Archiv der Kategorie: Kuchen

Guinness-Kuchen

Ich habe eine Wette verloren. Und als Wetteinsatz setze ich grundsätzlich ersteinmal Kuchen, denn Bier mag ich nicht und nur um die Ehre zu wetten ist meistens auch langweilig. So kam es, dass ich einen Guinnesskuchen (der somit das Bier und den Kuchen vereint) backen sollte. Leider gestaltete sich das Guinness als der schwierigste Teil, es war einfach nirgends in meiner Stadt aufzutreiben und das Irish Pub war auch geschlossen.

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Ein riesiger Supermarkt ein paar Kilometer weiter hatte das Irische Bier dann glücklicherweise im Sortiment, sodass mein Guinness-Kuchen-Wetteinsatz doch noch in einer Nacht-Backaktion entstehen konnte und pünktlich zum Frühstück auf dem Tisch stand (übrigens nicht meinem, sondern der des Wettgewinners, wie ihr auf dem Foto vielleicht erkennen könnt).

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Wirklich sehr lecker! Aber auch nicht neu – das Rezept gibts in Cupcakeform schon seit November 2011 in der Zuckerbäckerei.

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Obstkuchen

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Momentan gibt es überall so viel tolles regionales Obst, teilweise sogar aus dem eigenen Garten, da dachte ich mir, dass es vielleicht nicht so verkehrt wäre, mich einmal wieder an alle meine Obstkuchenrezepte zu erinnern.

Karottenkuchenminiguglhupf-Lamingtons: Re-Invent the Lamington 2014

Endlich! Mr P von delicious delicious delicious erfindet die Lamingtons wieder neu! Natürlich bin ich in dieser Runde auch wieder dabei und zwar mit Karottenkuchenminiguglhupf-Lamingtons. Der klassische Lamington besteht aus einem Sponge Cake-Sandwich mit Schokolade und viel Kokosraspeln außen herum, hier gibt es aber eine genauere Erklärung dafür.

Meine neuerfundenen Lamingtons bestehen aus Karottenkuchen mit Kokos (der Bezug zum Original soll ja nicht verloren gehen), Walnüssen und Rosinen darin. Gefüllt sind sie mit einer Creme aus Mascarpone, Frischkäse und Vanille und zur Deko gibts noch ein bisschen Schokolade obenauf. Viereckige Lamingtons waren mir zu langweilig, deshalb habe ich meine Mini-Guglhupfformen verwendet. Und glaubt es mir, meine Lamingtons sind um einiges leichter zu backen, als eine wohlklingende englische Übersetzung dafür zu finden.

Falls ihr, meine liebsten Leser auch noch bei dieser tollen Aktion mitmachen wollt, hier stehen die Regeln.

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Finally! Mr P of delicious delicious delicious is re-inventing the Lamingtons again! Of course I contribute to this new round-up, namely with these Carrot Cake Mini Guglhupf Lamingtons (for all those who don’t know Guglhupf: it’s a special cake tin, comparable to the bundt). The classic Lamington consists of a Sponge Cake sandwich coated in chocolate and dessicated coconut. You will find a more exact description here.

My newly invented Lamingtons consist of carrot cake with coconut (as a reference to the original), walnuts and raisins. They are filled with a cream made of mascarpone, cream cheese and Vanille. As a decoration I added some molten chocolate on top. I found that square Lamingtons were kind of boring, so I decided to bake them in my mini guglhupf tins. And believe me it is much easier to bake my Lamingtons than to find a well-sounding english translation for them.

If you, my dear readers, want to participate at this great event as well, you find the rules here.

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18: Luxuriöser Lebkuchen

Lebkuchen. Luxuriös? Auf Deutsch hört sich der Titel dieses Rezepts reichlich seltsam an. Auch das Fehlen von Butter oder irgendeiner anderen Art Fett und weiße Schokolade als Glasur erscheint anfangs komisch. Doch jede Skepsis ist hier schnell verflogen, man könnte sie mit Gold aufwiegen, so lecker sind diese Lebkuchen!

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14: Gastpost von Annette: Kuchen im Glas

Heute ist Annette vom wunderschönen Blog blick7 im Zuckerbäckerei-Adventskalender zu Gast. Über ihr Rezept freue mich ganz besonders, denn sie hat es mir gerade noch vor ihrer Babypause geschickt. Söhnchen Max ist mittlerweile auf der Welt und Annette auf ihrem Blog mit einem neuem Herzblutprojekt zurück. Schaut doch mal bei ihr vorbei!

Ich freue mich riesig, heute ein Adventskalendertürchen bei der lieben Jana füllen zu dürfen.

Mitgebracht habe ich Euch einen weihnachtlichen Kuchen im Glas. Bröselige Plätzchen kann ja jeder – aber das Tolle an meinem Kuchen ist, dass er auch nach einigen Tagen noch super saftig ist und gleichzeitig ein wunderbares Mitbringsel in der Adventszeit sein kann. Ganz ohne aufwändige Verpackung und ohne Risiko, wie Plätzchen zu zerbröseln. Noch dazu: easy peasy zubereitet und ganz ohne Mehl.

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6: Mandarinenkäsekuchen

Heute ist Nikolaustag! Und wenn das bei euch genauso läuft wie bei mir, bleiben von allen guten Gaben immer nur viel zu viele Mandarinen übrig. Die Nüsse lassen sich ja noch sehr gut zu Plätzerln verarbeiten, aber für die ganzen Zitrusfrüchte ist mir bisher noch nichts eingefallen. Diesen Käsekuchen werde ich nun aber vermutlich öfters machen, nicht nur bei adventsbedingten Mandarinenüberschuss – sehr lecker!

Zutaten
Teig
250 g Mehl
125 g kalte Butter, in kleinen Stückchen
60 g Zucker
1 Ei
Salz
Füllung
200 g Frischkäse
4 EL Schmand
50 g Zucker
3 EL Mehl
1 Ei
Topping
2 Mandarinen
1 Pck Tortenguss

für zwei Formen mit 12 cm Durchmesser

Alle Zutaten für den Teig glatt verkneten und diesen in zwei gleich große Portionen teilen.
Den Teig dünn ausrollen und die Formen damit auskleiden. Mit einer Gabel mehrfach in den Boden einstechen, damit dieser beim Backen keine Luftblasen ausbildet.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen. Bis der Ofen heiß ist, die beiden Böden kühlstellen.

Die beiden Böden 10 Minuten lang blindbacken. Dazu ein Backpapier auf die Formen legen und mit Hülsenfrüchten (Erbsen, Linsen, etc) beschweren, damit der Teig nicht zu sehr aufgeht. Dann die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen und die Böden nochmals 5 Minuten weiterbacken.

Währenddessen die Füllung herstellen. Frischkäse, Schmand und Zucker verrühren. Zuletzt Mehl und Ei einrühren.

Die Füllung gleichmäßig auf die beiden Böden verteilen.

Für 30 Minuten backen, dann aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten abkühlen lassen. Nochmals 30 Minuten backen. Diese Prozedur soll helfen, dass der Kuchen oben nicht aufreißt. Abkühlen lassen.

Die Mandarinen schälen und die Spalten auf den beiden Kuchen drapieren.

Den Tortenguss nach Packungsanleitung zubereiten und darüber verteilen. Fest werden lassen.

Cranberry-Walnuss-Kuchen: 3 Jahre Zuckerbäckerei!

Happy Birthday Zuckerbäckerei! Heute wird mein Blog drei Jahre alt!

Ersteinmal Danke fürs Lesen, meine lieben Leser 😉
Ohne euch würde es lange nicht so viel Spaß machen! Was täte ich nur mit den vielen, vielen Megabytes an Fotos von Essen auf meinem Laptop? Außerdem hätte ich niemanden außer meiner Mama, dem ich wöchentlich meine Lieblingslinks präsentieren könnte…

Zu so einem Anlass mache ich mir natürlich Gedanken um die Zuckerbäckerei. Ich habe den konkreten Zeitpunkt nicht bemerkt, aber irgendwann in den vergangenen Jahren habe ich begonnen, mein Blog in Richtung Professionalität zu lenken. Nicht dass ich auf kurz oder lang vorhätte, meinen Lebensunterhalt mit Bloggen zu verdienen. Einen hohen Anspruch an die Zuckerbäckerei habe ich trotzdem, immerhin verbringe ich damit einen sehr großen Teil meiner Freizeit. Der Anfang dieser Entwicklung ist vielleicht mein schlichtes zuckerbäckereipink/weißes Layout, vielleicht meine Spiegelreflexkamera, die ich nun auch schon ein Jahr lang habe, vielleicht aber auch mein selbstauferlegter Zwang, euch zweimal in der Woche qualitativ hochwertige Inhalte – zum Einen das Rezept, zum Anderen die Linksammlung Zuckersüß – zu bieten. Jedenfalls habe ich mir fest vorgenommen, so lange hier weiterzubloggen, bis ich behaupten kann, es würde langweilig. In meiner jetzigen Situation kann ich mir dass jedoch überhaupt nicht vorstellen, denn Backen, Fotografieren und Schreiben macht mir trotz meines stressigen Alltags mehr Spaß denn je. Ich möchte keinesfalls so weit gehen wie Julie Powell (The Julie/Julia Project) und behaupten, meine Leser wären traurig, wenn mein Blog einfach aus dem Internet verschwinden würde, aber bei einem bin ich mir sicher: Ich wäre es!

Die Gesamtstatistik der vergangenen drei Jahre macht micht wirklich stolz:

77.143 Seitenaufrufe (2011: 12.000)

310 veröffentlichte Posts, davon 37 Ausgaben Zuckersüß (2011: 196/0)
200 Kommentare (2011: 72)
140 Facebooklikes (2011: 39)
46 Friend-Connect-Follower
60 Feed-Abbonnenten

Dieser Kuchen war einfach so lecker, dass ich ihn zum neuen Lieblingsrezept ausrufen muss! Da kommt sein Platz im Ramplenlicht des 3. Bloggeburtstags gerade recht. Eigentlich habe ich diesen Cranberry-Walnuss-Kuchen nachdem ich zum ersten Mal in meinem Leben frische Cranberries gesehen habe, spontan zu meinem Geburtstag am Montag gebacken. Ich bin jetzt übrigens 17 – was mich zur Neugestaltung meiner „Steckbriefseite“ bewegt hat. Die könnt ihr ja nach diesem Post, der wohl einer der längsten überhaupt geworden ist, auch noch lesen 😉

Auf ein neues Jahr in der Zuckerbäckerei!

nach einem Rezept von Teenie Cakes, verändert
Zutaten
Glasur
85 g Butter
85 g Zucker
60 g grob gehackte Walnüsse
200 g frische Cranberries, geputzt
Teig
160 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
Salz
110 g Butter, Raumtemperatur
100 g Zucker
2 Eier, Raumtemperatur (!)
80 ml Milch

für eine Springform mit etwa 20 cm Durchmesser

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und die Form gut fetten.

Butter und Zucker in einem kleinen Topf erhitzen und hellbraun karamellisieren lassen. In die vorbereitete Form gießen. Die Walnüsse eben darauf verteilen und dann die Cranberries gleichmäßig daraufgeben.

Mehl, Backpulver, Zimt und Salz vermischen.

Butter und Zucker cremig rühren. Dann jedes Ei einzeln langsam unterrühren. Abwechselnd die Mehlmischung und die Milch unterrühren.

Den Teig gleichmäßig auf den Cranberries verteilen und ggf. glattstreichen.

Für 40-45 Minuten backen, einen Gartest machen und bei Bedarf noch etwas länger backen. Den Kuchen anschließend auf eine Kuchenplatte stürzen und abkühlen lassen. Wenn der Kuchen droht auseinanderzubrechen, die Form nochmals daraufsetzten, um ihn zusammenzuhalten.

Waldmeister-Apfel-Kuchen

Der Waldmeister-Apfel-Kuchen, besser bekannt als grüner Glibberkuchen, ist ein echter Zuckerbäckerei-Klassiker. Seit den Anfängen dieses Blogs (Januar 2010) backte ich ihn immer wieder und brachte ihn, verpackt in Alufolie, in die Schule mit. So erlangte der grüne Glibber ziemliche Berühmtheit. Zur Kommunion meines Cousins musste es natürlich ein giftiggrüner Fisch sein.

Zutaten
Teig
150 g Butter
100 g Zucker
Salz
Schale von 1/2 Zitrone
3 Eier
300 g Mehl
2 TL Backpulver
150 ml Waldmeistersirup
Belag
8 Äpfel (vorzugsweise Granny Smith)
350 ml Waldmeistersirup
Saft von 1/2 Zitrone
Guss
500 ml Waldmeistersirup+Wasser
2 Päckchen klarer Tortenguss
2 EL Zucker

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und auf einem tiefen Backblech einen quadratischen „Backpapierrahmen“ mit der Länge der kürzeren Backblechseite basteln. Ggf. festtackern.

Für den Teig Butter, Zucker, Salz und Zitronenschale cremig rühren. Eier nach und nach unterrühren, dann Mehl und Backpulver abwechselnd mit dem Waldmeistersirup einrühren.

Den Teig auf dem Blech verstreichen und 15 Minuten backen. Danach auf einem Rost abkühlen lassen.

Für den Belag die Äpfel schälen, mit einem Ausstecher das Kernhaus entfernen und senkrecht halbieren. Dann die Apfelhälften in ca. 0,7 cm dicke Scheiben – Fischschuppen – schneiden. Sofort mit dem Zitronensaft beträufeln, damit die Apfelscheiben nicht braun werden.

Den Waldmeistersirup in einem weiten Topf zum kochen bringen, dann eine erste Portion Apfelscheiben hinzufügen. Die Temperatur zurückdrehen, einen Deckel auf den Topf setzen und die Apfelscheiben weich dünsten. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und mit den restlichen Apfelscheiben ebenso verfahren. Den Sirup NICHT wegschütten!

Die etwas abgekühlten Apfelscheiben in Fischform auf dem Kuchen anordnen, evtl. noch eine Zuckerperle als Auge daraufsetzen.

Den Tortenguss nach Packungsanleitung aus dem restlichen Waldmeistersirup+Wasser (sodass 500 ml Flüssigkeit vorhanden sind) herstellen und von der Mitte her auf dem Fisch verteilen.

Den Guss fest werden lassen und dann den Fisch mit einem scharfen Messer ausschneiden.