Basilikum-Zitronen-Cupcakes

Selbstgebackener Geburtstagskuchen, yay! Ich wollte mal wieder Cupcakes backen, etwas aufwändig und auf jeden Fall extravagant. Irgendwann habe ich mal bei einer Post-aus-meiner-Küche-Tauschaktion Basilikumcupcakes geschickt bekommen und solche sollten es auch für meinen 20. werden. Viel Zitrone für leckeren Lemoncurd und dazu noch Meringue obenauf – macht sich schon gut als Festtagsgebäck.

In den letzten Jahren gabs übrigens Geburtstagsbrownies, Guinessbrownies, Schoko-Bananen-Kuchen mit Streuseln und noch mindestens drei unverbloggte Kuchen. Die Zeit vergeht!

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Basilikum-Zitronen-Cupcakes

Lemon Curd
2 große unbehandelte Zitronen
200 g feiner Zucker
100 g Butter
3 Eier
1 Eigelb

Die Zitronen gut waschen und abtrocknen. Die Schale fein in einen kleinen Topf reiben, den Saft auspressen und dazugeben. Zucker und Butter ebenfalls zufügen und erhitzen, bis die Butter geschmolzen und der Zucker sich aufgelöst hat. Von der Hitze nehmen.

Eier und Eigelb verquirlen und unter ständigem Rühren zur lauwarmen (Achtung, sonst stockt das Ei!) Zitronenmischung geben. Bei sehr niedriger Hitze unter Rühren eindicken lassen. Abkühlen lassen und in ein luftdichtes Gefäß geben.
Der Curd hält sich ein paar Tage im Kühlschrank, für die Cupcakes wird nicht alles gebraucht.

Basilikum-Cupcakes (in Anlehnung an die Ultimate Vanilla Cupcakes von the Cupcake Project)
175 g Zucker
eine Handvoll frischen Basilikum
175 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
60 g weiche Butter
2 Eier, Raumtemperatur (!)
75 g Saure Sahne
60 ml neutrales Öl
160 ml Milch

Zucker und Basilikum in einem Mixer zerkleinern, bis kein Basilikumblatt mehr zu sehen ist und der Zucker intensiv nach Basilikum riecht und schmeckt.

Den Ofen auf 180° C vorheizen und zwölf Cupcake-Papierförmchen bereitstellen.

Mehl, Backpluver, Natron, Salz, den Basilikumzucker und Butter in eine Schüssel geben und verrühren, bis die Masse krümelig wird.

Eier, saure Sahne und Öl vermischen und mit wenig Rühren unter die Mehlmischung heben. Milch zugeben und gerade so lange rühren, bis alles vermischt ist. Diese beiden Schritte am besten mit einem Schneebesen oder Kochlöffel durchführen, der Teig sollte nicht zu sehr durch schnelles und zu viel Rühren beansprucht werden.

Die Masse mithilfe eines Schöpflöffels auf die vorbereiteten Förmchen verteilen. Für 20-30 Minuten backen, dabei gut beobachten, denn die Cupcakes sollten nicht bräunen. Abkühlen lassen.

Mit einem scharfen Messer ein Loch von etwa 3 cm Durchmesser in die Mitte jedes Cupcake schneiden und diesen etwas aushöhlen. Der Boden sollte aber dran bleiben und der „Deckel“ auch, also nicht alles zerkrümeln! Die Hohlräume mit Lemon Curd füllen und den Cupcake-„Deckel“ wieder daraufsetzen.

Meringue

1 Eiweiß (das übrige vom Lemon Curd)
4 EL feinen Zucker
ein Spritzer Essig
1 EL Speisestärke
2 EL Puderzucker

Eiweiß und Zucker mit einem winzigen Spritzer Essig schaumig schlagen. Dann Speisestärke und Puderzucker zugeben und weiterrühren, bis der Eischnee richtig steif ist. Mit einem Esslöffel, oder besser mithilfe einer hübschen Spritztülle Tupfen auf die Cupcakes setzen.

Diese für 5 Minuten unter die Heizstäbe im Ofen stellen, damit sie ganz leicht bräunen. Unbedingt vorm Ofentürl sitzenbleiben und zusehen, Meringue wird sehr schnell zu dunkel.

Die Cupcakes mit frischem Basilikum dekorieren.



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Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.

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