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17: Luxuriöse Schwarz-Weiß-Kekse

Schwarz-Weiß-Kekse aus normalem und mit Kakao gefärbtem Mürbteig finde ich nicht besonders einfallsreich. Deshalb habe ich mir eine „Luxusversion“ davon ausgedacht, ganz im Sinne des luxuriösen Lebkuchens im vergangenen Jahr.

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Im hellen Teil dieser Kekse, feinem Sandteig, verstecken sich neben fein gehackten Cranberries auch ein bisschen Orangenschale und echte Vanille. Der dunkle Teil, schokoladiger Mürbteig, glänzt mit ein bisschen Kaffee und gehackten Walnüssen.

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Und meine recht sparsame Verwendung von Zucker lässt die einzelnen Zutaten ganz besonders gut für sich stehen – wenn ihr aber richtige Schleckermäuler seid, könnt ihr die Zuckermenge natürlich auch ein kleines bisschen erhöhen.

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16: Gewürzsirup

Ich koche gerne Sirup mit allem, was mir gerade so in die Küche kommt. Im Frühjahr Rhabarber, im Sommer Pfirsiche, im Herbst Birnen. Und jetzt, im Winter? Mit frischem Obst sieht es saisonal eher schwierig aus. Zeit, einmal ausgiebig das Gewürzregal zu plündern.

Zum Läuterzucker kommen für das heutige Adventskalendertürchen also Vanille, Sternanis, Nelken, Kardamom und selbstverständlich auch Zimt. Der entstandene Sirup macht sich wunderbar in allen möglichen Getränken, von der heißen Schokolade bis zum Glühwein. Oder allgemein als Zuckerersatz in Haferflocken, Pfannkuchen… Am besten überall!

Als mir dieser Sirup in den Sinn kam, überlegte ich gleichzeitig auch, wie ich ihn fotografisch am Besten in Szene setzen könnte. Beim Mittagessen in einer der vielen kleinen Garküchen in der Nähe meiner Arbeitsstelle, in denen es nur Softdrinks oder gechlortes Leitungswasser gibt, kam mir dann  der Geistesblitz: Ein kleines 0,2l-Colafläschchen sollte es sein. Nur leider mag ich Cola überhaupt nicht. Ein halbvolles Colafläschchen konnte ich jedoch genauso wenig in meine Tasche stecken, wie das Getränk einfach wegschütten und so verdarb mir das pappsüße Getränk beinahe mein Freitagscouscous… Wenigstens ist mein Gewürzhsirup jetzt gut aufgehoben!

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15: Lemon-Curd-Spitzbuben

Spitzbuben sind neben Vanillekipferln wohl der ultimative Weihnachtsklassiker und dürfen auf keinem anständigen Plätzerlteller fehlen. Als ich kürzlich mal Lemon Curd gemacht habe, fiel mir auf, dass sich dieser exzellent als Marmeladenersatz in Spitzbuben machen würde. Deshalb habe ich heute eine besonders zitronige Spitzbuben-Version für euch.

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9: Bratäpfel

Bratäpfel gehören für mich zur kalten Jahreszeit wie der Holzofen, in dem sie meine Mama normalerweise immer backt. Jetzt bin ich nur leider weit weg von meiner Mama und unserem Holzofen und musste deshalb selber ran.

Ausnahmsweise habe ich mich voll und ganz ans „Rezept“ aus meinem Gedächtnis gehalten und schlicht und ergreifend Äpfel gefüllt mit karamellisierten Mandeln und Orangen, ganz ohne fancy Änderungen zubereitet. Ganz genauso wie es Mama immer macht, denn die kocht bekanntlich am Besten und darf das, weil ich genau weiß, dass sie das liest, als großes Lob empfinden ;)

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Zuerst werden Äpfel gewaschen, der „Deckel“ abgeschnitten und das Kernhaus ausgehölt. Damit sie nicht braun werden, kommt sogleich noch ein bisschen Zitronensaft darauf.

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Gemahlene Mandeln werden mit Butter und braunem Zucker karamellisiert und die Äpfel damit gefüllt. Orangensaft und gehobelte Mandeln darüber…

bratäpfel_3… und Deckel wieder drauf. Dann ab in den (Holz-)Ofen.

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Nach kurzem Abkühlen dann noch warm serviert…

bratäpfel_6… halbiert und dann voll und ganz verputzt.

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3: Häkelsternchen

Mein Weg zur Arbeit enthält eine gute halbe Stunde Busfahrt. Das summiert sich täglich also auf mindestens 60 Minuten an einem Fleck rumsitzen und die Zeit totschlagen. Oder diese Zeit mit mehr oder weniger Sinnvollem füllen.

Analoges Zeitunglesen ist mangels Zeitung schwierig, ein Buch ist ziemlich schwer. Alles mit Smartphone ist zu gefährlich (Diebstahl!). Da bleibt also das gute alte Handarbeiten. Gut und alt trifft es auf den Punkt – wie viele erstaunte Blicke ich schon erntete, in meinem jungen Alter so etwas omahaftiges wie Häkeln als legitimen Zeitvertreib zu betrachten! Hin und wieder werde ich aber auch in Gespräche verwickelt, die irgendwo zwischen „meine Mama macht das auch ganz oft“ oder „schau mal, kannst du auch sowas wie auf 9GAG häkeln?“. Das macht das tägliche Busfahren dann doch ganz unterhaltsam. Und nebenbei entstehen dann zum Beispiel diese kleinen Sternchen, die ziemlich gut als Weihnachtsdeko herhalten.

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2: Gewürzheidesand

Heidesand ist eine meiner Lieblings-Weihnachtsplätzerl-Sorten, denn die sandige und doch buttrige Konsistenz macht sie einfach unwiderstehlich. Und deshalb habe ich mir zusätzlich zu meinen All-Time-Favorites Zitronenheidesand  für den diesjährigen Adventskalender eine Variante mit vielen Gewürzen ausgedacht. Genauer gesagt mit Zimt, Anis, Ingwer, Muskat und Pfeffer – sehr lecker!

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1: Lebkuchenhäuser

Beihnahe hätte es keinen Zuckerbäckerei-Adventskalender gegeben in diesem Jahr. Denn um täglich ein Rezept präsentieren zu können, bedarf es exakter Planung, die ich in den vergangenen Jahren schon Mitte Oktober begonnen habe.

Dieses Jahr im Oktober war ich ziemlich mit meiner neuen Umgebung beschäftigt. Dann wurde es November und ich dachte mir, dass ich besser anfangen sollte und ich kam doch irgendwie nicht dazu. Dann war es Mitte November und ich hatte immer noch nicht angefangen. Bei einer Tasse Apfelpunsch (das Rezept dazu folgt bald!) eines Sonntagnachmittags überkam mich dann ganz im Kontrast zum absolut unwinterlichen Rabat aber das Vorweihnachtsfieber und ich beschloss, mich voll ins Zeug zu legen, um auch heuer wieder 24 Türchen füllen zu können.

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Beginnen möchte ich mit einer kleinen Bildergalerie aller Lebkuchenhäuschen. So eines zu Backen (Rezept bei Klick aufs Bild), Bauen und Verzieren ist nämlich eine super Adventswochenendsaktion. Dann kann das Häuschen ein bisschen als Deko herumstehen und gleichzeitig ein bisschen weich werden, damit sich keiner die Zähne am Lebkuchen ausbeißt. Bis es dann (zumindest bei mir) entweder am Tag vor oder nach Heiligabend gemeinsam mit ein paar Freunden oder wahlweise ein paar verrückten Cousins feierlich zertrümmert und genüsslich verspeist wird.

Cupcakes

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Meine Instagram-Follower haben es bestimmt schon mitbekommen: Meine Chai-Cupcakes vom November letzten Jahres haben es unter die Finalisten des Freundin-Cupcake-Wettbewerbes geschafft. Deshalb findet sich in der Ausgabe 14 diesen Jahres ein Foto ebendieser Cupcakes. Weil ich mich natürlich wie eine Schneekönigin gefreut habe, gibts heute zur Feier des Tages eine Rezeptsammlung zu sämtlichen Cupcakes der Zuckerbäckerei.

21: Ingwer-Shortbread

In diesem Shortbread konnte ich gleich zwei eigentlich ungeliebte „Übrigbleibsel“ in meiner Küche verarbeiten. Zum Einen war das das Reismehl, das ich in Wien gekauft hatte. Mein erster Versuch, daraus etwas zu backen, scheiterte kläglich, denn die Oreos schmeckten wie Sand. Kandierter Ingwer pur schlägt mich auch eher in die Flucht.
Dieses Rezept aus der Weihnachtsausgabe der deli aber vereint die beiden Zutaten vortrefflich und es ist unglaublich schnell und einfach gemacht. Perfekt für Last-Minute-Plätzerlbäcker!

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19: Gastpost von Cathi: Weihnachts-Marzipan-Brötla

Für das heutige Adventskalendertürchen hat mir Cathi vom wunderbaren Blog Carpe Kitchen einen Gastpost geschickt. Sie ist eine der wenigen deutschsprachigen „Teen“-Foodbloggerinnen, die ich kenne, deshalb freut es mich besonders, das sie mitgemacht hat. Schaut doch mal bei ihr vorbei!

Hallo, ihr lieben Zuckerbäckereileser. Schön, dass ihr euch heute, an diesem wunderbaren 19. Dezember meinen Gastpost anschaut. Das freut mich wirklich sehr.
Ich liege wahrscheinlich gerade mit vorweihnachtlicher Stimmung auf dem Boden der Turnhalle in unserer Schule und kann mich nicht mehr bewegen, weil ich als Weihnachtsmannsack beim Judo missbraucht werde. So kann man die Kinder auch auf diese ruhige, stille Weihnachtszeit vorbereiten. Jaja. Warum macht man da eigentlich so wunderbar untolerante Dinge, die die Gemeinschaft und das zwischenmenschliche Leben mal so gar nicht fördern? Ich meine: Was bringt es, wenn ich den anderen vor mir auf dem Boden liegen sehe? Natürlich bis auf den Lachanfall?
-Rhetorische Frage

Kürzlich aktualisiert54

Na ja, manchmal muss man Sachen eben nicht verstehen. Genauso wie die Tatsache, dass wir heute bei unserem Biolehrer zum Entenessen eingeladen sind. Ich frage mich, wer freiwillig Geld und Zeit, für die vielleicht schlimmsten Schüler, die es je gab, ausgibt? Unser Lehrer ist schon wirklich sehr Bio.
Nicht Bio, aber trotzdem lecker sind die Kekse, die ich euch mitgebracht habe. Weihnachts-Marzipan-Brötla… Wer auf Marzipan steht, sollte die unbedingt mal probieren. Wer nicht, darf sich gerne auf meinem Blog „Carpe Kitchen!“ nach Alternativen umsehen. Ich freue mich riesig über euren Besuch!
Liebe Grüße, Cathi
Kürzlich aktualisiert53

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