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Simple Rezepte

Kürzlich bekam ich in einem Podcast (dem der Wiener Biertaucher, bei denen ich auch schon mal zu Gast war) mit, wie sich ein Leser der Zuckerbäckerei beklagte, dass es in menem Blog nur „superfancy“ Rezepte mit Zutaten, die man nicht im Haus hat, gibt.

In meiner Küche gibt es zwar immer genügend Zutaten für ein Notfall-Gebäck – vielleicht auch eins, das fancy ist  – aber das ist natürlich Einstellungssache. Deshalb habe ich hier für euch ein paar Rezepte zusammengetragen, die recht einfach und schnell zu machen sind und/oder ohne spezielle Zutaten auskommen.

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Mandel-Pancakes mit gebräunter Butter

Auf meinem Blog gibt es bereits ein paar Pancake-Rezepte (hier, hier, hier) , doch sie spiegeln bei Weitem nicht meinen eigentlichen Pancakekonsum wider (mein Instagram-Feed schon eher). Ich habe Pancakes schon mit dem Gaskocher auf Festivals gemacht, in allerlei fremden Küchen, zum Frühstück, Mittag-, Abendessen oder gar als Snack um 3 Uhr morgens nach dem Ausgehen. Und seitdem ich „nicht mehr daheim“ bei meinen Eltern wohne, also vollständig die Herrschaft in der Küche übernommen habe, gibts Pancakes auch mindestens einmal wöchentlich zum Frühstück.  Denn insgeheim sind Pancakes/Pfannkuchen unglaublich schnell gemacht, brauchen nicht viele Zutaten und sind praktisch unendlich variabel.

Eine meine Lieblingsvariationen in letzter Zeit beinhaltet ein kleines bisschen gebräunte Butter, die geschmacklich jedoch einen riesigen Unterschied macht. Im heutigen Rezept haben sich dazu noch ein paar gemahlene Mandeln eingeschlichen. Und dazu: selbstgemachte Pflaumenkonfitüre mit echter Vanille. Ein Traum!

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21: Ingwer-Shortbread

In diesem Shortbread konnte ich gleich zwei eigentlich ungeliebte „Übrigbleibsel“ in meiner Küche verarbeiten. Zum Einen war das das Reismehl, das ich in Wien gekauft hatte. Mein erster Versuch, daraus etwas zu backen, scheiterte kläglich, denn die Oreos schmeckten wie Sand. Kandierter Ingwer pur schlägt mich auch eher in die Flucht.
Dieses Rezept aus der Weihnachtsausgabe der deli aber vereint die beiden Zutaten vortrefflich und es ist unglaublich schnell und einfach gemacht. Perfekt für Last-Minute-Plätzerlbäcker!

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Mandelkekse

Auf unerklärliche Weise habe ich auf dem letzten Festival meinen Geldbeutel verloren und das erst bemerkt, als ich daheim wieder ausgepackt habe. Todtraurig um meinen geliebten roten Geldbeutel und natürlich auch den Inhalt suchte ich die Online-Fundbüros ab. Leider fand ich nichts, was meinem Geldbeutel nur ansatzweise ähnlich sah.
Dann fand ich aber ein kleines Päckchen aus Luxemburg im Briefkasten. Und was war drin? Mein Geldbeutel!
Der lieben Finderin habe ich diese Danke-Mandelkekse gebacken und geschickt, ich hoffe sie sind heil angekommen!
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Haferplätzchen in mexikanischer Schokolade

Montagabend, 20.30 Uhr. Ich will was Süßes!
Leider nichts gebackenes im Ofen, also schnell gedanklich den Backvorrat abchecken und dann: Rezeptsuche. In diesem Teil des Backens verliere ich mich gelegentlich schon für zwei Stunden, doch das kommt jetzt eindeutig nicht in Frage. Also schnell das Blogarchiv durchforstet und dann sogar rasant schnell fündig geworden. Und zwar bei Haferplätzchen vom 29. November 2009, ein richtiges Erstlingswerk also! Die Zuckerbäckerei bestand zu diesem Zeitpunkt erst ein Monat, höchste Zeit also, ein Remake der Plätzchen von damals zu veranstalten. Außerdem in der engeren Auswahl fürs Montagabendgebäck ist das Schokoladenkaramell vom letztjährigen Adventskalender – daraus wird kurzerhand ein Schokoguss. Dank Chili und Zimt ganz mexikanisch.
Montagabend, 21.15 Uhr. Ich hab was Süßes!


Zutaten

80 g Butter
120 g kernige Haferflocken
4 EL Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
50 g Mehl
1 TL Backpulver
Ganache/ mexikanische Schokolade
100 g dunkle Schokolade
55 g Sahne
1 Chilischote
Zimt
 
Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
 
Butter, Haferflocken und 1 EL Zucker bei ständigem Umrühren anrösten und abkühlen lassen.
Den restlichen Zucker, Ei und Salz aufschlagen und Mehl und Backpulver mit der Hafermasse mischen. Diese dann unter die Eimasse heben und den Teig in kleinen Häufchen auf das Backblech setzen.
10 Minuten goldbraun backen und abkühlen lassen.
 
Währenddessen die Schokolade fein hacken und in eine kleine Schüssel geben. Die Sahne mit der Chilischote aufkochen. Die heiße Sahne durch ein Sieb über die gehackte Schokolade gießen und so lange rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Mit einer Prise Zimt abschmecken.
Die Haferplätzchen in die entstandene Ganache tauchen, etwas abtropfen lassen und auf einem Backblech erstarren lassen. Kühl aufbewahren.

Walnussbrownies

Ein neues Rezept in der Zuckerbäckerei – aus einem neuen Backbuch, meinem ersten französischen! „Chocolat“ aus der Serie Fait Maison ist wirklich ein tolles Buch, wunderbar fotografiert und mit uuunzähligen schokoladigen Rezepten. Mit ein bisschen Hilfe von Google Translate kann ich sogar den Anleitungen darin folgen…

aus Chocolat aus der Serie Fait Maison

Zutaten
200 g dunkle Schokolade
120 g Puderzucker
3 Eier
60 g Mehl
120 g geschmolzene Butter
Zimt
100 g Walnüsse
+ Walnüsse zur Dekoration

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und eine 20x30cm Form mit Backpapier auslegen.

Die Schokolade hacken und über dem heißen Wasserbad schmelzen. Die Walnüsse grob hacken.

Die Eier mit dem Puderzucker schaumig schlagen, dann Mehl, Butter und Zimt unterrühren. Die geschmolzene Schokolade einrühren und zuletzt die gehackten Walnüsse unterheben.

Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und mit Walnusshälften dekorieren. 20-25 Minuten lang backen, vollständig abkühlen lassen und dann in 12 Stücke schneiden.

Frühstücksliebling: Chai Latte

Heute möchte ich wieder einmal eine neue Serie in der Zuckerbäckerei einführen: Meine Frühstückslieblinge. Hier findet ihr in Zukunft Süßes (was sonst), das perfekt für den Start in den Tag ist, natürlich aber auch ansonsten ganz gut schmeckt. Einige der Rezepte, das hier zum Beispiel, sind schnell gemacht, sprich ziemlich gut alltagskompatibel. Für diesen leckeren Chai Latte würde ich sogar meine tägliche Tasse Kaba links liegen lassen…

nach einem Rezept aus dem SZ-Magazin
Zutaten
3 Kardamomkapseln
3 schwarze Pfefferkörner
3 Nelken
1 EL geraspelter, frischer Ingwer
1 Teebeutel Schwarztee
500 ml Wasser
50 ml Milch
+ Zimt und Zucker zum Süßen

für 2 Gläser

Kardamom, Pfeffer und Nelken zerstoßen und mit Ingwer und Wasser in einen kleinen Topf geben. Aufkochen, dann den Teebeutel zugeben und 3-5 Minuten ziehen lassen.

Währenddessen die Milch erhitzen und zu Schaum schlagen.

Den Tee abseihen, in zwei Gläser füllen und den Milchschaum daraufschütten. Mit Zimt und Zucker süßen.

Single-Lady-Fudge-Cake

Single-Lady-Gebäck scheint voll im Trend zur Zeit – fast täglich findet sich ein neues Rezept in meinem feedly-Reader. Der Titel dieses Rezeptes hatte mich dann aber sofort: Healthy(ish) Single-Lady, Vegan, Molten Fudge Brownie. So machte ich also vor Kurzem mit einer Freundin gleich mehrere Single-Lady-Cakes. Falls ihr euch langsam fragt, was es mit diesem seltsamen Titel „Single-Lady“ so auf sich hat: Es soll etwas Heißhunger-stillendes (Schokolade) mit möglichst wenigen Zutaten (nur sieben), möglichst wenig Aufwand (nur eine Schüssel und eine Gabel) und natürlich genau eine Portion sein. Dazu optional noch ein Post voller Bedauern über das Single-Dasein und fertig!

nach einem Rezept von Top With Cinnamon
Zutaten
1 TL Butter
1 EL Ahornsirup oder Honig
1 Msp. Backpulver
Salz
3 EL (Vollkorn-)Mehl
1 EL Kakao
Schokostückchen

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und eine kleine Form (Durchmesser ca. 8 cm) bereitstellen.

Butter und Ahornsirup in eine kleine Schüssel geben und in der Mikrowelle oder im vorheizenden Ofen schmelzen.

Die restlichen Zutaten mit einer Gabel einrühren und in die Form füllen.

5 Minuten backen, jedoch nicht durchbacken, die Konsistenz soll „fudgy“ bleiben.

Granola

Einfach jeder Blogger verkauft sein Granola als „Killer“ oder „the best you’ve ever had“ – das gleiche Spiel wie mit den weltbesten Brownie/Schokocookie/Cupcake-Rezepten. Hier halte ich mich aber ans schlichte Granola alleine, denn das verursacht schon genug Stirnrunzeln bei allen, den ich erzählt habe, das ich welches gemacht habe. Natürlich könnte ich mich auch aufs noch schlichtere „Müsli“ beschränken, aber so langweilig will ich es nun auch wieder nicht anpreisen. Denn es schmeckt wirklich echt richtig supergut!!! 😉

nach einem Rezept von how sweet it is
Zutaten
120 g kernige Haferflocken
50 g gehobelte Mandeln
30 g Kokosflocken
30 g Leinsamen
Salz
3 EL Honig
1 EL Vanillezucker
30 g Butter
1 EL neutrales Öl

Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Haferflocken, Mandeln, Kokosflocken, Leinsamen und Salz vermischen.

Honig, Vanillezucker, Butter und Öl in einem kleinen Topf erhitzen und solange rühren, bis die Masse homogen ist. Anschließend über die Haferflockenmischung gießen und gut vermischen.

Die Masse auf dem Blech verteilen und 10 Minuten backen. Gut durchrühren und nochmals 10 Minuten backen.

Komplett abkühlen lassen und luftdicht aufbewahren.