Mandelplätzerl mit Rhabarber-Curd

Wie schon angekündigt, habe ich den Rhabarber-Curd von letzter Woche nicht nur pur gegessen, sondern auch weiterverarbeitet. Dass sich Curd gut als Creme-Füllung in Mürbteiggebäck macht, weiß ich seit den Lemon Curd Spitzbuben vom Adventskalender 2014. Wieso sollte das Ganze also nicht auch in einer Frühjahrs-Version gut werden?

Richtig spekuliert, die Plätzerl wurden wirklich lecker!

Gebacken habe ich sie allerdings nicht in meiner (also zumindest nicht meiner aktuellen) Küche, sondern in der meiner ehemaligen WG. Deshalb ist einerseits statt Butter Margarine im Teig (die käm mir sonst nicht in Plätzerl! :P) und andererseits sind auch Fotoprops und Kamera nicht meine gewesen. Ich finde aber, die Fotos sind superschön geworden, vielen lieben Dank an meinen Ex-Mitbewohner Simon fürs Ausleihen!

Mandelplätzerl mit Rhabarber-Curd

250 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
4 EL Puderzucker
Salz
130 g kalte Margarine
1 Ei
+ Rharbarber-Curd zum Füllen
+ Puderzucker zum Bestäuben

Mehl, gemahlene Mandeln, Puderzucker und eine Prise Salz vermischen. Die kalte Margarine in Stückchen und das Ei zugeben und mit den Händen zu einem homogenen Teig verkneten.

In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 2 Stunden kühlstellen.

Den Ofen auf 180° C vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher mit ca. 4 cm Durchmesser Kreise ausstechen. Bei der Hälfte nochmals mit einem kleineren (ca. 3 cm Durchmesser) Kreise ausstechen, sodass nur Ringe übrigbleiben.

Die Teig-Kreise und -Ringe auf den vorbereiteten Blechen platzieren.

Jedes Blech einzeln etwa 8 Minuten lang backen, in den letzten Minuten aufpassen, denn die Ringe werden sehr schnell dunkel! Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Alle Ringe mit Puderzucker bestäuben. Die Kreise mit je einem Teelöffel Rhabarber-Curd bestreichen und die Ringe als „Deckel“ darauf setzen.

Für einige Stunden luftdicht verpackt im Kühlschrank durchziehen lassen, vor dem Servieren auf Raumtemperatur bringen. Unbedingt gekühlt aufbewahren!



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Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.

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