
…mit einigem Gebackenem, viel Eis und Eingekochtem, vier Lokalen (Brösl, Lao Lao, MAST, bruder), zwei Büchern (Une année chez les Français von Fouad Laroui und Das dreißigste Jahr von Ingeborg Bachmann), zwei Filmen (Sinners und Odyssey), einer Ausstellung (Anni Albers im Belvedere), einigen Handarbeitsprojekten (Katzensocken, Carrie Sweater, Macbook-Hülle, crazy-Blumen-Kleid) – und wie immer, meinen liebsten Links der vergangenen Wochen.
Seit dem letzten Zuckersüß habe ich Tonka-Sablés, Pfirsich-Crumble mit Vanillesauce, Pfirsich-Streusel-Kuchen, vegane Hefewaffeln (note to self: Kokosmilch als Flüssigkeit funktioniert richtig gut) und veganen Apple Pie (nach Natürlich vegan backen von Phil Khoury, bald im Blog) gebacken.
Außerdem habe ich Matcha-Eis, Himbeer-Sorbet mit Ingwer und „Vanille-Gelato“ für einen futurezone-Test, Ricotta-Eis mit Himbeeren und Zitronenzeste, Kokos-Vanille-Eis, Kokoseis mit Brombeeren direkt vom Strauch, Kokos-Schoko-Eis, Beerensorbet, und verbessertes (Guarkern-/Johannisbrotkernmehl ftw) Kokos-Vanille-Eis mit Streuseln gemacht.




Und weil mir von allen Seiten reifes Obst zukugelte: Griacherl-Vanille-, Brombeer-, Pfirsich-, Pfirsich-Rosmarin-, Pfirsich-Lavendel- und Pfirsich-Vanille-Marmelade und Hollersirup.




Gegessen




Kartoffeln mit Zitronensaft/-zeste gebacken (lose nach diesem NYT-Rezept) mit weißen Bohnen und grünem Salat. Viel zu viel Eierreis und Kartoffeln mit Butter (histaminarme Ernährung ist das FADESTE auf dieser Welt). Spaghetti mit Brokkoli und Knoblauch-Bröseln. Nudeln mit Zucchini-Sahne-Sauce. Marillenknödel. Pasta e ceci. Kartoffelsuppe. Spaghetti mit Knoblauch, Jungzwiebel, Mangold, Rosinen, Olivenöl und Chili.


Persischen Reis, geschmorte Paprika, Ful Muddammas, Tahini-Joghurt, marokkanische- und Dirndl-Oliven für eine spontane Dinnerparty. Pasta mit Salsiccia in Tomatensauce von meinen italienischen Mitbewohnern.



Obstkuchen in der Bäckerei Siebenhandl (94486). Spätzle mit Rahmschwammerl und Apfelradl in der Schlosswirtschaft Moos (94554). Steckerlfisch mit Kartoffelsalat und Brot (16€) beim Böllerbauer (3350). Pizza Margherita mit Mais (11,50€) von Elvis Pizzazz (3300). Koshari vom Schottentor (1010) als extrem guten post-workout-snack.
Brösl




Nach langer Zeit mal wieder im Brösl (1020), dessen saisonale, gemüselastige Sharing-Küche ich sehr mag: Häuptlsalat mit Kernöl und Apfel (7€). Labneh mit gehobelter Zucchini, Sonnenblumenkernen und Minze (9,50€), dazu Focaccia (4,50€). Polenta Tropea (16€) mit geschmorter Zwiebel und Bergkäse. Als Dessert Marillen mit eingelegtem Senf und Nuart-Schafskäse (as first seen im Landhaus Bacher 2025 hier am Rande erwähnt). Das Glas Verjus zum Abschluss war hart sauer, ich habs mit Leitungswasser aus der Karaffe aufgespritzt.
Lao lao



Spontan im Lao lao auf der Mahü (1070): die frittiertn Enokipilze (7,90€) waren visuell interessanter als geschmacklich. Dafür mochte ich die Liangpi (7,90€), d.h. kalte Nudelhaut mit Koriander, Gurken und Sesam-Erdnuss-Soße sehr. Die Ji Rou Jiao (6 Stück 10,90€) waren Hendlhack gefüllt, dazu eingelegte Olivenblätter, die mir nicht sehr zusagten. Die üppig dekorierten Eistees waren aber cool!
MAST Weinbistro


Es ist mir rätselhaft, wieso ich es nach Jahren erst ins MAST Weinbistro (1090) geschafft habe. Zum Lunch Brot mit extrem aufgeschlagener Butter (6€) und Saibling mit Gurkensorbet, Gurken und Buttermilch (17€) von der Abendkarte, sehr erfrischend. Dazu ein Glas alkoholfreien Sprudel mit Erdbeere und Vanille, sehr dessertig. Ich sollte nochmal zum Abendmenü herkommen!
Getrunken
Bruder
In weiter Ferne (14€) im Bruder (1060), in dem ich wirklich schon VIEL zu lange nimmer war (2023???). Aus dem Laden geht man nie nur nach einem Drink raus, selbst wenn das der Plan ist – der freundliche Bartender ließ mich zusätzlich den hausgemachten Tannen- und Feigenlikör kosten.


Matcha Bubble Tea (8€) von Shodai auf der Mahü (1070) – allein die völlig irrsinnigen Temperaturen brachten mich zu dieser fragwürdigen Kaufentscheidung. Sagiko Mango Getränk (1,49€) aus dem Asia Laden, nochmals, weil ich die Hitze nicht ertrug – picksüß.
Gelesen
Une année chez les Français von Fouad Laroui fertig (vgl. Zuckersüß 533 und 535), hier habe ich ausführlicher über das Buch geschrieben.


Das dreißgste Jahr von Ingeborg Bachmann ist die nächste Lektüre meines Buchclubs. Die Sogwirkung der Sprache schon auf den ersten paar Seiten hat mich überrascht.
Gesehen
Sinners im Heimkino mit Freund_innen, den ich weit weniger gruselig (Horror!) fand, als erwartet – und: top Soundtrack. Odyssey im IMAX, ich fand den Film ein bisschen egal (meine Begleitung schimpfte hingegen sehr darüber) und viel zu lang.
Anni Albers im unteren Belvedere
Aus Hitzeflucht – und weil ihr Buch On Weaving seit 2024 auf meiner Wunschliste steht (s. Zuckersüß 463) – war ich am ersten Augustwochenende in der Ausstellung Anni Albers. Constructing Textiles im Unteren Belvedere (mittlerweile beendet). Als Textilnerd meldete ich mich zur Führung (5€) an, den Eintrittspreis deckte meine Bundesmuseencard.



Anni Albers, damals noch Fleischmann, begann 1922 am Bauhaus zu studieren – für Frauen war dort die Weberei vorgesehen. Ihren ersten Wandbehang stellte sie 1924 fertig. Für architektonische Zwecke begann sie mit neuen Materialien zu experimentieren: Zellophan für schimmrige Oberflächen, Baumwollechenille auf der Rückseite für Schalldämmung. Das Originaltextil ist verloren, im Belvedere waren mehrere Versuche der Reproduktion ausgestellt.


In den USA und durch Reisen nach Mittelamerika lernt sie mesoamerikanische Textiltraditionen kennen, die sie von der Strenge des Bauhaus wegführen. In der Ausstellung sind ein paar Referenztextilien ausgestellt, die Albers gekannt haben könnte. Bei einem davon wollte ich mir am liebsten die Nase am Glas plattdrücken – ein ultrafein gewebtes Fragment aus der Chancay-Kultur, datiert auf 1000-1400.


Gropius engagiert sie 1950, Textilien für das Dorm des Harvard Graduate Centers zu entwerfen, dabei war explizit im Briefing vermerkt, dass es „maskulin“ sein sollte (was ging mit dieser Bauhaus-Partie!?). Cool an der Ausstellung: Einige der Werke wurden reproduziert, damit man sie selbst angreifen kann.
Nachdem ich mir am Heimweg Teile des gut produzierten* Gratis-Audio-Guides angehört habe, scheint das einer der seltenen Fälle zu sein, wo mir die Führung keinen richtigen Mehrwert gegeben hat. *Punktabzug für die SCHRECKLICHE und völlig unnötige Hintergrundmusik in der Einführung, aber sonst hübsch gebaute und vernünftig getextete Beiträge mit vielen Stimmen, die an der Ausstellung beteiligt waren. Ich glaube, ich sollte öfter mal ins Belvedere (tbh, bisschen lächerlich, dass das mein erster Besuch überhaupt war!).
Gestrickt, gehäkelt & genäht



Meine vierte Katzensocke ist immer noch in Arbeit (und ich habe eine Nadel meines neun Jahre alten Nadelspiels verloren, so deppert!), genauso wie meine gehäkelte Macbook-Hülle. Meinen Carrie Sweater (nach Kolibri by Johanna, pattern bei ravelry) habe ich wieder hervorgekramt und das Rückenstück gestrickt.


Ich habe Festivaldeko aus Tüll genäht und mein 60s-Kostüm aus crazy vintage Blumenstoff Modell 128 aus der Burda 03/24 zumindest oberflächlich fertig. Das Jackerl muss ich nochmal auseinandernehmen, es ist nämlich größtenteils nur geheftet und nicht gefüttert – gerade rechtzeitig tragbar gemacht für die Hochzeit, zu der ich eingeladen war (der Dresscode dort: „alles außer Business Casual“). Dazu trug ich ein Filet-Häkeltäschchen, dass ich 2013 oder 2014 gemacht habe.
Veröffentlicht:
Im Blog: „Une année chez les Français“ von Fouad Laroui, Essen in London, Himbeer-Sorbet mit Ingwer
Anderswo: Meine Nominierungen für die Tiny Awards (deren Abstimmung bald starten sollte!). Vier Artikel für die futurezone.at:
- Die 7 besten Museumsbesuche – von überall aus (07.08.206, auch in Print)
- Ohrenbetäubender Eisgenuss: Der Nutribullet Chill im Test (31.07.2026)
- Kann ich ein Passbild einfach mit dem Handy machen? (29.07.2026, auch in Print): Ja, aber.
- Für Zug-Nerds, CSS-Fans und mehr: 8 schräge Mini-Games für Zwischendurch (28.07.2026): Noch mehr absurde unterhaltsame Browserspiele.
Hier folgen meine liebsten Links der vergangenen fünf (?!?) Wochen:
Rezepte
Kochsalat mit Erbsen & Bröselknöderln – Falstaff
Ich habe noch nie Kochsalat probiert!?! Ein Katharina-Seiser-Rezept dafür ist fix ein guter Startpunkt.
Shifting and stirring, dipping and rolling. how to make pesche dolci – Radish Teachings
Boah sind das cute Kekse! Lassen mich an die Corolli della Sposa denken, die ich 2021 mit Alchermes-Likör gemacht habe.
@canfeezam
Dieses Reel macht mir große Lust, mal wieder eine Pfannkuchentorte zu machen (zuletzt 2017??!).
Texte
Ceuta: Europas erpressbare Grenze – Rosa Luxemburg Stiftung
Im Frühjahr 2015 habe ich einmal gemeinsam mit einem deutschen Freund die marokkanisch-spanische Grenze in Ceuta/Sebta zu Fuß überquert. Es war das erste und einzige Mal, dass ich eine EU-Außengrenze aus nächster Nähe erlebt habe, und auch wenn mein dunkelroter europäischer Pass mich problemlos passieren ließ, hat mich die Erfahrung durch meterlange Käfig-Tunnel und unter meterhohem Stacheldraht durchzugehen ziemlich schockiert. Die EU wirft enorm viel Geld auf mittelmäßig zuverlässige Drittstaaten, um sich das „Problem“ flüchtender und migrierender Menschen vom Hals zu halten, und macht sich dadurch enorm verwundbar, wie Linken-Abgeordnete und Menschenrechtlerin Clara Bünger hier analysiert:
Die Ereignisse in Ceuta waren ein Wendepunkt. Dieser Europäischen Union sind Menschenrechte zwar schon lange kein Anliegen mehr. Die Reaktion von Merz und Meloni hat aber nun gezeigt, dass es überhaupt keinen Raum mehr gibt für vernünftige Argumente oder den Anschein einer rational erklärbaren Migrationspolitik. Wir müssen uns darauf einstellen, in Zukunft die Würde und die Rechte der Einzelnen ohne die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten solidarisch und gemeinsam zu verteidigen. Wenn wir es nicht tun, tut es niemand mehr.
Europe’s Defeat – Nixons
Zum selben Thema:
In the normal course of events you would think that the appropriate response of European governments, political leaders and the media would be condolences for the families of up to 67 people who tragically drowned trying to make it to Ceuta in desperate search for a better life; sympathy for the people of Ceuta, a city of 83,000 that suddenly found itself the subject of a terrifying invasion; solidarity with Spain whose border guards were overwhelmed by what was clearly at some level an orchestrated assault; and congratulations for the Spanish government which succeeded in restoring order so quickly and effectively.
Instead, of course, what we saw was a rush by European leaders to condemn Spain for failing to maintain control of an EU border amid threats to suspend it from the Schengen EU free travel area.
Welcome to the artisanal food media era – Gazetteer
Über eine neue Welle englischsprachiger Indie-Food-Publikationen.
One of the risks of building a media brand around an individual writer’s sensibility is becoming just another influencer, a profession with an entirely different mission, ethical framework, and approach to that of a writer or an editor. Influencers, for example, sometimes “review” restaurants or write about products in exchange for money or free meals rather than being driven by curiosity or rigor. Kennedy holds that line steady, as do Gourmet, Caper, and Ravenous, which Saxena noted, has a “no freebies” rule, a way to announce that its writers don’t owe anyone anything. That goes for advertisers, restaurants, brands, food celebrities, or, in the case of Eater, a multi-million dollar parent company
Bay-Scented Rum Cake: 5 Stars! – Tomato Tomato
Achtung, Satire.
This cake turned out great and was perfect for our holiday table, though I did make some small substitutions. My father can’t drink, so I subbed the rum in the soak with an equal amount of Robitussin which—before you say anything—he is allowed to have. The flavor wasn’t as intense as I’d hoped, so I added an additional half cup and it was perfect. The cherry flavor really came through, and I probably needn’t tell you its singular buzz is a welcome treat a few hours into hosting family, ha-ha, I jest, truly!
The taste of disappointment – Alison Cooks HTown (via Ravenous)
Ich denke auch viel über das über-Restaurants-schreiben nach und mir gehts genau umgekehrt wie dieser Ex-Restaurantkritikerin. Ich hatte die längste Zeit, in der ich hier blogge, ein enorm knappes Budget (meine Restaurantrechnungen aber immer selbst bezahlt – selbst wenn ich für größere Publikationen über Fine-Dining-Läden schrieb, trug ich einen Anteil selbst, Journalismus muss man sich leisten können etcetc.), und erst seit wenigen Jahren schaue ich nicht mehr so genau, ob eine Vorspeise nun 6,90€ oder 8,90€ kostet. Ich bemühe mich stark, diese Sensibilität um 2€ hin oder her nicht zu verlieren, denn es gibt genug Leute, bei denen die einen Unterschied machen und ich finde, auch diese Zielgruppe sollte in Restaurantbesprechungen bedacht werden.
It’s an enormously privileged worry in an era when too many people struggle to pay for groceries. But dining out is what I do, have done for so many decades that it’s hard to separate myself from it. No longer my vocation, it has become my hobby.
So I go out, but less impulsively. More judgmentally. More frugally, attuned to cost in a way I wish I had been when I was reviewing.
Why Does Pop Criticism Make Everyone Insane? – Chump Atlantis
Von der Restaurantkritik zur Musikkritik:
Now that pop fandom has become a competitive sport, or at least a kind of fantasy football without money on the line (though with the expansion of prediction markets into the pop charts, I guess there is money on the line after all), the discourse on the highest echelon of artists has gotten pretty manichaean. Either you are a stan or an anti. (And really antis are just stans of another, rival artist: the Swifties vs. the Livies; ARMY vs. the Blinks, and so on.) And so if you are even mildly critical of an artist with such a stan army, you are pronounced an anti with a vendetta. On the other side, the actual antis stand ready to pounce on anything resembling a positive comment on an artist they’re sworn against—for them, anything less than unsparing critique is proof of your undercover standom.
AI Is Fucking Over Freelancers – Ravenous
So viele Branchen-Links heute? (Und bevor mich jemand zwingt, einen journalistischen Text per KI zu generieren, such ich mir lieber einen anderen Job!).
On the precipice of soliciting freelance work, I asked some colleagues about what they were doing to protect their publications from getting got by AI, and the responses were depressing. Some reported spending more time poring over a writer’s or photographer’s clips, or requiring video interviews to make sure freelancers were actually real, which cuts into other work they could be doing. And multiple publications said they had just decided to close open freelance calls altogether, instead only accepting pitches from people they already knew, or from friends-of-friends who could be personally vouched for. It makes perfect sense when the other option is wading through AI-generated emails and potentially publishing a completely fabricated story from a person that doesn’t exist. But operating on a who-you-know basis recreates the environment of gatekeeping, privilege and closed ranks that so many of us in worker-owned media are trying to fight.
Ich kann nicht bei Anthropic arbeiten, also mache ich eben weiter als Journalist – Noch nicht ganz unten
Hans Christoph Böhringer, dessen Arbeit ich sehr schätze, hat einen Newsletter gestartet und ich bin schon sehr gespannt, wohin ihn das öffentliche Überlegen über unsere Profession treibt:
Ich wäre so gerne Teil von dem wirklich Neuen. Ich hätte in der Wüste von New Mexico beim Trinity-Test am liebsten ganz vorne gesessen, damit mich das Licht der ersten Atombombe als Ersten erreicht.
Stattdessen bin ich im Journalismus gelandet, in einer Branche, deren Gipfel der Hypekurve von meiner Position aus nicht mehr sichtbar ist. Und ich bin ziemlich sicher, dass meine Branche von Unternehmen wie Anthropic dezimiert wird, beiläufig, wie ein Ameisenhügel in einem Atombombentestgebiet.
Jetzt bin ich dreißig, mache meinen Job seit fünf Jahren, und glaube nicht, dass ich ihn noch fünf Jahre weiter so machen kann.
Space Oddity | Mark O’Connell – The New York Review
Das hier besprochene Buch – Muskism von Quinn Slobodian und Ben Tarnoff – würd ich gerne lesen.
Musk has been able to bend the reality of markets, and significantly increase his own wealth, simply by posting. In this light his seemingly maniacal investment in his own social media engagement metrics, and his decision to buy Twitter, seem less eccentric. His purchase of the platform was never about the revenue he might make from it. He saw the social network, Slobodian and Tarnoff explain, as “a central node in the cybernetic collective—and one that had been thoroughly infected by the woke mind virus.”
I Am Here To Defend The Noble Action Movie From The Classicist Emily Wilson – Aftermath
gnihi. (Kontext: An Uncomplicated Man – London Review of Books).
Honestly, I think most of Nolan’s movies are really dumb, especially the ones that strive to have a deeper meaning. Interstellar I found interminably dull, some of the worst of Nolan’s depictions of women, nor did the spinning top of Inception capture my imagination. The images are the stuff I chew on after his film. I think that’s why Nolan’s movies make such great memes—they are urgent and not overcomplicated. Robert Oppenheimer clutching his face in horror can now stand in for every time every one of us has had a terrible revelation, in the same way that Will Smith pointing downwards at Martin Lawrence from a scene in Bad Boys II will now and forever be translated as “that’s some funny shit.”
Audio/Video
I Made my Wedding Dress in 3 Weeks & Nearly Died (the almost dying was unrelated though) – Micarah Tewers
Micarah Tewers DIY-Videos sind mit die coolsten auf ganz YouTube.
I Made the Fish Dress – Evie E
WOW. Couture-Level-DIY. Außerdem gibts jetzt noch eine Handarbeitstechnik, die ich Probieren will: Tambour-Stickerei.
Twenty Years of Food Blogs: Smitten Kitchen’s Deb Perelman has never needed AI to develop a recipe. – The Kicker
Es gibt kaum ein Foodblog, das so lange so einflussreich war/ist, wie Smitten Kitchen. Ich z. B. lese es seit 2010 (!).
This summer, Smitten Kitchen celebrates its twentieth anniversary. Since Deb Perelman started the site, in 2006, she’s weathered wave after wave of changes to how food writing on the internet works. A former art therapist and (briefly) tech reporter, she started writing online before Instagram or TikTok existed, and before Twitter and YouTube were part of the job. She was part of an ecosystem of home-cooking blogs, all of which would link to one another, and most of which faded away years ago. SEO boomed, then crashed as a result of Google algorithm changes. Now many people get their recipes from ChatGPT. Yet Smitten Kitchen keeps going, with Perelman still doing almost everything herself.
Alles Geschichte – Der History-Podcast DER SPANISCHE BÜRGERKRIEG – Massentourismus unter Franco
Viel gelernt in dieser Podcastfolge.
Ab Ende der 1950er-Jahre entwickelte sich Spanien zum beliebtesten Reiseziel der Bundesdeutschen im Ausland – ungeachtet dessen, dass dort die Franco-Diktatur herrschte. Anfangs stabilisierte der Massentourismus das System – dann trug er bei zu seiner unaufhaltsamen Erosion. Ein Podcast von Lukas Grasberger (BR 2026)
Francos Herrschaft über Spanien – DLF Nova Hörsaal
Ein Vortrag von Historiker Till Kössler zum selben Thema:
Von 1939 bis 1975 herrschte General Franco in Spanien. Wer war Francisco Franco? Und wieso konnte er sich so lange an der Macht halten?
Die phantastischen Konstruktionen des Stanislaw Lem – WDR 3 Kulturfeature (via Buddenbohm & Söhne)
Der Autor im Porträt. Sein Dialekt und seine Ausdrucksweise wirken in Audio ziemlich antiquiert, seine Bücher haben mir das beim Lesen gar nicht vermittelt.
Mit kühnen Ideen die Evolution überlisten – in seinem Werk nimmt Stanislaw Lem auf verblüffende Weise den technischen Fortschritt vorweg. Vor 20 Jahren starb der populärste Schriftsteller Polens im 20. Jahrhundert.
Von Scheherazade bis zur Klimakrise: Warum Geschichten Angst ordnen und Demokratie stärken – Deutschlandfunk (via Buddenbohm & Söhne)
Wie von Samira El Ouassil gewohnt ein enorm verweisreicher Text und eine irgendwie hoffnungsvolle Idee.
Wie hilft Erzählen in autoritären Zeiten, in Gewaltszenarien und Multikrisen? Von Scheherazade bis heute erweisen sich Fiktionen als Überlebensstrategie: Sie verwandelt Ohnmacht in Handlung und Chaos in Sinn.
Ani DiFranco – Untouchable Face
Ich hatte zwischenzeitlich vergessen, wie sehr ich diesen Song mag.
Sonst So
Josephine top – by Lily Kate France – ravelry.com
Jetzt noch ein Sommertop anschlagen?
Backkatalog:
















- 2025: Feigenblatt-Biskuit-Roulade
- 2024: Urlaub zum Marmelade-Kochen? Gerne wieder!
- 2023: Pasticciotti
- 2022: Schoko-Minz-Törtchen
- 2021: Mandel-Schoko-Cupcakes (ohne Milchprodukte!)
- 2020: Schoko-Kirsch-Mandel-Tarte
- 2019: Stachelbeer-Frangipane-Tarte
- 2018: Pfirsich-Rosmarin-Scones
- 2017: Eine Reise in die USA, Pt. 1: NY
- 2016: Frangipane-Tarte mit Kardamomcreme und pochierten Marillen
- 2015: Bastilla
- 2014: Msimn – Marokkanische Pfannkuchen
- 2013: Griacherl-Ingwer-Chutney
- 2012: Windbeutel
- 2011: Kaffeebaiser
- 2010: Knusperfladenbrot





