zimtsterne in einer roten papiertüte

18: Einfache Zimtsterne

Im Originalrezept werden diese außergewöhnlichen Zimtsterne als kubistisch bezeichnet.
Doch meiner Meinung nach mutet es recht seltsam an, Weihnachtsgebäck mit einer Stilrichtung der Kunst zu beschreiben. Nachdem ich mich jetzt noch bei Wikipedia, über den Kubismus informiert habe, bin ich vollständig überzeugt, dass ich diesen Titel nicht übernehmen kann. Diese Plätzchen mit Pablo Picasso und dem Frankreich Anfang des 20. Jahrhunderts zu assozieren gelingt mir beim besten Willen nicht. So kam es, dass ich diesem wirklich leckeren Gebäck, das zwar geschmacklich nicht ganz an echte Zimtsterne heranreicht, das banale Adjektiv „einfach“ vorstelle.
Am heutigen 4. Advent präsentiere ich euch nun nach einem Absatz über Kunst,  „Einfache Zimtsterne“ in der letzten Geschenkverpackungsidee dieses Jahres: Krämertüten mit Tortenspitze.
Um diese herzustellen einfach ein Stück farbigen Tonkarton mithilfe einer Zierrandschere auf 20×21 cm zuschneiden. Dann ein Viertel einer Tortenspitze mit Sprühkleber daraufkleben. Dabei unbedingt darauf achten, dass die Tortenspitze an beiden Seiten an der selben Stelle abschließt. Nach dem Trocknen einfach zu einer Tüte rollen und am „übrigen“ Zentimeter zusammenkleben. Evtl. mit einer Schleife umwickeln, fertig!
Zuletzt mit Plätzchen füllen und jemandem eine große Freude machen.

nach einem Rezept der Brigitte

Zutaten
Teig
500 g gemahlene Haselnüsse
300 g Puderzucker
2 TL Zimt
2 Eiweiß
Füllung
80 g Puderzucker
1/2 Orange

für etwa 75 Stück

Den Ofen auf 170° C Umluft vorheizen und drei Backbleche mit Backpapier belegen.

Für den Teig alle Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren. Mit den Händen zu einer Teigkugel verkneten und diese portionsweise zwischen Folie ausrollen. Zu gleichseitigen Dreiecken mit 3 cm Seitenlänge schneiden und diese auf die Backbleche verteilen.

Jedes Blech einzeln 10-15 Minuten backen und abkühlen lassen.

Währenddessen die Orange auspressen. Soviel Orangensaft zum Puderzucker geben, dass ein dickflüssiger Guss entsteht.

Mit dem Guss jeweils zwei Dreicke versetzt zu einem Stern zusammenkleben. Alle anderen Dreiecke ebenso verarbeiten und trocknen lassen.

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