
…mit viel Gebackenem, einem Supper Club (Middle East von Alp Ruben), zwei Bars (Krawall, La Cale in Rabat), einer Reise nach Rabat und Casablanca, zwei Konzerten (Tyla und Rema beim Mawazine Festival in Rabat), fünf Ausstellungen (Craftocene im MAK, Jidar Rabat, Musée Mohammed VI Rabat, Musée des Oudayas Rabat, Musée de la Photographie Casablanca), zwei Büchern (No Meat Required von Alicia Kennedy, Une année chez les Français von Fouad Laroui) und einem Magazin (TelQuel), drei Strick- , einem Häkel- und einem Klöppel(?!)-Projekt (The Next Hoodie, Confetti Cardigan, Katzensocken, MacBook-Hülle) – und wie immer, den besten Links der vergangenen Wochen.
Seit dem letzten Zuckersüß habe ich Mini-Scones mit Kakaosplittern und kandierten Orangen, zweimal Veganen Süßkartoffelkuchen, Rührkuchen mit Anis, Rhabarber und Mandeln, Kirschkuchen mit Vanille und Mandeln, sowie Vanille- und Matcha-Sandgebäck gebacken. Und ich habe Kokos-Eis gemacht – einmal mit Beeren, einmal mit Vanille. Serviert habe ich das zu Sangria und Kirsch-Rosen-Bowle, als es noch nicht 3000°C draußen hatte.



Außerdem habe ich ~im Grünen~ nicht genug bekommen können und enorm viel geerntet. Ich habe einerseits Holleressig und -Sirup gemacht, andererseits knappe 8 Kilogramm Kirschen eingemacht:



Gegessen



Gegrillten Spargel und Schwammerl mit selbstgemachter Holleressig-Mayo. Dolmas, die mir eine Freundin mitgebracht hat. Vegane Tacos von einem Foodtruck. Kartoffelpuffer mit Joghurt und Salat. Spaghetti mit Tomatensauce. Salat mit gegrillten Schwammerln und Körnern. Nudeln mit Misobutter. Veggie-Lasagne. Gebratenen Reis mit Gemüse und Nori.




Alles Streetfood, was mir auf Rabats Straßen begegnete: gekochte Kichererbsen, gegrillter Mais, Briwat mit Hendl, Msimn, Kaktusfeigen, Orangensaft, Harira. Chbekia, Corns de Gazelles, Fqas, Ghriba aller Art, Sfinj (Donuts), Krapfen.





Couscous bei einer Freundin, Hendl-Tajine bei einem Freund. Rfissa (Hendl, Linsen und Zwiebel auf zerzupftem Msimn). L3ddis (Linsen). Loubia (Bohnen). Baghrir (tausend-Löcher-Pfannkuchen). Viele Pfirsiche. Mehrmals Avocadomilch mit Datteln.




Joghurt-Creme mit Rosmarin-Marillen, Keks und Zitronenzeste. Gemüsepuffer mit grünem und Tomatensalat und Zitronenjoghurt. Kokos-Milchreis mit Vanille, dazu Pfirsich-Karamellsauce.



Middle East Supper Club bei Alp Ruben
Ines Häufler hat mich gefragt, ob ich sie zu einem der Supper Clubs von Alp Ruben begleiten möchte, und so habe ich es endlich mal zu dieser beinahe-schon-Institution der Wiener Food-Szene geschafft. Unter dem Motto Middle East gab es eine beinahe unüberschaubare Anzahl an Mezze. Am liebsten waren mir die in Hollersirup geschmorten Marillen mit Burrata und Lavendel-Koriandersaat-Öl und das Muhammara mit kandierter Orange.
Krawall Bar



Auf zweieinhalb Drinks und ein ziemlich gutes Grilled Cheese Sandwich in die Krawall Bar (1070). Mehr dazu hier.
La Cale / Le Dhow


Der „neue“ (es gibt in wohl seit ein, zwei Jahren) Club La Cale im Le Dhow, das an der Marina des Bouregreg in Rabat ankert, hat mich sehr begeistert. Einerseits war die Stimmung und die Crowd bei meinen Besuchen wirklich super (aufmerksam, bunt gemischt und auch offen queer), andererseits schienen die DJs allesamt der Community anzugehören, was ich sehr sympathisch finde. Und der Gin Basil Smash (90 dh, ca. 9€) war auch ziemlich gut.
Gesehen
MAK: SUPERFLUX Craftocene


Zum Bundesmuseencard-Ausnutzen hat mich eine Freundin um Begleitung zur Ausstellung Craftocene des Kollektivs SUPERFLUX im MAK (noch bis 16.8.26) gebeten. Und ich muss sagen, dass mir die spekulativen more-than-human Installationen sehr gefallen haben. Dass die Beschreibungstexte direkt aus einem STS-paper stammen könnten und in der offensichtlichen deutschen Übersetzung nur mittelmäßig gut funktionierten hat mich ebenfalls amüsiert.
Ich verbrachte ziemlich viel Zeit vor Nobody Told Me Rivers Dream (2025), das so beschrieben wird:
Spekulative handgefertigte und mit Sensoren ausgestattete Objekte registrieren Vogelgesänge, die Gezeiten und den Himmel. Diese Beobachtungen werden mit einer KI kombiniert, die mit Bauernregeln, Folklore und Indigenem Wissen trainiert wurde.
MAK
Am meisten angesprochen hat mich allerdings Relics of Abundance (2026): Ein ganzer Raum, der so tut, als wäre er ein ethnografisches Museum in ein paar hundert oder sogar tausend Jahren in der Zukunft. Objekte, die unseren Alltag prägen, werden hier rituell interpretiert – das Smartphone als Obsidianspiegel bzw. Wahrsageinstrument. „Ein längerer Blick auf die Obsidianoberfläche sollte die Kommunikation mit einem mächtigen Wesen erleichtern, das in einer himmlischen ,Wolke‘ residierte. Durch diese Praxis suchten Anhänger Rat in Fragen des Aussehens und Verhaltens, mit dem Ziel, den individuellen Willen mit dem Willen des Marktes in Einklang zu bringen.“



„Der Markt“ als Glaubenskonstrukt spielt ohnehin die Hauptrolle in dem Raum, gut zu sehen an mehreren Stein(?)Tafeln mit „Geboten“ wie:
Everything that is made must be unmade, so that it may be made again anew. For the Market hungers for the New, and loathes that which remains.
Inschrift auf einer Tafel in „Relics of Abundance“
For without the New there is no growth, and without growth the glory of the Market recedes. And with its recession comes the suffering of man.
For the year is made of quarters, as are the seasons, and with every season the Profit demands growth, so that he may share his riches amongst the holders of faith in his company
Daneben waren Sneakers zu sehen und ziemlich witzige Speere aus Leiterplatten.
Mawazine

Ich war für zehn Tage in Rabat und Casablanca und hatte großen Spaß. Weil grad das Mawazine-Festival (am besten beschrieben als das „Donauinselfest von Rabat“) lief, habe ich zwei (gratis!) Konzerte besucht: Am Sonntag das der südafrikanischen Sängerin Tyla, von der ich nur einen einzigen Song kannte, am Mittwoch dann Rema. Der nigerianische Afropop-Star hat eine große Fangemeinde in Marokko, es war enorm viel los und sehr gute Stimmung. Major Lazer (die ich 2014? auf dem Summerjam gesehen hatte) habe ich leider verpasst.
2015 war ich zum ersten mal auf dem Mawazine, damals schrieb ich:
Dieses Wochenende begann das Mawazine in Rabat, das nicht nur durch weitgehend kostenlosen Eintritt hervorsticht, sondern auch ein ziemlich cooles Line-Up vorzuweisen hat. Auf sechs verschiedenen Bühnen gibt es täglich ein bis zwei Konzerte verschiedenster Stilrichtungen. Von afrikanischer Musik am Ufer des Bouregreg, z. B. mit dem nigerianischen Duo P-Square, marokkanischen Stars auf der anderen Seite des Flusses in Salé über Newcomer aller Länder im Nationaltheater bis zu international bekannten Künstlern wie Pharell Williams oder Sean Paul auf der großen Hauptbühne ist für jeden etwas dabei. Das einzige was mich stört, ist der verschwindend geringe Anteil von Frauen im Publikum – nicht von Anfang an, aber je später es wird desto auffälliger; dadurch wird ein Konzert nicht unbedingt angenehmer für mich. Es herrscht, verglichen mit den Festivals, die ich in Deutschland besucht habe, eine ziemlich unentspannte Atmosphäre.
Zuckersüß 160
Im direkten Vergleich zu 2015 muss ich sagen: Es hat sich VIEL geändert. Bei Tyla und Rema waren Eltern mit Kindern und Klappstühlen, Teenager in gemischtgeschlechtlichen Grüppchen, verliebte Paare, junge Mädchen in luftigen Partyoutfits genauso wie Hidjabis. Die großen, eher aggressiven Gruppen von „Halbstarken“, die mir 2015 das Festival vermiest hatten (was ich damals nicht ins Blog geschrieben hatte: ich und meine Freundinnen wurden bei einem Konzert so bedrängt, dass wir uns gezwungen sahen, ganz nach hinten zu gehen; eine Freundin wurde an einem anderen Abend begrabscht, beschwerte sich bei einem der hunderten Polizisten und bekam nicht mehr als ein „reg dich nicht auf“ zu hören, etc etc), waren dieses Mal in der Minderheit. Mir schien, als bekämen mittlerweile alle die Möglichkeit, sich zu amüsieren, was mich sehr gefreut hat.
Irgendwer fing allerdings gegen Ende des Rema-Konzerts Feuerwerkskörper aus der Menge zu schießen (SO gefährlich!!). Die allgegenwärtige Polizei griff in weniger als einer Minute durch und geleitete die mutmaßlichen Täter in einer beeindruckenden Geschwindigkeit aus der Menge.
Insgesamt fühlte ich mich ziemlich sicher, sicher genug, mein Hemd über dem Croptop auszuziehen. Aber: eine Marokkanerin in meinem kleinen Festivalgrüppchen wurde hart belästigt und von einem Typen durch die Menge verfolgt, er ließ erst locker, als sie erklärte, verlobt zu sein. Victim blaming ist das Letzte, doch ihre knallrote Corsage und ihre roten Lippen zogen offenbar *zu viel* Aufmerksamkeit auf sich. In Sachen Gleichberechtigung ist in Marokko (wie auch sonst überall!!) noch Luft nach oben.
Jidar





Das Streetart-Festival Jidar in Rabat gibt es jetzt auch schon seit mehr als 10 Jahren. Alle (mir) neuen Murals zu entdecken hat mich ein paar Tage lang beschäftigt. Sie sind keinesfalls nur in den zentralen („touristischen“) Gegenden der Stadt verstreut, sondern auch in den Randbezirken, und stammen von Künstler_innen aus der ganzen Welt.
Mohamed Melehi im Musée Mohammed VI Rabat
Ich glaube das Musée Mohammed VI für moderne Kunst in Rabat ist mein liebstes in Marokko (gefolgt vom Pierre Bergé Museum of Berber Arts in Marrakech, aber da war ich schon zu lang nimmer, um etwas über den aktuellen Stand zu sagen). Derzeit ist dort eine Sonderausstellung über den marokkanischen Künstler Mohamed Melehi zu sehen, der in den 1960ern Pop Art ins Land brachte – laut Ausstellungstext nachdem er in Rom eine Pollock-Ausstellung besucht hatte.


Seine Gemälde sind geprägt von knalligen Farben und Wellen als immer wiederkehrendes Element. Er hat die Zeitschrift Souffles mitgegründet, von der leider nur die Cover zu sehen waren – zu gerne hätte ich avantgardistische Texte aus dem Maghreb der 1960er gelesen.
Sehr interessant: Melehi war einer der Künstler_innen, die ebenfalls in den 1960ern anfingen, in Assilah Kunst in den öffentlichen Raum zu bringen. Der kleine Ort 200 Kilometer nördlich von Rabat ist heute noch als Künstlerstadt bekannt, als ich zuletzt da war (August 2022), diente das v.a. als Insta-Selfie-Hintergrund. In den 1970ern war sogar der junge Kronprinz Mohammed, nachdem heute das Museum benannt ist, zu Besuch in einem der Ateliers in Assilah.


Eine zweite, kleinere Sonderausstellung widmete sich 50 Jahren des grünen Marsches. Marokko beanspruchte damit 1975 die rohstoffreichen Gebiete der Westsahara, die das Königreich als historisch eigene betrachtet, für sich. Die indigene Bevölkerung – die Sahrawis – wurden zur Minderheit im Gebiet, viele flohen nach Algerien. Dort leben die Sahrawis unter widrigen Bedingungen und kämpfen weiterhin für ein freies eigenes Land (Olivia Wimmer hat vergangenes Jahr für Ö1 ein tolles Feature über die Situation der Menschen dort gemacht, leider ist es depubliziert).


Die Sahrawi-Organisation POLISARIO wird von der algerischen Regierung unterstützt, was die Beziehungen der beiden Nachbarstaaten stark belastet (die Landgrenze ist seit 1994 geschlossen). Im Oktober letzten Jahres errang Marokko in der UNO einen großen diplomatischen Erfolg: In der Resolution 2797 wurde der Vorschlag einer autonomen Region innerhalb des Königreichs angenommen. Mehr Kontext zur Angelegenheit gibts z.B. bei der bpb.


Die Dauerausstellung des Museums wurde seit meinem letzten Besuch (ich glaube 2024?) überarbeitet, sie wirkt jetzt zeitgemäßer und selbstbewusster (mehrmals ist z.B. von Postkolonialismus zu lesen). Als Ausländer_in zahlt man übrigens doppelt so viel Eintritt (60 dh, ca. 6€) als Einheimische ohne Ermäßigung.
Musée de la Parure Oudayas Rabat
Auch im Musée de la Parure in der „Festung“ der Oudayas direkt an der Mündung des Bouregreg ins Meer war ich schon mal. An der Ausstellung hat sich überhaupt nichts verändert, außer ihr Zustand. Es hat mich ehrlich schockiert, dass manche der Stücke, z.B. Lederbänder an Schmuck, einfach vor sich hin schimmeln. Beim ultrafeuchten Klima direkt am Atlantik ist es vermutlich wirklich schwierig, historischen Schmuck und Textilien zu bewahren, dennoch ist es traurig, dass es offenbar kaum Instandhaltungsbudget gibt. Für Wachmänner schon – das waren mindestens doppelt so viele wie Besucher_innen.


Bei der Tiara einer historischen Rabati-Braut ist mir eine Münze ins Auge gestochen. Darauf stand „Spiel- und Rech.-Pfen. C. Balmberger’s“, was mich in ein kurzes Recherche-Rabbit-Hole gestürzt hat. Balmberger’s war offenbar ein Nürnberger Spielgeldhersteller aus dem 19. Jahrhundert, wie ich in diesem Büchlein über deutsches Kinderspielgeld erfahren habe. Die Beschreibungen der einzelnen Ausstellungsstücke sind leider nach wie vor äußerst spärlich, mehr als Ort und Jahrhundert war selten angegeben.
Musée de la Photographie Casablanca
Ich mag Casablanca nicht besonders, aber ich wollte der Stadt nochmal eine Chance geben, und „etwas neues“ sehen, weshalb ich eigentlich drei Tage dort verbringen sollte. Am Ende wurde es aus verschiedenen Gründen nur ein halber Tag und eine Nacht, aber das hat mir auch gereicht (so eine riesige Autostadt, sehr anstrengend). Museumsnerd, der ich bin, hatte ich ein paar Tage zuvor die marokkanische lange Nacht der Museen gegoogelt, und dabei zufällig entdeckt, dass zu diesem Anlass ein neues Foto-Museum in der alten Medina eröffnet werden sollte. Es bedurfte etwas Detektivarbeit, den Standort herauszukriegen (nicht in der Pressemitteilung, nicht auf Google Maps, keine Webseite bis jetzt), aber ich habe es gefunden (Rue de la Larache!).
Der brutalistische Bau des japanischen Architekten Tadao Ando sticht dort sofort ins Auge. Im Komplettbeton-Stiegenhaus fand ich die Reduktion aber fast beängstigend. Die Eröffnungsausstellung Casa stellt historische und zeitgenössische Aufnahmen der Stadt in den Fokus.


Casa Portes von Hakim Benchekroun (2026) taugte mir allein schon wegen des Wortspiels im Titel (Casa Port ist einer der wichtigsten Bahnhöfe und Orientierungspunkte der Stadt).
Ich würde wahnsinnig gerne eine Architektur-Tour durch Casablanca machen, bevor die ganzen hübschen Kolonialbauten alle verschwunden sind (viele sind es längst), leider habe ich kein Angebot dafür gefunden. In der Fotoausstellung waren immerhin ein paar der Gebäude zu sehen, etwa die Fiat-Werkstatt von 1919, fotografiert von Alice Sidoli im Jahr 2014.


Mehdy Mariouch fotografierte 2018 traditionsreiche Fotostudios mit ihren üppigen Requisiten – voll meta. Was in diesen Fotostudios in den 1950ern/60ern aufgenommen wurde, ist reichlich trippy (Photographies Studio Jauson, seit 1939).


Auch trippy: die zeitgenössischen Fotocollagen Trik Twila („Langer Weg“) von Karim Chater und Abdelaziz El Berdai.
Künstlerinnen und Künstler waren in der Mitte des letzten Jahrhunderts häufiges Fotomotiv in den wichtigen Fotostudios. Auch Plattencover (etwa zu Moulat Chanta von Hassan Abassi) entstanden hier.


Im ersten Stock fokussierte sich die Ausstellung auf (widerständige) Frauen. Sehr eindrucksvoll fand ich die Fotografie einer Hand (abgezogen auf meine Körpergröße), in die die Künstlerin Khadija El Abyad خاص بالنساء („nur für Frauen“) gestickt hat.
Bouzbir von Fatima Mazmouz fand ich ebenfalls arg, im Ausstellungstext dazu:
Mit dieser Serie bietet die Künstlerin eine Neuinterpretation der Kolonialgeschichte von Casablanca, wobei sie sich auf Bouzbir konzentriert, ein ehemaliges, unter dem französischen Protektorat eingerichtetes Reservat, das in den 1920er Jahren zum Schauplatz eines Systems der Ausbeutung von Frauen und Minderjährigen wurde. Ausgehend von Archivfotos des Ortes und seiner Opfer verwandelt sie das koloniale Dokument in einen Raum der Erinnerung und der Wiedergutmachung. Aus der Ferne erinnern die Werke an Postkarten, die aus der Perspektive des Kolonialismus entstanden sind; aus der Nähe offenbaren sie ein Netzwerk von Motiven aus der medizinischen Bildsprache: Gebärmütter und Vulven, die auf die gewalttätigen Grundlagen und die entmenschlichenden Praktiken des Kolonialsystems anspielen.
Fatima Mazmouz, Série „Bouzbir“, 2014 (übersetzt mit deepl, weil zu faul)
Der Sultan Moulay Abdelaziz (1878-1943) war schon früh fotobegeistert. Er holte den französischen Fotografen Gabriel Veyre an seinen Hof, der um die Jahrhundertwende das Leben dort einfing, z.B. einen Fahrrad-Parcous zum Amüsement, oder den Herrscher standesgemäß am Pferd. Dem Sultan selbst werden auch einige Aufnahmen zugeschrieben, darauf inszeniert sind seine Frauen.

Im obersten Stockwerk wurde es wieder zeitgenössisch, mit der Serie Casablanca, not the movie des casawi Fotografen yoriyas, dem ich schon seit Jahren auf Instagram folge (s.a. @rwinalife).

Der Eintritt ins Museum ist (derzeit?) gratis und es gibt sich mit seinen Glasfassaden sehr offen. Dennoch bezweifle ich, dass die Wachmänner die Kinder aus den Straßen rundherum einfach so hereinlassen würden. Der Fortschritt in Marokko ist nicht gleich verteilt, hier zeigt sich wieder le Maroc à deux vitesses.
Gelesen
Ich habe mir No Meat Required von Alicia Kennedy, das seit mehr als zwei Jahren auf meinem Lesestapel liegt, mit in den Urlaub genommen. Nach der Hälfte habe ich aber aufgegeben, denn es war so USA-zentriert und stellenweise redundant, dass es mich irgendwann nicht mehr interessiert hat. Schade, besonders weil ich Alicia Kennedys Food-Writing-Newsletter zu einem der besten (weil denk-anstoßendsten überhaupt) hielt (seit der 100%-Paywall lese ich ihn leider kaum mehr).
Bei LivreMoi in Rabat Agdal habe ich durchs französischsprachige Regal marokkanischer Literatur gestöbert und Une année chez les Français von Fouad Laroui mitgenommen. Von dem Autor habe ich bereits Les Noces fabuleuses du Polonais gelesen (ich erinnere mich kaum daran). Nach den ersten paar Seiten gefällt es mir ziemlich gut – ich hoffe, ich halte bis zum Ende durch (gelingt mir bei französischsprachigen Büchern leider gar nicht so oft).

Ich habe mir außerdem das Wochenmagazin TelQuel gekauft, das in der Vorwoche mit einer höchst interessanten Geschichte coverte: 4158 articles, 363 médias, 53 pays: comment le monde nous voit. Ein Marktforschungsinstitut hat sich angeschaut, wie internationale Medien auf Marokko blicken, und TelQuel überlegt mehr oder weniger konkret, wie man es schaffen könnte, dass das Königreich in der internationalen Presse besser (oder jedenfalls so, wie man sich selbst sieht) dasteht. So ist man z. B. unzufrieden, dass die britische Presse ihren Fokus auf Menschenrechte/Rechtsstaatlichkeit/etc. legt und nicht auf die wirtschaftlichen Erfolge. China hingegen reduziere Marokko auf seine Fabriken.
Um noch eine Metaperspektive hinzuzufügen: ich finde es interessant, welche Länder TelQuel in seiner Berichterstattung aus der Studie herauspickt, und in welcher Reihenfolge: Frankreich, Spanien, UK, USA, Italien, Algerien, Senegal, China. Der Studienverantwortliche Omar Alaoui sagt im Interview über „den Westen“:
„Ihre Berichterstattung ist strukturell zwischen der Bewunderung für die wirtschaftliche Leistung und der Wachsamkeit gegenüber gesellschaftlichen Reformen aufgeteilt, da sie beides für untrennbar halten. Wenn Marokko über seine Zahlen oder Fabriken berichtet, bestätigen diese Medien zwar die Fakten, sehen es jedoch als ihre Pflicht an, auf die Schattenseiten hinzuweisen, und genau hier steigt ihr Voreingenommenheitsindex. Ihre Sichtweise ist niemals rein wirtschaftlich, sondern bezieht stets Kriterien des politischen Liberalismus und westliche Standards der Regierungsführung mit ein.“
„L’émotion est l’ennemie de la clarté“, TelQuel 19.-25.6.2026 (übersetzt mit DeepL, weil faul)
Gestrickt, gehäkelt und geklöppelt (?!)




Weiter am The Next Hoodie. Die Confetti Cardigan Mini (Pattern von Nashwa Sakr auf ravelry) fertig, die ich für das gerade geborene Baby einer marokkanischen Freundin gemacht habe. Weiter an meiner gehäkelten MacBook-Hülle. Einen pi-mal-Daumen Socken mit Katzenmuster in schwarz-weiß.
MAK/VHS: Klöppelworkshop



Und dann habe ich zum ersten Mal in meinem Leben geklöppelt! Das will ich seit mindestens drei Jahren ausprobieren, doch weil man dafür vergleichsweise viel Equipment braucht (Polster, Nadeln, Klöppel), habe ich mich nie eigenständig dran gewagt. Glücklicherweise hat die VHS Floridsdorf im Rahmen eines MAK-Textilfestivals einen Einsteigerworkshop angeboten. Ich habe den Leinen-, Halb- und Ganzschlag gelernt und ein paar Zentimeter „Armband“ geklöppelt.
Es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich die 12 verwendeten Klöppel gleich gekauft habe (12€), nur fehlt es mir noch an einem Polster bzw. stoffüberzogenem Styrodur.
Veröffentlicht
Im Blog: Krawall Bar, Kirschkuchen mit Vanille und Mandeln, Veganer Süßkartoffelkuchen, Safran-Eis
Anderswo: Acht Texte für die futurezone.at:
- Forschen in der Freizeit: 6 Citizen-Science-Projekte zum Mitmachen (11.6.26, mit Franziska Bechthold, auch in Print): Vom Schwammerlsuchen bis zum Kurrentschrift-Entziffern
- Das war das KURIER SPEAK OUT Festival 2026 (10.6.26, auch in Print)
- Der Stromhunger der Zukunft (10.6.26): Bericht vom KURIER SPEAK OUT Festival
- Blackout total? So gut ist Österreich vorbereitet (9.6.26): Bericht vom KURIER SPEAK OUT Festival
- Digitale Souveränität: „Die Herausforderung ist nicht eindimensional“ (9.6.26): Bericht vom KURIER SPEAK OUT Festival
- Handy gestohlen: Was du jetzt tun solltest (5.6.26): Wieder aufgewärmte Geschichte aus dem Vorjahr
- Wie ein transportables Labor Allergikern helfen will (2.6.26, auch in Print im leben-Magazin vom Mai): Über das französische Startup Allergen Alert, das eine Maschine baut, die z.B. Gluten und Milcheiweiß erkennen kann
- Haushaltshelfer gegen den Heuschnupfen (1.6.26, auch in Print im leben-Magazin vom Mai): Pollenforscherin Katharina Bastl schwört auf den Staubsauger
Übrigens: Ich bin in der Jury der diesjährigen Tiny Awards! Wenn ihr coole weirde ~handgeklöppelte~ Webseiten kennt, nominiert sie hier!
Und: Ich co-organisiere endlich wieder ein Podcasterei-Meetup! Wenn du Podcaster_in bist, gerne einen Podcast starten würdest und/oder begeisterte_r Hörer_in bist, komm vorbei: Am Donnerstag, 9. Juli um 18 Uhr im Johannessaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Dr. Ignaz-Seipel-Platz 2, 1010 Wien – 1. Stock), mehr Infos und Anmeldung hier.
Hier folgen meine liebsten Links der vergangenen Wochen:
Rezepte
KP+: Basil & Sour Cream Ice Cream Sandwiches
Das klingt sehr spannend.
Texte
The Google Cafeteria at the End of the World – Cake Zine
Ein Besuch in Mountain View.
Bussing our dishes, I am teleported back to college, to the hapless pleasures of not having to do anything on your own, to having the logistics of living taken care of. We watch our soiled dishes disappear down the conveyor belt. “This,” A tells me, “is the slow infantilization of the tech worker.” It starts with lunch and snacks, spin classes and massage. Soon they’re doing your laundry and you can’t remember how to fry an egg. Reasons to leave the office are systematically removed until your whole life exists in a towering gray building that’s stuck in 2015.
‘All poor people have is food to get by’ – Vittles
Wie sich die durch den Hormus-Konflikt gestiegenen Gaspreise auf die ärmsten Bewohner_innen Indiens auswirken.
In India, there are over 300 million registered users of LPG gas cylinders, which form the primary infrastructure for home and commercial cooking. Since March, the official price of domestic 14kg LPG cylinders – cylinders sold by sanctioned state-owned and private agencies to households and businesses with registered connections – has increased from Rs 850 to roughly Rs 950. But for families like Salunkhe’s, who purchase cylinders through informal markets, these escalations can be much higher. Salunkhe used to purchase one cylinder a month for Rs 1,200 – already substantially higher than the official price. Now the cost has skyrocketed to nearly Rs 4,000, which is completely unaffordable for her family (Salunkhe’s husband, a daily wage worker in a construction site, earns Rs 300 per day – if he is able to find work. The day we met, he returned empty-handed.) Their daughter usually eats at the nearby public school, which guarantees a midday meal for children, but it is closed for vacations. ‘We are eating much less now and my daughter keeps crying for food. If she is hungry, I give her some biscuits and tell her to be quiet,’ Salunkhe says.
The Blobby, Drippy Maximalist Design You’re Seeing Everywhere – The New York Times (archive.ph) (via Links I Would GChat You)
Über die (GenZ-)Ästhetik der Stunde:
The look involves an uncanny mash-up of surreal smoothness and digital degradation, with the saturation cranked up high enough to startle Lisa Frank. The pastels that were ubiquitous a decade ago aimed to reassure an earlier generation that they could use their limited spending power to optimize their lives. Hyper goo does the opposite, reflecting back to Gen Z the distortion of the world in which they are coming of age.
A short history of knitting patterns in Britain – V&A Museum
Ziemlich interessant:
Shetland lace knitting had been very popular in the Victorian era and as early as 1847 there was a book specialising in lace knitting: The Lace Knitter’s Intelligible Guide, by Mrs Banks. When Edward, the future Duke of Windsor, wore a Fair Isle jumper at a golfing tournament in 1922, he started a fashion for this Shetland-style of handknitting. Knitters began seeking out other regional styles in the UK, such as Guernsey/Jersey jumpers, Argyll and Aran patterns, and books reviving these styles appeared in the 1970s and 1980s. Interest spread to unique knitting styles outside the UK, including Scandinavian and Mediterranean countries.
How Influencer Culture Changed Bridal Party Expectations – The Cut (archive.ph)
Das ist ja völlig verrückt.
Charissa, a 36-year-old New York–based bride-to-be, says that’s exactly the point: for these gift bags to feel like a brand present or mailer. Charissa gave her six bridesmaids Moët & Chandon and handwritten notes (done by an Etsy calligrapher for $30 per note, wax seal and all) during such pre-wedding events because she wanted the experience to feel elevated, like something you’d get at a luxury hotel. Like something you’d see brides doing for their girls on Instagram.
Mother F*cker – The Cut (archive.ph) (via Web Curios)
Ich find es sehr erstaunlich, wie Emily Ratajkowski sich seit einiger Zeit als edgy Essayistin repositioniert – hier schreibt sie ziemlich explizit übers Dating als (wohlhabende! gutaussehende!) Alleinerziehende.
Even as a kid, I reasoned that of all the things I could grow up to be, it was crucial to avoid becoming a single mom. The term itself could be lodged as an insult. Having a child with the wrong man was the fastest way to ruin your life as a woman — it meant having no freedom, no choices, no emergency exit. All baggage and no security.
My horrible, no good weekend at the UFC White House fight – Garbage Day (via Web Curios)
Ryan Broderick schreibt sehr witzig über das abstruse Kampf-Event im Rahmen der 250-Jahr-Feierlichkeiten der USA.
I spent the weekend ambling around the grounds that sit in the shadow of the Washington Monument, watching as it was transmogrified into a grotesque mishmash of a NASCAR rally and the Gathering of the Juggalos. America’s vast, sunburnt underbelly of sunglassed men with names that end in -ayden and their vacant-eyed girlfriends descended on DC to, at least in theory, celebrate President Donald Trump’s birthday and watch dudes beat the shit out of each other in a ring sponsored by crypto casinos, the now-unwoke Bud Light, and Saudi real estate, soundtracked by Godsmack and Diddy. The winning fighters received a special red, white, and blue raspberry „liberty juice“ from Monster Energy to drink on camera and $425,000 worth of Trump’s crypto tokens for their trouble.
The Boys Was the Show This Era Needed, and the One It Deserved, Too – Reactor Mag
Laurie Penny lese ich immer gerne.
By now, the TV industry is so wedded to remakes, reboots and squeezing the juice out of existing IP that most screenwriting is also adaptation. As a screenwriter, I’ve worked on several TV adaptations, including in the capes and tights genre, and I’ve come to appreciate the skill that goes into that particular transubstantiation. Adaptation is an art, and watching it done well is its own special treat.
mcmodernslopcore – McMansion Hell
Über kontemporäre US-Eigenheim-Architektur:
Much fascinates me about these houses, however one of the most unique elements vis a vis the last 30 years of building is how overtly and almost hostilely masculine they are. Anything that can be construed as feminized – color, softness, ornament – has been ruthlessly purged. They also rip off tech industry minimalism which only ads to their bro-ey nature. While previous iterations of McModernism (think new builds in Colorado with fake wood exteriors) scream dads with IPAs, these houses scream Reddit to me. They are Elon Musk-adjacent in sentiment.
Journalismus und KI Willkommen im Zeitalter des Content-Schrotts – SZ.de (archive.ph) (via Wirres.net)
Stefan Niggemeier:
Keine Frage: Es gibt Journalistinnen und Journalisten, die sich die Mühe machen, sich ein eigenes Bild zu verschaffen, mithilfe von Fachwissen, Originalquellen und all dem, was man so Recherche nennt. Es gibt Medien, deren Geschäftsmodell darauf beruht. Aber machen wir uns nichts vor: Sie sind die Ausnahmen in einem riesigen System, das ohne solch kritisches Hinterfragen auskommt. Es ist ein Warnsignal, dass irgendwann für solche Journalisten und Medien das Wort „Qualitätsjournalismus“ verstärkt auftauchte (noch bevor es ironisch verwendet wurde), als gäbe es Journalismus ohne solche Qualitäten.
With the World Cup looming, there’s still no clear replacement for sports Twitter – The Verge (archive.ph)
Sport ist mir egal, aber genau so gehts mir mit Konferenzen – ich vermisse rp-Twitter, ccc-Twitter usw.
There were a lot of problems with Twitter even when it was at its most popular, but it also introduced a new kind of live experience for many. Its real-time nature and huge audience of nerds from different communities turned live events, from a World Cup to E3, into a feed of commentary, jokes, and highlights that served as a perfect second-screen experience. It turned solitary experiences into something more communal and was something that had become so ingrained that I didn’t think about it much until it was gone. That happened around 2023, when Twitter, now X, became so toxic that many users, myself included, decided to jump ship.
World Cup TikTok’s Schadenfreude Is a Thing of Anti-Imperialist Beauty – Coyote Media
Der WM-Diskurs ist jetzt einfach auf TikTok gelandet…
One of the first TikToks I got about the World Cup was of an African man trying to explain why the entire continent was rooting for Mexico against South Africa, before just calling it Africa’s Argentina. “A goal against South Africa is a goal for Nigeria,” joked another. I’ve seen Asians on the app torn at one point over which colonizer to root for during the Netherlands vs. Japan match. Meanwhile, there is the damning statistic that 76 of the 98 World Cup players who were born in France are representing other countries (would it surprise you to hear Algeria has the highest percentage of those players)?
Abgeschobene Frau in Passau „Nix Stammtisch, stinksauer bin i“ – taz
WTF.
Josef Wolf hat ein Crowdfunding organisiert für die Rückkehr von Rugiatu Kamara. Jetzt wird daran gearbeitet, wie man ihr Geld schicken kann, ohne sie deswegen zu gefährden. Damit sie die Reise nach Ghana sicher schafft, um dort ein Visum zu bekommen. Sie möchte zurück, möchte nicht, dass ihre Wohnung aufgelöst wird. „Sie hat noch Hoffnung“, sagt Wolf. Der Vermieter kooperiert. Schafft sie es zurück nach Deutschland, muss sie, Ungereimtheit Nummer drei, die Kosten für ihre Abschiebung bezahlen. „Niemand kann mir sagen, wie viel das ist. Zwischen 10.000 und 30.000 Euro hab ich gehört. Auf jeden Fall wird viel Geld verbrannt“, sagt Wolf.
The 100 Greatest Bird Names of All Time – Bird History
Ein bissl bescheuert, aber auch recht lustig, z.B..
The pantone people and the bird people have a lot in common. Sometimes you’ve got to dig deep for the perfect word, and in this case the bird’s slightly cream-colored feathers meant milky was the way to go. Only about 2,000 are left in the wild :(
Audio/Video
Congolese Animation That Needs to Be Seen – Animation Obsessive
„Machini“ ist ein extrem toller Stop-Motion-Film über Umweltverschmutzung und Ressourcenausbeutung in der DRC.
Katanga has long been polluted. In his youth, Mukunday lived close to a disposal site for the Gécamines mining company. Around the time of Machini, the neighborhood that Tétshim’s family called home was an “acid-eaten” place. The DRC is copper-rich, and its reserves of lithium and cobalt are key components in modern batteries. Machini tells of the mining and extraction of these things
Alewya – Maktoub (via Web Curios)
Der Song fetzt.
Velly Joonas - Stopp, Seisku Aeg
1980er-Soul aus Estland, taugt mir (ich versteh kein Wort).
Die Fanatiker der Wiener Staatsoper – SWR
Mein Ex-Kollege Vincent Leb hat Opern-Ultras interviewt. In meinen ersten Studienjahren war ich dank Stehplatz auch gelegentlich in der Oper, für den unschlagbaren Preis von nur 5 Euro oder so.
Sonst So
Tie Top by Jennifer Brou – ravelry.com
Erinnert mich ein bisschen an Schiaparelli.
Anthropeum (via Web Curios)
Das ist ein cooles Spiel! Man muss schätzen aus welcher Weltgegend und welcher groben Zeitspanne ein Gegenstand aus dem Met stammt.
Splash Canvas (via Web Curios)
Wenn man sich ein paar Minuten vertreiben möchte, ist dieses Browsergame von Google Arts & Culture ganz nett.
Backkatalog:
















- 2025: Buttermilchkuchen mit Rosenduft-Kirschen
- 2024: Hafer-Cookies mit Erdbeeren und rotem Pfeffer
- 2023: Mini-Mochi-Kuchen mit schwarzem Sesam
- 2022: Klassische Eis-Sandwiches
- 2021: Matcha Snickerdoodles
- 2020: Limetten-Chili-Kardamom-Käsekuchen
- 2019: Ananas Tarte Tatin
- 2018: Nicht Nudeln mit Tomatensauce: #mealplanning für die Wohnheimsküche
- 2017: Kirsch-Pavlovas
- 2016: Vanilleeis mit Kürbiskernöl
- 2015: Mornetkuchen
- 2014: Oreos
- 2013: Pfirsichtaschen mit Rosenwasser und Basilikum
- 2012: Post aus meiner Küche #2 – Himbeer-Crostata
- 2011: Limoncellokekse
- 2010: Schmand-Törtchen

Hi, ich bin Jana. Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Ich arbeite als Redakteurin bei futurezone.at, als freie Audio-/Kulinarikjournalistin und Sketchnoterin. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der 

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