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Drei Museen in Straßburg – Trois Musées à Strasbourg

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Im Rahmen eines Projektes hat das gesamte TD Médiations Culturelles der Uni Lorraine im März einen Ausflug nach Strasbourg gemacht, um dort drei Museen zu besichtigen und ihre Kommunikation und Vermittlung zu untersuchen. Unsere Ergebnisse sollten wir allerdings nicht in einem „langweiligen“ Aufsatz zusammenfassen, sondern möglichst kreativ. Meine Teampartnerin Billy und ich haben deshalb beschlossen, unseren Museumsvergleich in einen zweisprachigen Empfehlungs-Blogpost zu packen, damit unsere Ergebnisse nicht in einer Schublade verschwinden.

Es folgt ein gereihter Überblick (das erste Museum empfehlen wir unbedingt weiter, das letzte überhaupt nicht) der besuchten Museen. Die Hintergründe zu unserer Einschätzung und Fotos von unserem Besuch gibts weiter unten und/oder nach Klick auf den entsprechenden Link.

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Billy und ich im historischen Museum.

Übrigens gibts auf Instagram (@zuckerbaeckerei) in meinen „Highlights“ die spontanen Eindrücke des Museumsvergleichs!

Historisches Museum

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Eines der besten Museen, das wir in der letzten Zeit besucht haben: Modern, mit Angeboten für alle Altersgruppen und vom Mittelalter bis heute sehr spannend aufbereitet. Von vielen Ausstellungsstücken gibt es Duplikate zum Anfassen und verschiedene Ratespiele (digital und auf Papier) laden zum Mitmachen ein. Das beste ist aber wohl der Audioguide, der von selbst an den entsprechenden Stellen in der Austellung abgespielt wird und einen dank seines Hörspielcharakters in die Vergangenheit mitnimmt. Zwei Stunden reichten uns für das Historische Museum nicht, wir müssen unbedingt noch einmal hin. Absolut empfehlenswert!

Sketchnote Musée Historique

Ausführlicher Bericht zum Historischen Museum
Kurzbewertung nach Kategorien zum Historischen Museum

Elsässisches Museum

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Das elsässische Museum ist auch wegen seines Gebäudes spannend: Es befindet sich über mehrere Etagen verteilt in einer Reihe von traditionellen Fachwerkhäusern gleich neben dem Kanal. Leider ist es dadurch alles andere als barrierefrei und oft genug verläuft man sich darin. Man erfährt dank originaler Kleidung, Möbeln sowie Fotos und Zeichnungen viel über den Alltag im Elsass der vergangenen zwei Jahrhunderte. Der Großteil der Ausstellung und der Audioguide ist dreisprachig. Abgesehen von einem Büchertisch und Bildschirmen, die aber größtenteils nicht funktionierten, gibt es kaum Mitmach-Angebote. Trotzdem einen Besuch wert.

Sketchnote Musée Alsacien

Ausführlicher Bericht zum Elsässischen Museum
Kurzbewertung nach Kategorien zum Elsässischen Museum

Archäologisches Museum

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Das Archäologische Museum ist nur etwas für Liebhaber der Archäologie. Es präsentiert seine Werke auf eine sehr altmodische, verstaubte Weise und ohne durchgängiges Vermittlungskonzept. Es mangelt häufig an Übersetzungen ins Englische oder Deutsche, weshalb es für nicht frankophone Besucher_innen schlecht geeignet ist. Die Präsentation ist nicht an Kinder oder Jugendliche gerichtet und auch Personen mit reduzierter Mobilität oder Sehkraft werden in diesem Museum ohne Sitzgelegenheiten und mit schlechter Beleuchtung ihre Probleme haben. Einziger Lichtblick: Die kleine, modern aufbereitete Sonderausstellung “Der Alltag im römischen Königshoffen”. Nicht empfehlenswert.

Sketchnote Musée Archéologique

Ausführlicher Bericht zum Archäologischen Museum
Kurzbewertung nach Kategorien zum Archäologischen Museum

Historisches Museum

Kapitel: EmpfangRundgang und VermittlungInteraktivität und StorytellingKommunikation vs. RealitätKurzbewertung

Empfang

Das historische Museum befindet sich nur wenige Gehminuten von der Strasbourger Kathedrale entfernt und damit auch ganz in der Nähe der beiden anderen hier vorgestellten Museen. Dank großer Plakate an mehreren Hauswänden und vielen kleineren Wegweisern ist es einfach zu finden. Im großen Eingangsbereich bekommt man gleich mit dem Ticketkauf einen Audioguide ausgehändigt, der vollständig konfiguriert ist – einzig aufsetzen muss man ihn noch. Flyer zur Ausstellung sowie Postkarten und Bücher stehen ebenfalls zur Verfügung.

Rundgang und Vermittlung

Schon auf dem Weg vom Eingangsbereich vorbei an den Garderoben hin zu Ausstellung begrüßt einen der Audioguide im Museum. Dieser startet von ganz alleine, ohne nerviges Nummern-Eintippen und ist wunderbar hörspiel-artig gestaltet. Der Rundgang im Museum beginnt im Mittelalter und geht in thematischen „Ecken“, z.B. zu Geld, Buchdruck oder dem ersten Weltkrieg bis zur neuesten Geschichte. Alle Werke sind dreisprachig beschriftet, die Wegweiser und Infotafeln sind ebenfalls durchgehend französisch, deutsch und englisch. Zusätzlich zu diesen Erklärungstexten gibt es an vielen Stellen Flyer zum Mitnehmen und Gehefte zum Ausleihen. Auch sehr toll: Hinweise auf andere kulturelle Einrichtungen (Museen, Bibliotheken), in denen man mehr zu dem ausgestellten Werk erfahren kann. Das klare Design mit großen Farbflächen zieht sich durch die gesamte Ausstellung und ist in allen Kommunikationsmaterialien wiederzufinden.

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1: Der Themenbereich „Handel“, in drei Sprachen überschrieben 2: Flyer zum Ausleihen 3: Hinweis auf andere Werke zum Thema in anderen Museen 4: Bodenaufkleber, der auf zusätzliche Audioinhalte hinweist, die auf Tastendruck nach dem automatischen Teil abgespielt werden 5: Beschreibungsgeheft zu einer Vitrine, ebenfalls zum Ausleihen

Interaktivität und Storytelling

Dieses Museum war bei weitem das mitreißendste: Von Anfang an waren wir begeistert von der Gestaltung und den verschiedenen Vermittlungsmaterialien. Die Themen der jeweiligen Bereiche stehen (dreisprachig!) groß über den Ausstellungsstücken und geben so einen ersten Eindruck. Man merkt den Räumen sofort an, dass sie für ein aktives Publikum, das ein integraler Bestandteil des Museums ist, konzipiert wurden. Man kann sich Ritterhelme aufsetzen, Kanonenkugeln hochheben und sich dank verschiedener Spiele in der Vergangenheit verlieren. Es gibt viele interaktive Bildschirme und ein riesiges Modell Strasbourgs, das im 19. Jahrhundert gebaut wurde. Einziger Minuspunkt: Mehrere Tafeln, die die Besucher_innen zum anprobieren verschiedener historischer Kleidungsstücke aufforderte – ohne Kleidungsstücke. Die Reihenfolge der Ausstellung (vom Mittelalter bis in die heutige Zeit) ist nicht nur logisch, sondern lässt eine_n tatsächlich auf Zeitreise gehen. Dies war bestimmt auch die Absicht der Macher_innen des Museums, deren Audioguide unter allen super Sachen des Museums das Beste ist.

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1: Ritterhelme zum Anprobieren 2: Vasen zum Anfassen 3: Papierfalten wie ein Buchdrucker im 16. Jahrhundert 4: Duplikat der Kanonenkugeln zum Anfassen 5: Duplikat eines Buchs zum Durchblättern 6: Schubladen für Großformatige Bilder

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1: Ratespiel mit leuchtenden Buttons 2: Bildschirm mit 3D-Ansicht von Ausstellungsstücken in der Vitrine 3: Vitrine mit Filmprojektion und Ratespiel-Buttons 4: Erklärungen zu einem Modell Straßburgs 5: 10-minütige Dokumentation zur Ausstellung, die auf eine Glasscheibe projiziert wird 6: Interaktiver Bildschirm

Kommunikation vs. Realität

Die Webseite des historischen Museums findet sich auf der der Stadt Strasbourg. Darauf zu finden sind grundlegende Informationen wie Preise, Öffnungszeiten und Barrierefreiheit. Man kann verschiedene Flyer als PDF herunterladen und über die Geschichte des Museums lesen. Es ist klar beschrieben, dass sich das Museum an Kinder richtet, Erwachsene wohl aber auch Spaß am spielerischen Vermittlungsansatz haben. Die deutsche und englische Version der Webseite ist verglichen mit der Französischen sehr reduziert, enthält aber dennoch alle wichtigen Informationen (Preise, Öffnungszeiten, Barrierefreiheit, Zielgruppe).
Die Fotos sind professionell, die Startseite interaktiv, die verschiedenen Artikel vollständig – insgesamt ein guter Vorgeschmack auf den Museumsbesuch. Die Kommunikation der Webseite entspricht tatsächlich der des Museums: attraktiv, modern und aktuell. Das Design des Onlineauftritts macht Lust, das Museum zu besuchen und einmal angekommen wird eins nicht enttäuscht!
Die Facebookseite des Historischen Museums enthält Fotos und Einladungen zu Veranstaltungen, Links zu anderen Seiten und natürlich auch Fotos von einigen Ausstellungsstücken.

Kurzbewertung

Zielgruppe

  • Verfügbare Sprachen: 5/5
  • Für Kinder und Jugendliche: 5/5
  • Für Tourist_innen: 5/5
  • Für Personen mit reduzierter Mobilität: 5/5
  • Für Sehbeeinträchtigte: 4/5

Kommunikation

  • Beschilderung zum Museum hin: 4/5
  • Beschilderung im Museum: 5/5
  • Informationstafeln: 5/5
  • Beschreibung der Ausstellungsstücke: 5/5
  • Audioguide: 5/5
  • Flyer zum Mitnehmen: –
  • Material zum Ausleihen: 5/5
  • Einheitlichkeit des Kommunikationsmaterial: 5/5

Vermittlung

  • Interaktivität: 5/5
  • Storytelling: 5/5
  • Miteinbeziehung des Gebäudes in die Ausstellung: 5/5
  • Einsatz von digitalen Mitteln: 5/5

Außerhalb der Ausstellung

  • Webseite: 3,5/5
  • Social Media: 3/5
  • Veranstaltungen: 5/5
  • Garderobe/Schließfächer: 5/5

Gesamtwertung: 4,475

Elsässisches Museum

Kapitel: EmpfangRundgang und VermittlungInteraktivität und StorytellingKommunikation vs. RealitätKurzbewertung

Empfang

Das Elsässische Museum liegt nicht weit entfernt von den anderen Museen, ist aber im „Museumsstadtteil“ am weitesten von den anderen Attraktionen entfernt. Obwohl einige Hinweisschilder zum Museum hinführen, haben wir uns leider kurz in den kleinen Gässchen Strasbourgs verloren. Bei unserer Ankunft wurden wir zudem nicht besonders freundlich behandelt: Die Mitarbeiter_innen haben uns keinen (kostenlosen!) Audioguide vorgeschlagen, wir erhielten ihn erst, nachdem wir in der Ausstellung auf Audioguide-Piktogramme aufmerksam wurden, zurück zum Eingang liefen und nachfragten.

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1: Die Fassade des Elsässischen Museums 2: Großes Hinweisschild gegenüber 3: Schild über dem Eingang des Museums

Rundgang und Vermittlung

Im Eingangsbereich sind Info-Gehefte in drei Sprachen (Französisch, Deutsch und Englisch) verfügbar, allerdings nur zum Ausleihen. Die Ausstellung ist über viele Räume und Etagen verteilt, ohne ausgeschilderten Rundgang. Das führte dazu, dass wir uns einige Male unsicher waren, in welche Richtung wir weitergehen sollten. Der Audioguide fasste nicht kurz zusammen, sondern erklärte mit monotoner Stimme sehr viele Details, was irgendwann zu Langeweile führte. Viele der Erklärungstafeln waren rein französisch und nur hin und wieder gab es Übersetzungen ins Deutsche oder Englische. Außerdem gab es einige Objekte in der Ausstellung, die überhaupt nicht beschrieben waren, sodass unklar blieb, welchen Zweck sie erfüllten.

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1: Dreisprachige Einführungstafel 2: Gehefte zur Ausstellung kann man bei der Kasse ausleihen 3: schlechter Zustand dieser Gehefte 4: Thematische Flyer 5: Schaubild nur auf Französisch 6: Französische Textwüste, leider häufig im Museum

Interaktivität und Storytelling

Das Museum ist nicht besonders interaktiv gestaltet. Es gab zwar mehrere Bildschirme in der Ausstellung, doch nur ein einziger davon funktionierte. Ein junges Publikum wird in dem Museum wohl auch keine allzu große Freude haben, obwohl einige Werke vermutlich für Kinder gedacht sind, z. B. ein Spielzimmer mit originalen Möbeln und Spielzeugen. Es gab zudem einen Tisch mit Büchern über die Region, der so spannend aber auch nicht war. Dennoch folgt die Ausstellung einem logischen Muster und versucht damit, eine Geschichte zu erzählen: Man sieht das Elsass im Laufe der Geschichte, historische Kulturgegenstände sind über verschiedene Religionen hinweg erklärt und zeigen damit die verschiedenen Lebensumstände von Elsässer_innen in den vergangenen zwei Jahrhunderten.

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1: Büchertisch 2: nicht funktionierender Bildschirm 3: toller Touchscreen-Tisch 4: Bildschirm mit französischem Film ohne Übersetzung 5: Nochmals nicht-funktionierender Bildschirm
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1: Elsässische Tracht, leider unzureichend beschriftet 2: Modell eines Fachwerkhauses 3: Spielzimmer/Stub mit Originalmöbeln 4: Objekte aus dem Alltag eines elsässischen Christen 5: Fotoausstellung

Kommunikation vs. Realität

Die Webseite des Elsässischen Museums ist die gleiche, wie die der anderen hier vorgestellten Einrichtungen. Sie ist modern gestaltet und responsiv und gibt den Eindruck, dass das Museum genauso ist. Leider war dies nicht der Fall, denn die Vermittlung vor Ort war eher altmodisch und teilweise erst gar nicht vorhanden. Wir hatten uns ein Museum erwartet, das die elsässische Kultur umfangreich repräsentiert, aber es scheint, als wäre nicht besonders viel darin investiert worden. Es bräuchte einige Verbesserungen, damit das Museum dem Bild, das auf der Webseite vermittelt wird, entspricht.

Die Facebookseite dagegen ist richtig cool, vor allem, weil sie auf Elsässisch und Französisch bespielt wird.

Kurzbewertung

Zielgruppe

  • Verfügbare Sprachen: 2,5/5
  • Für Kinder und Jugendliche: 3/5
  • Für Tourist_innen: 2/5
  • Für Personen mit reduzierter Mobilität : 1/5
  • Für Sehbeeinträchtigte: 2,5/5

Kommunikation

  • Beschilderung zum Museum hin: 4/5
  • Beschilderung im Museum: 2/5
  • Informationstafeln: 3/5
  • Beschreibung der Ausstellungsstücke: 2/5
  • Audioguide: 4/5
  • Flyer zum Mitnehmen: 4/5
  • Material zum Ausleihen: 2/5
  • Einheitlichkeit des Kommunikationsmaterial: 3/5

Vermittlung

  • Interaktivität: 2/5
  • Storytelling: 3/5
  • Miteinbeziehung des Gebäudes in die Ausstellung: 5/5
  • Einsatz von digitalen Mitteln: 2/5

Außerhalb der Ausstellung

  • Webseite: 3,5/5
  • Social Media: 4/5
  • Veranstaltungen: 3/5
  • Vestiaire/Casiers: 2/5

Gesamtwertung: 2,8333

Archäologisches Museum

Kapitel: Empfang – Rundgang und Vermittlung –  Interaktivität und Storytelling – Sonderausstellung – Kommunikation vs. Realität – Kurzbewertung

Empfang

Das Archäologische Museum befindet sich genau wie das Musée des Beaux-Arts und das Musée des Arts Décoratifs im Palais Rohan, gleich neben der Kathedrale von Straßburg. Dank großer Hinweisschilder ist das Gebäude an sich leicht zu finden, sobald man es betreten hat, wird es aber uneindeutig : Kasse und Garderobe sind über einen anderen Eingang zu betreten als die drei Museen, die jeweils ein Stockwerk ausfüllen. Wenn man der Treppe in den Keller folgt, wo sich das archäologische Museum befindet, landet man in einem Vorraum mit verschiedenen Flyern und dem Empfang. Auf Nachfrage bekommt man einen Audioguide ausgehändigt.

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1: Hinweisschild am Postgebäude neben der Kathedrale 2: Schild über dem Eingangstor zum Palais Rohan 3: Schild im Innenhof des Palais Rohan – 4: Schild, das den Weg zum Eingang der drei Museen weist (Kasse befindet sich in die andere Richtung) 5: Links das Plakat zur Sonderausstellung, rechts zur Treppe zum Archäologischen Museum

Rundgang und Vermittlung

Der Rundgang besteht aus 15 Etappen, jede davon in einem eigenen Raum. Große, schon verwitterte, aber immerhin dreisprachige Hinweisschilder erklären das Thema des jeweiligen Raumes. Die Ausstellungsstücke, die sich größtenteils hinter Glasvitrinen befinden, sind nur auf Französisch beschriftet. Hin und wieder lockern Zeichnungen und kleine Schildchen mit Fragen, die allerdings nicht beantwortet werden, die ernsten Vermittlungsversuche auf. Ein durchgängiges Design oder zumindest die Beschränkung auf nur eine Schriftart ist dabei leider nicht zu erkennen. Der Audioguide ist nur auf Französisch vollständig – bei der deutschen oder englischen Version sind einige Ausstellungsstücke einfach nicht beschrieben. Die Hörstücke sind ziemlich lang und auch nicht besonders interessant gestaltet (ernste Sprecherstimme).

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1: Manche der Illustrationen sind naturalistisch und in Farbe 2: Diese kleinen Schildchen mit Fragen auf französisch finden sich ohne Antworten in mehreren Vitrinen 3: Die meisten Beschreibungen der Objekte sind nur auf französisch, die Piktogramme sind unklar 4: Andere Illustrationen in den Vitrinen sind nur schwarz-weiß 5: viele Hinweisschilder sind schlecht platziert und nur auf französisch

Interaktivität und Storytelling

Leider finden sich im Archäologischen Museum nur sehr geringe Spuren von Interaktivität und Storytelling. Am Eingang stehen ein paar thematische Flyer (immerhin in drei Sprachen) bereit (s. 3 im unteren Bild), die eine handvoll Werke z.B. zum Thema Küche vorstellen und ihnen so ein bisschen Leben einhauchen. Die entsprechenden Ausstellungsstücke selbst sind leider nicht markiert bzw. in Zusammenhang mit den Broschüren gesetzt.
Durch mehrere originalgroße Nachbauten, z.B. von einer Ausgrabungsstätte oder einer römischen Küche, wird das Thema Archäologie etwas anschaulicher, aber sie machen die vielen gleichförmigen Vitrinen nicht wett. Abgesehen von den Fragen-Schildchen (s. 2 im oberen Bild), sind keine Versuche zu erkennen, die Ausstellung spielerisch aufzubereiten. Es gibt keinerlei Mitmach-Angebote und auch digitale Vermittlungsmethoden werden vernachlässigt. Lediglich ein Bildschirm mit schlecht hörbarem Ton zeigt in Dauerschleife eine französische TV-Dokumentation über Ausgrabungen in der Gegend.

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1: Unbeschriftete Fotos von einem früheren Zustand der Ausstellung (mit offenbar noch weniger Vermittlungsversuchen) 2: Der einzige Bildschirm der Ausstellung zeigt eine TF3-Doku in Dauerschleife 3: Thematische und mehrsprachige Flyer 4: Der Nachbau einer römischen Küche 5: Dieser Kasten soll wohl die Ausstellungsstücke in den Vitrinen lebendiger machen, wirkt aber völlig deplatziert.

Sonderausstellung: „Der Alltag im römischen Königshoffen“

In zwei kleinen Räumen des Museums befindet sich noch bis Ende August die Sonderausstellung “Der Alltag im römischen Königshoffen”. Allein die Tatsache, dass das Design des Flyers auch in den Informationstafeln und Werkbeschreibungen übernommen wurde, lässt die Ausstellung freundlicher und durchdachter wirken. Die 6,50€ Eintritt ist sie aber auch nur dann wert, wenn man sich sehr für das Thema interessiert.

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Der Sonderausstellung sieht man es an, dass sie bedacht konzipiert worden ist.

Kommunikation vs. Realität

Die Onlinepräsenz des Archäologischen Museums findet sich genau wie die der anderen hier vorgestellten Museen auf der Webseite der Stadt Strasbourg. Sie ist etwas unübersichtlich, enthält aber alle wichtigen praktischen Informationen wie Eintrittspreise, Öffnungszeiten und Angaben zur Barrierefreiheit. Man kann verschiedene Flyer als PDF herunterladen und über die Geschichte des Museums lesen. An welche Zielgruppe es sich richtet und ob es z.B. für kleinere Kinder oder Jugendliche geeignet ist, geht allerdings nicht hervor. Außerdem geht das alles nur auf französisch; die deutsche oder englische Seite ist sehr reduziert.  Die Facebook-Seite des Museums wird halbwegs regelmäßig bespielt, ist aber nicht weiter besonders.

Zwischen der Kommunikation auf der Webseite und der Realität des Museums gibt es leider eine doch recht große Dissonanz. Online präsentiert sich das Museum modern: responsives Design, Vorstellungsvideo an prominenter Stelle, professionelle Bilder und viele blog-artige Artikel zu Ausstellungsstücken und der Museumsgeschichte. Wie oben schon beschrieben ist das Museum selbst aber alles andere als „modern“.

Kurzbewertung

Zielgruppe

  • Verfügbare Sprachen: 1/5
  • Für Kinder und Jugendliche: 1/5
  • Für Tourist_innen: 3/5
  • Für Personen mit reduzierter Mobilität: 4/5
  • Für Sehbeeinträchtigte: 3,5/5

Kommunikation

  • Beschilderung zum Museum hin : 4/5
  • Beschilderung im Museum: 1/5
  • Informationstafeln: 1,5/5
  • Beschreibung der Ausstellungsstücke: 2/5
  • Audioguide: 3/5
  • Flyer zum Mitnehmen: 3/5
  • Material zum Ausleihen: –
  • Einheitlichkeit des Kommunikationsmaterial : 1/5

Vermittlung

  • Interaktivität: 1/5
  • Storytelling: 1/5
  • Miteinbeziehung des Gebäudes in die Ausstellung: 1/5
  • Einsatz von digitalen Mitteln: 1/5

Außerhalb der Ausstellung

  • Webseite: 4/5
  • Social Media: 3/5
  • Veranstaltungen: 4/5
  • Garderobe/Schließfächer: 3,5/5

Gesamtwertung: 2,325

version française
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Billy et Jana au musée historique.

Dans le cadre d’un projet pour le TD Médiation Culturelle de l’université de Lorraine, notre professeuse a organisé un voyage à Strasbourg, afin d’y visiter trois musées et y analyser leur communication et leur médiation. Nous avions pour consigne de rendre un format de présentation différent d’un dossier “ennuyant” habituel, afin de laisser s’exprimer notre créativité et rendre le dossier le plus attractif possible. Nous avons alors décidé de publier la comparaison des musées dans ce Blog, alliant nos deux langues maternelles respectives, pour que notre travail conserve une trace.
Ci-dessous, vous trouverez une liste ordrée (nous avons adoré le premier musée mais pas le dernier) des musées visités. Nos critères d’évaluation se trouvent plus bas et/ou après un clique sur le lien correspondant.

Part ailleurs, nos impressions spontanées lors de notre visite à Strasbourg se trouvent sur les „Highlights“ sur Instagram (@zuckerbaeckerei).

Musée Historique

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C’est de loin le meilleur musée que nous avons visité lors de cette excursion à Strasbourg: moderne et adapté à tous les âges: plusieurs activités étaient proposées afin de satisfaire un public d’âge différent. De plus, un contenu pertinent est préparé de l’époque du Moyen âge jusqu’à aujourd’hui. Des duplicatas de plusieurs oeuvres sont disponibles afin de les prendre en main, et pleins de jeux (numériques et sur papier) invitent le public à participer. Ce qui est sûrement le meilleur dans ce musée, est l’audioguide, qui démarre tout seul au fur et à mesure de l’exposition, amenant les visiteur.euses dans le passé comme un compte audio. Deux heures n’ont pas été suffisantes pour nous permettre de visiter le musée historique, nous devons y retourner encore une fois. Très recommandable!

Sketchnote Musée Historique
Compte Rendu detaillé sur le Musée Historique
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Musée Alsacien

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Le Musée Alsacien tire son attrait de par son architecture, le bâtiment dans lequel il se trouve est typiquement Alsacien. Il est situé sur plusieurs étages d’une série de maisons à pans de bois, juste en face du canal. Malheureusement, cet attrait lui fait aussi défaut; le rendant inaccessible pour des personnes à mobilité réduite, et devenant facilement un labyrinthe pour suivre la visite entre les différents étages. Des vêtements, des meubles originaux, des photos et des dessins montrent le quotidien dans l’Alsace des deux derniers siècles. La plupart de l’exposition et de l’audioguide est trilingue. Le musée comporte également une table avec des livres sur le sujet de l’Alsace et quelques écrans, -dont le plupart ne marche pas- mais il n y a aucune proposition invitant le public à participer. Le musée vaut tout de même le détour pour plonger dans la culture alsacienne.

Sketchnote Musée Alsacien

Compte Rendu detaillé sur le Musée Alsacien
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Musée Archéologique

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Le Musée Archéologique nous a semblé uniquement ciblé pour un public amateur de l’Archéologie. Les œuvres sont présentées à l’ancienne mode, et il n y a aucun concept de médiation cohérent. Des traductions en anglais ou en allemand sont souvent manquantes. Pour cela, il est mal adapté aux visiteur.euses non francophones. La présentation n’est pas non plus adaptée aux enfants et jeune public, ainsi qu’aux personnes à mobilité réduite ou malvoyant.es peuvant tomber sur des problèmes dans ce musée. Une seule lueur d’espoir: la petite exposition temporaire “Vivre à Koenigshoffen à l’époque romaine” est moderne. Dans l’ensemble nous trouvons ce musée peu recommandable.

Sketchnote Musée Archéologique

Compte Rendu detaillé sur le Musée Archéologique
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Musée historique

Chapitres: AccueilParcours et MédiationInteractivité et StorytellingCommunication vs. réalitéEvaluation courte

Accueil

Le musée historique ne se trouve qu’à quelques minutes à pieds de la cathédrale de Strasbourg, c’est-à-dire juste à côté des deux autres musées présentés ici. Grâce aux grandes affiches présentes sur plusieurs bâtiments et un grande nombre de petits panneaux indicateurs, il est facile à trouver. A l’accueil on nous a donné un audioguide au moment de l’achat des billets. Celui-ci est complètement configuré, il suffit seulement de mettre le casque sur sa tête. Des plaquettes pour l’exposition, des cartes postales et des livres sont également mis à disposition.

Parcours et Médiation

Premièrement, sur le chemin de l’accueil vers l’exposition, en passant les vestiaires, l’audioguide salue les visiteur.euses du musée. Il démarre tout seul, nul besoin de tapper des chiffres, et la conception ressemble à une comptine audio. Le parcours dans le musée commence dès le Moyen- ge et continue en parties thématiques, par exemple sur l’argent, l’imprimerie ou la première Guerre Mondiale, jusqu’à l’Histoire moderne. Toutes les descriptions d’oeuvres sont trilingues, les panneaux indicateurs et informatifs sont aussi en français, anglais et allemand. Il y a aussi pleins de plaquettes à emporter et des livrets supplémentaires à emprunter. Également positif: des indications sur d’autres lieux culturels (musées, bibliothèques) étaient présentes, dans lesquelles on peut se rendre pour en apprendre plus sur certaines oeuvre présentées dans ce musée. Le design simple composé de grandes superficies colorées se poursuit à travers toute l’exposition et se retrouve aussi dans les supports communicationnels.

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1: La partie thématique “Commerce”, le titre trilingue 2: Plaquettes à emprunter 3: indication sur un autre musée avec des oeuvres similaires 4: Sticker sol des audios sur touche (après audio démarré automatiquement) 5: Livret supplémentaire à emprunter

Interactivité et Storytelling

Ce musée-ci a été le plus captivant d’entre tous. En effet dès le début nous avons été happées par la couleur et le support de médiation. Des moments clés de chaque périodes sont écrits en grosses lettres afin de nous montrer le sujet de l’exposition. On voit immédiatement le soucis d’attractivité du musée, désirant que le public fasse partie intégrante du parcours muséal. Il y a effectivement des casques que nous pouvons enfiler, des pierres d’époques à soulever, des jeux pour s’immerger dans le passé, des écrans interactifs, une maquette géante; seul bémol: une pancarte nous invitait à essayer des costumes, mais ceux-ci n’étaient pas présents. La suite chronologique de l’Histoire rend le parcours fluide et captivant. On voit l’intention de nous faire participer à la découverte de l’Histoire, de plus, les audioguides sont enjoués, participant à cette histoire muséale.

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1: Casques à essayer 2: vases et céramique à toucher 3: Plier un papier comme un imprimeur au 16ième siècle 4: Copie d’un boulet de canon 5: Imitation d’un livre exposé dans la vitrie à l’arrière 6: Tiroirs pour images
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1: Jeux avec boutons lumineux 2: Écran tactile avec des models en 3D des objets dans la vitrine 3: vitrine avec projection des vidéos et boutons pour y jouer 4: explications sur une maquette de la ville 5: documentation sur l’exposition, projeté sur un vitre 6: Écran interactif

Communication vs. réalité

Le musée Historique a une page web, disponible sur le site de la ville de Strasbourg. Le site comporte diverses informations comme les tarifs, les horaires et les données sur l’accessibilité. On peut télécharger différentes plaquettes en PDF et lire l’histoire du musée. Le site explique bien que le musée est adapté aux enfants, mais que les adultes peuvent aimer l’approche ludique également. La version allemande et anglais du site est très réduite, mais présente néanmoins les informations importantes (tarifs, horaires, accessibilité, groupe cible).
Les photos sont professionnelles, la page d’accueil interactive, les articles complets, nous donnant un avant-goût justifié de la visite muséale. La communication du site web est ainsi à l’image du musée: attractif, moderne, à jour. Le design du site web nous donne envie de nous rendre à ce musée, ainsi, une fois sur place nous ne sommes point déçue!.
Sur la page Facebook du musée Historique se trouvent des photos et invitations des événements, des liens vers autres sites et aussi quelques oeuvres.

Evaluation courte

Groupe-cible

  • Langues disponibles: 5/5
  • adapté aux enfants et jeunes: 5/5
  • adapté aux touristes: 5/5
  • adapté aux personnes avec mobilité réduite 5/5
  • adapté aux malvoyant.es/ aveugles 4/5

Communication

  • Signalétique sur le chemin vers le musée: 4/5
  • Signalétique dans le musée: 5/5
  • Panneaux d’informations: 5/5
  • Description des oeuvres 5/5
  • Audioguide: 5/5
  • Plaquettes à garder: –
  • supports à emprunter: 5/5
  • Cohérence des supports: 5/5

Médiation

  • Interactivité: 5/5
  • Storytelling: 5/5
  • lien architecture/oeuvres: 5/5
  • Usages des moyens numériques: 5/5

en dehors de l’expo:

  • Site Web: 3,5/5
  • Réseaux sociaux: 3/5
  • Evénements: 5/5
  • Vestiaire/Casiers 5/5

Moyenne: 4,475

Musée Alsacien

Chapitres: AccueilParcours et MédiationInteractivité et StorytellingCommunication vs. réalitéEvaluation courte

Accueil

Le musée Alsacien ne se trouve pas trop loin des autres musées, restant dans le même secteur mais tout de même plus éloignés des autres. Des panneaux de direction étaient présents mais nous nous sommes cependant légèrement perdues sur le chemin. Nous avons tout de même réussit sans trop de difficulté à retrouver le musée. Une fois arrivées, nous n’avons pas été très bien accueillies par les personnes chargées de l’accueil, et celles-ci ne nous ont pas proposé d’audioguide, nous avons du redescendre en demander en se rendant compte de leur existence une fois à l’étage. De plus, la durée d’utilisation était limitée en temps.

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1: La façade du Musée Alsacien 2: grande affiche signalétique en face du musée 3: Plaquette au dessus de l’entrée

Parcours et Médiation

A l’entrée, sont disponibles en trois langues (français, allemand, anglais) de vétustes brochures pour la visite, uniquement consultables dans l’enceinte du musée. La visite se poursuit de salle en salle et d’étages en étages, cependant le sens du parcours de la visite n’était pas instinctif et nous avons à plusieurs reprises hésité quant à la direction à suivre. Les audioguides étaient plutôt longs, ce qui en devenait ennuyant, ils n’était pas assez synthétique et la voix n’était pas entraînante. Quant aux panneaux, ceux-ci étaient souvent uniquement en français, parfois dans les trois langues, voir quelques fois manquant. Quelques oeuvres n’avaient aucune explication, ni le nom de ce qui était exposé ni de description.

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1: Panneau trilingue 2: Guides de visite trilingues à emprunter 3: Mauvais état des guides de visite 4: Plaquettes thématiques à garder 5: Panneau explicatif sans traduction 6: Texte explicatif sans traduction, souvent trouvables dans le musée

Interactivité et Storytelling

Le musée n’a pas une grande interactivité avec le public. Plusieurs télévisions étaient présentes mais aucune ne fonctionnaient, seul un écran marchait. Les expositions n’étaient pas assez prenantes pour séduire un public jeune. Quelques efforts sont à noter comme la salle de jouets anciens, pouvant intéresser un public plus enfantin. Un autre effort d’interactivité était une table, où sont disposés beaucoup de livres sur la région, cependant peu attractifs. Cependant, le musée a une suite assez logique et tentait de nous raconter une histoire. On voyait l’Alsace à travers l’Histoire, et la culture de l’époque était expliqué à travers les différentes religions, racontant les divers modes de vie en fonction de ces critères.

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1: Table des Livres 2: Écran hors-service 3: Écran tactile dans une table 4: Film français sans traduction et explication 5: encore un écran hors-service
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1: Tenue traditionnelle alsacienne, sans explication 2: marquette d’une maison alsacienne 3: Stub (salon alsacien) avec meubles et jeux originals 4: effets d’un chrétien 5: exposition photos

Communication vs. réalité

Le site étant le même que les autres musées, il est fluide et dynamique, pouvant donner une impression d’un musée correspondant aux mêmes critères. Cependant, la médiation était plutôt ancienne voire parfois manquante. On peut s’attendre à un musée beaucoup plus développé, censé représenter la culture alsacienne, mais ce musée semble pourtant délaissé avec peu d’investissement mis dedans. De nettes améliorations pourraient être faites sur ce musée, pour ainsi correspondre à l’image qu’il en ai donné sur le site internet.
La page Facebook du Musée Alsacien par contre est très intéressant, tous les publications sont écrits en Alsacien et francais.

Evaluation courte

Groupe-cible

  • Langues disponibles: 2,5/5
  • adapté aux enfants et jeunes: 3/5
  • adapté aux touristes: 2/5
  • adapté aux personnes avec: mobilité réduite: 1/5
  • adapté aux malvoyant.es/ aveugles: 2,5/5

Communication

  • Signalétique sur le chemin vers le musée: 4/5
  • Signalétique dans le musée: 2/5
  • Panneaux d’informations: 3/5
  • Description des oeuvres: 2/5
  • Audioguide: 4/5
  • Plaquettes à garder: 4/5
  • supports à emprunter: 2/5
  • Cohérence des supports: 3/5

Médiation

  • Interactivité: 2/5
  • Storytelling: 3/5
  • Lien architecture/oeuvres: 5/5
  • Usages des moyens numériques: 2/5

en dehors de l’expo

  • Site Web: 3,5/5
  • Réseaux sociaux: 4/5
  • Evenements: 3/5
  • Vestiaire/Casiers: 2/5

moyenne: 2,8333

Musée Archéologique

Chapitres: AccueilParcours et MédiationInteractivité et StorytellingExposition temporaireCommunication vs. Réalité

Accueil

Le Musée Archéologique se trouve, comme le Musée des Beaux-Arts et le Musée des Arts Décoratifs au Palais Rohan, juste à côté de la Cathédrale de Strasbourg. Grâce aux quelques grandes plaques de signalétique, le bâtiment en lui-même est facile à trouver. Quand on entre dans le palais, trouver son chemin devient un peu plus difficile : la caisse et le vestiaire a une autre entrée que les trois Musées qui remplissent un étage chacun. Après les escaliers au sous-sol, nous arrivons dans un hall d’entrée avec différentes plaquettes et l’accueil. À la demande des visiteur.euses, on peut recevoir un audioguide.

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1: Panneau signalétique au bâtiment de la poste à coté de la Cathédrale 2: Panneau au dessus de la porte du Palais Rohan 3: Panneau dans le court du Palais Rohan 4: Panneau qui indique le chemin vers l’entrée des trois musées (La caisse se trouve dans l’autre direction) 5: à gauche l’affiche pour l’exposition temporaire, à droite le panneau pour les escaliers vers le musée archéologique.

Parcours et Médiation

Le parcours est constitué de 15 étapes, chacune dans sa propre salle. De grand panneaux et très vieux -mais au moins trilingues- expliquent le thème de la salle respective à leur emplacement. Les œuvres, qui sont principalement derrière vitrines, sont étiquetées uniquement en français. Des dessins et des petites étiquettes avec des questions, qui malheureusement restent sans réponse, aèrent les essais de la médiation sérieuse de temps en temps. On ne peut pas reconnaître un design cohérent, même les polices utilisées sont différentes à chaque fois. L’audioguide n’est uniquement complet qu’en français – dans la version anglaise et allemande il manque quelques oeuvres. Les pièces audio sont plutôt longues et non réalisées de façon intéressante (la voix est monotone et sérieuse).

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1: Quelques illustrations sont réalistes et colorées 2: ces petites étiquettes présentes dans quelques vitrines avec des questions en français ne comportent pas de réponse 3: la plupart des descriptions des objets sont uniquement en français, les pictogrammes portent à confusion 4: quelques autres illustrations dans les vitrines ne sont qu’en noir-et-blanc 5: beaucoup des panneaux indicateurs sont mal placés et seulement en français

Interactivité et Storytelling

Malheureusement il n y a presque pas d’interactivité ou de storytelling dans le musée archéologique. A l’entrée on peut trouver quelques plaquettes thématiques ( tout en trois langues), qui présentent quelques objets sur un certain sujet, par exemple la cuisine, afin de les rendre vivants. Les oeuvres correspondantes ne sont pas marquées ou mises en contexte avec les plaquettes.
Plusieurs répliques en vraie taille, par exemple d’un site de fouilles ou d’une cuisine romaine, rendent le thème plus illustratif, mais n’arrivent pas vraiment à compenser le grand nombre de vitrines semblant uniformes. A part des petites étiquettes avec des questions (voir 2 dans l’image au dessus) il n y a aucun essai de médiation ludique reconnaissable. Il n’y a aucune offre de participation à l’adresse des visiteur.euses et la médiation numérique est négligée. Seulement un écran TV avec du son inaudible montre un documentaire français sur des fouilles dans la région.

musee-archeologique-interactivite
1: Photos sans aucune explication montrant un état passé de l’exposition (apparemment avec encore moins d’essais de médiation) 2: Le seul écran de l’exposition montre un documentaire de TF3 en boucle 3: Plaquettes trilingues sur plusieurs thèmes 4: La réplique d’une cuisine romaine 5: Cette grotte est censée rendre les objets exposés plus vivants et contrastants avec le décor, mais celle-ci ne semble pas à sa place.

Exposition temporaire

L’exposition temporaire “Vivre à Koenigshoffen à l’époque romaine” se trouve dans deux petits salles du musée jusqu’à fin août. Le seul fait que le design des plaquettes corresponde aux panneaux informatifs et descriptifs des oeuvres à pour effet une exposition semblant plus chaleureuse et censée. Au final: elle vaut le tarif de 6,50€, seulement si on s’intéresse fortement à ce thème.

musee-archeologique-expo-tempo
Dans l’exposition temporaire on peut voir qu’elle était bien concise.

Communication vs. Réalité

Le musée Archéologique est présent en ligne, comme c’est le cas pour des tous les autres musées présentés ici, sur la site Web de la ville de Strasbourg. Le site est un peu confus, mais contient toutes les informations pratiques comme les tarifs, horaires et données sur l’accessibilité. On peut télécharger différentes plaquettes en PDF et lire l’Histoire du musée. Par contre on ne peut pas voir quel.s groupe.s le musée cible, et si il est par exemple adapté aux petit.es enfants et/ou adolescent.es. En plus de tout ça, le site n’est disponible qu’en français, le site web allemand et anglais sont très réduits. La page Facebook du musée est plus ou moins actualisée, mais ne comporte rien de spécial. .
Entre la communication sur le site web et la réalité du musée il y a malheureusement une dissonance. En ligne, le musée se présente moderne: design dynamique (responsive), vidéo à la page d’accueil, photos professionelles et plusieurs articles sur des oeuvres ou l’histoire du musée, qui font penser à un blog. Mais comme décrit au dessus, le musée en lui-même est tout sauf “moderne”.

Evaluation courte

Groupe-cible

  • Langues disponibles: 1/5
  • adapté aux enfants et jeunes: 1/5
  • adapté aux touristes: 3/5
  • adapté aux personnes avec mobilité réduite: 4/5
  • adapté aux malvoyant.es/ aveugles: 3,5/5

Communication

  • Signalétique sur le chemin vers le musée: 4/5
  • Signalétique dans le musée: 1/5
  • Panneaux d’informations: 1,5/5
  • Description des oeuvres: 2/5
  • Audioguide: 3/5
  • Plaquettes à garder: 3/5
  • Supports à emprunter: –
  • Cohérence des supports: 1/5

Médiation

  • Interactivité: 1/5
  • Storytelling: 1/5
  • Lien architecture/oeuvres: 1/5
  • Usages des moyens numériques: 1/5

en dehors de l’expo

  • Site Web: 4/5
  • Réseaux sociaux: 3/5
  • Evenements: 4/5
  • Vestiaire/Casiers: 3,5/5

moyenne: 2,325

billy-jana
Billy et Jana au musée historique.

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