Godori-Torte

Vor ein paar Monaten habe ich auf einem Konzert einen Kanadier kennengelernt, der an einer Sprachschule in Rabat koreanisch unterrichtet. Er hatte die Jahre zuvor in Korea gelebt und hielt auch in Marokko noch eine Tradition dieses Landes aufrecht, das Godori-Kartenspiel. Innerhalb kürzester Zeit wurde auch ich Fan und spielte bis spätnachts mit Freunden aus aller Welt an seinem Wohnzimmertisch Go-Stop, wie das Spiel auch genannt wird. An einem Abend wurde die Spielrunde zu mir verlegt, da bot ich natürlich einen Kuchen an. So entstand die Godori-Torte.

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Bitte entschuldigt die mittelmäßigen Fotos, sie entstanden „live“, mit Gästen und bei funzeligem 60-Watt-Glühbirnen-Licht und nicht extra gestylt.

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Godori, aka Go-Stop, ein koreanisches Kartenspiel in Marokko…

Godori-Torte
80 g Butter
5 Eier
2 Eigelb
150 g feiner Zucker
Mark einer Vanilleschote
80 g Mehl
80 g Stärke
Füllung
200 g dunkle Schokolade
50 g Butter
4 EL gezuckerte Kondensmilch
+ Puderzucker und Streusel

Den Ofen auf 160° C vorheizen und eine Springform mit 26 cm Durchmesser bereitstellen.

Die Butter schmelzen und abkühlen lassen.

Währenddessen Eier, Eigelb, Zucker und Vanillemark in eine Schüssel geben und sehr lange schlagen, bis die Masse fast weiß und sehr feinporig wird. Anschließend das Mehl und die Speisestärke darübersieben und vorsichtig verrühren. Zuletzt die geschmolzene Butter unterziehen.

Die Teigmasse in die vorbereitete Form füllen und etwa 25 Minuten backen. Sobald die Kuchenoberfläche bei leichtem Fingerdruck wieder in die Ausgangsposition zurückspringt, ist der Kuchen fertig. Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und dann aus der Form stürzen. Komplett abkühlen lassen.

Währenddessen die Schokolade fein hacken und mit Butter und Kondensmilch bei sehr niedriger Hitze schmelzen lassen. Die Masse wird nicht besonders cremig werden.

Den Kuchen halbieren und die Schokofüllung möglichst gleichmäßig darauf verteilen. Den zweiten Boden daraufsetzen, mit Puderzucker bestäuben und mit Zuckerstreuseln bestreuen.



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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.

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