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Schnelle Schoko-Scones

Kurz vor den Osterferien, für die ich weggefahren bin, musste ich den Kühlschrank leer bekommen. Irgendwann waren fast nur noch haltbare Standards übrig – Parmesan, Tahini, Marmeladen – und: ein Becher Sahne. Was damit anzustellen ist? Simple Sahne Scones!

schnelle schoko-scones

Damit die allerdings nicht fad nach nix-im-Vorrat schmecken, schmiss ich noch ein bisschen dunkle Schokolade dazu und nahm statt normalem weißen Zucker welchen, den ich schon gebacken hatte (Stella Parks/Bravetart hat darüber ausführlich bei SeriousEats geschrieben). In gut einer halben Stunde (gut, mit den ganzen Instagram-Story-Fotos vielleicht ein bisschen länger) war der Kühlschrank dann wirklich leer und die Küche dufete supergut nach Scones. Die sind außerdem superpraktischer Reiseproviant!

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21: Ingwer-Shortbread

In diesem Shortbread konnte ich gleich zwei eigentlich ungeliebte „Übrigbleibsel“ in meiner Küche verarbeiten. Zum Einen war das das Reismehl, das ich in Wien gekauft hatte. Mein erster Versuch, daraus etwas zu backen, scheiterte kläglich, denn die Oreos schmeckten wie Sand. Kandierter Ingwer pur schlägt mich auch eher in die Flucht.
Dieses Rezept aus der Weihnachtsausgabe der deli aber vereint die beiden Zutaten vortrefflich und es ist unglaublich schnell und einfach gemacht. Perfekt für Last-Minute-Plätzerlbäcker!

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11: Tahini-Trauben-Plätzerl

Dieses Rezept wartet nun schon seit August darauf, dass ich es endlich ausprobiere. Gescheitert ist es einmal wieder an einer etwas ausgefalleneren Zutat, nämlich Tahini. Dieses ist eigentlich nichts anderes als pürierter Sesam und erinnert ein kleines bisschen an Erdnussbutter. Und es verleiht diesen Plätzerln eine wirklich außergewöhnliche Geschmacksnote. Wenn ihr auf der Suche nach einem etwas ausgefalleneren Rezept seid, um eure vorweihnachtliche Keksdose zu füllen, hier ist es!

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Schoko-Bananen-Guglhupf

Meine Nachbackliste wird zwar mit jedem Zuckersüß länger, doch ich halte mich ran mit dem Abarbeiten. Mit diesem Guglhupf, ursprünglich von Zucker, Zimt und Liebe gebacken, kann ich gleich einen Punkt durchstreichen. Nebenbei habe ich noch ein paar Bananen vorm Vergammeln bewahrt und mit dem Kuchen als Mitbringsel (hoffentlich) eine Freude beschert.

Probiert habe ich natürlich auch, für mich selbst habe ich nämlich ein kleines Herzerl gebacken, das ihr auf meiner neuen Instagram-Seite bewundern könnt. Schmeckt gut, dieser Schoko-Bananen-Kuchen!

My list of things to bake gets longer with every single Zuckersüß, but I’m working on it. With this bundt cake, originally baked by Zucker, Zimt und Liebe, I can cross one recipe off the list. In the same time I saved a bunch of bananas from spoiling and did someone a favor with bringing the cake to their house.

Of course I’ve also tried a little bit, for myself I baked an additional mini heart cake. You can find it on my new Instagram. Tastes really good, this chocolate banana cake!

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Die Zuckerbäckerei feiert ihren 4. Geburtstag!

Zwar mit ein bisschen Verspätung, dafür mit einer umso cooleren Erweiterung der Küche. Stellt euch vor, meine liebsten Leser, ich darf seit meinem Geburtstag eine KitchenAid in himbeereis aka wunderbar pink mein Eigen nennen.

hafercookies mit walnüssen und cranberries

Zum 4. Geburtstag gibt es, zufällig genau wie letztes Jahr, was mit Cranberries, nämlich Cranberry-Walnuss-Cookies aus einem meiner momentanen Lieblingsbackbücher Milk & Cookies von Tina Casaceli.

Zur Feier des Tages möchte ich euch ein paar Fakten und Zahlen rund um die Zuckerbäckerei vorstellen. Der allererste Post über Mürbteigplätzerl, den ich im zarten Alter von 14 Jahren geschrieben habe und noch mit meiner kleinen Fujifilm-Kamera fotografiert habe, ist insgeheim wohl das meist verwendete Rezept in meiner Küche, Mürbteig kann man schließlich zu fast allem gebrauchen.

Mich aber für einen einzigen Liebling unter den mittlerweile 349 Rezepten entscheiden ist mir ganz und gar unmöglich. „Euer“ Lieblingsrezept, das beliebteste Rezept aller Zeiten ist nicht schwierig zu bestimmen. Mit großem Abstand ist der Regenbogenkuchen aus dem Sommer 2011 klickzahlenmäßig an der Spitze. Momentan aber auch noch sehr häufig angeklickt werden die Breaking Bad-Cupcakes von letzter Woche und die Mandelkekse vom August.

Auf Facebook fasst die Zuckerbäckerei auch langsam Fuß, ich freue mich wirklich über die 238 Likes, die ihr meiner Seite gegeben habt. RSS scheint mit dem Verschwinden von Google Reader leider ein bisschen aus der Mode gekommen zu sein, den neuen Feed haben nur 23 Leser abonniert, wo es bei Blogger noch 60 waren.

Die Zuckerbäckerei ist jetzt übrigens auch bei instagram zu finden. Wenn ihr noch mehr Süßes und von Zeit zu Zeit ein paar Behind-the-Scenes-Fotos sehen wollt, folgt mir doch!

Vom zusammengeschusterten Blogger-Blog an den Anfängen meiner Back-, Fotografier- und natürlich Bloggerkarriere ist die Zuckerbäckerei in vier Jahren zu einem „richtigen“ Foodblog bei WordPress mit eigener Domain, DSLR und KitchenAid geworden. Ich traue mich gar nicht auszurechnen, wie viel Zeit ich in dieses „Projekt“, das mittlerweile zum Lieblingshobby ausgeartet ist, schon investiert habe. Aber auf jedenfall würde ich sagen, es hat sich gelohnt! Und dass ich auf unbestimmte Zeit weiterblogge, ist doch selbstredend 😉

hafercookies mit walnüssen und cranberries2

Zum Schluss sage ich noch mal Danke an euch alle, die ihr das lest. Ich freue mich so sehr, wenn mir mal wieder jemand über den Weg läuft und sagt, er/sie hätte dieses oder jenes von meinem Blog nachgebacken. Wenn ich gelegentlich wieder mit Visitenkarten um mich schmeiße, erkläre ich, wenn nötig fünfmal, was ich hier eigentlich mache. Und wenn dann nur eine von diesen fünf Visitenkarten jemanden ins Internet lockt, kann ich mich freuen wie ein kleines Kind an Heiligabend. Ein Kommentar oder eine E-mail in meinem Postfach (zuckerbaeckerei@gmail.com) zaubert mir genauso ein Lächeln ins Gesicht. Ich hoffe, dass schaffe ich mit meinen Posts hin und wieder auch bei euch, schreibt mir doch mal, was ihr sehen wollt!

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Walnuss-Schoko-Tarte

Ein (verhältnismäßig) schneller und einfacher Geburtstagskuchen für eine Freundin meiner Mama. Weil ich immer noch Royal Icing übrig hatte, entstand die bunte Blätterverzierung obenauf. Wer das nicht extra zusammenrühren möchte (ich würde es nicht, es bleibt einfach immer viel zu viel übrig), nimmt einfach noch ein paar mehr gehackte Walnüsse – sieht auch gut aus!

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Cranberry-Pistazien-Riegel

Heute ist mein letzter erster Schultag!

Und deshalb habe ich mir diese Cranberry-Pistazien-Riegel als kleine Aufmunterung gebacken. Meine Motivation, jetzt wieder täglich von dreiviertel acht bis nachmittags in der Schule zu verbringen, ist nämlich nicht übermäßig groß, die Ferien könnten ruhig noch länger dauern. Allerdings komme ich nun endlich dazu, meine Rezeptliste für transportable Mittagessen (immer Punkt 10 des Zuckersüß) umzusetzen…
Ich wünsche allen bayrischen Schulpflichtigen einen erträglichen Start ins neue Schuljahr!

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Mandelkekse

Auf unerklärliche Weise habe ich auf dem letzten Festival meinen Geldbeutel verloren und das erst bemerkt, als ich daheim wieder ausgepackt habe. Todtraurig um meinen geliebten roten Geldbeutel und natürlich auch den Inhalt suchte ich die Online-Fundbüros ab. Leider fand ich nichts, was meinem Geldbeutel nur ansatzweise ähnlich sah.
Dann fand ich aber ein kleines Päckchen aus Luxemburg im Briefkasten. Und was war drin? Mein Geldbeutel!
Der lieben Finderin habe ich diese Danke-Mandelkekse gebacken und geschickt, ich hoffe sie sind heil angekommen!
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Zucchini-Brownies

Zucchini-Brownies. Manche von euch werden jetzt wohl schreiend davonlaufen, denn Gemüse in Kuchen geht ja wohl überhaupt nicht. Andere werden vielleicht sagen, hey, wie cool, gesunde Brownies und vegan (mal abgesehen vom Frosting) sind sie auch noch!Gebacken habe ich sie aber weder aus dem einen noch aus dem anderen Grund. Ständig auf der Suche nach eher ausgefallenen Rezepten bin ich letzte Woche in Facebook zufällig über diese Brownies gestolpert. Ich finde sie ziemlich gut, vielleicht kann ich die iiiiih-gesund-Fraktion mit dem superschokoladigem Frosting obenauf doch noch überzeugen, wer weiß?
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Haferplätzchen in mexikanischer Schokolade

Montagabend, 20.30 Uhr. Ich will was Süßes!
Leider nichts gebackenes im Ofen, also schnell gedanklich den Backvorrat abchecken und dann: Rezeptsuche. In diesem Teil des Backens verliere ich mich gelegentlich schon für zwei Stunden, doch das kommt jetzt eindeutig nicht in Frage. Also schnell das Blogarchiv durchforstet und dann sogar rasant schnell fündig geworden. Und zwar bei Haferplätzchen vom 29. November 2009, ein richtiges Erstlingswerk also! Die Zuckerbäckerei bestand zu diesem Zeitpunkt erst ein Monat, höchste Zeit also, ein Remake der Plätzchen von damals zu veranstalten. Außerdem in der engeren Auswahl fürs Montagabendgebäck ist das Schokoladenkaramell vom letztjährigen Adventskalender – daraus wird kurzerhand ein Schokoguss. Dank Chili und Zimt ganz mexikanisch.
Montagabend, 21.15 Uhr. Ich hab was Süßes!


Zutaten

80 g Butter
120 g kernige Haferflocken
4 EL Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
50 g Mehl
1 TL Backpulver
Ganache/ mexikanische Schokolade
100 g dunkle Schokolade
55 g Sahne
1 Chilischote
Zimt
 
Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
 
Butter, Haferflocken und 1 EL Zucker bei ständigem Umrühren anrösten und abkühlen lassen.
Den restlichen Zucker, Ei und Salz aufschlagen und Mehl und Backpulver mit der Hafermasse mischen. Diese dann unter die Eimasse heben und den Teig in kleinen Häufchen auf das Backblech setzen.
10 Minuten goldbraun backen und abkühlen lassen.
 
Währenddessen die Schokolade fein hacken und in eine kleine Schüssel geben. Die Sahne mit der Chilischote aufkochen. Die heiße Sahne durch ein Sieb über die gehackte Schokolade gießen und so lange rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Mit einer Prise Zimt abschmecken.
Die Haferplätzchen in die entstandene Ganache tauchen, etwas abtropfen lassen und auf einem Backblech erstarren lassen. Kühl aufbewahren.