
Dodo 62, Hebragasse 11, 1090 Wien
Ich war am Samstag im Dodo62, dem neuen gehypten koreanischen Lokal von Chang Woo Hyun und seiner Mutter Yoo Young Lim. Er war zuvor im Reznicek (s. Reznicek im März 2024), wo es außerordentlich gute klassisch-österreichische Gerichte gibt, und macht jetzt klassisch Koreanisches. Davon habe ich kaum Ahnung, aber irgendwo muss ich ja anfangen mit meiner kulinarischen Bildung…
Der Gastraum zählt 25 Plätze und war auch um 18 Uhr schon zur Hälfte gefüllt. Das Lokal ist puristisch: Tische, Bänke und Sessel aus hellem Holz, weiße, hohe Wände und zwei großformatige Bilder an den Wänden. Im Eck dudelt eine kleine Marshall-Box unaufdringliche jazzige Weihnachtssongs. Die Karte ist handgeschrieben und mit simplen Heftstreifen zusammengehalten.


Yachaejeon war ein salziger, knuspriger (weil stärkelastiger?) Pfannkuchen mit roter und grüner Paprika, Karotten und Zucchini, dazu Sojasauce mit Sesam zum Dippen (13,90€).


Zum Starten außerdem Honey Gochujang KFC (10,90€) in einem dünnen hellen Teig mit klebriger Bohnenpaste und gerösteten Mandelblättchen. Dazu gabs sahnigen Krautsalat mit Karotten, Apfelspalten und Walnüssen, sowie außerordentlich guten eingelegten Rettich, dessen Dressing ich nicht verstand (Essig, Zucker, und was sonst?).


Bei den Hauptgerichten konnte ich mich nicht recht entscheiden und nahm auf Empfehlung der Kellnerin dann Bulgogi (21,90€). Die 280 Gramm Rindfleisch mit etwas Zwiebel waren würzig gebraten (und weitaus zu viel für mich), dazu sauer eingelegte weiße Schwammerl (Enoki?), Gochujang, al dente Reis, Kimchi und Salatblätter zum Aufwickeln.
Meine Begleitung hatte Bibimbap mit Reis, Karotten, Zucchini, gedämpftem Spinat, eingelegtem Rettich, eingelegten Pilzen, Mungbohnensprossen und knusprigen Noriflocken (17,90€).

Als unangekündigte Nachspeise gabs je ein Stückchen Kaki, zur Rechnung noch je ein Nimm2.
Cuter Laden für einen niedrigschwelligen Ausflug in die koreanische Küche!

Hi, ich bin Jana. Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Ich arbeite als Redakteurin bei futurezone.at, als freie Audio-/Kulinarikjournalistin und Sketchnoterin. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der 

Über den Tellerrand
Bücher
Zuckersüß

