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Gurken-Gin-Steckerleis

Die Popsicle Week ist eine meiner liebsten „Blogevents“. Mitgemacht habe ich noch nie, aber ich finde es jeden Juni wieder aufs Neue spannend, welche der Foodblogger_innen, denen ich folge, sich etwas dafür ausgedacht haben.

Molly Yeh, die für gewöhnlich sehr marzipanlastige Kuchen bäckt, hat mich mit dieser ungewöhnlichen Steckerleis-Kreation sofort überzeugt.

Gurke, Gin, Honig und Za’atar! Erstere passen nicht nur in Longdrinks (Gin Tonic, anyone?) super zusammen, sondern auch in Salat, wie ich herausgefunden habe. Mit Honig kann man eh nix verkehrt machen und Za’atar wollte ich endlich einmal in meiner eigenen Küche haben. Als Aperitif für meine fast vegane Dinnerparty vor Kurzem machte ich deshalb Gurken-Gin-Steckerleis.

De Kombination schmeckte mir so gut, dass ich im Folgenden, als ich schon keine Papierbecher als Förmchen mehr hatte, die Wiener Sommerhitze aber noch kein bisschen geschwunden war, eine große Box Gurken-Honig-Za’atar-Slushies nach dem gleichen Rezept (nur ohne Gin, weil mir Nachmittagserfrischungen ohne Alkohol lieber sind) im Gefrierfach hortete.

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Vegane Rhabarber-Tarte

Praktischerweise fiel mein Heimaturlaub genau in die Rhabarber-Erntezeit. Ausgestattet mit Küchenmesser und Kamera radelte ich deshalb schnellstmöglich zu meiner Oma, um großzügig Rhabarber mit nach Hause nehmen zu können.

Rhabarber-Ernte

Rhabarber-Ernte

Rhabarber-Ernte

Auf besonderen Wunsch wollte ich zumindest einen veganen Kuchen daraus backen, deshalb wandelte ich dieses Rezept von Linda Lomelino (entdeckt auf Instagram, wo auch sonst) ein kleines bisschen ab.

Ich hatte Angst, dass mir die Tarte, die ja ohne Form gebacken wird, wegen der Margarine zu sehr auseinander laufen würde. Das passierte glücklicherweise nicht, wahrscheinlich auch, weil ich den Teig recht lange kühlstellte.

vegane Rhabarber-Tarte

vegane Rhabarber-Tarte

Ein zweites Problem für eine vegane Version des Rezepts war das Ei, dank dem die Mandelsplitter kleben bleiben und die Ränder der Tarte beim Backen schön goldbraun werden sollten. Natürlich half auch hier das Internet weiter und ich lernte die gefühlt tausendste Zutaten-Kombination kennen, die ein Ei für einen ganz spezifischen Einsatzbereich ersetzen konnte. Getreidemilch und Agavensirup (zwei Dinge, die der ausgeprägten Vorratshaltung meiner Familie zu verdanken sind) erfüllten tatsächlich ihren Zweck!

vegane Rhabarber-Tarte vegane Rhabarber-Tarte

Und bevor ich das alles jetzt gleich wieder vergesse (s. vegane Schokocookies), verblogge ich es lieber gleich. Es folgt das erste (und dafür auch super einfache!) Rezept seit drei Monaten:

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Vegane Karottenkekse

Meine Küchenutensilien fehlen noch in der neuen Küche, doch der Haushalt ist nicht arm an interessanten Gerätschaften wie Entsafter und Waffeleisen. Ebendieser Entsafter kommt recht häufig für Karotten zum Einsatz. Dank meiner Allergie kann ich zwar den Saft nicht trinken, doch habe ich mir vorgenommen, wenigstens das übrige Karottengehächselte zu verarbeiten. Nach Suppe kam mir natürlich gleich wieder Süßes in den Sinn.

vegane karottenkekse-1

Hier in der Zuckerbäckerei gibt es ja schon Carrot Cake Whoopie Pies mit Cream Cheese Filling, Rüblitarte, Rübli-Plätzle von lecker lezmi, Karottenkuchen und Karotten-Zucchini-Kuchen. Was also noch? Eine kurze Foodgawker-Recherche brachte mich zu einem Rezept von Baking is A Science, die, ganz trendy, vegan, ohne raffinierten Zucker und noch dazu ohne Gluten backt. So viele Einschränkungen wollte ich dann doch nicht eingehen, deshalb ist diese Version nurmehr vegan (vom Honig mal abgesehen).

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