Pumpui

Wellblech-Theke mit Neonschriftzug – ziemlich cool hier.

Pumpui, Obere Weißgerberstraße, 1030 Wien

Auf der Suche nach einem spannenden Lokal für eine ausgedehnte Mittagspause verschlug es meine übliche Restaurantbegleitung und mich ausnahmsweise in den Dritten, beziehungsweise nach Thailand, ins Pumpui.

im Vordergrund: „Pak Yang“ (5,50€)

Mit dieser Länderküche kenne ich mich kaum aus, ich habe auch noch nicht besonders oft in thäiländischen Restaurants gegessen. Die (ziemlich lange!) Speisekarte zu studieren hat deshalb extra lang gedauert, positiv fiel auf, dass es sehr viele vegetarische und vegane Optionen gibt.

Als Vorspeise bestellte ich mir schließlich „Pak Yang“ (5,50€), einen großartigen „Salat“ aus gegrilltem Brokkoli und Karfiol mit roten Zwiebeln, Frühlingszwiebeln und MInze in süß-säuerlich-scharfem Dressing mit Röstzwiebeln obendrauf. Mein Gegenüber hatte „Khao Dom“ (3,70€), eine nicht weniger großartige, würzige klare Suppe mit gedünsteten Karotten, Brokkoli und Karfiol und Reis als Suppeneinlage.

im Vordergrund: „Gaeng Massaman“ (10,50€)

Meine Hauptspeise, „Gaeng Massaman“ (10,50€) war in der Karte als ~leicht~ scharf angekündigt, für mich war es gerade noch genussvoll scharf: rotes Curry mit Kürbis, Kartoffeln, erdnüssen und frittiertem Tofu, dazu lockerer Jasminreis. Die Portion wirkt in diesem Schälchen ganz kompakt, tatsächlich habe ich mir die Hälfte davon mit nach Hause genommen und am nächsten Tag nochmal als volles Mittagessen gegessen.

Meine (suppenkasperlige!) Begleitung bestellte gleich nochmal eine Suppe, und zwar „Khao Soi“ (12,90€). Ebenfalls mit Curry, als Einlage lange Reisnudeln, Tofu und Erdnüsse, obenauf frische Zwiebeln und frittierte (?) Reisnudeln für Texturkontrast. Super!

Zum Abschluss noch zwei Desserts: Erstens „Thai Roti“ (5,50€) aus blättrigem frittiertem Teig (wie Börek?), innen feste Bananenscheiben, außen Schokosauce und süße Kondensmilch. Zweitens „Khao Niaow“ (5,50€), das war Klebreis in Kokosmilch mit karamelligem Sirup. Obenauf gabs leider keine Mango, laut Kellnerin lohnt es sich bei der geringen Nachfrage derzeit nicht, die teuren, schnell verderblichen Früchte zu bevorraten. Die Rum-Bananen waren mit ihrer pickigen Süße zu kontrastarm zum süßen Reis, mir fehlte etwas Säure.

Alles in allem war ich aber sehr begeistert vom Pumpui. Das Essen hat mir sehr gut geschmeckt, die Atmosphäre (mit recht kitschiger thailändischer Popmusik, knallblauen Wänden und lustigen Kochgeschirrlampenschirmen) ist cool, der Service sehr freundlich und das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich außerordentlich gut. Klare Empfehlung!



Hi, ich bin Jana.
Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.