Popup: Lukas Mraz × Gasthaus Woracziczky

gasthaus woracziczky
Wie stylish dieses Gasthaus ist lässt sich schon an der Font erkennen

Gasthaus Woracziczky, Spengergasse 52, 1050 Wien | Ankündigungen bei @lukas_mraz und @woracziczky_gasthaus

Schon wieder / immer noch Gastro-Lockdown (der vierte?), das heißt das Popup-Game der Wiener Lokale wird immer besser und der zugehörige Hype auf Insta immer größer. Dieses Popup ist mittlerweile fast ein Klassiker, deshalb freut es mich, dass ich es zur vorerst letzten Runde hingeschafft habe.

Lukas Mraz vom Zwei-Sterne-Fine-Dining-Lokal Mraz&Sohn machte vergangenen Mittwoch, am Maria-Empfängnis-Feiertag, mal wieder die mittlerweile lokal berühmten Korean Fried Chicken Burger, die für 13€ pro Portion am Fenster vom Gasthaus Woracziczky zu haben waren.

Um dort Hinzufinden war Google Maps eigentlich unnötig, es reichte völlig, sich an den sehr hippen (ironische Basecaps, pastellfarbene plusterige Daunenjacken, gekrempelte Hosenbeine etc) cornernden Grüppchen zu orientieren, die verstreut über ein paar Blocks ihren Slot abwarteten. Die Burger waren nämlich nur auf Bestellung zu haben (den besten Slot, den ich vier Tage vorher ergattern konnte, war um 14.30h!?), dafür war die Wartezeit auch echt nicht lang (wir hatten unsere Burger um 14.34h). Bis zum ersten Reinbeißen vergingen weitere zwei oder drei Minuten, die wir zu unserem vorher gescouteten „Tisch“ (ein Rollsplit-Kistl zweimal ums Eck vom Lokal) brauchten.

Im Vordergrund: Der Korean Fried Chicken Burger

Bei Temperaturen nahe des Gefrierpunkts auf einem Rollsplit-Kistl mit den Händen zu essen war jetzt nicht die allerbeste Experience, muss ich sagen, aber der Korean Fried Chicken Burger war dennoch außerordentlich gut. Das dampfend heiße Hendl hatte eine süß-scharfe, knusprige Kruste, als Condiments gabs eingelegte Hollerblüten (?!), grünen Salat, cremige Mayo und geriffelte Essiggurkerl. Das Bun (aus Sauerteig wahrscheinlich?) war warm, fluffig und sehr buttrig. Die vegetarische Variante mit gebackener Melanzani (ebenfalls 13€) war auch gut, aber ich finde, sie konnte im Direktvergleich kaum mithalten.

Wenn man bedenkt, wie viel eins in Wien für mittelmäige 08/15-Systemgastroburger zahlt, war das hier ein unschlagbarer Deal – so viele besondere Komponenten, à la minute zusammengesetzt und sofort aus dem Fenster hinaus verkauft. Für mich ein echter Lichtblick im tristen Gastro-Lockdown.



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Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.