Schokokuchen mit Orangenlikör

Schokokuchen (fast) ohne trara

Sandkuchen gabs hier schon lang nicht mehr. Aber „einfacher“ Sandkuchen ist mir zu fad, deshalb habe ich Kakao und Orangenlikör dazugetan.

Und bei zwei der drei Mini-Kastenformen (die mengenmäßig einer Standardform entsprechen) hab ich auch noch Schokostreusel druntergerührt, nur hab ich dann nicht aufgepasst und fürs Foto den falschen angeschnitten.

Schokokuchen mit Orangenlikör
Gefühlt die einzigen drei gelben Sachen des Haushalts auf einem Foto

Das zugrundeliegende Rezept habe ich aus dem Konditoreilehrbuch, das ich für meine Ö1-Sendung zur „Wissenschaft der Patisserie“ quergelesen habe (Konditorei in Theorie und Praxis – Christian Kaltenbacher, Wolfgang Nimmervoll, Helga Pürcher, Herbert Jenecek, Alfred Mar, Trauner Verlag). Es verlangt nach Puderzucker und einem recht großen Anteil an Stärke, was für eine dichte, sandige, aber nicht trockene Krume sorgt.

Dass ich den Kuchen noch heiß mit etwas Orangenlikör tränken könnte, damit er saftiger und noch orang-iger wird, ist mir leider auch erst zu spät eingefallen. Vielleicht probiert das ja jemand von euch aus?

Schokokuchen mit Orangenlikör
Das kleine gemusterte Teller ist ein Mitbringsel aus Japan, der Becher im Hintergrund ist von der Matikibar

Schokokuchen mit Orangenlikör

4 Eiweiß
Salz
200 g weiche Butter
200 g Puderzucker
4 Eigelb
2 EL Orangenlikör (ich habe Cointreau verwendet)
120 g Mehl
80 g Stärke
30 g Kakao
4 g (1 TL) Backpulver
+ ggf. Schokostreusel

für 3 kleine Kastenformen (ca. 15x7x7cm) oder eine Standard-Kastenform (ca. 30×10 cm)

Die Kastenformen fetten und mit Backpapier auslegen. Den Ofen auf 180° C vorheizen.

Eiweiß und Salz in einer Rührschüssel steif schlagen. Zur Seite stellen.

Butter und Puderzucker hell-cremig rühren. Die Eigelbe nach und nach einrühren. Den Orangenlikör einrühren.

Mehl, Stärke, Kakao und Backpulver miteinander versieben. Diese Mehlmischung sowie ein Drittel des Eischnees unter die Buttermasse rühren. Zuletzt den Eischnee mithilfe eines Teigschabers vorsichtig aber zügig unterheben. Ggf. ein paar Esslöffel Schokostreusel unterheben.

Die Masse gleichmäßig auf die drei Formen verteilen und glattstreichen.

Die drei Formen in die Mitte des Ofens stellen. Die Kuchen nach 10 Minuten Backzeit mit einem gefetteten Messer der länge nach einschneiden, um den „Gupf“ gleichmäßiger zu machen. Weitere 20 Minuten backen. Mit einem Holzsstäbchen testen, ob die Kuchen durch sind, ggf. wenige Minuten weiter backen.

Am Backtag schmeckt der Kuchen am besten, ansonsten auf jeden Fall luftdicht aufbewahren.



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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.