapier belegen.

Den Teig nochmals durchnkneten und walnussgroße Portionen zu langen Stangen rollen. Diese mit  mindestens 3 cm Abstand auf den Blechen verteilen.

Ei und Milch verquirlen und die Teigstangen damit bestreichen. Mit grobem Salz, Sesam, o.Ä. bestreuen. Für 20 Minuten goldbraun backen.

Am besten noch am selben Tag servieren (z.B. mit selbstgemachtem Salsa-Dip), ansonsten auf jedenfall luftdicht verpackt aufbewahren.

 



Hi, ich bin Jana.
Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Ich arbeite als Podcastproduzentin und freie Kulinarikjournalistin. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

Meine Sketchnotes:
jasowieso.com

Creative Commons Lizenzvertrag
Porträtfoto: (c) Pamela Rußmann

IMPRESSUM

DATENSCHUTZERKLÄRUNG

Newsletter

Meine Lieblingslinksammlung Zuckersüß wöchentlich direkt in deinem Postfach!

Powered by Buttondown. Ohne Tracking!

Rechtliche Angelegenheiten

Impressum
Datenschutzerklärung
Creative Commons Lizenzvertrag
Alle Bilder und Texte der Zuckerbäckerei sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. Wenn du Fragen zur Verwendung meiner Inhalte hast, schreib mir einfach eine E-mail. Danke!

Kategorien

Tags

Archiv

Zuckersüß

Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.

Schreibe einen Kommentar

1 Comments