Buttermilcheis mit Kirschen

Takeout-Boxen sind praktisch für selbstgemachtes Eis

Das war eine der ersten Eissorten, die ich überhaupt mit meiner „neuen“ Eismaschine (jetzt schon mehr als drei Monate in meiner Küche) gemacht habe. Weil ich notorisch hinterherhinke, meine Rezepte zu verbloggen, kommt es erst jetzt.

Wobei: eigentlich ist es so ähnlich schon im Blog – Buttermilch-Eis mit Marillen und weißer Schokolade oder Buttermilch-Stracciatella-Eis oder das eigentliche Original nach Stella Parks Buttermilcheis mit Obstbrand. Ich mag es so gerne, weil die Buttermilch einen unerwarteten Säurekick zur süßen Cremigkeit liefert.

Hier habe ich es mit Kirschen durchzogen, die ich im Frühjahr entsteint und eingefroren hatte. Damit sie saftiger und intensiver werden, habe ich sie auftauen lassen und im eigenen Sud köcheln lassen, bis der verdampft war.

Buttermilcheis mit Kirschen – Rezept

nach einem Rezept von Stella Parks / Serious Eats

100 g TK-Kirschen
2 EL Luxardo Maraschino Likör

200 g Zucker
20 g Speisestärke
eine Prise Salz
2 Eier
285 g Buttermilch
225 g Sahne
1 EL Luxardo Maraschino Likör

Die Kirschen in einen kleinen Topf geben und bei sehr niedriger Hitze auftauen lassen. Den Likör zugeben und weiterköcheln, bis das Schmelzwasser verdampft ist, dann von der Hitze nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Zucker, Stärke, Salz und Eier in einen kleinen Topf geben und glattrühren. Die Buttermilch zugeben und einrühren.

Etwa 3 Minuten bei geringer Hitze unter Rühren erhitzen, bis die Masse dampft. Die Herdplatte etwas höher stellen und weitere 3 Minuten simmern lassen. Sobald die Masse blubbert, 1 Minute unter rühren kochen lassen, dann sofort von der Hitze nehmen.

Durch ein Sieb in einen luftdicht verschließbaren Behälter füllen. Sahne und Likör unterrühren, dann auf Zimmertemperatur herunterkühlen. Danach noch gut verschlossen (gegen Kühlschrankgerüche!) auf Kühlschranktemperatur abkühlen lassen.

Die Masse in der Eismaschine gefrieren lassen. Die Kirschen darunter ziehen bzw. auf der Oberfläche platzieren. Anschließend in einen luftdichten Behälter füllen und nochmals etwa vier Stunden anfrieren lassen.



Hi, ich bin Jana.
Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Ich arbeite als Redakteurin bei futurezone.at, als freie Audio-/Kulinarikjournalistin und Sketchnoterin. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.