PAMK #7 „Lasst uns froh und lecker sein!“

Eine weihnachtliche Runde „Post aus meiner Küche“ kann ich mir als Backbloggerin natürlich nicht entgehen lassen. Das Motto „Lasst uns froh und lecker sein!“ lässt aber so viel Spielraum, dass mir erstmal gar nichts Konkretes einfiel, so viele verschiedene Ideen hatte ich. Zum ersten Mal tausche ich zudem mit einer Nicht-Bloggerin, deshalb werde ich dessen Inhalt nächste Woche hier auch vorstellen.

Was ich in mein goldglänzendes Päckchen getan habe, fragt ihr euch bestimmt auch schon, meine liebsten Leser. Hier die Auflösung:

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Kleine Tannenbäumchen aus Mandelmürbteig mit Orangenguss.

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Einen Orangenkuchen mit weißem Schokoguss – das Rezept dazu folgt nächste Woche.

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Und eine dritte Leckerei habe ich auch noch eingepackt: Zimt-Haselnuss-Trüffel. Ich hatte noch Haselnüsse übrig und weil ich dagegen allergisch bin (ich hätte die Ganache lieber nicht probieren sollen…) habe ich mir gedacht, ich mache der lieben Elke damit eine Freude, bevor ich die Nüsse noch im Regal vergesse.

Ich bin schon sehr gespannt auf Elkes Päckchen!

Mandelmürbteigtannenbäumchen
200 g Mehl
60 g gemahlene Mandeln
60 g Zucker
125 g Butter
1 Ei
Orangenguss
130 g Puderzucker
frisch gepresster Orangensaft

für drei Bleche (ich habe mal wieder vergessen, die Plätzchen zu zählen)

Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit den Händen oder einer starken Küchenmaschine mit Knethaken zu einem homogenen Teig verarbeiten. Zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und etwa 30 Minuten kühlstellen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und drei Backbleche mit Backpapier belegen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 3-4 mm dick ausrollen und Tannenbäumchen ausstechen. Diese auf den Blechen verteilen.

Jedes Blech einzeln etwa 5 Minuten hellgolden backen. Dabei unbedingt ein Auge auf die Plätzchen werfen, bei so kleinen Plätzchen dauert es nicht lange von „nicht fertig“ bis „fast verbrannt“. Komplett abkühlen lassen.

Puderzucker mit so viel Orangensaft verrühren, dass ein dickflüssiger Guss entsteht.

Die Tannenbäumchen hineintauchen, abtropfen lassen und auf einem Gitter trocknen lassen.

 

nach einer Idee von The Smoothie Lover

Zimt-Haselnuss-Trüffel
60 g Haselnüsse
150 g dunkle Schokolade
100 g Sahne
1/2 Vanilleschote
+ Puderzucker und Zimt zum Wälzen

für etwa 30 Stück

Die Nüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten. Etwas abkühlen lassen und zwischen zwei Küchentüchern die abblätternde Haut abrubbeln. In einer Küchenmaschine relativ grob hacken.

Die Schokolade fein hacken und in eine Schüssel geben.

Das Mark aus der Vanilleschote kratzen. Vanillemark und -schote in der Sahne aufkochen.

Die Vanilleschote entfernen, dann die Sahne über die gehackte Schokolade schütten. Rühren, bis sie geschmolzen ist, dann die Haselnüsse unterrühren. Die Masse fest werden lassen (nicht im Kühlschrank!).

Auf einem Teller den Puderzucker mit etwas Zimt vermischen. Jeweils einen Teelöffel von der festgewordenen Schokoladenmasse abstechen, zu einer Kugel rollen und im Puderzucker wälzen. In ein kleines Pralinenförmchen setzen und kühl aufbewahren.



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Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.

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