Archiv der Kategorie: Kuchen

Matcha-Blondies

Eine Bekannte erklärte mir kürzlich, dass Greenies ihr absoluter Kuchenfavorit wäre. Von diesem Trend (ist es überhaupt einer?) hatte ich bis zu dem Zeitpunkt noch nichts mitbekommen, es war mir überhaupt kein Begriff. Doch eigentlich ist der Name ganz einleuchtend, wenn man die Greenies neben Brownies und Blondies einreiht. Der Einfachheit halber nenne ich sie jetzt einfach  Matcha-Blondies.

Matchablondies

Im supersüßen Blog Moment In a Jelly Jar, wo ich dieses Rezept gefunden habe, wird auch noch Ninja Turtle Brownies und Hulkies zur Benennung vorgeschlagen. So viel Popkulturanspielung in einem Rezeptnamen, das kann nur gut schmecken!

Matchablondies

Doch ganz egal, unter welchem Namen – wenn ihr auf Matchageschmack steht, backt dieses Rezept, es ist wirklich lecker. Mit einer Kugel Vanilleeis wird es ein super Dessert!

Matchablondies

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Eierlikör-Bananenkuchen

Ende des Jahres sollte ein Kuchen her, nicht zu süß und mit allem, was eh schon im Haus ist. Letzteres gestaltete sich als recht einfach, denn während meines Aufenthalts bei meiner Familie waren die Backvorräte so voll wie nie, schließlich ist die Foodbloggerin mal wieder im Haus! Und so machte ich mich zuerst über die schon etwas lädierten Bananen her. Und dann, hinten im Kühlschrank endeckt: selbstgemachten Eierlikör von meiner Tante.

Bananenkuchen mit Eierlikör

Eierlikör und Bananenkuchen, das ist eine Kombination, ich sags euch!

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14: Orangen-Mandel-Kuchen

Dieses Rezept stammt aus einem meiner Lieblingsbücher, dem Geschmacksthesaurus. Kochbuch will ich es nicht nennen, denn es ist viel mehr. Und außerdem habe ich bis auf diesen Kuchen noch nie ein Rezept daraus befolgt. Nikki Segnit, die Autorin, hat damit nämlich eine außerordentliche Sammlung an Geschmackskombinationen zusammengetragen, die nur hin und wieder mit konkreten Rezepten angereichert sind. Super zum Nachschlagen oder Einfach-so-Lesen!

Orangen-Mandel-Kuchen

Zur Kombination Orange-Mandel schreibt sie über diesen legendären Kuchen von Claudia Roden, einer britischen Kochbuch-Autorin:

Die Ausschöpfung sämtlicher Möglichkeiten der Frucht verleiht dem Kuchen seinen moschusartigen, würzigen Charakter, der an Orangenmarmelade erinnert […]. Die Mandeln liefern die feste Textur, durch die sich der Kuchen auf dem Dessertteller genauso wohl fühlt wie auf der Kuchenplatte zum Fünfuhrtee.

Und deshalb solltet ihr, meine allerliebsten Leser_innen, ganz schnell eine unbehandelte Orange finden, weichkochen, pürieren und diesen superleckeren Kuchen backen!

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Kokos-Ingwer-Kuchen mit Orangensirup

Zugegeben, die Geschmackskombination Kokos-Ingwer-Orange erschien mir doch sehr gewagt. Aber es war auch das einzig „Interessante“ in meinem Vorrat. Einen simplen Kastenkuchen wollte ich bestimmt nicht Backen, viel zu langweilig.  Genau wie bei meinem Gewürzsirupkuchen vom letzten Dezember habe ich dann aber auch noch wieder einmal eine Spritze aus der Reiseapotheke zweckentfremdet, um den Kuchen mit einem Orangen-Ingwer-Sirup noch aromatischer und vor allem saftiger zu machen. Eine gute Idee!

Kokos-Ingwer-Kuchen mit Orangensirup_2

 

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Karotten-Zucchini-Kuchen

Gemüsekuchen hat meistens einen schlechten Ruf. Vor allem wenn auch noch Zucchini drin ist. Mit einem Blindtest dieses Rezeptes, das ursprünglich von Flourishing Foodie stammt, konnte ich meine Freunde aber bei einem Picknick an einem See etwas außerhalb von Rabat davon überzeugen. Sogar so sehr, dass ich das Rezept unverzüglich auf französisch übersetzten musste. Gleich zwei meiner Freundinnen machten sich in der Folgewoche daran, den Karotten-Zucchini-Kuchen nachzubacken, eine davon, um ihn zum Fastenbrechen beizusteuern. Dazu will ich übrigens baldmöglichst etwas erzählen, denn die Hälfte des Ramadans ist schon um.

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Mornetkuchen

Dieses Rezept ist eines der allerersten, die in der Zuckerbäckerei erschienen – im November 2009. Es stammt ursprünglich aus der Familie meiner franzöischen Austauschschülerin, die ich auch 2013 besucht habe. Den Kuchen habe ich seitdem ziemlich oft gebacken, noch öfter gebacken hat ihn aber meine Mama, die immer einsprang, wenn ich keine Zeit hatte.

Und wenn man keine Zeit hat, weil die Kaffeegäste vor einem selbst da sind, ist das das richtige Rezept. Wenn alle Zutaten Zimmertemperatur haben, ist er nämlich in Nulllkommanichts zusammengerührt und in einer flachen Form auch sehr schnell gebacken.

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Mispel-Streuselkuchen

Vor gut zwei Wochen sah ich zum ersten Mal diese seltsamen Früchte in den Auslagen der Obsthändler. Ein bisschen wie Aprikosen, nur mit glänzender, leicht abzuziehender Schale. Mit Kernen wie die eines Apfels nur viel größer und häufig ein paar an einem Stiel zusammengewachsen. Bald lernte ich den arabischen Namen dafür (mzah) und kurz darauf auch den Geschmack kennen. Lecker! Mein erstes Experiment mit der neuen Zutat war Konfitüre. Die musste ich leider pürieren, da die Früchte einfach nicht zerkochen wollten. So erinnert die Konsitenz zwar nun eher an Apfelkompott, aber schmecken tut sie immerhin ziemlich gut.

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Letztes Wochenende traf ich mich mit Freunden in Marrakech und als Snack für zwischendurch mussten in Ermangelung von Kuchen meinerseits ein bisschen frisches Obst herhalten, unter anderem auch die allgegenwärtigen mzah. Eine meiner Mitreisenden ist „biokistenerprobt“ und konnte dadurch schon allerlei unübliches Obst und Gemüse probieren. Darunter auch Mispeln, mzah! Das Rätsel war gelöst, denn nun konnte Wikipedia gefragt werden, falls es euch interessiert: Die japanische Wollmispel.

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Nach der Bestimmung ist also Zeit für Versuch Nummer zwei: Sonntagsobstkuchen! Ein schwerer Hefeteig als Boden, eine Lage ganz leicht saure Früchte und auf jeden Fall noch Streusel obenauf. Mit einem Schauer aus Puderzucker erhält der Mispelkuchen noch den letzten Schliff und glänzt ganz vortrefflich auf der Sonntagskuchentafel (oder dem pinken Sofaüberwurf).

mispel-streusel-kuchen_4mispel-streusel-kuchen_3

Angeschnitten macht der Kuchen natürlich noch gleich mehr Freude. Aber nicht mehr lange, denn er ist bestimmt bald aufgegessen!

mispel-streusel-kuchen_2 Mispel-Streuselkuchen weiterlesen

Geburtstags-Schoko-Bananen-Kuchen mit Streuseln

Genau wie die letzten vier Jahre habe ich mir auch dieses Jahr wieder einen Geburtstagskuchen gebacken. Nach Brownies, (2011 habe ich tatsächlich nicht über meinen Kuchen gebloggt und glatt vergessen, was es war), Cranberry-Walnuss-Kuchen und nochmal Brownies gabs in diesem Jahr… wunderbar saftigen bananigen Schokoladenkuchen. Oder eher schokoladigen Bananenkuchen? Naja, jedenfalls versteckt sich das Ganze unter einer knusprigen Streuselkruste, die den Kuchen außerordentlich lecker macht.

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Leckerer Kuchen zum Geburtstagsfrühstück ist schon ziemlich cool, aber leckerer Kuchen mit Geburtstagskerze zu Balkonblick mit Sonnenaufgang über dem Mausoleum von Rabat ist eigentlich schon wieder zu kitschig um schön zu sein…

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Übrigens: Dieser kleine Kuchen ist natürlich nicht Alles, was das Rezept hergibt – den restlichen Teig habe ich zu Muffins verarbeitet, die ich an meine Gratulanten verschenkt habe.

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Kürbis-Kuchen mit karamellisierten Walnüssen

An Süßes mit Kürbis habe ich mich bisher erst ein einziges Mal gewagt, nämlich mit diesen Kürbiskeksen. Weil Kürbis hier in Marokko aber praktisch alltägliche Kochzutat ist (vor allem im Couscous) und somit immer und überall angeboten wird, habe ich mir gedacht, ich könnte mal wieder etwas daraus machen. Da kam mir dieses Rezept von Sprouted Kitchen gerade recht.

Kürbiskuchen mit karamellisierten Walnüssen

Der strahlend orange Kürbiskuchen mit einer auf den ersten Blick versteckten Walnuss-Karamell-Lage schmeckt nicht nur gut zum Nachmittagskaffee, sondern ist auch ein vortreffliches Frühstück. Das dann entweder pur oder getoastet mit ein ganz klein wenig Butter – unschlagbar lecker!

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Kirsch-Käsekuchen von A Spoonful of Photography

Sabrina von A Spoonful of Photography ist eine der wenigen anderen deutschen „Teen“-Foodbloggerinnen, die ich kenne. Ihr Blog ist zwar ganz in Englisch gehalten, doch für den Gastpost zu meiner Marokkovertretung hat sie eine Ausnahme gemacht. Aber selbst wenn ihr des Englischen nicht mächtig seid, würde ich allein wegen der tollen Fotos mal bei ihr vorbeischauen! – Jana

Liebe Zuckerbäckerei-Leser, bevor ich anfange über diesen leckereen Kirsch-Käsekuchen zu reden/schreiben, möchte ich mich erstmal noch bei Jana bedanken, die mich eingeladen hat einen Gastpost zu verfassen. Dieser Einladung bin ich wie ihr seht gerne nachgekommen und hoffe ich kann euch mit diesem einfachen (aber aufwendig wirkendem) Kuchen die Zeit versüßen!

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Eine buttrig zarte Vollkorn-Kruste (ja, Vollkorn für den Extra-Crunch-Faktor 😉 ) wird mit einer leichten Käsekuchenmasse gefüllt und außerdem mit einem eingekochten Kirschkompott „veredelt“, bevor entweder Streusel oder wie in diesem Fall Motive aus der übrig gebliebenen Kruste das Ganze abrunden.

Obwohl Anblick und Beschreibung anderes vermuten lassen, ist dieser Kuchen total easy und eignet sich sowohl für die Kaffeetafel mit Gästen als auch für einen entspannten Sonntag mit der Familie. Das doppelte Rezept kann auch gut als Blechkuchen für größere Anlässe gebacken werden.

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Der Kuchen schmeckt sowohl war und frisch als auch nach einem Tag „durchziehen“ – ich finde, dass die Aromen dann sogar noch intensiver sind. Nun will ich euch aber nicht weiter aufhalten und das Rezept herausrücken – frohes Backen!

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