Café Kandl

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Café Kandl, Kandlgasse 12/2, 1070 Wien

Nachdem ich Lieferservices langsam überdrüssig werde und das Wetter warm genug wird, durch die halbe Stadt zu spazieren und draußen zu essen, habe ich am Freitag einen Ausflug zum Café Kandl im siebten Bezirk unternommen.

Ich war noch nie vorher dort, sondern bin vor ein paar Wochen auf Instagram darauf aufmerksam geworden. Wie einige andere Innenstadt-Lokale auch bietet es am Wochenende wechselnde to-go-Specials an, dieses Mal lose asiatisch inspiriert.

Ich entschied mich für die vegetarische Variante, d.h. ein Seitan Kimchi Sando (11,50€). Das war ein süßes, weiches angetoastetes Brioche (von der Bäckerei Felzl), mit scharf-saurem Kimchi (bestehend aus Kraut, geraspelten Karotten, Äpfelscheiben und Chili), Frühlingszwiebeln, Nori Mayo (mit fein gehackten Algenblättern, bestimmt gezuckert, möglicherweiße Kewpie) und Seitan. Worin der mariniert war, konnte ich nicht herausschmecken, er war jedenfalls ein bisschen süß und ein bisschen umami.

Dazu gab es Nori Fries mit Nori Mayo (5€). Die Pommes waren sehr knusprig und ziemlich salzig, schmeckten auf den ersten Bissen allerdings gar nicht so sehr nach Nori. Erst nach ein paar mehr Pommes reicherte sich der meerig-fischige Geschmack der Algen, der sich auch in der Mayo wiederfand, im Mund an.

Dieses Gericht direkt aus dem Fenster zu verkaufen, sodass Gäst_innen es fast sofort essen können (nach derzeitiger Gesetzeslage muss sich eins ja erst mindestens 50 Meter vom Lokal entfernen) ist eine gute Idee. Ich glaube, dass auch nur fünf Minuten zwischen Zusammensetzen des Sandwich und Hineinbeißen das Ganze kaputt machen würden, weil alles aufweicht und durcheinandergerät.

Unabhängig davon sind 11,50€ für ein Sandwich schon ganz schön viel. Gemeinsam mit den Pommes gäbe es aber auch zwei Portionen her.



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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.

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