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Mandel-Zitruskuchen mit Joghurt

„Trockenem“ Kastenkuchen gebe ich viel zu selten eine Chance – es ist nun einmal recht wahrscheinlich, dass ein solcher ganz trocken und am Ende auch noch fad ist.

Dieser Kuchen aber wird durch den griechischen Joghurt vor einem bröseligen Schicksal bewahrt, gemahlene Mandeln und viel Zitronen- und Limettenschale kämpfen erfolgreich gegen langweiligen Geschmack.

Mandel-Zitruskuchen mit Joghurt

Das Rezept habe ich von Slim Palate abgekupfert, der den Kastenkuchen ganz fancy mit kandierten Orangen und Pistazien serviert. Ich habe den Großteil meiner drei Mini-Kastenkuchen als Uni-Snack aus knittrigen Papiertüten gegessen, sodass nichtmal mehr der Puderzucker haften blieb – den Kuchengeschmack (hi, Anna!) alleine (Mandeln! Zitrus!) halte ich aber für überzeugend genug.

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Kokos-Bananenbrot

Vor kurzem aß ich irgendwo sehr kurz aufeinander Kokos-Schokotorte und Bananeneis, was mich auf die Idee zu Kokos-Bananenbrot brachte. Bei Joy the Baker, meiner Lieblingsquelle für Bananenbrotrezepte, entdeckte ich nach kurzer Recherche eine Variante, wie ich sie mir vorgestellt hatte.

Durch den Rum ist dieses Bananenbrot nicht so frühstücksmäßig wie andere Bananenbrote (zum Beispiel das hier) und ich könnte mir vorstellen, dass es mit etwas geschlagener Sahne (oder Bananen-Chantilly, wie es Bravetart vorschlägt) auch ein tolles Dessert abgibt.

Kokos-Bananenbrot

Noch dazu ist es nicht besonders schwierig zu machen und bleibt gefühlt ewig frisch (drei Tage mindestens, länger hat es bei mir nicht überlebt). Viele Gründe, es gleich nachzubacken! 😉

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Einfachster Mohnkuchen

Dieser Mohnkuchen war die Basis für das Gebirge auf dem Pacific Crest Trail – Motivkuchen, insgeheim macht er sich aber ganz alleine, nur mit ein bisschen Puderzucker richtig gut.

Mohnkuchen

Außerdem macht dieses Rezept unglaublich wenig Arbeit: sechs Zutaten verrühren, in eine oder mehrere Formen füllen und  45-60 Minuten backen. Schon steht ein einfacher, aber keineswegs fader Kuchen auf der Kaffeetafel.

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Viel falsch machen könnt ihr mit dem einfachsten Mohnkuchen nicht, meine liebsten Leser_innen, also ab in die Küche! 🙂

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Vanillekastenkuchen mit karamellisierten Lorbeerbirnen

Birnen in der Obstschale und ein neues Rezept von Frau Zii im Reader – DIE Gelegenheit, sofort etwas zu Backen! Mir war allerdings nicht so sehr nach Dutch Babe, sondern eher nach Kastenkuchen. Birnen und Kastenkuchen, das erinnerte mich sofort an einen der wenigen Ausflüge von HighFoodality zum Backen.

Frau Ziiis Karamellisierte Lorbeerbirnen und Highfoodalitys Kardamom-Birnen-Kuchen taten sich also zusammen zu diesem wunderschönen Vanillekastenkuchen mit karamellisierten Lorbeerbirnen.

Birnen baden in Saft, Vanille und Lorbeerblättern

Zuerst baden die Birnen in Karamell, das mit Saft aufgegossen, sowie mit Vanille und Lorbeerblättern aromatisiert wird.

Birnen wie ein Gemälde

Fertig pochierte Birnen – wie ein Gemälde, oder?

Karamellisierte Birnen in Teig

Noch schöner: Die Birnen werden im Teig in der Kastenform versenkt.

Vanillekastenkuchen mit karamellisierten Lorbeerbirnen

Wenn man nicht aufpasst, kippen die Birnen beim Backen. Deshalb ist mein Kuchen zwar jetzt nicht mehr so adrett wie vorher, dafür mit dem übrigen Sirup getränkt und großzügig mit Puderzucker bestäubt.

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Frühstücksbrot

Die vielen weißmehl-, zucker- und sonstwas-freien Rezepte die seit einiger Zeit nicht nur in der Blogosphäre so furchtbar in Mode sind, nerven mich ziemlich. Denn meistens verlangen sie nach irgendwelchen fancy Ersatzzutaten (Reismehl! Mandelmilch! Chiasamen!), die entweder schwierig aufzutreiben, unerschwinglich, oder gleich beides sind. Deshalb habe ich bis jetzt einen weiten Bogen um solche „Special-Diet“-Rezepte gemacht, denn ich finde, dass es für einen gesunden (aka nicht von Allergien geplagten) Menschen, überhaupt gar nicht nötig ist, solchen aufhebens zu machen.

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Bis jetzt. Denn der echt übermäßige Zucker- und Weißmehlanteil in der traditionell marokkanischen Ernährungsweise hat mich zum Nachdenken gebracht. Naja eher hat er mir die Lust an raffiniertem Zucker, der hier meist in „Würfeln“- eher Ziegelsteinen, mindestens zwanzigmal so groß wie normale Zuckerwürfel-  verkauft wird, verdorben.

Keine Angst, ich werde jetzt nicht zum supergesunde-Ernährungs-Apostel, immerhin heißt mein Blog Zuckerbäckerei. Doch ich bemühe mich ab jetzt hin und wieder einmal ein bisschen an Ungesundem zu sparen, ohne dabei auf Geschmack zu verzichten. In diesem Fall heißt das kein raffinierter Zucker und auch kein weißes Mehl. Spezialzutaten werdet ihr allein schon aus dem Grund, dass ich sie hier in Marokko wohl kaum auftreiben kann, auch nicht sehen.

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Ich hatte nämlich mit den Kürbis- und Sonnenblumenkernen für dieses Rezept schon genug Mühe. Einen ganzen Spielfilm (Paulette ist übrigens sehr sehenswert) hat es mich gekostet, dieses Schüsselchen Kerne von den holzigen Schalen zu befreien, weil ich partout keine Geschälten finden konnte. Doch die Arbeit hat sich gelohnt: Datteln, Aprikosen, Körner, Nüsse und Volkornmehl verbinden sich mit Kardamom, Zimt und Muskat zu einem Frühstücksbrot, dass eigentlich weder als Brot, noch als Kuchen durchgeht, aber einfach super zum Frühstück schmeckt. Mit großzügig Butter obenauf noch viel besser:

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Kürbis-Kuchen mit karamellisierten Walnüssen

An Süßes mit Kürbis habe ich mich bisher erst ein einziges Mal gewagt, nämlich mit diesen Kürbiskeksen. Weil Kürbis hier in Marokko aber praktisch alltägliche Kochzutat ist (vor allem im Couscous) und somit immer und überall angeboten wird, habe ich mir gedacht, ich könnte mal wieder etwas daraus machen. Da kam mir dieses Rezept von Sprouted Kitchen gerade recht.

Kürbiskuchen mit karamellisierten Walnüssen

Der strahlend orange Kürbiskuchen mit einer auf den ersten Blick versteckten Walnuss-Karamell-Lage schmeckt nicht nur gut zum Nachmittagskaffee, sondern ist auch ein vortreffliches Frühstück. Das dann entweder pur oder getoastet mit ein ganz klein wenig Butter – unschlagbar lecker!

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