Selbstgemachter Salsa-Dip für Nachos

Vergangene Woche konnte ich endlich einmal wieder ein Freiluftkino in meinem Garten veranstalten. Ein Beamer, ein guter Film, alle Sitzgelegenheiten des Hauses auf einem Haufen und viele Freunde – der perfekte (Früh-)Sommerabend. Doch eins ist bei so einer Filmparty auch ganz wichtig: Die richtige Verpflegung. Es gab Erdbeer-Rhabarber-Sangria, zwei Freunde brachten Mojito-Zutaten mit und natürlich gab es auch klassisches Bier und Saft für alle Autofahrer.

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Was die Snacks angeht, standen wie immer Nachos hoch im Kurs. Deshalb habe ich mir gedacht – wieso nicht mal Dip selbermachen? Wenn man Ketchup selbstmachen kann, müsste auch das klappen. Und tatsächlich: meine spontane, rezeptlose Kreation wurde so lecker, dass ich nicht einmal mehr Popcorn zu machen brauchte!

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Im Kino gibts zwar immer Eis am Stil, doch um endlich mal meine Eismaschine mehr in Gebrauch zu nehmen, machte ich außerdem noch Zimteis für meine Gäste, das Rezept dazu zeige ich euch, meine liebsten Leser, in den nächsten Tagen.

Salsa-Dip
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
je 1/4 rote, grüne und gelbe Paprika
1 Dose geschälte Tomaten
3-4 EL Essig (ich habe weißen Balsamico genommen)
3-4 EL braunen Zucker
3 EL Paprikapulver
Chili
Salz
+ Öl zum Anbraten

für zwei kleine Schraubgläser

Die Zwiebel und die bunte Paprika würfeln (3-5 mm große Stückchen, sonst kann man sie später nicht gut mit den Nachos aufnehmen) und die Knoblauchzehe fein hacken.

Etwas Öl in einem breiten Topf erhitzen und Knoblauch und Zwiebel darin glasig werden lassen. Bunte Paprikawürfel zugeben und etwas andünsten.

Währendessen die Tomaten aus der Dose würfeln und dann samt Saft in den Topf geben. Essig, braunen Zucker, Paprikapulver und Chili zugeben und auf die gewünschte Konsistenz einkochen lassen. Zuletzt mit Salz abschmecken.

In Schraubgläser füllen, abkühlen lassen und anschließend gekühlt aufbewahren.

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19 Gedanken zu „Selbstgemachter Salsa-Dip für Nachos“

  1. Nutze das Rezept gerne für Geburtstage.
    Ist jedes Mal der Renner. Beim letzten Geburtstag habe ich die Salsa auch für Wraps her genommen. Sie war so schnell weg, wie ich gar nicht gucken konnte, dabei hab ich schon die doppelte Menge gemacht 🙂 Am nächsten Tag haben auch einige direkt nach dem Rezept gefragt. Habe dann diesen Link gegeben.
    Wirklich großartig. Vielen Dank dafür

    1. Ich habe wirklich 3 gestrichene Esslöffel Paprikapulver in meinen Dip getan, natürlich kannst du erstmal weniger nehmen und dann ggf. nachwürzen 🙂

    1. Liebe Sandra, ich hab es noch nicht ausprobiert – durch den hohen Essig- und Zuckergehalt müsste es (gut gekühlt!) schon ein paar Tage halten, aber genau kann ich das nicht sagen…

  2. Ich habe den Salsa Dip heute gemacht und finde ihn super lecker!!
    Den gibts heute Abend zu Nachos. Ich freue mich schon richtig drauf.
    Vielen Dank für das tolle Rezept 🙂

  3. Hallo!
    Der Dip steht gerade noch auf dem Herd, habe aber schon genascht ääh abgeschmeckt natürlich 😉
    Schmeckt sehr sehr lecker! Ich hatte nurnoch eine halbe rote Paprika, die ich fein gehackt habe. Reicht aber meiner Meinung nach im Notfall auch aus, man kann da ja ruhig ein bisschen variieren.
    Ich habe neben den Dosentomaten noch ein paar frische verwendet, die ich zu Hause hatte und das ganze püriert, bevor ich sie zum Rest habe (mein Freund mag die Tomatenstücke nicht).
    Außerdem habe ich noch ein bisschen Cumin, Piri Piri, Koriander und Nelken (mit Vorsicht genießen) verwendet.
    Mein heißer Tip (für den Dip, höhö): anstatt „normales“ Paprikapulver –> geräuchertes Paprikapulver! Das gibt so einen feinen würzigen Geschmack – ich liebe es. Habe fast nur das verwendet und nur ein bisschen süßes und scharfes.
    Puh, das war jetzt ein langer Eintrag.
    Langer Rede kurzer Sinn:
    Sau lecker, und nach Lust und Laune variierbar 🙂

  4. Liebe Jana, das sieht lecker aus, und vor allem einfach und schnell – ich habe wenig Lust, erst stundenlang Tomaten zu häuten 🙂 Eine Frage habe ich nur noch: Eine kleine Dose Tomaten oder eine große? Hier im Supermarkt gibt’s nämlich ca. 400 Gramm, aber auch doppelt so große …

    1. Hi Angie,

      Tomaten häuten rentiert sich meistens eh nicht – frische Tomaten haben leider nur selten so intensiven Geschmack wie die in der Dose. Ich gehe hier von einer „normalen“ Dose (400g) aus.

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