Oreos

Ohne vorher jemals einen „echten“ Oreo gegessen zu haben, wagte ich mich an das folgende Rezept von Smitten Kitchen. Ich habe die Zuckermenge einmal wieder drastisch reduziert, weil ich solch astronomische Vorgaben amerikanischer Rezepte partout nicht einhalten will. Vielleicht sollte ich aber doch einmal, jetzt wo ich mein mir aus gesundheitlichen Gründen selbstauferlegtes Schokoladenverbot absolut in den Sand gesetzt habe, zum Vergleich das Original probieren… Dieses stammt übrigens von der Firma Nabisco und wurde 1912 erstmals auf den Markt gebracht. Die Kekse avancierten schnell zum Klassiker und sind mittlerweile (zumindest in den USA) in unzähligen Sorten erhältlich. Durch die vielen amerikanischen Foodblogs, die ich lese, (siehe Lieblinge) waren mir die Oreos schon bekannt, aber erst die Fernsehwerbung, die seit kurzem bei uns in Deutschland über die Bildschirme flackert, brachte mich auf die – im Nachhinein wirklich gute – Idee selbst einmal Oreos zu backen. Diese Kekse bilden übrigens den Anfang einer geplanten Serie von Süßem, von dem ihr wahrscheinlich nie geglaubt hättet, es selbst herstellen zu können- also seid gespannt!


nach einem Rezept von Smitten Kitchen
Zutaten
Kekse
200 g Mehl
60 g Kakao
1/4 TL Natron
1/2 TL Backpulver
Salz
180 g Zucker
125 g weiche Butter
1 Ei
Füllung
50 g weiche Butter
50 g Pflanzenfett
60 g Puderzucker
1/2 Vanilleschote



180° C Umluft, vorgeheizt – 9 Minuten Backzeit – für 25-30 Stück

Mehl, Kakao, Natron, Backpulver, Salz und Zucker vermischen.
Butter und Ei zugeben und zu einem Teig verkneten.
Walnussgroße Teigportionen zu Kugeln formen und mit dem Handballen auf etwa 0,5 cm Dicke plattdrücken.
Die Kekse mit 2 cm Abstand auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen.
Backen und vollständig abkühlen lassen.
Für die Füllung Butter und Pflanzenfett cremig rühren.
Das Mark der Vanilleschote auskratzen und mit dem Puderzucker unterrühren.
Mithilfe eines Spritzbeutels mit feiner Lochtülle oder einfach mit einem Spatel einen gestrichenen Teelöffel Füllung auf einen Keks geben.
Einen zweiten daraufsetzen, dabei darauf achten, dass die Füllung nicht an den Seiten herausgedrückt wird.
Kühl aufbewahren.



Hi, ich bin Jana.
Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.

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