
Seit Monaten fiebere ich darauf hin, endlich wieder eine ~übertriebene~ Dinnerparty zu veranstalten, aka Restaurant zu spielen. Das Konzept war abermals, dass meine diesmal vier Gäste jeweils eine mir nicht/kaum bekannte Person, die gut zum Abend passen würde, mitbringen sollten, dazu kam der Souschef/Co-Gastgeber und ich, also eine Tafel mit zehn Leuten. Am Ende waren es tatsächlich nur neun, weil drei Leute krankheitsbedingt ausfielen und ich kurzfristig nur zwei Freund_innen als Ersatz einladen konnte.
Im Vorhinein habe ich meine Gäste und deren +1 nach Allergien/unüberwindbaren Abneigungen sowie Lieblingszutaten gefragt. Darunter waren Tomaten, Oliven, Salz, Petersilie, Rote Rübe, Zitrone, Rosmarin, Kardamom, Röstzwiebeln, Karotten, Ricotta, Soja, Miso, Chili, Erbsen, Räuchertofu, Walnüsse, Kräuter, Champignons, Linsen und Curry– die gefetteten habe ich tatsächlich eingebaut. Zum ersten Mal in der Geschichte ist es vorgekommen, dass jemand eine Lieblingszutat angab, die jemand anderes als unüberwindbare Abneigung listete: Oliven. Ich hatte aber selbsteingelegte vom letzten Jahr, die ich unbedingt servieren wollte und deshalb beschlossen, sie optional einzubauen. Außerdem habe ich nach Alkohol (ja/nein), tierischer Gelatine (ja/nein) und Musikvorschlägen gefragt.
Für die Küche wurde mir der Ratatouille-Soundtrack, Comfort To Me von Amyl and the Sniffers, Klepto Maniefest von Kleptos, dieses Set von 4-Eye, diese Playlist, Mothearth von Anetha und diese Playlist empfohlen. Tatsächlich fand ich das mit Ausnahme der letzten alles zu stressig und griff dann auf FM4 Sunny Side up und ein paar Adele-Alben zurück. Für das Dinner selbst schlugen meine Gäste Sade, Città Futura von Bassolino, diese Playlist und Stories From the City, Stories From the Sea von PJ Harvey vor.

Weil dieser Blogpost ebenso lang wurde wie der Abend – hier ein Inhaltsverzeichnis:
- Menü (inkl. Rezept-Links)
- Zeitplan
- Materialeinsatz
- Fazit
Menü


Zur Begrüßung reichte ich erstmal heiße Suppe (d.h. Gemüsebrühe, die in die ich auch getrocknete Steinpilze geworfen habe) in güldenen Espressotassen. Als Willkommensdrink hat das nicht sooo gut funktioniert wie der Champagner letztes Mal, weil ich immer in die Küche rennen musste, um den nach und nach Ankommenden eben ganz heiße Suppe einschenken zu können.
Als direkten Kontrast in Textur, Temperatur und Geschmack gabs als nächstes gefrorene Uhudlertrauben mit Chili, Limettenzeste, Limettensaft und Salz. Inspiriert waren die von diesem NYTCooking-Rezept, das mich schon ein Jahr lang reizt.


Es folgten zwei weitere Snacks im Stehen: Einerseits Mini-Onigiri mit einer Füllung aus gerösteten Champignons und Sonneblumenkernen in Mirin, Reisessig, braunem Zucker und Sojasauce. Andererseits die immer wiederkehrenden Tartelettes aus Yufkateig, die ich dieses mal mit einem Petersil-Belugalinsensalat gefüllt habe. Den habe ich mit selbstgemachtem Apfelessig, Olivenöl und gedörrten Japanbeeren abgeschmeckt, obendrauf Zitronenzeste.

Das folgende Sorbet war eigentlich mehr Notlösung, weil ich Anfang vergangener Woche einen Verwendungszweck für arg zerdatschte Birnen brauchte. Ich habe sie geschält, gedünstet, püriert und reduziert, mit Zucker, ein paar Safranfäden (die kaum abgefärbt haben!), 2 TL Glukosesirup und etwas Salz in meine Eismaschine gegeben. Am Tisch habe ich die Birnen-Safran-Sorbet-Nockerl dann mit Prosecco aufgegossen. Hat super funktioniert!


Weiter mit dem Brotgang: Der Souschef hat Roggen-Weizen-Sauerteig-Dinkel-Pita gebacken. Dazu habe ich Tapenade aus 2025 selbst eingelegten Oliven gemacht (sehr fein gehackt, mit Zitronensaft und Chili abgeschmeckt), und für die Person, die Oliven gar nicht mag, Salzzitronenbutter (150 g Salzzitronen, sehr fein gehackt, in 250 g aufgeschlagene Butter gerührt). Außerdem gab es Dirndloliven vom letzten Jahr (diesen Sommer habe ich nichts geerntet, die Früchte waren alle schon am Strauch verdorrt!), und Pickles in eigenem Apfelessig: Karotten, Gurken, Gurken/Senf, Gurken/Chili.


Das erste warme Gericht hatte ich eigentlich in die Richtung des Süßkartoffelpürees mit Kichererbsen von der letzten Dinnerparty geplant, d. h. Butternusskürbispüree mit zitronigen Erbsen und etwas Minze für die Frische (und die Person, die Kräuter als Lieblingszutat angegeben hat). Aber dann habe ich dieses Reel von @julescooking gesehen, wo er aus Butternusskürbis-Scheiben und Kapuzinerkresse ein Millefeuille macht.
Das nahm ich mir zum Vorbild und machte (völlig experimentell, ohne vorheriges Ausprobieren) ein Butternusskürbis-Millefeuille mit Erbsen-Minz-Püree als Füllung, dazu eine halbierte Kohlsprosse und reichlich gebräunte Butter. Den Kürbis gleichmäßig zu Hobeln hat nicht besonders gut funktioniert, hier kam mein teurer Benriner-Hobel echt an seine Grenzen. Besonders akkurat ist es auch sonst nicht geworden, weil ich nicht bereit war, so großzügig wegzuschneiden (mit meinem neuen gscheiten Kochmesser, das ich mir nach jahrelanger Ankündigung endlich zugelegt habe!) um rechte Winkel zu bekommen. Der Effekt hat aber trotzdem halbwegs gewirkt, und das Gericht wurde teilweise als Favorit genannt. Meiner war es nicht, ich fand es unausgewogen, etwas mehlig und fad.
Die Teller stellte ich vor dem Servieren auf meine Gasheizung, in der Hoffnung sie warm zu bekommen, ohne dass sie von der großen Hitze zerbersten. Das hat hier gut geklappt, beim folgenden Gang waren sie noch zu kalt.

Umso besser fand ich den nächsten Gang, der allerdings wegen unzureichend aufgewärmter Teller maximal lauwarm am Tisch ankam: Rote-Bete-Gnocchi (ca. 850 g durchgedrückte mehlige Kartoffeln, 210 g pürierte abgetropfte Rote Bete, 70 g glattes Mehl, 150 g griffiges Mehl, 1 1/2 Eigelb, Salz, Grieß zum Arbeiten ) mit Ricotta, Olivenöl (vom selben Hain wie die Tapenade!), Dill, Pfeffer und geröstete Walnüsse, die mir eine Freundin geschenkt hatte.

Das Hauptgericht habe ich schamlos vom Brösl kopiert, wo ich im August Polenta Tropea mit geschmorter Zwiebel und Bergkäse hatte (und kein Foto gemacht habe?): Cremige mittelfeine Polenta (mit meiner Gemüsebrühe aufgegossen und mit Butter abgeschmeckt), darauf sehr buttrige Misozwiebeln, geriebener Gruyère, Pfeffer und etwas Vogelmiere, die kürzlich von selbst auf meinem Fensterbrett aufgegangen ist. Fotografisch fragwürdig, plating auch optimierbar, aber geschmacklich sehr gut.

Und nun auf zu den Desserts. Eigentlich wollte ich Canelé servieren, jetzt wo ich nach Jahren endlich passende Kupferformen besitze. Mein erster Versuch ging allerdings so gründlich schief, dass ich beschloss, zu einer sichereren Route umzuschwenken… nur um dann erst wieder experimentell zu werden. Denn meine oft bewährten Zimtschnecken nach Bravetart (s. Rezept von 2017) habe ich hier mit Roggenvollkorn-/Weizensauerteig versetzt (115 g Butter, 115 g Milch, 200 g griechischer Joghurt, 40 g gemischter Sauerteig, 460 g Mehl, 1 Packung Trockenhefe, Salz).
Geschmacklich hat sich das durchaus ein bisschen gezeigt, nachdem ich aber die Schnecken nicht mit picksüßer Zimtzucker-Butter, sondern mit ohnehin säuerlichem Apfel-Hollerröster gefüllt habe, wäre das vielleicht gar nicht notwendig gewesen, naja. Den klassischen Frischkäse-Vanilleguss goss ich jeweils an die Seite einer halben gewärmten Schnecke, darauf ein paar Tropfen Feigenblattöl (Nebenprodukt des Feigenblattzuckers für die Marshmallows) und ein säuerliches Duftgeranienblatt von meiner lieben Nachbarin.

Ich habe derzeit zusätzlich zu meiner eigenen noch zwei Eismaschinen daheim stehen, weil ich sie für meinen Job teste. Und so dachte ich mir, dass ich die Tefal Freezi – Spezialist für Softeis und Slushies – für Frozen Yoghurt einsetzen könnte. Den aromatisierte ich mit Kardamom (300 ml Milch, 10 angedrückte Kardamomkapseln, 500 g griechischer Joghurt, 180 g Sahne, 120 g Zucker, Salz), und servierte Rosenblüten dazu, die ich im Juni in Sirup eingekocht habe (s. Zuckersüß 533). Als Farbkleckser und für die Säure abermals Duftgeranie.



Zum Schluss – endlich Zeit, meine Schürze auszuziehen, und mich dauerhaft an der Tafel niederzulassen – eine Étagère mit Konfekt: Rosmarin-Trüffel (250 g laktosefreie Sahne mit 2 Rosmarin-Zweigen infused, 350 g 70%-ige Schokolade, Kakao) und Marshmallows (in etwa nach diesem Rezept von 2012). Die Marshmallows habe ich in dreierlei Mischungen gewälzt, einmal mit pulverisierten Feigenblättern, einmal mit Matcha und einmal mit Roibospulver. Letztere beide funktionierten finde ich besonders gut, weil ihre leichte Bitterkeit die pickige Marshmallow-Süße gut abfängt.
Dazu gabs eine Auswahl an Likör und Schnaps. Walnusslikör (von meiner Tante), Kirsch-Rosen-Likör (aus der gleichen Charge wie die Rosenblüten in Sirup), Holunderblütenlikör (von 2024), und – von einem der Gäste mitgebracht – griechischer Mastiha-Likör aus Mastixharz. Als alkoholfreie Option gab es Birnensirup und Duftgeraniensirup.
Zeitplan
Am Donnerstag sammelte ich das Geschirr zusammen, spülte, trocknete, polierte, bügelte und deckte den Tisch. Ich machte Salzzitronenbutter und die Masse für die Rosmarintrüffel.

Am Freitag startete ich mit Rosmarintrüffeln in den Tag. Ich kühlte Wein und Sekt ein, präparierte meinen Stiegenhauskühlschrank und sammelte gefühlte 1000 Plastikdosen zusammen, um die einzelnen Komponenten darin zu lagern. Weiter gings mit Marshmallows, Gnocchi-Teig, Linsensalat, Onigiri, Frozen-Yogurt-Masse, und dem Teig für die Hollerschnecken.

Samstag Vormittag war ich auf dem Kutschkermarkt, um Gemüse und Käse zu kaufen, und dann noch beim Supermarkt für ein paar Kleinigkeiten. Ich backte die Hollerschnecken, den Rosenkohl, Misozwiebeln und das Kürbis-Millefeuille. Ich kochte Brühe, hackte die Tapenade und rührte. Weiter mit Kräuterwaschen und -zupfen und einem Check, ob alle Komponenten bereitstanden und die Küche in geordnetem Zustand war.
Kurz vor 18h legte ich tatsächlich noch einen 20-minütigen Powernap hin, schmiss mich in Abendgarderobe und Schürze, und empfing etwas überstürzt (noch keine Musik und Kerzen an!) um 18:50 Uhr die ersten Gäste. Von da an lief es überraschend glatt, auch wenn ich zwischenzeitlich oft den Plan aus den Augen verlor (ich glaube, ich hätte vor Servicebeginn noch eine Viertelstunde gebraucht, mich zu sammeln).


Auch dieses Mal hatte ich wieder ein Excel-Tabelle als Masterplan am Küchenkastl hängen (schneller Überblick, einfaches Delegieren, und im Vorhinein eine Einkaufsliste). Neuerung dieses Mal: knallrote namentliche Markierung bei den Gängen, die für einzelne abgewandelt wurden (z.B. kein Frischkästefrosting für die laktoseintolerante Gästin). Außerdem habe ich zum ersten Mal auch meine Töpfe beschriftet, damit sie ja nicht durcheinanderkommen (rückblickend nicht so wichtig, hatte diesmal längst nicht alle verplant und entsprechend Spielraum).
Hier beispielhaft die ersten Zeilen:
| Uhrzeit zum Servieren (Vorbereiten) | Komponenten | Alle Zutaten | Rezept | Equipment | Geschirr |
| 19:05 (19:00) | Gemüsebrühe Petersilblatt | Zwiebel Knoblauch Karotten Sellerie Petersilwurzeln Piment Lorbeerblatt Salz + Pfeffer Petersil Getrocknete Schwammerl | Großer Topf | 10 Espressotassen | |
| 19:20 (19:05) | Snacktrauben | – | – | 10 Ikeateelichter | |
| Tartelette Linsensalat Japanbeeren Fleur de Sel | Filo Olivenöl Schwarze Linsen Petersilie Japanbeeren Zitronensaft Fleur de Sel | Filoteig in doppelten Förmchen backen. Linsen garen. Mit Fein gehacktem Petersil, Zitronensaft, Salz, Olivenöl abschmecken. Mit Japanbeeren und Fleur de Sel garnieren. | Blechförmchen Blech Ofen Topf Schüssel | 1-2 rosa Töpferteller | |
| Onigiri | Etsan Pirinc Reis Reisessig Mirin Champignons Sonnenblumenkerne Sojasauce Noriblatt | Reiskocher Schüssel Pfanne | 1-2 ovale Teller mit blauem Rand | ||
| 19:40 (19:30) | Birnensorbet Sekt | Birnensorbet Sekt | Birnenpüree zusammengekocht, Zucker, 2 TL Glukose, Safran | Eismaschine | 10 Coupettes |
Materialeinsatz
Ich bin jedes Mal erstaunt, wie günstig es ist, 10 Leute so umfangreich zu bekochen. Und auch wie sich der Materialeinsatz im historischen Vergleich entwickelt hat: Februar-Dinnerparty 2026: 162€= ca. 16€ p.P., Januar-Dinnerparty 2025: 148€= ca. 16€ p.P., Dezember-Dinnerparty 2024: 107€= ca. 11€ p.P., Winter Supper Club 2022: 164€ = ca. 15€ p.P.,Dachterassen-Dinnerparty 2024 ca. 90€ = 10€ p.P.).

Zur Einordnung muss ich aber auch dazu sagen, dass der WG-Vorrat (darunter vergleichsweise teures wie Gewürze und Alkohol, aber auch Mehl oder TK-Erbsen) nicht miteinberechnet ist, und auch nicht die Dinge, die der Souschef im Vorfeld vorbereitet hat (z.B. Brot, Trauben) oder die ich selbst gesammelt habe (z.B. Dirndln, Rosenblätter). Außerdem habe ich einiges genutzt, was ich im letzten Jahr geschenkt bekommen habe – Oliven, Matcha, Roibos, Miso und wahrscheinlich noch mehr, an das ich gerade nicht denke.
| Geschäft | Lebensmittel | Preis (gerundet) |
| Callebaut | Schokolade 70-30-38 | 9 € |
| Kutschkermarkt | Gurkerl | 9 € |
| Asialaden | Mirin | 2 € |
| Denns | Polenta, Belugalinsen, Rosmarin, Lorbeerblätter | 10 € |
| Hofer | Milch, Sahne, Rote Bete, Kartoffeln, Zucker, Frischkäse, Grieß, Puderzucker | 16 € |
| Haushaltswarenladen | Papier-Pralinenförmchen | 7 € |
| Etsan | Reis, Filoteig, Petersilie | 8 € |
| Penny | Champignons, Butter | 9 € |
| Waldviertler Gemüsemanufaktur (Kutschkermarkt) | Sellerie, Petersilwurzel, Knoblauch, Lauch | 5 € |
| Kutschkermarkt | Petersilie, Butternusskürbis, Kohlsprossen | 10 € |
| Mayr & Pöhls | Ricotta, Gruyère | 26 € |
| Kräuterladen | Minze | 3 € |
| Spar | Nori | 3 € |
| Biokistl | Dill, Zwiebeln, Birnen | 10 € |
| 127 € |
Pro Portion bedeutet das einen gerundeten Einsatz von nur 13 € – das finde ich beinahe unglaublich.
Fazit
Dass ich vor der Dinnerparty auch noch einen Powernap einlegen konnte, zeigt sehr deutlich, dass ich mittlerweile echt Routine in diesem Game habe. Dass wir am Tisch nicht vollzählig waren, stresste mich nach einer Stunde dann glücklicherweise auch nicht mehr. Es gingen höchstens Kleinigkeiten schief (versehentlich Ricotta auf dem Teller der laktoseintoleranten Gästin, zu kalte Teller bei den Gnocchi) und gar nichts zu Bruch. Ich hatte den ganzen Abend über ziemlichen Spaß, mein Co-Gastgeber unterhielt die Gäste (die sich zu Beginn ja alle nicht oder kaum kannten!), wenn ich doch ein paar Minuten in der Küche verschwinden musste, um weiteres vorzubereiten oder sofort wieder Ordnung zu schaffen.
Wie bei der Dinnerparty im Februar beauftragte ich die (diesesmal englischsprachige) Runde, das Menü schriftlich festzuhalten. Sie einigten sich auf recht poetische Titel inklusive Zeichnungen. „Please Don’t Be a Tradwife“ für das Konfekt ist ganz klar mein Favorit (das Gespräch kreiste da gerade um Nara Smith vs. die Tatsache, dass ich auch Teile des Geschirrs selber getöpfert hatte).


Zum Schluss war der Geschirrspüler schon wieder zweimal gelaufen und gar kein Chaos übrig, die Gäste trugen mir sogar das ganze Geschirr vom Tisch in die Küche. Einigen gab ich noch Brot und Salzzitronenbutter und dann alle möglichen anderen Komponenten mit. Für nächstes Mal könnte ich da schon passende Behältnisse bereitstellen, das würde das Ganze wesentlich vereinfachen.

Am nächsten Mittag gab es wieder ein reichhaltiges Restlessen und am Konfekt knabbere ich immer noch vor mich hin. Wie viele Stunden ich für diesen Abend in der Küche gestanden bin, ist mir zu doof zum Ausrechnen, es werden schon einige gewesen sein. Allerdings habe ich den Eindruck, dass ich im Vergleich zum letzten Mal stärker auf Arbeit gesetzt habe, die ich vor Ewigkeiten geleistet habe (Oliven/Dirndln/Pickles einlegen, Hollerröster/Sirupblüten einkochen etc), und weniger auf zeitaufwendige Vorbereitungen im direkten Vorfeld (vgl. Faux Gras vom Februar oder Pilzpastete vom Dezember 2024).



Und noch ein Equipment-Update: Seit der letzten Dinnerparty habe ich mir zwar, wie schon erwähnt, endlich ein gscheites Messer geleistet, aber das halbzerbrochene Zuckerthermometer ist immer noch im Einsatz (jetzt mit zusätzlichem Schrumpfschlauch).
Am besten geschmeckt hat mir das Birnen-Safran-Sorbet mit Prosecco und die Rote-Bete-Gnocchi. Hoffentlich bald wieder!


