Safran-Eis

mehr Sahne schadet selten

Ich nehme mir schon seit mehreren Sommern vor, mal zum Brunnenmarkt zu spazieren und dort persisches Safran-Eis zu kosten. Das habe ich immer noch nicht geschafft – aber ich habe selber welches gemacht!

Basis war mein Lieblings-Eis-Rezept von Stella Parks, das durch Buttermilch leichter schmeckt als reines Sahne-Eis und keine Eiweiße übriglässt. Mit Safran habe ich nicht so viel Erfahrung und habe mich daher an eine Vorgehensweise gehalten, die ich schon in vielen Rezepten gesehen habe: Im Mörser fein zerstoßen, einen Eiswürfel darauf schmelzen lassen, dann in warme Flüssigkeit einrühren.

Ohne einen Vergleichswert zu haben, würde ich sagen, dass es sehr gut funktioniert hat, Geschmack und Farbe des Safrans auf die Eismasse zu übertragen. Die Eissorte „Safran“ taugt mir wirklich sehr – einer meiner Mitbewohner beschrieb es sogar als das beste Eis, das ich bisher gemacht habe!

Safran-Eis – Rezept

lose angelehnt an ein Rezept von Stella Parks / Serious Eats

20 Safran-Fäden
Eiswürfel
200 g Zucker
20 g Speisestärke
eine Prise Salz
2 Eier
285 g Buttermilch
225 g Sahne

+ gehackte Pistazien und geschlagene Sahne zum Servieren

Die Safranfäden in einem Mörser fein zerstoßen. Einen Eiswürfel daraufgeben und schmelzen lassen.

Zucker, Stärke, Salz und Eier in einen kleinen Topf geben und glattrühren. Die Buttermilch zugeben und einrühren.

Etwa 3 Minuten bei geringer Hitze unter Rühren erhitzen, bis die Masse dampft. Einen Schöpflöffel davon in den Mörser geben, alles gut vermischen und restlos zurück in den Topf geben.

Die Herdplatte etwas höher stellen und weitere 3 Minuten simmern lassen. Sobald die Masse blubbert, 1 Minute unter rühren kochen lassen, dann sofort von der Hitze nehmen.

Durch ein Sieb in einen luftdicht verschließbaren Behälter füllen. Sahne unterrühren, dann auf Zimmertemperatur herunterkühlen. Danach noch gut verschlossen (gegen Kühlschrankgerüche!) auf Kühlschranktemperatur abkühlen lassen.

Die Masse in der Eismaschine gefrieren lassen. Mit gehackten Pistazien und geschlagener Sahne servieren.



Hi, ich bin Jana.
Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Ich arbeite als Redakteurin bei futurezone.at, als freie Audio-/Kulinarikjournalistin und Sketchnoterin. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

Meine Sketchnotes:
jasowieso.com

Creative Commons Lizenzvertrag
Porträtfoto: (c) Pamela Rußmann

IMPRESSUM

DATENSCHUTZERKLÄRUNG

Newsletter

Meine Lieblingslinksammlung Zuckersüß wöchentlich direkt in deinem Postfach!

Powered by Buttondown. Ohne Tracking!

Rechtliche Angelegenheiten

Impressum
Datenschutzerklärung
Creative Commons Lizenzvertrag
Alle Bilder und Texte der Zuckerbäckerei sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. Wenn du Fragen zur Verwendung meiner Inhalte hast, schreib mir einfach eine E-mail. Danke!

Kategorien

Tags

Archiv

Zuckersüß

Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.