Bananen-Eis

Von Bananen-Eis träume ich schon ziemlich lange (vgl. Kokos-Bananenbrot vom Februar). Als ich mir dann letztes Wochenende das erste Eis-auf-die-Hand der Saison kaufte (Joghurt-Banane und Vanille vom biosk im Wiener Museumsquartier) musste ich den Traum einfach in die Realität übertragen.

Bananen-Eis

Angelehnt an ein Rezept von The Muffin Myth, die sich wiederum auf David Leibowitz bezog, röstete ich meine Bananen zuerst für 40 Minuten mit braunem Zucker. Das sah zwar irgendwann sehr seltsam aus, ließ aber die ganze Wohnung nach bananigem Karamell duften. Das wurde dann sofort püriert, damit es nicht erstarrte. Dazu Sahne und Milch und schon war die Grundmasse fertig.

Nach einer Nacht im Kühlschrank ließ ich sie in der Eismaschine gefrieren und genoss mein Bananeneis in drei aufeinanderfolgenden Tagen als Dessert, Frühstück und Snack.

Bananen-Eis

Falls ihr jetzt auch im Eis-Fieber seit, diese Sorten hätte ich auch noch im Angebot:

Basilikum-Eis, Joghurt-Straciatella-Eis, Tahini-Oreo-Eissandwiches

lose angelehnt an dieses Rezept von The Muffin Myth

Bananen-Eis

4 Bananen
80 g brauner Zucker
200 g Sahne
200 ml Milch
Salz

Den Ofen auf 180°C vorheizen und eine Auflaufform bereitstellen.

Die Bananen schälen und grob in Stücke schneiden. Diese gemeinsam mit dem braunen Zucker in die Auflaufform geben und vermischen.

Für 40 Minuten backen, dabei 2-3 Mal umrühren. Anschließend aus dem Ofen nehmen und sofort pürieren, damit das Karamell nicht erstarrt.

Sahne, Milch und eine Prise Salz zugeben und abkühlen lassen. In ein luftdichtes Gefäß umfüllen und mehrere Stunden, am Besten über Nacht im Kühlschrank kalt werden lassen.

Die Masse in die Eismaschine füllen und dort gefrieren lassen. In einen luftdichten Behälter umfüllen und noch 1-2 Stunden im Gefrierfach fest werden lassen.



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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.

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